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Noch eine Woche frischer Seewind in Lübeck

Noch eine Woche frischer Seewind in Lübeck

Lübeck: Am Pfingstsonntag wurde es an der Küste voll. Der Sonnenschein lockte viele Tagesgäste an den Strand. Dort war es aber sehr frisch. Aus Nordost gab es kühlen Wind. Und der wird uns voraussichtlich auch die kommenden Tage noch begleiten.

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Die Wettervorhersagen, die für Sonntag auch Unwetter nicht ausschlossen, schreckten die Tagesgäste nicht ab. Es gab zwar einige Regentropfen in Lübeck, an der Küste blieb es aber überwiegend sonnig. In windgeschützten Bereichen, zum Beispiel in Strandkörben, konnte die Sonne genossen werden.

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Das Wetter bleibt die nächsten Tage spannend. Am Montag werden Schauer und Gewitter erwartet. Ob die Lübeck erreichen, ist unklar. Am Dienstag soll es trocken bleiben, bevor am Mittwoch die Gewitterneigung erneut zunimmt. Die Höchsttemperaturen erreichen dabei an der Küste kaum 20 Grad. Der kühle Nordost-Wind soll - mit Ausnahme von Donnerstag - bis zum kommenden Wochenende anhalten. Und auch einige Regentropfen können immer wieder dabei sein.
Trotz der Wettervorhersagen kamen am Pfingstsonntag viele Tagesgäste an den Strand. Fotos: Karl Erhard Vögele
Trotz der Wettervorhersagen kamen am Pfingstsonntag viele Tagesgäste an den Strand.
Fotos: Karl Erhard Vögele Text-Nummer: 165966   Autor: VG   vom 19.05.2024 um 18.36 Uhr

Travemünde: Delfin „Delle“ dreht Saltos in der Ostsee

„Typisch für Delle“

Travemünde: Delfin „Delle“ dreht Saltos in der Ostsee

„Delle“ dreht Saltos auf der Ostsee.
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Travemünde. Dass sich Uwe Cordes dazu entschied, seinen freien Brückentag am 10. Mai in Travemünde zu verbringen, war ein echter Glücksfall. Als der Hamburger an diesem Tag gegen Mittag die Promenade entlang schlendert, sieht er schon von Weitem die Traube von Menschen an der Lotsenstation. „Die Leute haben das Wasser beobachtet“, erzählt er gegenüber den LN. Als er selbst einen Blick in die Trave wirft, sieht er: „Da war ein Delfin seitlich an der Lotsenstation.“

Kurz darauf fährt das Lotsenboot raus zur See – und der Delfin schwimmt mit. Uwe Cordes ist sich sicher, dass es sich bei dem Tier um „Delle“ handelt. Der Große Tümmler taucht seit knapp einem Jahr immer wieder rund um Travemünde auf. Zuletzt war er wenige Tage zuvor, am 6. Mai, in Travemünde gesehen worden. Sein Lieblingsplatz scheint die Lotsenstation zu sein. Dort hält er sich besonders häufig auf. Außerdem vollführt „Delle“ immer wieder Sprünge und Saltos aus dem Wasser und entzückt so seine Zuschauerinnen und Zuschauer. „Und er war allein unterwegs. Das ist ja auch typisch für ,Delle’“, sagt Uwe Cordes.

8 Bilder

Am 10. Mai entzückte der Delfin „Delle“ Passanten und Wassersportler in Travemünde mit eindrucksvollen Sprüngen in der Ostsee. Der Tagesausflügler Uwe Cordes hat das Schauspiel mit seiner Kamera festgehalten.

Der Delfin folgt dem Lotsenboot und Uwe Cordes folgt dem Delfin. Er geht zur Mole. Vor ihm auf dem Wasser treiben an diesem sonnigen Freitag zahlreiche Segel- und Motorboote. „Zwischen den Booten habe ich so komische Wellen gesehen, die ich nicht zuordnen konnte. Und dann kam da plötzlich der Delfin und hat seine Sprünge gemacht“, erzählt er.

Uwe Cordes zückt sofort seine Kamera, die er mit nach Travemünde genommen hat. „Das ging alles rasend schnell, wie der aus dem Wasser gesprungen ist.“ Trotzdem gelingen dem Hamburger viele Detailaufnahmen von „Delle“. Der Delfin habe sich nah am Ufer aufgehalten, maximal zehn Meter von der Mole entfernt, schätzt Uwe Cordes.

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Nach seiner kleinen Showeinlage schwimmt der Delfin wieder zurück in die Trave zur Lotsenstation. Dort warten immer noch viele schaulustige Passantinnen und Passanten. Sprünge habe „Delle“ dort aber nicht mehr gemacht, berichtet Uwe Cordes. Er selbst habe das Tier an diesem Tag zum ersten Mal live gesehen. Davor kannte er „Delle“ nur von Fotos.

An Himmelfahrt waren auch schon mehrere Delfine in Heiligenhafen (Ostholstein) zu sehen. „Delle“ soll aber keiner von ihnen gewesen sein. Das hatte der Biologe Ulrich Karlowski von der Deutschen Stiftung Meeresschutz auf LN-Anfrage festgestellt.

Sorge um Gesundheitszustand von „Delle“

Auch der Däne Jesper Stig Andersen aus Svendborg verfolgt seit 2019, was der Delfin vor Travemünde treibt. Bevor „Delle“ in die Lübecker Bucht kam, hatte er drei Jahre lang in der Bucht vor Svendborg gelebt. Da hatte Andersen ihn kennengelernt. Der Däne freut sich immer, wenn ihm Fotos von seinem altbekannten Freund zugeschickt werden.

Am Himmelfahrtswochenende reiste Andersen extra nach Travemünde, um „Delle“ zu besuchen. Auf seinem Facebook-Profil veröffentlichte er ein Foto, auf dem er sich seinem tierischen Freund mit einem SUP nähert.

Der Däne macht sich Sorgen um den Gesundheitszustand des Tieres. Nach seiner Einschätzung hat „Delle“ einen Hautausschlag, der sich im vergangenen Jahr verschlechtert haben soll. Das sei auf den Fotos zu erkennen, sagt Andersen. Für eine Erholung benötige der Delfin einen hohen Salzwassergehalt und möglichst niedrige Temperaturen. Dabei habe der Sommer ja gerade erst begonnen.

LN

 
 
 

Welt ahoi: Travemündes Hybrid-Fähre ist getauft!

Welt ahoi: Travemündes Hybrid-Fähre ist getauft!

Lübeck - Travemünde: Am 14. Mai 2024 fand in Travemünde die Taufe der neuen Hybrid-Fähre „Welt ahoi!“ statt. Genau um 11:34 Uhr zerschellte die traditionelle Flasche Sekt an der an Deck eigens aufgerichteten Taufwand mit dem Namen des Schiffes.

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Taufpatin war die Timmendorfer Soul-Sängerin Nathalie Dorra, die dem Schiff mit den Worten „Hiermit taufe ich dich auf den Namen „Welt ahoi!“, ich wünsche der Besatzung und allen Passagieren an Bord allzeit gute Fahrt und eine Handbreit Wasser unter dem Kiel“ offiziell seinen Namen verlieh.

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WindArt 2024 Skulpturen in Travemünde

Travemünde 13.05.2024

Skulpturen in Travemünde

Auf dem Priwall und entlang der Promenaden von Travemünde finden Tourist:innen und Anwohner:innen interessante Skulpturen.

Skulptur Denk-Mal auf der Priwall-Promenade
Skulptur Denk-Mal auf der Priwall-Promenade

Diese sind Teil der Ausstellung WindArt 2024 des Vereins für Kunst und Kultur in Travemünde.

Die 16. WindArt 2024 wurde am 11. Mai 2024 eröffnet. Lassen Sie sich von der Kunst beeindrucken und inspirieren.

Skulptur Verbunden – Duckdalben auf der Priwall-Promenade
Skulptur Verbunden – Duckdalben auf der Priwall-Promenade

Die konkreten Standorte und sehr viele Informationen zu den Skulpturen erhalten Sie auf der Internetseite des Vereins. TA

 

Wegen Ufer-Abbrüchen: Wanderweg kostet jedes Jahr mehr als 100.000 Euro

Wegen Ufer-Abbrüchen: Wanderweg kostet jedes Jahr mehr als 100.000 Euro

 
Lübeck - Travemünde: Nach Uferabbrüchen musste der Wanderweg zwischen Travemünde und Niendorf zuletzt im März gesperrt werden (Wir berichteten). Auch jetzt zeigen sich bedrohliche Risse an der Abbruchkante. Was denn unternommen wird, um den beliebten Rad- und Wanderweg „Brodtner Steilufer“ zwischen Travemünde und Niendorf aufrecht zu erhalten, wollte jetzt Philip Brozio (SPD) im Wirtschaftsausschuss wissen.

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Der knapp vier Kilometer lange Weg entlang der Abbruchkante begeistert Einheimische wie Touristen mit seiner spektakulären Aussicht auf die Ostsee. Allerdings handelt es sich eben auch um ein aktives Kliff, von dem immer wieder mal etwas abbricht. „Welche Möglichkeiten gibt es, diesen möglichst ufernah zu führen?“, wollte Ausschuss-Mitglied Philip Brozio wissen.

Weg führt teilweise über Privatgelände
Der Weg führe „rund 1,5 Kilometer über stadteigene Grundstücke und rund 2,3 Kilometer über Grundstücke, die sich in privatem Eigentum befinden und von der Hansestadt Lübeck angemietet werden“, erläutert der Kurbetrieb Travemünde in seiner Antwort auf die Anfrage.
Der gesamte Weg liege außerdem innerhalb des Landschaftsschutzgebietes „Brodtener Winkel“ und unterliege damit strengen Schutzvorschriften.

Jedes Jahr brechen bis zu 1,5 Meter weg
Laut Kurbetrieb liegt der Rückgang der Abbruchkante durch Geländeabbrüche bei etwa 0,5 bis 1,5 Metern pro Jahr. Dadurch wird es mehrmals im Jahr notwendig, Teile des Weges zu verlegen. Dreimal pro Woche werden Kontrollgänge durchgeführt.

Bestand des Weges gesichert – bis etwas im Weg steht
„In den mit den privaten Eigentümern geschlossenen Mietverträgen ist festgelegt, dass der Kurbetrieb Travemünde bei Geländeabbrüchen befugt ist, das zur Erhaltung des Weges erforderliche Gelände landeinwärts jederzeit gegen eine Entschädigung für den Aufwuchs in Anspruch zu nehmen“, heißt es in der Antwort des Kurbetriebs. Damit sei der Fortbestand des Weges zumindest so lange gesichert, „bis die Abbruchkante an eine statische Nutzung, etwa ein Gebäude, heranrückt – so geschehen derzeit auf dem Grundstück des Jugendheims Seeblick.“ Dort müsse eine Umgehung des Grundstücks und Gebäudes über die Wege beziehungswiese die Straßen Wieskoppel, Pfingstbusch und Hävenkamp ausgewiesen werden.

105.000 Euro Kosten pro Jahr
Der Steilufer-Wanderweg befindet sich seit dem Jahr 1999 befinde in der Zuständigkeit des Travemünder Kurbetriebs. Die Kosten für die Anmietung, Verlegung und Unterhaltung der Wegeflächen belaufen sich nach Angaben des Kurbetriebs auf jährlich rund 80.000 Euro. Die Mieten für die privaten Flächen lägen derzeit bei rund 25.000 Euro.

Hier dürfte bald der nächste große Brocken vom Steilufer abbrechen. Fotos: Helge Normann

Hier dürfte bald der nächste große Brocken vom Steilufer abbrechen. Fotos: Helge Normann


Text-Nummer: 165744   Autor: Helge Normann   vom 07.05.2024 um 17.31 Uhr

Hochwasser: Die Sorgen der Priwaller

Hochwasser: Die Sorgen der Priwaller

Lübeck - Travemünde: „Was tun bei Hochwasser?“ stand auf einem Plakat am Einlass im Travemünder Maritim. Die Stadt hatte zur Info-Veranstaltung geladen. Rund 100 Bürger, mehrheitlich von der Halbinsel Priwall, nahmen daran teil. Die Anwohner wollten nicht nur wissen, was sie selbst tun sollen, sondern auch, was die Stadt tut. Doch da kam (noch) nicht allzu viel.

Zunächst berichtete Kai Tabbert von der Lübecker Feuerwehr zu den „Aufgaben der Feuerwehr bei Ostseehochwasser“. Tabbert sprach von den Lautsprecherdurchsagen, mit denen die Feuerwehr bei drohendem Hochwasser durch die Straßen fährt. Er fragte auch, wer denn die Warn-App auf dem Handy installiert hätte. Viele Hände gingen hoch.

Weiter ging es mit einer Erläuterung der „Sandsacklogistik“. Damit solle kritische Infrastruktur vor Wasser geschützt werden. Für sein privates Eigentum kann sich der Bürger Sandsäcke im Baumarkt besorgen. Empfohlen werden allerdings eher Schotts, denn die Sandsäcke müssen nach Gebrauch als Sondermüll entsorgt werden.

Mit dem Unimog ins Krankenhaus
Eine besondere Situation entsteht auf dem Priwall, wenn die Fähre nicht mehr fährt und die Mecklenburger Landstraße aufgrund eine Senke, die dort seit der Grenzöffnung 1989 Probleme macht, die Straße unpassierbar macht. Dann wird die Halbinsel quasi zur Insel. Einsatzkräfte der Feuerwehr schlagen dann zwecks Brandschutz für 12 bis 16 Stunden ihre Feldbetten in der Ostsee-Station auf. Eine Anwohnerin wollte wissen, wie dann im Notfall Patienten ins Krankenhaus kommen. Dafür steht ein Wasserfahr-Fähiger Unimog zur Verfügung, hieß es. Ein anderer wollte wissen, wann denn diese Stelle an der Landesgrenze mal trockengelegt werde. Dazu gab es keine konkrete Antwort.

Den Priwall räumen?
Die Sorgen der Priwall-Anwohner sind vielfältig. Ob denn Szenarien denkbar sind, wo die Anwohner ihre Häuser verlassen müssen, wollte etwa einer wissen. Man hoffe, dass das nie eintreten werde, hieß es dazu von Seiten der Feuerwehr. Es bleibe bei extremem Hochwasser aber eine Option. Für die Unterbringung der Bürger würden dann Sporthallen hergerichtet. Ein anderer Anwohner wollte wissen, ab wann der Strom auf dem Priwall abgeschaltet wird. Einen exakten Pegelstand gibt es da nicht, aber ab 1,80 steht die Feuerwehr in engem Austausch mit dem Energieversorger. Es hängt dann auch von Wind und Wellen ab.

Meeresspiegel steigt
In den nächsten 75 Jahren werde der Meeresspiegel um 50 Zentimeter ansteigen, das sei sicher, hieß es. Entsprechend werde es häufigere und höhere Sturmfluten geben. Am sinnvollsten unter den Maßnahmen sei da eine Verschottung der Häuser. „Mit der Eigenvorsorge kommen Sie auf absehbare Zeit noch ziemlich gut klar“, versicherte Senator Ludger Hinsen. Auch mit den Hilfsmaßnahmen der Feuerwehr, falls es mal sehr eng wird. Die Botschaft solle aber sein, dass das in Zeiten des Klimawandels bald nicht mehr ausreiche. Man habe die Punkte im Blick. „Wir hoffe, dass wir mit der Umsetzung der Planung schneller voranschreiten als der Klimawandel voranschreitet.“

Bürger wollen konkretes hören
Ein Priwall-Anwohner wollte konkret wissen, was jetzt eigentlich angedacht sei: „Ich höre jetzt immer nur Theorie und dass alle miteinander sprechen und dass es Aufstellungen von Status Quo gibt.“ Was denn nun für konkrete Maßnahmen für den Priwall und Travemünde kämen. „Da verraten Sie doch keine Geheimnisse“.

Zunächst mal sei das Eigenvorsorge, gab Senator Ludger Hinsen den Ball zurück. „Sie haben sich entschieden, auf dem Priwall zu wohnen.“ Dann müsste er auch ein stückweit die Eigenvorsorge betreiben. Man arbeite im Moment an einem Länderübergreifenden Konzept. Da werde über Deiche und Sperrwerke an den verschiedensten Stellen gesprochen. Es werde zum Beispiel über bewegliche Spundwände an verschiedensten Stellen gesprochen. „Im Moment kommen wir mit den Maßnahmen, die wir im Moment vorsehen, aus.“ Die langfristig erforderlichen Maßnahmen bedürften einer Absprache mit den benachbarten Ländern. „Es bringt nichts, einen hohen Deich an den Priwall zu bauen, wenn Sie über Dassow das Wasser hinten wieder reinkriegen.“

Weitere Veranstaltungen zum Thema Hochwasser
Eine weitere Veranstaltung zum Thema Hochwasser gibt es am Dienstag, 07. Mai 2024, von 17:30 bis 19:30 Uhr im Schuppen 6 in der Lübecker Altstadt. Speziell für den Priwall soll es dort im September nochmals eine Veranstaltung geben.

„Sie haben sich entschieden, auf dem Priwall zu wohnen“, gab Senator Ludger Hinsen (CDU) den Ball an die anwesenden Bewohner zurück. Fotos: KEV(1), HN(1)

Text-Nummer: 165727   Autor: Helge Normann   vom 07.05.2024 um 10.27 Uhr

Mai-Bräuche – auch in Travemünde

Travemünde 28.04.2024

Mai-Bräuche – auch in Travemünde

Das Brauchtum im Frühling erlebt seinen Höhepunkt im Wonnemonat Mai. Für viele Menschen ist er einer der schönsten Monate im Jahr, denn endlich grünt und blüht es wieder und das will gefeiert werden. Die Bräuche mögen bunt und unterschiedlich über das Land verteilt sein, aber die Freude, die neuerwachte und zartgrüne Vegetation feierlich zu genießen, vereint uns.

Einer der bekanntesten Maibräuche ist das Aufstellen des Maibaums. Dieser Brauch ist Anlass zum Feiern mit Tanz und Gesang. Die Menschen sind fröhlich und in Aufbruchstimmung. Der Frühling kommt! Noch im 18. Jahrhundert fand das nicht die Akzeptanz der weltlichen und kirchlichen Obrigkeit und das Aufstellen eines Maibaumes sollte erneut verboten werden. Das Ergebnis dieses Versuchs steht groß und bunt, mit frischem Tannengrün bekränzt, um die 400 kg schwer, meist in Form einer Birke oder einer Fichte mit belassener Spitze, dreißig bis fünfzig Meter hoch und oft per Muskelkraft aufgestellt, mitten auf den Dorfplätzen des Landes. TA

Der ganze Artikel ist in unserer Print Ausgabe Mai 2024 erschienen. Oder: Jetzt im E-Paper weiterlesen!

Floristik und Deko : "Frau Vilma“ kommt nach Travemünde

Von Reinfeld an die Ostsee

Natascha und Kay Knepper freuen sich auf die Eröffnung ihres neuen Geschäfts auf dem Priwall.

Natascha und Kay Knepper freuen sich auf die Eröffnung ihres neuen Geschäfts auf dem Priwall.

Travemünde. In Reinfeld ist sie schon lange eine weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Institution – die ZauberNuss. Seit acht Jahren betreibt Natascha Knepper (55) das Floristik-Unternehmen und dekoriert entlang der Ostseeküste und in fast ganz Schleswig-Holstein Räumlichkeiten für Hochzeiten, Jubiläen und andere Feierlichkeiten. Knapp fünf Jahre besteht auch in Reinfeld ihr Ladengeschäft „Frau Vilma“. Am 1. Mai wird auf dem Priwall eine Filiale des Unternehmens eröffnet.

Hochwertige und ausgesuchte Ware

In den Räumlichkeiten an der Priwallpromenade 26 wird zurzeit noch fleißig gewerkelt, dekoriert und Regale aufgebaut. Bei „Frau Vilma“ werden künftig nordische Innendekorationen und feine Genussmittel angeboten. Zum Sortiment gehören unter anderem Gewürze, verschiedene Teesorten, deutsche Weine aus Rheinhessen, von der Mosel und aus der Pfalz, Lakritz, Spirituosen sowie Geschenkartikel wie Vasen, Becher, Gläser, bestickte Geschirrtücher, Kerzenhalter und vieles mehr. „Wir sind aber kein Souvenirladen, sondern bieten ausschließlich hochwertige und ausgesuchte Ware an“, betont Natascha Knepper. Dabei lege sie Wert darauf, dass die Artikel fast alle aus dem norddeutschen Raum kommen. Und warum heißt das Geschäft „Frau Vilma“? „Ich wollte gerne einen skandinavisch-nordischen Namen“, erläutert die 55-Jährige.

Tragbare Strandkörbe für Weine

Das Ausschenken von Wein ist im Geschäft nicht erlaubt, ein Außer-Haus-Verkauf dagegen schon. Dafür stehen tragbare Strandkörbe bereit. Keine Sitzgelegenheiten, sondern kleine Körbe für den Transport von Weinen und Gläsern. Kunden können dann den Rebensaft im Freien auf den vielen Sitzbänken oder den Terrassen direkt am Passathafen mit Blick auf die Viermastbark „Passat“ und die vorbeifahrenden Schiffe genießen.

Natascha Knepper wird „Frau Vilma“ gemeinsam mit Ehemann Kay und einer weiteren Angestellten betreiben. „Wir freuen uns sehr auf den Priwall. Einen schöneren Arbeitsplatz kann man sich nicht vorstellen. Und wir freuen uns vor allem auf Urlauber, Einheimische und Neugierige, die bei ihrem Besuch etwas Schönes und Dekoratives für zu Hause finden oder eine Erinnerung vom Priwall mitnehmen möchten“, sagt sie.

Das Geschäft öffnet erstmals am Mittwoch, 1. Mai, um 10 Uhr. Die regelmäßigen Öffnungszeiten sind: montags bis sonnabends von 10 bis 18 Uhr sowie sonntags von 11 bis 17 Uhr.

LN

Was tun vor und bei Hochwasser in Lübeck?

Lübeck 27.04.2024

Informationsveranstaltungen in Lübeck und Travemünde mit praktischen Tipps und Blick in die Zukunft

Am 19. Oktober 2023 war Lübeck mit einem Wasserstand von circa 1,80 Meter über Normalnull von einer schweren Sturmflut betroffen. Überflutungen vor allem auf dem Priwall sowie in der Travemünder und Lübecker Altstadt waren die Folge. Im Zuge des Klimawandels werden zukünftig häufigere Ostseehochwasser auftreten. Aus diesem Anlass lädt die Hansestadt Lübeck betroffene und interessierte Bürger:innen herzlich zu Informationsveranstaltungen zum Thema Ostseehochwasser ein:

am Montag, 6. Mai 2024, in Travemünde im Hotel Maritim

• am Dienstag, 7. Mai 2024, im Schuppen 6 in der Lübecker Altstadt

jeweils von 17.30 bis 19.30 Uhr. Im Rahmen der gemeinsamen Veranstaltung von der Feuerwehr Lübeck, der unteren Wasserbehörde und der Klimaleitstelle Lübeck unter der Leitung von Senator Ludger Hinsen werden praktische Tipps zur Eigenvorsorge und zum Verhalten bei einer Sturmflut gegeben. Zudem werden Prognosen zur weiteren Entwicklung des Hochwassers in der Lübecker Bucht vorgestellt.

Infomobil zeigt mögliche Schutzmaßnahmen

Begleitend steht an beiden Tagen ein Infomobil des HochwasserKompetenzCentrum e.V. aus Köln in der Zeit von 15 bis ca. 20.30 Uhr vor Ort zur Verfügung. Das Beratungsteam informiert vor Ort über die Risiken von Hochwasser sowie die Möglichkeiten der Eigenvorsorge, z.B. durch bauliche Maßnahmen am Gebäude oder zur Verhaltensvorsorge im Falle einer Sturmflut.

PM Hansestadt Lübeck / TA

Alle Informationen zum Thema Hochwasser in der Hansestadt Lübeck sind auch online abrufbar unter:

Externe Links zum Artikel:
1 http://www.luebeck.de/hochwasser

 

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