Presse

Ab 1. Januar 2022: Priwallfähre wird teurer

Ln 17.09.2021

Alle Jahre wieder: Die Fahrpreise für die Priwallfähre werden ab 1. Januar 2022 erhöht.
Alle Jahre wieder: Die Fahrpreise für die Priwallfähre werden ab 1. Januar 2022 erhöht. Quelle: Thomas Krohn

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Travemünde: Unglücksboot gehoben

LN 16.09.2021

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VON THOMAS KROHN

TRAVEMÜNDE. Mittwochmorgen, gegen 5.30 Uhr. Noch ist es stockfinster am Fischereihafen. Segel- und Motorboote schaukeln sanft im Wasser - eine fast idyllische Ruhe. Doch auf einem Anleger herrscht bereits reges Treiben. Dort hat die Autofähre „Travemünde" festgemacht. Auf ihr steht ein 15-Tonnen-Kran. Scheinwerfer leuchten die Szenerie aus. Ein Taucher macht sich bereit, in die 16 Grad kalte Trave zu springen.

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Motorboot in Travemünde explodiert

Hl-Live 11.09.21

Lübeck - Travemünde:
Am Samstag, 11. September, gegen 13.30 Uhr gingen bei der Einsatzleitstelle der Feuerwehr Lübeck eine Vielzahl von Notrufen ein, die über ein explodiertes Motorboot auf der Trave in Höhe des Fischereihafens berichteten. Zwei Personen sollen daraufhin in die Trave gesprungen sein.

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Großes Reinemachen der kleinsten Eigentumswohnungen auf dem Priwall

Travemünde 06.09.202

Die Naturfreunde starteten im Jahr 1999 die Aktion »Nistkästen im Naturschutzgebiet Südlicher Priwall« und betreuen diese heute noch. Die ersten Nistkästen wurden im Naturschutzgebiet aufgehängt, weitere Kästen folgten vom Kohlenhof bis Strandweg einschließlich des Vereinsgeländes der Naturfreunde.

Der Reinigungstrupp, ausgerüstet mit Leiter und Reinigungswerkzeugen auf dem Weg zu den Nistkästen. <b>Fotos Karl Erhard Vögele</b>
Der Reinigungstrupp, ausgerüstet mit Leiter und Reinigungswerkzeugen auf dem Weg zu den Nistkästen. Fotos Karl Erhard Vögele

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Die Naturwerkstatt Priwall ist eröffnet!

Travemünde 03.09.2021

Großer Festakt auf dem Priwall: Der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer (DU) eröffnete am Freitag seine Naturwerkstatt. Sie zeigt die Naturlandschaft zwischen Dassower Wiek und Ostsee auf vielfältige Weise.

Die Förderer und Ehrengäste: Manfred Bohlen (Umweltministerium SH), Max Schön (Possehl-Stiftung Lübeck), Ludger Hinsen (Umweltsenator), Klaus Puschaddel (Stadtpräsident der Hansestadt Lübeck), Mathias Braun (Vorstandssprecher Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V.), Sina Wohlgemuth (Leiterin Naturwerkstatt Priwall), Prof. Dr. Claudia Schmidtke (Bundestagsabgeordnete) und Wolfgang Poetschke (Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck). Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die Förderer und Ehrengäste: Manfred Bohlen (Umweltministerium SH), Max Schön (Possehl-Stiftung Lübeck), Ludger Hinsen (Umweltsenator), Klaus Puschaddel (Stadtpräsident der Hansestadt Lübeck), Mathias Braun (Vorstandssprecher Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V.), Sina Wohlgemuth (Leiterin Naturwerkstatt Priwall), Prof. Dr. Claudia Schmidtke (Bundestagsabgeordnete) und Wolfgang Poetschke (Gemeinnützige Sparkassenstiftung zu Lübeck). Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Naturwerkstatt auf dem Priwall jetzt offiziell eröffnet

03.09.2021
Umweltsenator Ludger Hinsen (CDU) sagte vor den 150 geladenen Gästen: „Die Stadt steht hinter dem Projekt.“
Umweltsenator Ludger Hinsen (CDU) sagte vor den 150 geladenen Gästen: „Die Stadt steht hinter dem Projekt.“ Quelle: Thomas Krohn

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Hafenbahnhof: Sanierung geht endlich weiter

Der Bahnsteig wurde freigeräumt, ein Baugerüst aufgebaut. Sonst hat sich am Hafenbahnhof in den letzten Monaten nichts getan. Das soll sich jetzt ändern.
Der Bahnsteig wurde freigeräumt, ein Baugerüst aufgebaut. Sonst hat sich am Hafenbahnhof in den letzten Monaten nichts getan. Das soll sich jetzt ändern. Quelle: Thomas Krohn
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TRAVEMÜNDE. Der Hafenbahnhof Travemünde: Im Sommer 2020 kaufte Gerd Benoit, Rechtsanwalt aus Pansdorf, das Gebäude von zwei Hamburger Investoren. Große Pläne hatte der Ostholsteiner. Doch bis auf die Freilegung des Saals und anderen Räumen sowie den Abriss alter Toiletten auf dem Bahnsteig ist seit Anfang dieses Jahres zumindest außen am Gebäude nicht viel passiert. Das Dach ist weiterhin provisorisch mit Planen abgedeckt. Gerüchte um einen erneuten Verkauf der Immobilie machten die Runde. Doch jetzt soll es weitergehen an der Vogteistraße, kündigt Benoit an. Zunächst soll das Dach neu gedeckt werden.

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Lübeck baut zwei Landstrom-Anlagen am Skandinavienkai

Die Anleger fünf und sechs am Skandinavienkai werden mit sogenannten Plug-in-Stationen ausgerüstet.
Die Anleger fünf und sechs am Skandinavienkai werden mit sogenannten Plug-in-Stationen ausgerüstet. Quelle: Jan Dresing

TRAVEMÜNDE. Es kann losgehen: Der Hauptausschuss der Bürgerschaft hat der Verwaltung jetzt grünes Licht für den Bau von zwei Landstromanlagen am Skandinavienkai gegeben. 4,8 Millionen Euro wird die Landstromversorgung kosten. Der Ausstoß an Kohlendioxid, das das Klima belastet, wird sich um 55 Prozent reduzieren.

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Action oder Natur?

TA September Ausgabe 2021

Action oder Natur?
Initiativen wehren sich gegen geplante »Multifunktionsfläche« am Kohlenhofkai.
Wer von der Autofähre an der Trave entlang in Richtung Beach Bay geht, hat eine lange Strecke auf dem sogenannten »Kohlenhofkai« vor sich: Von der Schiffstankstelle bis zur auffälligen »Kohlenhofspitze«. Um dieses Stück bemühten sich Ende Juli gleich drei Akteure: Die Bürgerinitiative für Nachhaltigkeit, die Naturfreunde Lübeck und die Gemeinschaft der Priwallbewohner.
Es geht um eine kleine Wiese, die etwas zurückgesetzt am Wegesrand liegt. Man kann dort Brombeeren naschen, wenn man möchte. Viel mehr nicht. Die Verwaltung
möchte daraus eine »Multifunktionsfläche« machen. Gemeint sind touristische Freizeitangebote, wie auch immer die am Ende aussehen werden. Die Initiativen fürchten lärm- und abfallintensive Dienste, vielleicht sogar ein Stück Partymeile.
Viel lieber möchte man die Grenzen des geplanten Landschaftsschutzgebietes erweitern und dieses kleine Stück dort mit einzubeziehen. Vorschlag auf der Informationsveranstaltung war, den kleinen Bereich zum Beispiel durch parkähnliche Gestaltung mit gemütlichen Bänken, jungen Bäumen, blühenden Wiesen und Stauden naturnah weiterzuentwickeln. Die gut einhundert Teilnehmer hatten bei dem Treff en die Möglichkeit, entsprechende bereitliegende Postkarten an den Bürgermeister zu schicken. »Der kleine Rest Natur auf dem Priwall muss bleiben...«, war da zum Beispiel zu lesen. Wer sich am Ende durchsetzt, bleibt abzuwarten. HN 


Travemünder Initiativen wollen, dass das Wegstück an der Trave unter Schutz
gestellt wird. FOTO: K ARL EHRHARD