Protokoll Nichtöffentlliche Vorstandssitzung 17.November – 18.30 Uhr

4.Weihnachtsfeier: Johanna Rosenwald wird eine Einladung formulieren (u.A. Eintritt: €3, Kuchenspenden). Diese wird in der DOIT-Klinik vervielfältigt und dann als Aushang und Einladung an alle Priwaller verteilt. Frau Scharley und Frau Lehnberg bereiten den Tischschmuck vor, die Neue Seglermesse ist bereits gebucht. Dieses Jahr wird nur Musik im Hintergrund gespielt.

5.Die bereits geplanten Veranstaltungen für 2018 werden beibehalten. Das Grünkohlessen soll Ende Februar stattfinden. Der genaue Termin und Ort (Neue Seglermesse oder Naturfreundehaus) werden noch geklärt.

Der Info-Abend im Januar wird für Dienstag, den 23. Januar in der Seglermesse festgehalten. Viktoria Kerschl übernimmt den Vorsitz, bereitet Einladungen und Tagesordnung (u.A. Moblitätskonzept) vor.

6.Die Pflege der Homepage übernimmt vorläufig bis zur Genesung von Eckhard Erdmann Johanna Rosenwald. Die Protokolle vom 24.10.17 und 17.11.17 werden auf die HP hochgeladen. Herr Winkler übernimmt auch weiterhin die technische Arbeit.

7.Viktoria Kerschl ist nun offiziell als Stellvertreterin von Eckhard Erdmann im Ortsrat eingetragen.  Sie löst Johanna Rosenwald ab.

8.Frank Scharlaug und Burkhard David führen die Diskussion zum Verkehrskonzept für den Priwall in Vorbereitung auf  die Vorstellung des Mobilitätskonzepts am 21.11.17.:

Bitte beachten!

Die Vorstellung des Mobilitätskonzepts für Travemünde

findet um 18.30 am 21.11.17

im Schleswig Holstein Saal im Maritim Hotel statt.

Die Priwallgruppe trifft sich in der Lobby des Hotels um 17.45 für Vorgespräche.

 

Die Gemeinde der Priwallbewohner hat vier Personen angemeldet. Viktoria Kerschl, Ines Zimmermann und Burkhard David vertreten den Vorstand. Voraussichtlich werden weitere Mitglieder an der Vorstellung teilnehmen.  Alle Teilnehmer sind eingeladen, am Vorgespräch teilzunehmen. Bei weiteren Fragen bitte an Burkhard David wenden: Tel. 888 933.

 

Unten angeführt sind Punkte, die von den Priwallern vorgetragen werden sollen. Weitere Belange werden auf der Jahreshauptversammlung im Frühling erörtert. Betont soll werden, dass der Priwall ein Ferienziel für den Tourismus ist, und dass daher die Infrastruktur auch für Gäste und Besucher angemessen sein muss. Mit dem Ferienprojekt Waterfront werden in Zukunft mehr Feriengäste (auch mit Fahrrädern) auf der Halbinsel erwartet. Auch die Anzahl der Bewohner durch die Neubauten auf der ML steigt erheblich.

a)Kreuzung Mecklenburger Landstraße (ML) und Kohlenhof : Ein sichtbares Schild auf der Nordseite der ML soll die Kreuzung für Linksabbieger von den Fähren kommend freihalten, um Stau auf der Fahrbahn von der Fähre kommend zu verhindern; die Büsche sollen zurückgeschnitten werden, um freie Einsicht in die Kreuzung zu gewähren.

b)Geschwindigkeit 30 soll deutlicher hervorgehoben werden durch Schilder „Zone 30“. Kontrollgänge durch den Ordnungsdienst sollen auf dem Priwall häufiger durchgeführt werden. Vorschlag der Priwallgruppe: Zur Verkehrsberuhigung sollen Hartgummistreifen (wie häufig in Dänemark vorzufinden) quer über die Fahrbahn ins Abständen verlegt werden.

c)Mit der Schließung der Priwallpromenade für den Fahrradverkehr werden Fahrradfahrer auf die ML verwiesen. Der Ostseeküsten-Radwanderweg wird über die ML geführt, alternativ durch die schlecht ausgebauten Waldwege, die auch von Fußgängern benutzt werden. Auch die Durchfahrt durch die Wochenendhaussiedlung ist problematisch. Das Gelände ist Privateigentum und reger Fahrradverkehr nicht erwünscht. Die Haftung bei Unfällen ist ungeklärt.

Die ML ist jedoch weiterhin ungeeignet für Fahrradfahrer. Die Fahrbahn ist zu schmal, um beides, Auto- und Lasterverkehr durch die vielen Baustellen sowie Fahrradverkehr sicher zu bewältigen. Für Fahradfahrer bedeutet dies eine Gefährdung der eigenen Person. Viele Erwachsene, insbesondere Gäste auf dem Priwall, weichen daher auf die Fußwege aus. Diese dürfen rechtlich jedoch nur von Kindern bis zu 10 Jahren befahren werden.

Es wird eine vorläufige Lösung bis zur endgültigen Instandsetzung der ML vorgeschlagen. Dies bedeutet eine Verbreiterung der vorhandenen Fußwege z. B. durch Asphaltierung des Grün- und Sandstreifens auf der Straßenseite, so dass Fußgänger und Radfahrer gemeinsam und sicher den Fußweg benutzen können. Fußgängerverkehr ist eher gering. Dabei sollten auch die teils zugeschütteten Abflüsse zwischen Gehweg und Fahrbahn instandgesetzt werden.

d)Von der Fischbratküche bis zur Landesgrenze: In diesem Bereich ist die Fahrbahn deutlich weiter verengt. Im Sommer parken Badegäste auf der Waldseite der ML so dicht an die Fahrbahn heran, dass manche Fahrzeuge bis in die enge Fahrbahn hineinragen. In diesem Bereich gibt es weder Gehweg noch Fahrradweg. Problematisch bei einer Einrichtung eines Fahrrad- und Fußweges auf der Nordseite der ML in diesem Bereich dürfte die Tatsache sein, dass die Grundstücke bis unmittelbar an die Fahrbahn in Privateigentum sind. Auf der Südseite beginnt das Naturschutzgebiet ebenfalls unmittelbar an der Fahrbahn.

Die Priwaller bitten die Lübecker Verwaltung, sich ernstlich mit dem Problem mit der Wegführung des Ostseeküsten-Radwanderwegs auseinanderzusetzen und eine Lösung zu finden, die der Sicherheit der Feriengäste und Radwanderer sowie der Einwohner gerecht wird.

Weitere Verkehrsprobleme auf  dem Priwall werden auf der JHV im Frühling erörtert: Fährverkehr und Wartezeiten, Staubildung im Fährbereich in den  Anlegerbereichen auf beiden Seiten der Trave, Parkprobleme, Transport der Segelboote vom Hafen über die ML bis zum Parkplatz auf dem Krankenhausgelände, usw.