Info- Abend November

Der Bericht über die Anfrage der Stadt HL bei Eisklaus, ob er seinen Vertrag nicht verlän- gern will, wurde von den Anwesenden besonders begrüßt und mit Freude aufgenommen.

Erdmann hebt den Bericht von T. Krohn in der LN zu den Kosten der 29 Bänke (ca. 18.000,- €/ Bank) auf der Priwallpromenade hervor und hält diese Kosten für überzogen.

Hinsichtlich einer Nachfrage zur Nutzung des Grillplatzes erklärt er, dass der Schlüssel beim Hafenmeister abgeholt werden muss. Trotz Skepsis hinsichtlich der öffentlichen Nut- zung, muss aber abgewartet werden, wie sich diese Einrichtung etabliert. Auch der noch nicht freigegebene Kinderspielplatz vor der Ostseestation wird angesprochen.

TOP 2 Schwerpunktthema: Jahresplanung 2020

Erdmann stellt eine Zusammenstellung der 36 verschiedenen Aktivitäten des Vereins in den letzten Jahren vor, um zu erfahren welche Themen weiter verfolgt, bzw. welche The- men besprochen werden sollen? Er stell die Frage: „Welche speziellen Aktionen sind ge-wünscht?“

Er bat und bittet um Rückmeldung. Neben den gewünschten und auch schon jährlich wiederkehrenden Standardveranstaltungen, wie Bingo, Weihnachtsfest, Blaufahrt, Grünkohl und Matjesessen, Sommerfest, … , will E. Erdmann aus der vorliegenden Ge- samtheit einen Vorschlag vom Vorstand zusammenstellen lassen. Die Diskussion ergab, dass im Jahr 2020 zwar ein Sommerfest, aber kein Flohmarkt stattfinden soll.

Hr. Kistenmacher ergänzt, dass sowohl der Besuch der Passat, als auch die Fahrradtour zu den Standardveranstaltungen gehören. Er erklärt sich bereit auch im Jahr 2020 einen Be- such der Passat, vorrangig im Zeitraum im April/Mai 2020, zu organisieren. Dies wird von den Anwesenden freudig begrüßt. Er schlägt zudem eine Fahrradtour auch mal zu anderen Zielen als nach Rosenhagen vor, beispielsweise zum Hermann-Löns-Blick am Hemmelsdorfer See.

TOP 3           Rückblick

Erdmann berichtet über seinen, zur Vorstellung des Vereins bei den Bewohnern am 10. September 2019 ergänzenden, Besuch beim Heimbeirat im Rosenhof. Ziel ist es, mehr Austausch und eine bessere Zusammenarbeit mit dem Heimbeirat zu erreichen

Erdmann berichtet über das Fällen von Birken an der ML. Er führt aus, dass er Herrn Werner (HL) im Nachgang zur am 29. Oktober stattgefundenen Herbstversammlung zum Verkehrskonzept für den Priwall gebeten hat, dafür zu sorgen, dass die Baustümpfe heraus gezogen und neue Birken angepflanzt werden. Die Unterthemen zum Verkehrskonzept, Parken (Fahrzeuge parken im eingeschränkten Halteverbot bzw. parken im Naturschutzge- biet), Radweg, Busverkehr werden insbesondere unter TOP Verschiedenes von den Anwe- senden intensiv diskutiert. E. Erdmann spricht sich vehement gegen das Wildparken auf dem Priwall aus. Ansonsten ist er davon überzeugt, dass alles so bleibt wie es jetzt ist.

Eine Frage zur Verlegung des vorhandenen Zebrastreifens ML und Dünenweg/Pötenitzer Weg (der zurzeit ins Nirwana führt) wird mit Verweis auf die geführte Diskussion zum Ver- kehrskonzept beantwortet. Nachstehend daher das Zitat aus dem Ergebnisprotokoll „Aus- tausch zum verkehrlichen Entwicklungskonzept Priwall“, zwischen GdP und HL vom April 2018, hier Zusätzlicher Zebrastreifen Dünenweg

Im Bereich des Kreuzungspunkts Mecklenburger Landstraße/ Dünenweg führt zur- zeit ein sog. Zebrastreifen westlich der Einmündung über die Mecklenburger Land- straße. Der Dünenweg soll später den Hauptzugang zur Waterfront darstellen. Auf westlicher Seite existiert auf dem Dünenweg allerdings kein straßenbegleitender Bürgersteig. Der Verein erkundigt sich daher nach der Möglichkeit, auf der östlichen Seite (wo der Dünenweg über einen Bürgersteig verfügt) einen zusätzlichen Zebra- streifen einzurichten oder den Bestehenden zu versetzen.

Nach aktueller Rechtslage ist das Einrichten von Zebrastreifen in Tempo 30 Zonen (liegt hier vor) grundsätzlich nicht möglich. Der Bestehende genießt allerdings Be- standsschutz. Sollte die Tempo-30-Zone zugunsten einer (sich wiederholenden) Einzelbeschilderung mit Tempo 30 aufgehoben werden, könnte ein zusätzlicher/ versetzter Zebrastreifen geprüft werden.

Eventuell sind andere Lösungen vorstellbar, wie die Einrichtung einer Verkehrsinsel. Der Verein will Kontakt mit dem Investor der Waterfront aufnehmen, um der Herrich- tung eines Bürgersteigs auf der Westseite des Dünenwegs zu erwirken.

Anschließend wird die Vorfahrtsregelung auf der ML diskutiert.

TOP 4 Ausblick:

Als nächste Veranstaltung ist die Weihnachtsfeier am 03. Dezember um 15 °° Uhr in der Seglermesse geplant. Nach einer Diskussion, ob Kuchen auch in diesem Jahr wieder mitgebracht werden soll, führt das schlagende Argument, die Vielfalt ist dann größer, zum Aufruf, selbst gebackenen Kuchen mitzubringen.

Erdmann erinnert, daran, dass am Sonntag, den 17. November bei Wind und Wetter um 15 °° Uhr bei den Holzstelen am Traveufer ein von Frau Spiegelberg /der Bürger*innen- Initiative für Nachhaltigkeit in Travemünde und Priwall“ (BIN) organisiertes „Kaffeetrinken gegen die Bebauung des Kohlenhofes“ stattfindet. E. Erdmann ruft die Vereinsmitglieder der GdP auf, daran teilzunehmen und die Aktion zu unterstützen.

Die Planungen zum Grünkohlessen Anfang des Jahres 2020 wird besprochen.

Das im Rahmen der Rückmeldung zur Jahresplanung (s. TOP 2) vorgeschlagene Thema

„Was können wir als Verein/Einzelperson zum Schutz gegen den anthropogenen Klima- wandel tun“ will der Vorstand aufnehmen und das Thema als ein Schwerpunkthema auf einen Info-Abend im kommenden Jahr einplanen. E. Erdmann will sich um einen Referenten kümmern.

TOP 5 Verschiedenes:

Es werden noch Mitstreiter beim Sparclub in der Seglermesse gesucht. Etliche Fächer im Sparschank sind noch frei. Das diesjährige Sparclubessen steht bevor.

Hr.Lichtenhagen fragt zum Stand der Fusion mit dem Wochenendhausbesitzer nach. Insbesondere interessiert ihn, ob und welche Reaktion daraufhin erfolgt ist, dass der Verein kein Interesse an dem Vereinshaus hat. E. Erdmann erklärte, dass derzeit über keine Neuigkeit zu berichten ist. In der Bringschuld ist. der Verein der Wochenendhausbesitzer. Dort besteht noch Klärungsbedarf, z. B klärende Nachfragen beim Rechtsanwalt. Auch stehe noch eine Mitgliederversammlung aus.

Es wird vorgeschlagen über Carsharing auf dem Priwall nachzudenken. E. Erdmann regt an, die die Voraussetzungen (Rahmenvereinbarung) und Bedarfe einer organisierten ge- meinschaftlichen Nutzung von Automobilen auf dem Priwall zuerst abzufragen.

Der Stand des Umbaus der Fachklinik Do It wird erfragt. Zurzeit erfolgt der Umbau des alten Trakts.

Es wird beklagt, dass gemäß Nachfragen von Touristen die grauen Häuser auf dem ehemaligen Krankenhausgelände aussehen wie DDR-Gebäude. Welche Planungen liegen hierzu vor? E. Erdmann verweist hierzu auf die Neuplanung eines Wissensspeichers durch die HL, da die Magazine für Archiv, Stadtbibliothek und Museen haben keinen Platz mehr haben. Wenn alles in einem Wissensspeicher in Lübeck untergebracht wird, kann dies auch zu einer Überplanung der Nutzung des Geländes auf dem Priwall führen.

Erdmann will zum Kletterwald noch einmal nachhaken, zumal der Kurdirektor, Hr. Kirch- hoff, den Kletterwald auf dem Priwall errichten lassen will.

Zum Projekt Waterfront/ Beach Bay berichtet E. Erdmann, dass Henssler sein Restaurant am Fähranleger Nord am 28.11.2019 eröffnen wird. Die Nutzung der noch zu errichtenden Parkpalette ist noch unklar. Zur Frage der Endabnahme des Geländes erklärt E. Erdmann, dass nach dem B-Plan ein Monitoring stattfinden muss. Er geht davon aus, dass Mitte 2020

Hr. Hollesen das Gelände geordnet hinterlässt. Inwieweit die HL eine Endabnahme dann tatsächlich veranlasst/durchführt ist für uns aber unklar.

Es wird nachgefragt, warum nur der Hauptwaldweg und nicht auch Nebenwege im Küsten- wald mit instandgesetzt wurde.

Ende 19:50 Uhr