Protokoll Info-Abend des Vorstandes 03.09.2019

Zu 1.

Entsprechend der Absprachen, die bei der Begehung des Südlichen Priwalls getroffen wurden, gestaltet sich die Zusammenarbeit mit dem Kurbetrieb positiv. Hr. Neumann wird ein Generalmanagement- Plan des Bereiches zur Reinigung/Zuständigkeiten bis Ende September für den Bereich entwickeln.

Zu 2.

Hr. Neumann gibt einen Überblick über die Flächen auf dem Priwall.

Zuständigkeiten.

  1. Stadtwald Flächen Naturschutzgebiet „Südlicher Priwall“
  2. Kurverwaltung restlichen Wälder, einschließlich Strand, Dünen bis zur Landesgrenze
  3. Lübeck Port Authority Lübeck Traveufer, südlicher Priwall, Bereich Kohlenhof Wassergrenze,Straße
  4. Straßenbegleitende Bäume Stadtgrün

Richtigstellung:

Entgegen den Aussagen von Hrn. Neumann Naturschutz Gebiet „Südlicher Priwall“ ist der östliche Bereich Teil des Naturschutzgebietes und nicht Bestandteil der Verwaltung durch den Kurbetrieb,

siehe § 2 Geltungsbereich

Landesverordnung über das Naturschutzgebiet "Südlicher Priwall" Vom 19. August 1998

  • § 2
    Geltungsbereich

(1) Das Naturschutzgebiet ist rund 149 ha groß und gliedert sich in zwei Teilflächen. Die westliche Teilfläche umfaßt das Gebiet zwischen der Untertrave und der Seemannsschule, die östliche Teilfläche umfaßt das Gebiet zwischen der Seemannsschule und dem Campingplatz der Naturfreunde mit jeweils einem rund 100 m breiten Flachwasserbereich der Pötenitzer Wiek.

Hr. Neumann stellt erste Planungen für einen Kletterpark auf dem Priwall vor, dieser soll im ersten Wald linkes von der Fähre kommend entstehen. Im Wald finden erste Bestands-aufnahmen von Bäumen und Flächen statt. Laut seinen Aussagen soll es junge Leute aus Travemünde geben, die diesen Kletterpark betreiben möchten. In wieweit das Lübecker Waldgesetz die Umwandlung des Waldes zulässt, ist positiv beschieden worden.

Der Kletterpark soll innerhalb des geplanten Landschaftsschutzgebietes „Küstenwald“ entstehen

  1. Erdmann nimmt die Planungen zur Kenntnis, weitere Diskussionen mit der Kurverwaltung und Hrn. Neumann müssen noch folgen, es gibt offene Fragen. Bis Ende September wird es einen ersten groben Planungsstand geben.

Hinweis von E. Erdmann und Hrn. Neumann:

Das Verbringen von Gartenabfällen, Laub, Pflanzen usw. in den Wald ist nicht erlaubt

Bericht des Vorstandes:

Baumfällaktion Mecklenburger Landstraße

  1. Erdmann gibt einen Überblick zum augenblicklichen Sachstand. Zu den Fragen des Vereins, die nach dem Informationsfreiheitsgesetz angefordert wurden, liegen die entsprechenden Antworten der Verwaltung vor.

Es wird angeregt sämtliche Unterlagen auf die Homepage zustellen, dies wird von E. Erdmann zugesagt.

BIN:

Fr. Westphal gibt einen Überblick der bisherigen Aktivitäten der BIN


Verkehrskonzept:

Einleitende Worte, E. Erdmann spricht die Entscheidung der letzten Bürgerschaft an, dass das Mobilitätskonzept für Travemünde mehrheitlich angenommen wurde. In der Öffentlichkeit reduziert sich das Mobilitätskonzept auf wenige Punkte, z. B. Fußgängerzone Vorderreihe, wichtige andere Punkte tauchen nicht auf.

Hinsichtlich des Umgangs mit Bürgermeinungen, Votum aus dem Ortsrat, Statement der Parteien aus Travemünde ist aus seiner Sicht zubefürchten, das die Nichtbebauung der Kohlenhof-Spitze und des restlichen Kohlenhofes, trotz Bekundigungen von z.b. der SPD und des Bürgermeisters nicht sicher ist.

Am 29. Oktober; 18.30 Uhr wird das vorläufige Verkehrskonzept für den Priwall in der Seglermesse vorgestellt. Von Seiten der Stadt wird dies Hr. Werner übernehmen. In Vorgesprächen mit der Stadt ist die Position des Vereins deutlich mitgeteilt worden. Einen weiteren Ausbau der Mecklenburger Landstraße wird abgelehnt. Die Planungen sollten in erster Linie der Sicherheit von Fußgängern und Fahrradfahrenden gelten. Keine Nutzung von Fahrradfahrenden auf den Fußwegen. Dies notfalls mit Schilder entsprechend der Straßenverkehrsordnung unterstreichen.

Das unerlaubte Parken im Bereich der ehemaligen Fischbratküche bis zu den Naturfreunden nimmt einen breiten Raum ein, dort gibt es rechtsseitig ein einschränktes Halteverbot, dies wird nicht beachtet, auch die Tatsache, dass einige PKW sogar im Naturschutzgebiet parken bleibt Konsequenzen. Im gegenüberliegenden Straßenbereich parken die PKW so, dass die Fußgänger auf der Straße gehen müssen. Ab Naturfreunde bis zur Landesgrenzen gibt es keinen Fußweg und auch keinen Fahrradweg, letzterer wurde bei den Planung der Straße gestrichen. Es gibt eine Diskussion zur Parkplatzsituation auf dem Priwall, es werden mehr Parkplätze gefordert. E. Erdmann betont die Position des Vorstandes, keine zusätzlichen Verkehr auf den Priwall zuziehen. Da den Tagesgäste nur eine begrenzte Anzahl von öffentlichen Parkplätzen zur Verfügung stehen, und diese schnell belegt sind führt dies dann zur Parkplatzsuche mit ihren Resultaten.

Ob der Parkplatz neben EDEKA auch der Öffentlichkeit zur Verfügung steht muss geprüft werden. Angedacht Stellplätze für Segler und Wohnmobile. Ob die Parkpalette neben der Rezession Waterfront gebaut wird, bleibt abzuwarten.

 

Landschaftsschutzgebiet:

Einen Termin für die Öffentlichkeitsbeteiligung der Priwaller zum Landschaftsschutzgebiet Küstenwald gibt es noch nicht

 

Gespräche mit dem Verein der Wochenendhausbesitzer:

Hr. Müsing gibt einen Überblick über die bisherigen Gespräche mit der Gemeinschaft der Priwallbewohner. Mitgliederversammlung der Wochenendhausbesitzer mit dem Beschluss zu einer Fusion mit der Gemeinschaft der Priwallbewohner.

Es gibt eine Diskussion mit Mitgliedern der Wochenendhausbesitzer zum Verlauf der Mitgliederversammlung und das Ergebnis-Protokoll noch nicht versandt wurde.

Der Vertreter des Vereins der Wochenendhausbesitzer, H. Müsing; wird eine umfassende Rechtsberatung zu einer möglichen Fusion beider Vereine einholen. Gleiches für die Gemeinschaft der Priwallbewohner, es gibt Kontakte zum RA und Notar Hr. Erwert.

  1. Erdmann betont, dass der Verein kein Interesse an dem Vereinshaus hat.

Eine Fusion beider Vereine mit einer möglichen Mitgliedergröße von bis zu 500 Mitgliedern ist anzustreben, Ziel beider Vereine ist laut Satzung die Interessensvertretung gegenüber der Stadt/Verwaltung.

Grundsätzlich wurde die Frage aufgeworfen, gibt es Gemeinsamkeiten der Vereine.

  1. Erdmann und Hr. Müsing unterstrichen die Gemeinsamkeiten:

Hochwasserschutz, Verkehrskonzept, weitere Entwicklung des Priwalls z. B. Wohnbebauung, touristische Entwicklung, Ansprechpartner gegenüber Stadt/Verwaltung

Weitere Treffen beider Vorstände sind geplant.

Rückblick:

Kurzer Bericht durch E. Erdmann zu den einzelnen Punkten, siehe Einladung

 

Ausblick:

  • 29. Oktober 18.30 Uhr Verkehrskonzept Seglermesse
  • 10.September 16.3o Uhr Der Verein stellt sich im Rosenhof vor

Verschiedenes:

Die zuständige Mitarbeiterin für den Priwall in der Unteren Naturschutzbehörde wird hausintern Ansprechpartner zu finden, die für Naturschutzrechtliche Aspekte im Bereich der Landesgrenze zuständig sind. Letztentlich wird aber wohl das Land Schleswig -Holstein in Rahmen von Küstenschutzmaßnahmen zuständig sein.

Nach einer Rückmeldung wird der Verein die notwendigen Kontakte zum Land SH ,Bereich Küstenschutz herstellen. Ein erster Ansprechpartner wird Hr. Öllerich sein, der ein Refrat im Ortsrat zum Thema Hochwasserschutz hielt.

Die Bürgerschaft hat auf ihrer Sitzung vom 29.August 2019 beschlossen, die Mecklenburger Landstraße im Rahmen des Hochwasserschutzes baulich höher zulegen.

Das Höherlegen der Straße wurde als Anfrage der FDP an den Ausschuss Bau gerichtet, die Kosten werden mit ca. 7000.000 € beziffert. Genauere Infos werden folgen.

Das Höherlegen der Straße löst das Problem der Überflutung der Mecklenburger Landstraße nicht, es wird nur weiter Richtung Naturfreunde – Haus verlagert, da sich die Straße bis dahin auf das vorhanden Höhenmaß einpendelt, und das Wasser dort auf die Straße läuft und sie dann überschwemmt.

  1. Erdmann betont noch einmal das Ziel des Vereins ist den Bereich der Senke aufzufüllen, zumal dieser Bereich im Laufe der Klimaveränderungen (Anstieg des Meeresspiegel) als erstes überflutet wird.

Auf der Bürgerschaftssitzung vom 29. August 2019 wurde beschlossen eine Machbarkeitsstudie für die Ansiedlung einer Jugendherberge in Auftrag zu geben.

Für den Bereich Krankenhaus als möglichen Standort gab in der Vergangenheit schon einen Vorschlag eines Architekten das Gebäude 4 zu einer Jugendherberge umzugestalten. Der Jugendherbergsverband „Nordmark“ hatte aber keine ausreichenden finanzielle Mittel um dort zubauen.

Ein anderes Gebiet könnte das Gelände der jetzigen BBT in der Wiekstraße sein.

Laut LN Artikel vom 30.August soll langfristig/Mittelfristig das städtische Archiv auf dem ehemaligen Krankenhausgelände; Häuser 4 und 5 aufgelöst werden.

Die Stadt möchte auf dem freiwerdenden Gelände eine Wohnbebauung anstreben.

Hr. Hollesen informiert Fraktionen über seine Alternativplanung Kohlenhof- Spitze und Kohlenhof. Hr. Hollesen wird trotz eindeutiger rechtlicher Aussagen auf die Umsetzung des Waterfrontvertrages drängen.

Zu diesem Thema wird es eine Anfrage von Fr. Jansen Mitglied der Bürgerschaft geben.

Ende der Sitzung 20.50 Uhr

Erdmann