Geschichte des Priwalls /des Vereins ab 1963 wird z.Z.überarbeitet !!

 

Mit der zweiten Gründung von Travemünde im 12. Jahrhundert, direkt an der Ostsee, begann auch die Geschichte des Priwall (damals auch Priwalk, Priwalck).Der Priwall mit seiner dünenartigen Landschaft und seinen flachen Strandbereich war vermutlich eine Insel. Die Insel war durch eine Flachwasserzone mit Mecklenburg verbunden. Im 13. Jahrhundert spülten mehre Sturmfluten den Priwallhals mit seiner Flachwasserzone hinweg, sodass ein neuer Zugang zur Pötenitzer Wiek entstand. Ein zweiter Hafen-Zugang hatte jedoch strategische Nachteile, sodass man im gleichen Jahrhundert eine dauerhafte Landverbindung nach Mecklenburg, durch den Bau eines Steindammes, schuf

1226
Im Juni des Jahres bestätigte der deutsche Kaiser Friedrich II. im Reichsfreiheitsbrief auch die Rechte der Stadt an Travemünde, an dem dortigen Hafen und an den umliegenden Ländereien. In dieser Urkunde wird auch die Halbinsel Priwall erwähnt, die seit dieser Zeit zu Lübeck gehört. „ Wir verleihen der Stadt Lübeck weiter die Insel, die der Burg Travemünde (Standort heutiges Kaufhaus Matzen) gegenüber liegt und Priwolc heißt.“

1229
13. Januar
Lübeck hatte jetzt sein Ziel erreicht: Der Holsteinische Graf Johann III. verkaufte den Ort Travemünde, die Priwall- und die Herrenfähre sowie die Travemünder Feldmark, die kirchliche Schirmherrschaft und die Gerichtsbarkeit für den Ort für 1.060 Reichsmark .

1245
brach die Stauffische Macht im Deutschen Reich zusammen und Lübeck musste versuchen, seine Selbstständigkeit gegenüber den Dänen und dem Holsteinischen Grafen selber zu sichern. Der Lübecker Ratschloss daraufhin 1247 einen günstigen Vertrag mit den Holsteiner Grafen Johann I. und Gerhard I. Diese wurden als Schirmherren von Travemünde anerkannt.

1247
kaufte die Stadt Lübeck den beiden Grafen die Burg Travemünde und die Ortschaft, sowie die beiden Fähren (Priwall- und Herrenfähre) ab, jedoch mit Ausschluss des Priwalls.

1286
brach eine Sturmflut durch den Nehrungshals des Priwalls und trennte diesen von Mecklenburg ab. So war der Priwall für kurze Zeit eine Insel. Der neue Zugang zur Pötenitzer Wiek wurde nun ebenfalls von Schiffen benutzt, so dass der Travemünder Hafen zwei Ein- bzw. Ausgänge hatte. : „ Nota, quod anno domini 1286 in insula priwalk aqua insulam ipsam in uno loco tantum penetraverat, quod portus travene habuit introitus et exitus“. Die Stadt Lübeck schüttete noch im gleichen Jahr den Durchbruch zu

1300
Die Holsteiner Grafen versuchten mehrfach, die Rechte der Lübecker zu beschneiden, und die Besitzverhältnisse wechselten ständig zwischen verschiedenen Holsteiner und Mecklenburger Grafen.

1307
Der Besitz des Turms zu Travemünde sowie einer Befestigung auf dem Priwall, die dem Fürsten von Mecklenburg gehörte, stellten für die Lübecker eine ständige Bedrohung dar. Ihr Ziel war die Zerstörung der Burg und die Inbesitznahme des Priwalls als strategische Maßnahme.

1310
verbündeten die Lübecker sich mit dem Herzog Erich von Sachsen, der dem Lübecker Senat versprach, bei der Zerstörung der Befestigungen von Dassow und dem Priwall zu helfen. 

1332
Immer wieder kam es vor, dass an der mecklenburgischen Grenze auf dem Priwall Befestigungsanlagen oder Burgen von Mecklenburgern erbaut worden sind, sehr zum Ärger Lübecks.

1337
Anscheinend blieb das Problem der Burg auf dem Priwall noch Jahre ungelöst. 1337 wurde wieder eine Burg von den mecklenburgischen Vögten errichtet. Endlich folgte dann der Durchbruch. Der Herzog Albrecht von Mecklenburg versprach dem Rat zu Lübeck, die Burg innerhalb von 4 Wochen abzubrechen, was dann auch geschah und 1343 und 1349 urkundlich besiegelt wurde.

1465
erfolgte der Bau der Südermole, und zwar wurden mit Steinen gefüllte Kästen aus Eichenstämmen vor der Hafeneinfahrt versenkt, um dadurch die zunehmende Verlandung der Hafeneinfahrt zu verhindern. Der angeschwemmte Sand stammte von den Abbrüchen am Brodtener und Mecklenburger Steilufer. Um diesen Bau finanzieren zu können, wurden Zölle für die ein- und auslaufenden Schiffe erhoben.

1505
begann eine lübisch-mecklenburgische Fehde. Drei betrunkene mecklenburgische Bauern bepöbelten Lübecker Ratsherren, die den Traveverlauf bei Dassow besichtigen wollten. Sie ließen zwei der Bauern für kurze Zeit gefangen nehmen und ließen sie erst nach geraumer Zeit wieder laufen. Daraus entwickelte sich dann ein Streit zwischen der Stadt Lübeck und den Mecklenburgischen Herzögen, der noch größere Kreise ziehen sollte. Die Mecklenburger legten darauf bei Dassow eine Schanze an, woraufhin die Lübecker über den Priwall nach Mecklenburg einfielen. Erst am 15.7. 1508 kam es zum Friedensschluss. Die Lübecker erhielten ihre Rechte bestätigt (u.a. Fischereirechte auf dem Dassower See) und durften den befestigten Priwall behalten. Dort hatten sie eine mit Faschinenwerk umgebene Festungs-anlage errichtet.

1593
Tatsächlich war die Grenze zu Mecklenburg auf dem Priwall nicht klar definiert, zumal der Mecklenburgische Herzog immer wieder die Oberhoheit über den Priwall beanspruchte, was Lübeck immer wieder aufgrund seiner mittelalterlichen Privilegien zurückwies. Beide waren jedoch nicht in der Lage ihre Forderungen durchzusetzen, sodass beide den Priwall als Weidefläche nutzten. Jahrelang beschäftigte man sich mit dem Problem.

1596
beschlagnahmte der mecklenburgische Adelige Daniel von Buchwald drei Lübecker Viehherden auf dem Priwall und wollte diese ohne ein Lösegeld nicht wieder zurückgeben. Der Lübecker Rat protestierte, konnte jedoch nichts ausrichten, verfügte aber, sobald von Buchwald lübsches Gebiet betreten, man ihn sofort festnehmen sollte. Zwei Jahre später bot sich die Gelegenheit und von Buchwald wurde in Lübeck inhaftiert, konnte aber wenig später fliehen.

1733
Sehr wichtig war die Fähre zwischen dem Priwall und Travemünde, über die der Weg nach Mecklenburg führte, die bereits 1253 urkundlich erwähnt wurde. Besonders häufig wurden Lebensmittel per Fähre nach Travemünde eingeführt. Die Fähre war dem Stadthauptmann von Travemünde unterstellt, der in der Alten Vogtei residierte. Er betrieb die Priwallfähre, durfte die Fährgebühren kassieren, musste aber auf der anderen Seite das Fährpersonal entlohnen und für den ordnungsgemäßen Betrieb der Fähre inkl. Reparaturen sorgen. Da es mehrfach zu Beschwerden wegen der Fährgebühren gekommen war, wurden diese ab dem 12.3. 1733 urkundlich von Lübeck festgelegt. Es wurde zwischen Fußgängern, Wagen, Pferdeanzahl, Ladung, Tieren, sowie zwischen Sommer- und Winterbetrieb unterschieden.

1745
kam es zu einer Grenzprovokation an der Priwall-Grenze. Auf Mecklenburger Seite wurde an der engsten Stelle des Priwalls eine Baracke errichtet, in der einige bewaffnete mecklenburgische Soldaten Stellung bezogen. Daraufhin errichteten auch die Lübecker ein Holzhaus 200m von der Mecklenburger Baracke entfernt, rund um die Uhr besetzt mit jeweils einem Soldaten, ständig in Alarmbereitschaft, mit entsichertem, schussbereiten Gewehr. Der Senat wies den Kommandanten der Travemünder Festung an, die „Postierung“ solange aufrechtzuerhalten, bis das mecklenburgische Wachthaus aufgegeben wurde. Erst dann sollte auch die lübsche Hütte abgerissen werden.

1758
Es kam häufiger vor, dass bei Sturm Schiffe auf der Plate vor der Travemündung, auf dem Priwall oder an der mecklenburgischen Küste strandeten. Die Schiffe galten dann als Strandgut, und Arbeitsleute aus Travemünde und Fischer konnten sich bedienen. Um Plünderungen zu verhindern, sollten lübsche Soldaten vom Senat abgestellt werden, die das Strandgut bewachen sollten. Wegen der ungeklärten Hoheitsrechte auf dem Priwall kam es dazu jedoch nicht, und so bewachten dann die Travemünder Lotsen das Strandgut. Die geborgenen Sachen wurden in die Zitadelle nach Travemünde geschafft.

1763
hatten die Bediensteten des Gutes Johannestorf am Dassower See eine Hütte für die Hirten ihres Viehes auf dem Priwall errichtet. Schon wieder hagelte es Proteste des Lübecker Senats beim Mecklenburgischen Fürsten. Die Hütte wurde umgehend abgerissen.

1780/ 81
Die Errichtung einer Holzbretter-Hütte nahe des Fähranlegers auf der Priwallseite löste umgehende diplomatische Aktionen aus. Die ungeklärten Hoheitsverhältnisse verhinderten bisher den Bau eines Unterstandes zum Unterstellen der Reisenden bei schlechtem Wetter, wenn sie auf die Fähre warteten. Als der Lübecker Bauhof dann die Hütte errichtete kam es sofort zu einem Protest des Mecklenburgischen Grafen. Auf Grund dieses Protestes musste der Travemünder Stadthauptmann als Fährbetreiber den Unterstand wieder abreißen lassen.

1803

Am 20. Januar einigten sich die Vertreter Mecklenburgs und Lübecks über den Grenzverlauf am Priwall. Damit war der Priwall endgültig an Lübeck übergegangen. Die im Jahr 1803 festgelegte Grenze blieb bis heute bestehen, ungeachtet aller politischen und militärischen Geschehnisse seit jener Zeit
Die Herzöge von Mecklenburg verzichteten auf ihre Priwallansprüche und erhielten dafür die Hoheit über einige Dörfer, die zuvor zum Lübecker Heiligen Geist - Hospital gehörten. Im März 1803 wurden die Grenzsteine auf dem Priwall gesetzt. 1862 kam es dann zu einer endgültigen Festsetzung des noch einmal korrigierten Grenzverlaufs.

1806

wurden Lübeck und Travemünde von Truppen des französischen Kaisers Napoleon eingenommen, die unter dem Oberbefehl von Marschall Bernadotte standen, dem späteren schwedischen König.

1813
Am Ende der französischen Besatzungszeit in Travemünde zerstörten die Franzosen an Michaelis das vom Zimmermeister Christoph Henck auf dem Priwall an der Fähre erbaute Wirtshaus. Henck erhielt einen neuen Pachtvertrag vom Lübecker Senat nach dem Abzug der Franzosen.

1815
Auf dem Priwall begannen erste Versuche einer Aufforstung. Laut eines Gutachtens des Lübecker Forstamtes eignete sich nur der mittlere Bereich der Halbinsel dafür. 1821 kam es zu ersten, nicht befriedigenden Versuchsanpflanzungen. 1826 /27 wurden weitere Tannen-, Birken- und Erlenanpflanzungen auf der Südseite des Priwalls durchgeführt, die jedoch auch ohne Erfolg blieben.

1826
12.Juli
Nachdem der Böttchergeselle Wilhelm Henckhaus beim Baden auf dem Priwall ertrunken war, wurde ein generelles Badeverbot im Hafenbereich bis zum Süderbollwerk (heutige Südermole) ausgesprochen.

1830
wurde das verfallene hölzerne Süderbollwerk durch einen steinernen Neubau ersetzt. Die Steine wurden von sogenannten Steinfischern angeliefert, die die Findlinge vor dem Brodtener Steilufer und vor der mecklenburgischen Küste aus dem Meer geborgen hatten. Die neue Südermole war nun 1.040 Fuß lang. Auf ihrer Spitze wurde eine Signalbake sowie eine Seilwinde errichtet, mit der auf der Plate festgefahrenen Schiffe in die Hafeneinfahrt gezogen werden konnten.

1832
wird bereits von einer „Chausseeordnung“ für einen „Weg“ über den Priwall nach Dassow und ins Mecklenburgische gesprochen. Dieser Weg war „chausseegeldpflichtig“, der Verlauf aber noch nicht festgelegt, wie die Klagen der Weideberechtigten aus dem Jahr 1838 zeigen. Diese beklagten ebendieses Fehlen eines eingezäunten Weges, wodurch sämtliche Fuhrwerke eigene Fahrspuren, zum Teil über die Weiden der Weideberechtigten wählten. Erst 1846 wurde ein fester Weg über den Priwall nach Dassow angelegt. 1863 wurde diese zur „Landstraße“, 1864 zur „Chaussee“. Die Aufsicht über diese sowie für das Kassieren des „Chausseegeldes“ oblag dem Pächter der Priwallfähre. 1909 wurde diese Straße „Dassower Chaussee“ genannt, Erst in den frühen 20-er Jahren setzte sich die Bezeichnung „Mecklenburger Landstraße“ durch.

1834
wurde im späteren Bereich der Mittelfähre der sogenannte Kohlenhof eingerichtet. Die dort gelagerte Steinkohle diente zur Befeuerung der Dampfschiffe der St. Petersburger Dampfschiffahrtslinie, die regelmäßig Travemünde anliefen. Auf dem Gelände wurden auch ein Aufenthaltspavillon für die Fährleute der Mittelfähre sowie Lagerhallen errichtet. Ab 1938 wurde dort die Kohle für die Lübeck-Stockholmer Dampfschifffahrtsgesellschaft gelagert.

1836
Nach dem Vorschlag vom Lübecker Forstinspektor Witthauser wurden auf dem seiner Meinung nach für land- und forstwirtschaftlichen Anbau völlig ungeeigneten Priwall Pappeln und Weiden angepflanzt. Erst ab 1860 bis 1890, besonders 1807/ 81 erfolgte eine planmäßige Aufforstung des bis dahin nahezu baumlosen Priwalls.

1838
Gastwirt Meinecke erbaute in der Nähe der Priwallfähre ein neues zwei-geschossiges Wirtshaus mit Wirtschaftsgebäuden. Jahre später übergab er die Wirtschaft seinem Schwiegersohn Otto Heinrich Böther, der zugleich Pächter der Fähre war.

1839
Der Fährpächter Johann Hinrich Buhse erhielt die Genehmigung, in der Sommersaison „Badegäste während der Badezeit ohne Bagage und Sachen gegen Bezahlung eines Fährgeldes“ hin- und zurück zum Städtchen zu rudern.

1840
18.November
Der Senat genehmigte die Errichtung einer Heringssalzerei mit Räucherei auf dem Priwall, „dicht an der Pötenitzer Wiek“. Der Lübecker Kaufmann Johann Gottfried Krueck pachtete dieses Gelände für 10 Jahre.
Er ließ darauf ein 106 Fuß langes, 41 Fuß breites und und 9 Fuß hohes Fachwerkgebäude errichten (31.80m l, 12,30m br, 2,70m h). Am 20.2. 1843 ging das Geschäft an Adolph Heinrich Haacker über, der jedoch 1848 in Konkurs ging. Das Gebäude wurde am 3.7. 1850 versteigert. Da das Gebäude 1878 bei der Anlage des Katasters für den Priwall nicht mehr auftaucht, geht man heute davon aus, dass das Gebäude der Überflutung des Priwalls 1872 zum Opfer fiel.

1845
wurde die Priwall-Hauptfähre von der Stadt übernommen und anschliessend weiter verpachtet. Der Fährprahm wurde mittels eines starken Fahrseils über die Trave gezogen. Regelmäßig kam es vor, dass das Fährseil durch die Schiffsanker zerrissen wurde. 1846 kam dann die sogenannte „Kohlenfähre“, als „Mittelfähre“ dazu.

1846
Die neue Fährordnung löste die alte, am 23.4. 1788 erlassene Ordnung ab.

1847
24.Juli
Die Travemünder „Bade-Direction“ teilte mit, dass ab dem 24.7. eine „zweite wohlfeilere Badeanstalt in der Kunkel auf dem Priwall“ eröffnet werden sollte. Der Preis für das Bad betrug 6 Schilling inkl. Nutzung eines Badekarrens. Der Pächter der Badeanstalt auf dem Festland, Heinrich Behrens, verlangte für die Einrichtung durch ihn auf dem Priwall, dass „ihm keine Konkurrenz gemacht würde und die Stadt ihm das garantiere“. Der Senat lehnte dies ab. Behrens nahm seine Forderung zurück und erhielt am 21.6. 1847 „ in der Entfernung von 1.200 Fuß vom Süderbollwerk (Südermole) eine 1.200 Fuß lange Strecke zu dem angegebenen Zwecke“ zugewiesen. „Die neue Badeanstalt auf dem Priwall hatte sich in den ersten Saisons niemals eines lebhaften Besuches zu erfreuen“, so die Lübecker Zeitung. Wofür es mehrere Gründe gab: schlechtes Wetter, eine sehr unangenehme Überfahrt und „ gänzlicher Mangel an Schatten auf dem Priwall, dazu die höchst primitiven Badeeinrichtungen, die nur in der Aufstellung von drei Badekarren bestanden, vor allem aber der Umstand, dass im Jahre 1851 am Festlandstrand Badehütten für 8 Schillinge eingerichtet wurden.“ In den Jahren 1849/ 50 wurden „ gar keine Badeeinrichtungen auf dem Priwall getätigt“. Ein erneuter Versuch 1879 scheiterte an den zu unterschiedlichen Vorstellungen der beteiligten Parteien.

1848
4.Oktober
Nachdem in Lübeck die Cholera ausgebrochen war, wurde am 3.10. der erste Cholerafall in Travemünde bekannt, der Tod des Erkrankten einen Tag später. Sofort wurde auf dem Priwall ein Cholera-Krankenhaus eingerichtet, u.a. auch für die von See kommenden Kranken. Zwischen dem 29.9. und 29.10. verzeichnete man 53 Kranke, von denen 13 starben.

1861
17.Juni
Der Wirt J. Boether auf dem Priwall beantragte beim Amt „ein Topfschlagen für Dienstmädchen, verbunden mit Tanz“ veranstalten zu dürfen. Bis zum Jahre 1856 hatte das alljährlich auf dem Priwall am Strand stattgefunden. Dasselbe ist von den Mädchen veranstaltet worden, „ welche im Sommer auf dem Priwall weidendes Vieh zu melken hatten“.
Da es in den letzten Jahren immer weniger Melkmädchen auf dem Priwall gab, fand daher kein Fest statt, was sich nun jedoch ändern sollte. Das Lokal auf dem Priwall hatte anscheinend einen hervorragenden Ruf: „ Von allen drei Tanzböden ist unter der weiblichen dienenden Classe das Böthersche das beliebteste, seitens der Dienstherrschaften das gefürchteste.“ Der Amtsverwalter listete in einer Stellungnahme die Möglichkeiten zum Tanz auf: „ Im Winterhalbjahr fänden allsonntäglich abwechselnd beim Wirt Thiel und dem Branntweinbrenner von Qualen Tanzlustbarkeiten für die gedachte Classe von Leuten statt.“ Im Sommer jeden Sonntag zugleich und zudem auch bei J. Böther auf dem Priwall jeweils bis 10.30 abends. Dazu kamen noch Bälle, die gegen Gebühr und Erlaubnis bis in den Morgen gegen 5 / 6 Uhr andauerten, sowie an jedem Jahrmarktstag bei allen Wirten Es gab demnach genügend Vergnügungsmöglichkeiten für das Dienstpersonal. Der Antrag wurde abgelehnt. Die Knechte ihrerseits hatten ein eigenes anderes „Vergnügen“: sie organisierten für sich das Ringreiten, dass der Müller in Gneversdorf veranstaltete.

1862
16. Juli
Der Senat der Hansestadt Lübeck beschloss die Anlegung einer guten Fahrstraße über den Priwall. Von der Fähre bis zur Landesgrenze von Mecklenburg gab es nur einen unbefestigten Hauptweg, dessen Verlauf sich jedoch ständig veränderte. Forstinspektor Witthauer hatte dies bereits ausführlich 1836 geschildert, doch seitdem hatte sich überhaupt nichts geändert: „ Jetzt ist die Passage über den Priwall, namentlich im Dunkeln, wahrhaft fürchterlich. Man muss, wie es dem Verfasser dieser Zeilen vor mehreren Jahren begegnet ist, an einem stürmischen Decemberabend bei heftigem Schneegestöber von Mecklenburg nach Travemünde wollen, durchnässt bei Henk angekommen, und durch die Nachricht, die Fährleute setzten bei einem solchen Wetter auf keinen Fall über, in die Alternation versetzt werden, entweder in Henk’s schmutziger Behausung zu übernachten oder in dunkler Nacht wieder nach Mecklenburg zurückkehren zu müssen, um ganz das Grässliche dieser Passage über den Priwall für Andere unter leicht noch ungünstigeren Umständen beurtheilen zu können. Kein Baum, kein Strauch, selbst nicht einmal Pfähle, wie in der verrufenen Lüneburger und Segeberger Heide, deuten den Weg an, sondern stets ist man im Dunkeln in Gefahr, entweder in eines der tiefen Wasserlöcher zu stürzen oder an einem der vielen Hügel umgeworfen zu werden, oder doch wenigstens stundenlang umher zu irren.“

1865
Der Besitzer der Seebadeanstalt auf dem Festland unterhielt auf dem Priwall in der Kunkel ein „billiges“ Seebad, das „verschiedentlich Gegenstand amtlicher Thätigkeit und Untersuchungen war“. Mehrfach wurde das Seebad „auf einen ordentlichen Betrieb hin“ kontrolliert.

1872
7.März
Beim Baden in der Nähe des Süderbollwerks auf dem Priwall ertrank am 3.Juli der Bäckergeselle Brüggemeier aus Cloppenburg. Daraufhin wurden erstmals für den Priwall strenge Badevorschriften erlassen. „ Zur Verhütung von Unglücksfällen beim Baden wurde dem Besitzer der Badeanstalt eine Reihe von Maßregeln, wie Anstellung eines zahlreicheren Aufsichtspersonals, Abgrenzung eines Badeplatzes für die des Schwimmens Unkundigen u.s.w. vorgeschrieben und auf deren Befolgung strenge geachtet.“

1873
verpachtete das Amt in Lübeck einem Interessenten eine Parzelle auf dem Priwall und die „ ward auf Ansuchen der Pachtkontrakt zum Zwecke einer Spargelcultur auf 12 Jahre mit Genehmigung des Finanzdepartements prolongiert“. Im folgenden Jahr sind 195 Parzellen für Kleingärtner auf dem Priwall neu verpachtet worden.

12./13.11.
Bei der verheerenden Sturmflut, die Travemünde heimsuchte, wurde auch der Priwall großflächig überschwemmt und dort viele Zerstörungen angerichtet.

1878
Der Priwall wurde zunehmend als Badebereich erschlossen. Der Wirt J. Böther stellte einen Antrag auf „Überlassung eines Platzes auf dem Priwall“ zur Erbauung eines Verkaufspavillons. Man vermietete ihm diesen Platz. Gleichzeitig hat der Lübecker Kaufmann F. Ewers beim Amt die „Überlassung einer Strecke des Priwallstrandes zur Aufstellung von Badekarren“ beantragt, dazu lag jedoch keine Entscheidung des Senats vor.

1881
8. Dezember
Ein Großprojekt für den Priwall, das bereits zur Badesaison 1882 eröffnet werden sollte, scheiterte. Für Familien zur Erholung sollte nach einem Plan des Kaufmanns H.P.Fr. Ewers eine Badeanstalt zweiten Ranges mit der Herstellung von Bassinbädern für Damen und Herren sowie ein Logierhaus mit mindestens 40 Stuben sowie Gartenanlagen auf
dem Priwall nahe der Mecklenburgischen Grenze entstehen. Das über 6 Hektar große Gelände konnte gegen Erbpacht genutzt werden.

1883
21.April
Im kleinen Saal des Casinos in Lübeck trafen sich einige interessierte Pferdesportliebhaber, darunter der k.k. österreichische Konsul Herman Fehling und Senator Eschenburg, um den „Lübeck-Travemünder Rennclub“ zu gründen. Ziel des Vereins war die „Förderung der Lübeck-Travemünder Pferderennen im Besonderen und des Sports im Allgemeinen“. Als Austragungsort der geplanten Rennen hatte man das Strandgebiet auf dem Priwall unmittelbar hinter der Südermole ins Auge gefasst. 1884 fanden dann am 27. und 28.7. die ersten Pferderennen statt, die zu einer jährlichen Einrichtung unter Beteiligung tausender Schau-lustiger und Galoppsportfreunden führte. 1904 wurden für die Renntage speziell angefertigte zerlegbare Holztribünen angeschafft.

1886
15. August
Auf dem Priwall fand von 11 - 14 Uhr ein Pferderennen „ohne Unglück“ noch Störung“ statt. Etwa 500 Zuschauer hatte der Fährpächter Kolz mit seinen Booten auf den Priwall gebracht.

1892
Im Herbst wurde an der engsten Stelle des Priwalls, dem „Hals“, ein Damm nördlich der Landstraße entdeckt, der 100m lang und 12 m breit war. Er bestand aus Seegras, das mit Sand beschwert war. An den Außenkanten zur See hin lagen größere Findlinge als Schutz vor dem Wellenschlag. Der Damm schloss einen in Folge einer Sturmflut 1286 entstandenen Durchbruch zwischen Ostsee und Pötenitzer Wiek. (siehe 1286). Der alte Damm wurde mit Sand überdeckt.

1898
15.Juli
Ab diesem Tag bis zum 15.8. verkehrte zum ersten Mal die sogenannte „Norderfähre“ vom neuen Lotsenhafen am Leuchtturm aus zum Priwall. Dazu mussten neue Fährstege angelegt werden. Die Personen wurden mit einem Ruderboot übergesetzt. Erst 1912 wurde der Saisonbetrieb mit einem Motorboot aufgenommen.

1900
Die Badeanstalt auf dem Priwall wurde erneut in Richtung Mole verlegt.
Es wurde der hölzerne Restaurationspavillon der Stadt auf dem Priwall abgebrochen und durch ein Restaurationszelt neben der Rennbahn ersetzt.

In diesem Jahr verlegte Schlichting seine Werft vom gegenüberliegenden Gelände an der Siechenbucht auf den Priwall, südlich des Fähranlegers.

1904
An der Rennbahn auf dem Priwall ließ der Lübeck-Travemünder Rennklub neue feste Zuschauertribünen aus Holz errichten.

Erstmalig ist ein Motorboot auf der Mittelfähre vom Kohlenhof auf dem Priwall zur Vorderreihe zum Hotel „Deutscher Kaiser“ eingesetzt worden.

1911 kam ein weiteres Boot dazu. Beide Boote wurden 1915 verkauft. Nach dem 1. Weltkrieg taten ab 1922 zwei offene Motorboote ihren Dienst an, die wiederum 1928 und 1933 durch Motorbarkassen ersetzt wurden.

1905

Die Werft vergrößerte sich im Laufe der Zeit.

1909
Nachdem ein erster Bebauungsplan für den Priwall verabschiedet worden ist, meldeten sich Kaufinteressenten für einige Grundstücke.
1909 kaufte als erster der Seemaschinist Heinrich Klatt eine Parzelle. 1911 waren es neun Käufer, darunter Charles Coleman, Chef des Lübecker General-Anzeigers (später LN), der einen Bauplatz zur Errichtung eines Ferienheimes an der Dassower Chaussee (später Mecklenburger Landstraße) im Juni erwarb.

1911
Der neue „Concour Hippique“ auf dem Leuchtenfeld war für Polo-Turniere zu klein. Der Lübeck-Travemünder Rennclub beantragte daher Ende 1910 die Anlage eines Poloplatzes auf dem Rennbahn-Gelände auf dem Priwall. Dazu musste Mutterboden für die Rasenanlage aufgetragen werden. Der Senat bewilligte die dazu benötigten Gelder, und der Poloplatz konnte angelegt werden.

Schlichting kauft das 6.470 qm große Grundstück, auf dem sich seine Werft befindet. Bisher war das Gelände von ihm von der Stadt gepachtet worden.

1912
durften auf dem Priwall zum ersten Mal private Strandkörbe aufgestellt werden. Zusätzlich entstanden privat sogenannte „Strandhütten“, die offiziell als „Unterstellhütten“ galten, da Wohnen und Übernachten auf dem Priwallstrand grundsätzlich verboten war.
Zum 1. Juni wurde rechtzeitig zum Beginn der Sommersaison ein Familienbad mit anschließendem Damen -und Herrenbad eröffnet, dass die primitive Vorgängeranlage ersetzte. Ein Bademeister und eine Bademeisterin übernahmen die Aufsicht. In der Badeanstalt konnten auch Badeanzüge und Badelaken ausgeliehen werden. Fa. Karstadt aus Lübeck lieferte Badelaken und Handtücher mit der eingewebten Beschriftung „ Badeanstalt Priwall“, die Fa. Müller aus Lübeck 241 gestreifte Badehosen und 63 blaue Badeanzüge. Der Priwall wurde als Badeort immer beliebter. 1913 erwies sich die Anlage als zu klein und musste noch einmal vergrößert werden.

24.August
Um 1910 vermehrten sich die Anfragen nach dem Erwerb von Bauland auf dem Priwall. Da weite Teile des Priwalls als hochwassergefährdet eingestuft wurden, kam es zunächst zu keinem Verkauf von Bauland. Erst nachdem die Erhöhung des Nehrungshalses als Schutz vor Überflutung erfolgt war, legte Baudirektor Baltzer im November 1911 einen Bebauungsplan vor. Dieser sah eine Siedlung an der mecklenburgischen Grenze mit Strandpromenade vor. Dieser Plan hatte jedoch keinen Erfolg, stattdessen wurde die Bebauung südlich der Mecklenburger Landstraße vorgesehen. Das Gesetz wurde am 24.7. 1912 verabschiedet. Auf den Parzellen durften nur freistehende Häuser mit einem Obergeschoss (Sommerhäuser) erbaut werden. Ein Vorgarten war Pflicht. Diese Villenkolonie entwickelte sich jedoch nicht befriedigend. Trotz Herstellung der Stromversorgung auf dem Priwall konnten bis 1920 nur acht Bauplätze verkauft werden. Die Lärmbelästigung des nahen Flughafens und der Flugzeug-Werke sowie der Schlichting-Werft ließen den Standort zunehmend unattraktiver werden.

1.November
Hans Böbs, Bootsbauer in Travemünde, gründete die Fa. Hans Böbs, Yacht- und Bootswerft und schloss am 21.11. einen Vertrag mit dem Senat. Er erwarb ein 4.500qm großes Grundstück direkt neben der Schlichting-Werft auf dem Priwall südlich der Hauptfähre, um dort seine neue Bootswerft, „ die hauptsächlich für den Bau und Ausbesserung von Fischerbooten und sonstigen kleineren Booten bestimmt ist“, anzulegen. Die Werft diente auch als Winterlager für Segelboote. In diesem Jahr war auf dem Priwall an der Trave - dies nun allerdings nur für die Villenbewohner- ein Yachthafen angelegt worden.

1913
1.Februar
Der Senat stimmte der Vergrößerung der Damenabteilung der Badeanstalt auf dem Priwall um einen Anbau mit 16 Badekabinen zu. In der Saison 1913 wurden 22.000 Badegäste in der Badeanstalt gezählt.

6.Oktober
Der Kriegerverein Travemünde stellt einen Antrag, einen 300m langen Schießstand auf dem Priwall zu bauen, um die „Wehrfähighaltung seiner Mitglieder zu ermöglichen und die Vorbereitung junger Männer zum Militärdienst hier ebenso wie an anderen Orten in Lübeck auch betreiben zu können“. Gegen den Priwall als Standort wurden vom Senat schwere Bedenken erhoben. Die Bewohner dort würden schon genügend durch die dortigen Jagdpächter bei ihren Jagden belästigt, außerdem wurde geplant, dort eine Flugzeugwerft und eine Fliegerschule zu bauen. Der Antrag wurde abgelehnt.

Der Lübecker Staat übernahm die große Priwallfähre auf eigene Rechnung. Die Mittel- und Norderfähre blieben verpachtet und verkehrten weiterhin nur in der Sommersaison.

1914
28.Februar
Ein Vertrag zwischen dem Lübecker Finanzdepartement und der durch den Bauunternehmer Bernhard Meyer von den Deutschen Flugzeugwerken Leipzig neugegründeten „Flugzeugwerft Lübeck-Travemünde GmbH“ auf 5 Jahre leitete den Beginn der Fliegerei und den Bau eines Flughafens auf dem Priwall ein. Zuvor waren Sondierungen vorausgegangen, um einen für das Deutsche Reich geeigneten kombinierten Land- und Seeflugplatz an der Ostsee zu finden. Dem Priwall wurde aus geographischen Gründen der Vorzug gegenüber Warnemünde gegeben. Hier gab die optimale Landemöglichkeit für Wasserflugzeuge auf der genügend großen und mit fast immer ruhigem Wasser aufwartenden Pötenitzer Wiek den Ausschlag für den Zuschlag für Travemünde. Am 9.3. 1914 stimmte der Lübecker Senat dem Vertrag zu. Es entstanden zuerst drei hölzerne Montagehallen, in denen 18 Techniker arbeiteten.
Während des 1. Weltkrieges sind hier zahlreiche Militärflugzeuge gebaut worden. Neben der Flugzeugwerft wurde auch eine Fliegerschule eingerichtet, die am 1.8. 1914 mit ihrem Ausbildungsprogramm begann. Am Tag darauf beginnt der 1. Weltkrieg.

 1914 standen neben den Gebäuden der Schlichting-Werft, der Flugzeug-Werft und der Rennbahn 19 Wohnhäuser auf dem Priwall. 1925 waren es bereits 28 (mit 37 Haushaltungen und 104 Einwohnern), 1930 dann 46, von denen allerdings nur 22 ganzjährig bewohnt waren. Den Abschluss der bereits 1914 bestehenden Häuser bildeten zwei Heime und ein Gasthof. Bereits um die Jahrhundertwende bestand der langgestreckte, zweistöckige mit Pappe flach gedeckte Bau des Vereins für Ferienkolonien, und zwar ein Kinderheim an der Ecke Mecklenburger Landstraße /Fliegerweg Nr. 36. Ein weiteres Heim, das Charles-Colemann Heim, ein Erholungsheim für seine Angestellten, bestand ebenfalls bereits vor dem Ersten Weltkrieg an der Meckl. Landstr. Nr. 42.
Das Haus, das wohl als erstes an der Mecklenburger Landstraße stand, war „Krügers Gasthof“, Mecklenburger Landstr.12. Dieser Gasthof war am Ende der 1880-er Jahre erbaut worden; der Bau war zweigeschossig, mit Veranda und Balkon.

 2.8. 1914
Der 1. Weltkrieg begann mit dem Einmarsch deutscher Truppen in Luxemburg ohne vorherige Kriegserklärung.
Auf dem Priwall machten die Vogelschützer mobil und wiesen auf die vielen Nistplätze auf der Halbinsel hin. Sie protestierten gegen die Ausbaupläne für den Flughafen.
Mit der „Erich-Rumpler-Taube“ startet am 5.6. das erste Flugzeug vom Flugplatz Priwall zu einem Rundflug über das Ostseebad Travemünde.

Seit Januar 1913 liefen die Verhandlungen zur Anschaffung einer neuen leistungsstärkeren Priwall-Fähre, die auch die Caspar-Werke für ihre vielen Mitarbeiter forderten, die zum Dienstantritt vom Festland auf den Priwall über die Trave übersetzen mussten. Das Übersetzen erfolgte immer noch im Handbetrieb und dauerte 15-20 Minuten, je nach den Strömungsverhältnissen. Eine Kommission von Fachleuten schlug die Anschaffung einer Motorkettenfähre vor, die mit Rohöl betrieben werden konnte. Der Senat bewilligte die Gelder, so dass die neue, 21m lange, 7m breite Fähre mit zwei Motoren je 8 PS am 4.7. in Betrieb genommen werden konnte. Die Baubehörde Lübecks wurde als Betreiber bestimmt. Dieser Kettenfährprahm war bis 1934 im Dienst und wurde danach durch ein neueres Gefährt ersetzt, das bis 1943 fuhr.

1915
Der Priwall wurde in diesem Jahr weiter zu einem Flughafen mit Flugzeugwerft ausgebaut.

1916
lag das am 28.4. 1916 in Dienst genommene Lazarettschiff „Stuttgart“ in Travemünde am Priwall vor Anker.

In diesem Jahr wurde - offenbar allen Villenkolonieplänen zum Trotz – einigen Fischern aus Travemünde die Aufstellung eines Lohkessels in der Nähe des Teer- und Lohkessels der Fischereigenossenschaft gestattet; dieser lag auf dem Kohlenhof an der Mittelfähre.

1918
Nach der Verlegung der Schlichting-Werft und der Anlage der Böbs-Werft wurde in diesem Jahr eine dritte große Fläche auf dem Priwall zur gewerblichen Nutzung vergeben: eine ca. 3.000 qm große Fläche für die Bergungsreederei Drägerwerk, gelegen zwischen der Haupt- und der Mittelfähre. Dabei gab es Streitigkeiten mit den Travemünder Fischern, die auf der vergebenen Fläche Trockenplätze für ihre Netze hatten.
1922 wurde durch eine Kommission festgestellt, dass noch genügend Platz für das Trocknen der Netze zwischen den beiden Fähren bestand, und der Streit wurde beigelegt.

1919
Die Priwallbewohner forderten den Anschluss an das Elektrizitätsnetz, das die Flugzeugwerke versorgte. Um auch dem enorm gestiegenen Elektrizitätsverbrauch der Flugzeugwerke gerecht zu werden, ließ die Betriebsbehörde für die Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerke Lübeck und Travemünde einen Verteiler bauen, der an das Grevesmühlener Leitungsnetz angeschlossen wurde.
Im Verlauf des Jahres 1920 wurde eine an der Mecklenburger Landstraße entlangführende Freileitung errichtet und die Häuser daran angeschlossen

1919/1920
Die Pläne für den Neubau einer größeren Badeanstalt auf dem Priwall scheiterten an den zu hohen Kosten.

1920
geriet nach dem Ende des 1. Weltkrieges der Ausbau von Travemünde ins Stocken. Bauplätze standen genügend zur Verfügung, aber das Geld zum Bauen fehlte. Auf dem Priwall gab es 7 Bauplätze an der Mecklenburger Landstraße. Für die Halbinsel gab es Pläne, bis zur Landesgrenze 60-70 weitere Parzellen sowie 31 Parzellen hinter der Rennbahn anzulegen. Baudirektor Baltzer legte am 21.6. einen dritten Bebauungsplan für Travemünde und den Priwall vor.

8.April
Die Flugzeugwerft auf dem Priwall wurde nach dem Namen des neuen Besitzers Karl Caspar in „ Caspar-Werke GmbH“ umgetauft. Nach Inkrafttreten des Versailler Vertrages nach dem verlorenen 1. Weltkrieg stellte man nach außen hin offiziell Möbel und Haushaltsgeräte her, fertigte aber insgeheim weiter Flugzeug-Bauteile an, die nach Schweden exportiert und dort zu kompletten Flugzeugen zusammengesetzt wurden.

1921
Nach dem Krieg änderten sich die Badegewohnheiten vor allem der jüngeren Gäste. Sonnenbäder und Freibaden vom Strand aus wurden trotz Verbot immer beliebter. Die traditionell abgeschottete Herren- und Damenbadeanstalt galt als äußerst unmodern. Die Kurverwaltung stellte diesen Trend in einem Bericht an den Senat fest: „ Mit den Badeverhältnissen in Travemünde und besonders auf dem Priwall ist es übel bestellt. Die große geräumige Badeanstalt am Hauptstrand an der Strandpromenade mit ihren vielen Einzel-Umkleidekabinen wird leider nur sehr wenig benutzt, weil dort keine Gelegenheit gegeben ist, auch Luft- und Sonnenbäder zu nehmen. Der Hauptstrom der Badenden geht deshalb zum Priwall. Diese Anstalt ist aber räumlich sehr beschränkt. Im dortigen Herrenbad sind 8 Umkleidekabinen und 110 Schränke vorhanden, im Damenbad stehen 10 Kabinen und 80 Schränke zur Verfügung. Bei gutem Wetter baden dort aber weit über 500 Personen. Man forderte nun dringlich die Einrichtung einer größeren Badeanstalt auf dem Priwall mit Flächen zum Sonnenbaden, „ 20 m rechts und links am Strand“. Ganz dem zukünftigen Trend öffnen wollte die Obrigkeit sich dann doch nicht: „ Das Freibaden außerhalb der Anstalt hat auf dem Priwall in den letzten Jahren einen bedenklichen Umfang angenommen. Schon aus sittlichen Rücksichten muss alles nur Erdenkliche getan werden, um das Freibaden soweit als möglich zu verhindern“. Der Senat beschloss am 16.3.1921 auf dem Priwall und auch auf dem Festland ein Luft- und Sonnenbad einzurichten, sowie die Erweiterung der Priwall-Badeanstalt nach Plänen von Wasserbaudirektor Leichtweiß. Dieser sollte die notwendigen Arbeiten möglichst vor Saisonbeginn fertig haben.

6.September
Auf Anregung einiger Herren aus Hamburg gründete man in Travemünde den Lübeck-Travemünder Golf-Klub. Der Lübecker Senator Friedrich Ewers wurde zum 1. Vorsitzenden gewählt. Der neue Verein wollte auf dem Gelände des Rennklubs auf dem Priwall einen Golfplatz einrichten. Dem Plan wurde vom Senat zugestimmt. Die Anlage des 6-Löcher-Platzes bereitete aber wegen des sandigen Untergrunds große Probleme; so konnte die Anlage erst Anfang 1922 eröffnet werden. Aber das junge Unternehmen stand wegen der Inflationszeit unter einem ungünstigen Stern: am 5.3.1923 wurde der Spielbetrieb auf Grund der zu hohen Kosten eingestellt. 

Schlichting erwarb weiteres Land vom Senat, um seine Werft zu vergrößern.

Die Hansestadt Lübeck vermietete dem Verein der Naturfreunde zum Bau eines Vereinsheims ein 3.755 qm großes Gelände für 100 Mark pro Jahr an der Pötenitzer Wiek in unmittelbarer Nähe zur Mecklenburgischen Grenze. Das dort erstellte Heim im Fachwerkhaus-Stil diente als Unterkunft für Arbeiterfamilien, die hier günstig Urlaub mit Frau und Kindern machen konnten.

1922
brannten auf der Böbs-Werft ein großer Schuppen mit wertvollem Material, Ausrüstungs-gegenständen sowie eine große Zahl von Jachten durch Brandstiftung ab.

Am 22.7. tritt eine neue Badeverordnung für den Priwall in Kraft. Das Baden war nun von der alten, nun völlig unzureichenden Badeanstalt bis zur Mecklenburgischen Grenze erlaubt. Zusätzlich wurden zwei Bedürfnisanstalten unmittelbar am Strand erbaut.

1923
16.9. 1923
Ein „Groß-Flugtag“ auf dem Flugplatz Travemünde-Priwall lockte zahlreiche Besucher aus nah und fern in das Seebad. Rundflüge konnten vom Priwall aus gebucht werden. Nachmittags konnten die Gäste Fallschirmspringer beim Ausüben ihres Sportes erleben, Flugzeuge konnten aus nächster Nähe in Augenschein genommen werden. Sturzflüge, Loopings, Ziellandungen und Turnen am Trapez unter Flugzeugen, in der Luft unterwegs mit über 125 Std.Km , begeisterten das Publikum. An den öffentlichen Schautag schloss sich die Norddeutsche Segelflugwoche an, an der über 60 Segelflugzeuge teilnahmen.

1924
erfolgte auf einen Antrag der Priwallbewohner hin eine Beleuchtung der Mecklenburger Landstraße.

Im gleichen Jahr kam mit dem Restaurant „Strandperle“ ein zweiter gastronomischer Betrieb mit Halle auf dem Priwall dazu, der schon drei Jahre später erweitert werden musste.

1924 / 25
Das an der Pötenitzer Wiek erbaute Heim des Touristenvereins „ Naturfreunde Lübeck“ wurde bis zum Beginn des Nazi-Regimes vom Verein genutzt. Als die „Naturfreunde-Bewegung“ in den 30-er Jahren durch die Nazis verboten wurde, übernahm die Hitlerjugend das Heim. Das Haus wurde nach 1945 abgerissen.

1925
Die Hansestadt Lübeck richtete auf dem Priwall eine Jugendherberge am Fliegerweg ein, die von einem Lehrerehepaar geleitet wurde. Das Gebäude wurde nach dem 2. Weltkrieg verkauft. ( Grundstück Grommelt u. Reiterhof )

1926
19.April
Die Eröffnung der Fluglinie Berlin-Lübeck/Travemünde-Kopenhagen-Malmö durch die am 6.1. 1926 gegründete Deutsche Lufthansa band den Flugplatz auf dem Priwall in den internationalen Flugverkehr ein. Ein hölzernes Abfertigungsgebäude mit Wartehalle und Schalter sowie kleinem Restaurant gehörte zu den ersten seiner Art in Deutschland.

1926 – 1928
Der Priwall-Flughafen wurde kontinuierlich weiter zu einem kombinierten See- und Landflughafen ausgebaut, einer Einmaligkeit in Europa. Auftraggeber waren die Hanseatische Flughafengesellschaft m.b.H, hinter der die beiden Hansestädte Lübeck und Hamburg, sowie das Deutsche Reich anteilsmäßig standen. Die Kosten für den Bau des Flugplatzes trug zur Hälfte die Hansestadt Lübeck. Um ein ausreichendes Flugfeld von mindestens 1.000m Durchmesser zu erhalten, mussten umfangreiche Aufspülungen vorgenommen werden. Die Sandmassen stammten von den Ausbaggerungsarbeiten für die Trave-Fahrrinne. Um das nur 1m hohe Gelände des geplanten Flugplatzes vor Hochwasser zu schützen, musste zusätzlich ein 1m hoher sogenannter Sommerdeich am Südufer angelegt werden.

6. August
Der Hanseatische Flughafen Lübeck-Travemünde konnte in Anwesenheit von drei schwedischen Militärflugzeugen und dem Dornier-Riesen-Wasserflugzeug „Super-Val“ eingeweiht werden. Am 15.11. 1927 wurde der regelmäßige Flugverkehr aufgenommen. Die Flender-Werft aus Lübeck lieferte für Reparaturarbeiten das erste Schwimmdock der Welt für Wasserflugzeuge, das durch den „Super-Val“ am 2.11. in Betrieb genommen wurde. Durch ihr fast immer ruhiges und genügend großes und tiefes Wasser bot die Pötenitzer Wiek eine ideale Fläche zum Landen von Wasserflugzeugen.

15.Dezember
Der neu erbaute, einstöckige Empfangspavillon auf dem Flugplatz brannte nachts um 21 Uhr völlig ab. Sofort wurde mit einem massiven Neubau aus Stein begonnen, der im Frühjahr 1928 fertig war.

März 1928
Rechtzeitig zum Beginn der neuen Flugsaison konnte nach einem Jahr Bauzeit die stützenfreie Flugzeughalle mit imponierenden Ausmaßen vollendet werden. Sie war die größte Flugzeugbergungshalle für Seeflugzeuge in Deutschland mit ihren Ausmaßen von 60m Breite, 60m Länge und 18m Höhe.

23.März
Mit der Eröffnung der Flugsaison in diesem Jahr richtete die Lufthansa sechs Hauptflugverkehrslinien ein. Travemünde war nun per Flugzeug mit Berlin, Kopenhagen, Göteborg, Oslo, Stockholm Hannover, Düsseldorf, Hamburg, Bremen und im Sommer sogar mit Westerland auf Sylt verbunden.

1928
Das Baden vom Strandkorb aus wird vom Lübecker Senat am Kurstrand und auf dem Priwall offiziell erlaubt.

Für die Familien der Mitarbeiter der ab 1929 tätigen Flug-Erprobungsstelle auf dem Priwall musste neues Bauland für den Bau von Mehrfamilienhäusern erschlossen werden. Die hierfür vorgesehenen Grundstücke an der Strecke der Eisenbahn nach Niendorf zwischen Fehlingstraße, Steenkamp und der Straße Am Fahrenberg kaufte die Stadt von Privat an, nach Zustimmung der Bürgerschaft vom 16.7. 1928.

1928/ 1929
Im Winter war es so kalt, dass sich Packeis bildete, die Trave zufror, und die Travemünder zu Fuß vom Festland zum Priwall wandern konnten.

4./5.5. 1928
Ein Fußball-Turnier auf dem Rasen der Priwall - Rennbahn erfreute Tausende von Besuchern. Neben Werder Bremen und Borussia Mönchen -Gladbach trat u. a. auch der L.B.V Phoenix aus Lübeck an.

1929
Die „Erprobungsstelle für Seeflugzeuge des Reichsverbandes der Deutschen Luftfahrtindustrie (RDL), kurz E-Stelle genannt, nahm ihre Tätigkeit auf dem Gelände der Caspar-Werke auf. Die Caspar-Werke waren aufgelöst und das gesamte Vermögen dem Reichsfinanzministerium übertragen worden. Von der E-Stelle wurden alle Neuentwicklungen der großen deutschen Flugzeugwerke für Wasserflugzeuge wie Dornier, Heinkel, Junkers, Rohrbach und Arado erprobt, sowie die Verbesserungen von Start- und Rettungsmöglichkeiten getestet. Hier war auch der Lloyd-Dampfer „Westfalen“ stationiert und wurde für seinen Einsatz als schwimmende Auftankstation im Südatlantik für die ersten Schwimmflugzeuge erprobt, die Flugpost von Deutschland nach Südamerika befördern sollten.

1930
6.7. 1930
Der „1. Hanseatische Seeflugtag Travemünde“ auf dem Priwall war einer der Höhepunkte der Badesaison 1930. Für 9 Reichsmark pro Person konnte Gäste an ½ stündigen Rundflügen über die Lübecker Bucht teilnehmen.

1931
14.5. 1931
Das Luftschiff „Graf Zeppelin“ unter der persönlichen Führung von Dr. Eckener nebst Graf Zeppelin selbst, besuchte Lübeck und Travemünde zur Eröffnung des „Ostsee-Jahres“. Von Travemünde aus trat das Luftschiff seine Fahrt über die Ostsee nach Dänemark an, von der es am Abend nach Travemünde zurückkehrte, um von dort aus am nächsten Tag nach Friedrichshafen, seinem Stamm-Liegeplatz am Bodensee, zurückzukehren.

4./5.7. 1931
Der 2. und letzte „Hanseatische Seeflugtag“ fand auf dem Flugplatzgelände des Priwalls statt. Alfred Mahlau entwarf dazu ein Plakat.

6.12. 1931
verunglückte der 29 jährige Travemünder Testpilot Karl Wiborg bei einem Testflug über dem Priwall tödlich. Beim Landeanflug stürzte er mit seiner Maschine in eine Flugzeughalle. Wiborg flog einen Zweisitzer-Zweischwimmer-Doppeldecker von Heinkel neuester Konstruktion, der auf dem Priwall erprobt werden sollte. Dies war der erste tödliche Unfall seit Bestehens des Hanseatischen Seeflughafens Travemünde.

21.7. 1931
Das größte Seeflugzeug der Welt, die 1929 entwickelte Dornier „DO X“ traf am 21.7. nachmittags in Travemünde ein und landete um 15.30 Uhr auf der Pötenitzer Wiek. Die „DO X“ wurde vom Lübecker Bürgermeister begrüßt und mit einem abendlichen Empfang mit „Buntem Programm“ im Spiegelsaal des Kurhaus-Hotels geehrt.

1932
Die Aufstellung von festen, leicht zerlegbaren Wochenendhäusern aus Holz ist erstmals auf dem Priwall gestattet worden. Vorwiegend waren es Handwerker, Facharbeiter und kleine Gewerbetreibende, die sich ein Wochenendhäuschen zulegten.

1933
6.11. 1933
Auf dem Flug von Danzig nach Kiel zu einer Wahlkampfrede in der Ostsee-Halle, musste die Militärmaschine von Hitler mit dem Führer an Bord auf dem Travemünder Flugplatz zwischenlanden. Ein aufkommender Orkan zwang den Führer zu dieser quasi Notlandung. Bei seiner Ankunft auf dem Travemünder Flughafen stand schon seine gepanzerte Mercedes-Limousine bereit, die ihn umgehend in die Ostsee-Halle nach Kiel brachte, wo bereits 20.000 ungeduldige Fans auf den Führer warteten.

1934
Neben Segelyachten, Rettungs- und Fischerbooten entstanden ab 1934 auf der Schlichting-Werft für die Reichsmarine 17 Räumboote, 11 Torpedofangboote, 37 Fluchtsicherungsboote und 54 Schnellboote.

In diesem Jahr wurde ein neues Trinkwasser-Pumpwerk mit zwei Tiefbrunnen für den zunehmenden Bedarf Wasserbedarf der industriellen Anlagen auf dem Priwall gebaut. Bis dahin gab es nur die Wasserversorgung durch Hausbrunnen.

Am 14.Juni wurde der zivile Flugverkehr auf dem Priwall eingestellt. Der Flugplatz ist danach bis 1945 ausschließlich militärisch genutzt worden.

1935
Auf Grund der allgemeinen Aufrüstung in Deutschland und der zunehmend militärisch ausgerichteten Forschungen in der E-Stelle unter Aufsicht des Reichsluftfahrtministeriums entstanden zahlreiche Neubauten. Neben Flugzeughallen,Werkstätten und Barackenlagern sind auch Kasernen an der Mecklenburger Landstraße für die Soldaten der Seeflieger-ausbildungsschule gebaut worden. Die Beschäftigungszahlen stiegen rasant an. 1939 gab es in der E-Stelle 1.200, im Luftwaffenzeugamt im nahen Mecklenburg 1.400 und bei der Lufthansa auf dem Priwall 150 Mitarbeiter.
Die Pötenitzer Wiek wurde nach Errichtung des Seeflughafens für die Fischer gesperrt. 22 von 35 Travemünder Fischern verkauften daraufhin dem Deutschen Reich ihre Fischereirechte auf Rentenbasis, oder ließen sich in bar auszahlen.

1937
Das Zelten auf dem Priwall und die Errichtung von leichten Holzhäusern auf dem Priwall wurde immer beliebter. Schließlich musste die Hansestadt genaue „Bestimmungen für die Aufstellung von Holzhäusern und Zelten in der „Zeltstadt“ auf dem Priwall erlassen. Die Kurverwaltung wies die Plätze an. Gegen Zahlung einer jährlichen Gebühr konnte man vom 1.4. bis 30.9. in seinem Zelt oder Holzhäuschen wohnen. Im Winter überwachte und bewachte ein Wächter der Kurverwaltung die Behausungen, um herbst- und winterliches Bewohnen der Holzhäuser wegen Brandgefahr beim Heizen mit Öfen zu unterbinden.
1931 = 180 Wochenendhäuser
1963 = 375 Wochenendhäuser
2005 = 438 Wochenendhäuser

1939
4.9. 1939
Ein Standortbefehl des Seeflug-Horstkommandanten Oberst Witte unmittelbar nach Ausbruch des 2. Weltkrieges vom 3.9. lautete: „ Es ist bekanntzugeben, dass ab morgen, 4.9., 10 Uhr, der Priwall einschließlich Zeltstadt von allen Nichtangehörigen der Wehrmacht zu räumen ist. Ausgenommen sind die Familien aller Wehrmachtsangehörigen einschl. der Angestellten und Arbeiter der Wehrmacht. Weiterhin wurde der Betrieb der Mittel- und Norderfähre eingestellt, der Durchgangsverkehr gesperrt und eine Personenkontrolle eingeführt. Der Strand, die Zelt-stadt und die Ferienhäuser konnten somit während des 2. Weltkrieges nicht mehr aufgesucht werden.
Mit Kriegsbeginn und dem weiteren Ausbau der Erprobungsstelle/ Luftwaffenzeugamt Priwall entstehen auf dem Priwall Baracken für Kriegsgefangene und Fremdarbeiter, im Bereich des heutigen Kohlenhofes und im Bereich des jetzigen Großparkplatzes des „Vereins der Wochenendhausbesitzer „ an der Pötenitzer Wiek. Insgesamt waren während des Krieges bis zu 800 Kriegsgefangene und Fremdarbeiter in den Baracken untergebracht.

Die Gefangenen kamen aus Lettland, Niederlanden, Polen, Jugoslawien und aus der Ukraine. Die Toten wurden auf dem Friedhof auf der Travemünder Seite bestattet.

1940 

Die Pferde- Rennbahn musste einem U-Boothafen weichen (der jetzige Passathafen)

1942

Im Frühjahr wurde auf dem Priwall zwischen Kohlenhof und Südermole ein U-Boothafen angelegt (heutiger Liegeplatz der PASSAT und Priwall- Marina). Um das Hafenbecken herum entstanden Backsteinhallen für Montage - und Lagerzwecke.

1943

Die Kettenfähre zum Priwall wurde durch die freifahrende, mit Propeller angetriebene Fähre, HANS WESTPHAL ersetzt, die die Luftwaffe auf dem Priwall zum Transport von Schwergerät und Schwerlasten benötigte. Sogar Eisenbahnwaggons und Lasten bis zu 75 Tonnen konnten damit transportiert werden. Diese in der Unterhaltung zu teure Fähre verkaufte die HL 1951 nach Göteborg und setzte bereits ab 1948 wieder eine Kettenfähre ein.

1943 / 45
Vom Nordwestdeutschen Kraftwerk in Siems wurde eine 30.000 Volt- Einspeiseleitung nach Travemünde gelegt und ein Umspannwerk am Mühlenberg/Gneversdorfer Weg errichtet. Drei neue 6.000 Volt-Unterwasser-Flusskabel lieferten danach Strom auf den Priwall.

April 1945
Es erfolgten mehrere Luftangriffe auf Travemünde. Ziel war der U-Boothafen und der Flugplatz auf dem Priwall. Im U-Boothafen wurde am 8.4. das U-Boot-Begleitschiff WILHELM BAUER getroffen und versenkt. Dabei kamen 1 Marinesoldat und 17 italienische Militärinternierte ums Leben. Am 23./24.4. fiel bei einem weiteren Bombenangriff eine Bombe in die 1939 erbaute neue Handelsbank-Filiale in der Vorderreihe, detonierte aber Gottseidank nicht. Der Blindgänger konnte entschärft, die Bank aber erst 1952 wieder bezogen werden.

2.5. 1945
Ab 14 Uhr wurden Lübeck, später auch Travemünde und der Priwall von englischen Besatzungstruppen besetzt. Auf dem Fährplatz vor der Vogtei an der Priwallfähre versammelten sich über 10.000 deutsche Wehrmachtsangehörige, die es in letzter Minute geschafft hatten, sich vor den heranrückenden Sowjettruppen nach Travemünde zu retten, die dann von amerikanischen und englischen Soldaten gefangengenommen wurden. Von Travemünde aus wurden die deutschen Kriegsgefangenen dann in die Gefangenenlager in ganz Norddeutschland weitergeleitet. Schon wenige Tage darauf begannen die britischen Besatzer mit der Demontage der militärischen Anlagen, der Flughafengebäude und der E-Stelle auf dem Priwall. Bis 1947 wurden der größte Teil der Gebäude und die Flughafenanlagen gesprengt.

3.5 1945
Britische Bomber der 84. Gruppe der RAF griffen die in der Lübecker Bucht vor Neustadt liegenden, mit Häftlingen der KZs Stutthoff und Neuengamme überfüllten Schiffe CAP ARCONA, DEUTSCHLAND und ATHEN an. Die Schiffe kenterten und über 7.000 hilflose Menschen fanden den Tod. Viele Tote wurden dabei auch am Priwallstrand angetrieben, wie Einwohner vom Priwall berichteten.

Mai 1945

Auf dem Priwall trafen immer mehr Flüchtlinge ein, die sich vor den heranrückenden Sowjettruppen retten konnten. Da der Fährbetrieb eingestellt worden war, mussten Tausende auf primitive Weise im Freien auf dem Priwallstrand campieren. Die in den Wehrmachtsbaracken auf der Halbinsel untergebrachten jugoslawischen Fremdarbeiter holzten den dortigen Baumbestand in großem Umfange ab und verkauften das Holz an die Flüchtlinge. Weihnachten 45 zündeten die Jugoslawen eine Baracke und mehrere Wochenendhäuser an. Die Grenze nach Mecklenburg wurde schließlich von den sowjetischen Besatzern abgeriegelt und blieb bis 1989 geschlossen.

Nach der Kapitulation wurden die nicht zerstörten Betriebe (Werften), die für die Kriegsproduktion eingesetzt waren, von den britischen Besatzern beschlagnahmt. Für die Reparatur englischer Marinefahrzeuge gaben die Engländer die Fa. Hagelstein auf dem Baggersand sowie die Schlichting-Werft auf dem Priwall relativ schnell wieder frei. Letztere baute bis kurz nach 1948 deutsche Marineschiffe zu KFK-Kuttern von 21 – 23 m Länge um.

Das an der Vorderreihe liegende Marinewohnschiff KNURRHAHN diente zunächst als Quartier für Heimatvertriebene und wurde dann zum ersten zivilen Krankenhaus für Travemünde eingerichtet. Da die englischen Besatzer das Schiff für eigene Belange einforderten, verlegte man Ende 1945 das „schwimmende Krankenhaus“ in das Kurgartenhaus am Lotsenberg. Dort konnten bis zu 90 Patienten stationär versorgt werden.

1947 übernahm die Hansestadt Lübeck das Krankenhaus, 1948 erfolgte dann der Umzug in die ehemaligen Kasernen auf dem Priwall.

1945/46

Aus dem im Travemünder Hafen auf Grund liegenden Motorschiff DEUTSCHLAND konnten eine Menge Lebensmittel geborgen werden, die das Ernährungsamt unter der hungernden Bevölkerung im Ort und auf dem Priwall verteiltet.

August 1946

Die englische Militärregierung führte bei allen Einwohnern Travemündes auf dem Festland und auf dem Priwall Hausdurchsuchungen durch, bei denen nach Wehrmachtseigentum wie Waffen, Uniformen etc. gesucht wurde, „ wobei etliche Einwohner“ zur Rechenschaft gezogen wurden.

Winter 1946/47
Der ungewöhnlich lange und strenge Winter vergrößerte die Not in Travemünde und auf dem Priwall enorm. Am 16.3. 1947 fror die Trave zu, sodass auch der Fährverkehr eingestellt werden musste, und der Priwall vom Festland abgeschnitten war. Die Travemünder Fischer konnten erst Anfang April 1947 wieder zu ihren Fanggründen in der Lübecker Bucht und bei Fehmarn auslaufen.

1948
Der aus Ostpreußen vom Gut Brückendorf stammende Pferdezüchter Karl Friedrich Grommelt pachtete auf dem Priwall ein Stück Land vom Bundesvermögensstelle, baute dort mit den Trakehnerpferden, die er vor den heranrückenden Sowjettruppen aus Trakehnen nach Travemünde hatte retten können, eine Trakehnerzucht auf und baute einen Reiterhof auf. Die frühere Waffenmeisterei des Fliegerhorstes und die ehemalige Jugendherberge am Fliegerweg 11 baute er zu einem Wohnhaus mit Ställen um. Ende März 1995 wurde das große Grundstück nach Ablauf des Pachtvertrages und dem Tod von K.F. Grommelt von der Travemünder Familie Matzen erworben, die den idyllisch gelegenen Reiterhof von Grund auf renovierte, modernisierte, mit modernen Appartements für Reiterferien ausstattete und mit großem Erfolg weiterführt.

16.November
Die Besetzung des Priwalls durch die Engländer wurde im Frühjahr beendet und die Luftwaffen-Kasernen an der Mecklenburger Landstraße Nr. 49-59 wurden nach langen Verhandlungen von den Besatzern geräumt, damit die Gebäude zu einem Krankenhaus umgebaut werden konnten. Von September bis November 48 wurden die Verwundeten und Kranken aus den noch bestehenden Hilfskrankenhäusern aus Travemünde und dem Lübecker Raum hierher verlegt.
Das Krankenhaus, das im Kurgartenhaus auf dem Lotsenberg untergebracht war, zieht in die ehemaligen Kasernen auf dem Priwall. Dort bleibt es bis 2004. Am 16.11. wurde das Priwall-Krankenhaus offiziell mit dem Haus III eröffnet. Es gab 63 Betten im Parterre und 58 Betten im 1. Stock, dazu eine Röntgenabteilung und eine Entbindungsstation. In den übrigen Häusern wurden ein Altersheim und ein Kinderheim mit je 240 Betten, sowie ein Mütter- und Säuglingsheim mit 80 Betten untergebracht. Ende 1949 ließ der Strom der Heimkehrer aus russischer Kriegsgefangen-schaft nach, so dass das Krankenhaus um 120 Betten zugunsten des Altersheims verkleinert werden konnte. Später erfolgte die Verlegung des Mütter- und Säuglingsheims nach Lübeck (Krankenhaus Ost) und das Kinderheim wurde aufgelöst.

1949

wurde in einem ehemaligen Wehrmachtsgebäude im Pötenitzer Weg eine Zweigstelle der Stadtschule eine Schule mit 6 Volksschulklassen auf dem Priwall eingerichtet, in der der Unterricht vorwiegend für 6-10 jährige Flüchtlingskinder stattfand

Im gleichen Jahr gründeten das Ehepaar Hans und Gerda Lempe auf dem Priwall eine Jugendherberge mit Zeltunterkünften. Daraus ging 1953 die Trägerschaft „Gesellschaft für Jugendpflege und Jugendförderung Lübeck e.V.“ hervor, die die Einrichtung und den Betrieb als „Jugend-Freizeitstätte Priwall“ unter Leitung von Ehepaar Lempe betrieb. Bis Ende der 50-er Jahre nutzte man alte Wehrmachtszelte, die dann von sogenannten Hauszelten mit festen Fußböden abgelöst wurden. 1952 entstanden in festen Gebäuden 2 Toilettenanlagen und 1958 ein Toiletten- und Waschgebäude sowie ein Wärterhäuschen. 1961 kam dann das große Haupthaus mit Schlafsälen; Speise- und Aufenthaltsräumen dazu.
Die Priwall-Wochenendhaus-Siedlung wurde wieder ihrer Zweckbestimmung zugeführt. Eine Reihe von Häuschen dienten als Notunterkünfte für Flüchtlinge.

3.7. – 7.7. 1949
Zur 1. Travemünder Woche nach dem Krieg waren 150 Jachten am Start. Am 5.7. kenterten bei einer Regatta infolge einer Gewitterbö um 13 Uhr etliche Boote. Sieben Jollen trieben ans sowjetisch besetzte Ufer ab, direkt hinter der Grenze auf dem Priwall. 5 Boote konnten, bedrängt durch Vopos, nach der Bö wieder vom Ufer ablegen und sich paddelnd zur Trave retten. 2 „Piraten“, 1 Kieler und 1 Hamburger Boot, wurden jedoch von der Volkspolizei festgenommen, ihre Boote an Land gezogen und nach Rostock abtransportiert. Alles dies geschah unter den Augen von vielen Schaulustigen auf der Westseite des Priwalls, die sich das Spektakel nahe der Kette der Demarkationslinie nicht entgehen lassen wollten. Nach endlosen Verhören wurden die Segler dann nach 2 Tagen aus DDR-Haft entlassen und ihre Boote erst nach längerer Zeit und Zahlung einer Strafgebühr völlig ausgeräubert zurückgegeben.

 Die Wasserwacht des „Deutschen Roten Kreuzes „ ist auf dem Priwall stationiert, in den Jahren 1953 und 1961 wird der jetzige Wachturm errichtet bzw. der Anbau erstellt. In den Jahren 73/75 wird der hölzerne Miniturm durch den Betonturm ersetzt.

1950
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1950

2774 Bewohner, es sind sehr viele Flüchtlinge auf dem Priwall gelandet !!

gründete sich der „Verein der Priwall- Wochenendhausbesitzer e.V. “, der die Interessen der Mitglieder gegenüber der Stadt vertreten sollte. Die Siedlung galt zu der Zeit als wild gewachsen und illegal. Aus feuerpolizeilichen und gesundheitsbedenklichen Überlegungen heraus überlegte die Stadt, ob die Siedlung komplett abgerissen und neu gebaut oder weiter geduldet werden sollte. Unter massiven Protest der Priwallianer und mangels vorhandener Entwicklungspläne wurde der „Status quo“ beibehalten bzw. die bestehende Pacht um jeweils 10 Jahre verlängert. Schließlich verzichtete die Stadt auf weitere Maßnahmen und förderte den infrastrukturellen Ausbau in Bezug auf Elektrizität, Wasser- und Abwasserleitungen.

Im gleichen Jahr gründete sich der Verein der „Naturfreunde Lübeck e.V.“ neu, und noch im gleichen Jahr wurde im Mai das neue „Haus der Naturfreunde“ eingeweiht. Noch heute steht es an der Meckl. Landstr. Nr. 128 und wurde in Eigenarbeit des Vereins ständig modernisiert und den heutigen Verhältnissen und Bedürfnissen angepasst.

 29.Dezember
Die 100 m lange Karosseriehalle der Schlichting-Werft brannte ab. Einen Teil des Betriebes hatte man nach 1945 aus Mangel an Aufträgen für Schiffsneubauten auf den Karosseriebau umgestellt. Nach dem Brand wurde dieser Produktionszweig eingestellt. Die Geschäftsleitung konzentrierte sich ab jetzt ausschließlich auf den Schiffbau und begann mit dem Aufbau der Stahlschiffbau-Produktion.

Der Priwall hat die größte Einwohnerzahl, dies ist bedingt durch die Flüchtlige,es leben auf dem Priwall 2774 Personen

1951
Auf dem Priwall in der Wiekstraße wurde die Landesberufsschule eingerichtet mit Fachklassen für sogenannte Splitterberufe (Berufe mit zu geringer Lehrlingszahl, die keine eigenen Fachklassen in Kreis- und Stadtberufsschulen bilden konnten). Dazu gab es eine Gewerbeschulklasse für Schwerbeschädigte zur Umschulung auf das Metallgewerbe. Später kamen Umschulungsmaßnahmen für körperbehinderte Erwachsene und eine überbetriebliche Lehrlingsausbildung dazu.
Heute verfügt die Berufsbildungsstätte Priwall der Handwerkskammer Lübeck über 446 Werkstattplätze sowie 162 Theorieplätze in 35 Werkstätten. Die Landesberufsschule verfügt über 336-Klassen-, 104 Labor- und 186 Werkstattplätze. Für auswärtige Lehrgangsteilnehmer stehen 430 Internatsplätze zur Verfügung. Die Speisesäle umfassen 250 Plätze. Unterricht und Ausbildung umfassen folgende Sparten:
Lehrlingsunterweisung in folgenden Handwerksberufen:
Metall- Elektro- Installateur- und Heizungsbau, Kfz, Nahrungsmittel, Glaser, Bootsbauer, Segelmacher, Augenoptiker, Schuhmacher, Kfz- Mechatroniker.
Überregionales Kompetenzzentrum für maritime Aus-Fort und Weiterbildung sowie für Kfz-Diagnose, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik.
Träger von Bildungsmaßnahmen der Bundesarbeitsagentur in den Sparten: Berufsorientierung, Berufsvorbereitung, Berufsausbildung von benachteiligten Jugendlichen, Anpassungsfortbildung für arbeitslose Fachkräfte sowie Aktivierung und Qualifizierung von Langzeitarbeitslosen.
Anbieter von Fortbildungs- und Vorbereitungslehrgängen zur Meisterprüfung in den o.a. Ausbildungsberufen.
Der Bau- und Ausbau, die Ausstattung sowie die Modernisierung der Berufsbildungsstätte werden aus Mitteln des Landes, des Bundes und der EU gefördert
10.6. 1951
Die beiden Viermastbarken PASSAT und PAMIR lagen für ein paar Tage im Travemünder Hafen. Sie wurden vom Lübecker Reeder Schliewen von dem finnischen Reeder Gustav Eriksson erworben und so vor dem Abwracken gerettet. Anschließend wurden sie auf der Howaldts-Werft in Kiel zu frachttragenden Ausbildungsschiffen umgebaut.

 1952
5.Mai
In dem ehemaligen Verwaltungsgebäude des Fliegerhorstes auf dem Priwall neben der Landesberufsschule richtete das Land Schleswig-Holstein die „Landesausbildungsstätte Priwall für seemännischen Nachwuchs“ (kurz: „Schiffsjungenschule“) ein. In dem angeschlossenen Internat konnten 90 Jungen in drei Lehrgängen untergebracht werden. Monatlich verließen so 30 Jungen die Schule, heuerten auf Schiffen an und begannen so als geprüfte Schiffsjungen ihren seemännischen Werdegang. Ab dem 15.4.1958 kam dann noch ein vierter Lehrgang hinzu. Ab Mitte 1960 dauerte die Ausbildung dann 3 Monate: 2 Monate in der Ausbildungsstätte und 1 Monat Ausbildung auf der seit Januar 1960 am Priwall liegenden Viermastbark PASSAT. Die Jugendlichen mussten einen umfangreichen Lehrplan absolvieren, so gehörten u.a. Bootsdienst, Schiffskunde, Signaldienst, Wetterkunde, seemännischer Unterricht sowie Sicherheitstraining dazu.

1953
konnte auf der Schlichting-Werft mit der „ Antonia“ das erste Motorschiff abgeliefert werden. Finanzielle Schwierigkeiten führten dann jedoch zur Übernahme der Schiffswerft durch die Bugsier- und Bergungsgesellschaft Alwich Harmstorf aus Hamburg. Sie kauften auch die Trayag-Werft auf der Festlandseite und konnten nun Reparaturen und Neubauten vornehmen. Es konnten nun Schiffe von über 100m Länge gebaut werden. Spektakulär waren die Stapelläufe, weil die Neubauten nach der Schiffstaufe quer zur Trave ins Wasser glitten. Hunderte von Travemündern und Gästen bestaunten diese spektakulären Stapelläufe. Für Interessenten wurden einmal in der Woche Führungen auf der Schiffswerft veranstaltet

Februar 1953 – September 1955
lag die „arbeitslose“ PASSAT in der Siechenbucht vor Anker. Reeder Schliewen war Konkurs gegangen, und erst im September 1955 ging die Viermastbark wieder auf Ausbildungsfahrt, diesmal im Auftrag der „Pamir und Passat-Stiftung“ unter Führung der Landesbank SH, die das Schiff aus der Schliew’schen Konkursmasse erworben hatte. Die letzte Reise der PASSAT endet im November 1957, nachdem 2 Monate vorher am 21.September 1957 die PAMIR bei einem Orkan vor den Azoren gesunken war. 80 Seeleute ertranken, nur sechs Schiffsjungen konnten gerettet werden.

1954
6.März
Der Priwall erhielt seine eigene Feuerwehr unter der Leitung von Brandmeister Erich Siemer, Chef von Siemers Gaststätte an der Mecklenburger Landstraße. Anlass hierfür war ein Zimmerbrand im Hause Ortgies, zu dem die Feuerwehrleute vom Festland nicht gelangen konnten, weil der Fährverkehr wegen Eisgangs eingestellt war. Weitere Ursache war das Hochwasser 1954, das große Teile des Priwalls unter Wasser setzte. Heute besteht die Feuerwehr vom Priwall aus 12 freiwilligen Feuerwehrleuten, denen ab 1968 2 Lösch-fahrzeuge zur Verfügung stehen.

1955
Juli 1955
Der letzte Singabend des Männerchores der Travemünder Liedertafel von 1843 vor der Sommerpause wurde in diesem Jahr zum ersten Mal auf dem Priwall an der Zonengrenze vor einer Vielzahl von Zuhörern „dies (Einheimische und Sommerurlauber) und jenseits der Zonengrenze (Vopos)“ abgehalten. Dies wurde zur lieben Tradition und wurde in den folgenden Jahren mit großem Erfolg wiederholt.

1957

wird zum Schicksalsjahr für die Segelschifffahrt.
Am 21.September gerät die PAMIR im Nordatlantik in einem Hurrikan in Seenot und sinkt nach wenigen Stunden. 80 von 86 Mann Besatzung kommen ums Leben.
Auch die PASSAT gerät in einen Sturm, die Ladung geht über, das Schiff hat Schlagseite, 35°, läuft Lissabon als Nothafen an.
Schließlich erreicht sie aus eigener Kraft unter Segeln Hamburg. Dort endet mit der letzten Reise der PASSAT die Ära der Frachtsegelschifffahrt.

1958

Seit Anfang des 20. Jahrhunderts bis 1958 wurde der südliche Priwall durch umfangreiche künstliche Aufspülungen stark ver-größert.Pappeln wurden umfangreich angepflanzt.

1959

1.4. 1959
Der städtische Priwall-Fährbetrieb wurde an die Stadtwerke Lübeck übertragen. Gleichzeitig konnte die neue, freie motorgetriebene Fähre MECKLENBURG in Dienst gestellt werden.

1960
8.1. 1960
Die PASSAT traf frühmorgens am Haken eines Schleppers im Travemünder Hafen ein. Die Hansestadt Lübeck hatte das außer Dienst gestellte Schiff für 326.00 DM erworben und so ein letztes Mal vor dem Verschrotten gerettet. Die Viermastbark lag dann im Fischereihafen an den Dalben und wurde ½ Jahr lang zu einer schwimmenden Ausbildungsstätte für die Schiffsjungenschule auf dem Priwall umgebaut. Ab 1960 versah sie ihren Dienst als stationäres Ausbildungsschiff bis zum Sommer 1965.

10.6. 1960
ist auf dem Priwall das vom Hochbauamt geplante, zweigeschossige „Haus des Kurgastes“ am Dünenweg 20 eröffnet worden. Es umfasste eine großzügige Lesehalle sowie Verwaltungsräume der Kurverwaltung. 1963 erfolgte eine Erweiterung um einen 470 qm großen Saal für 350 Gäste mit Bühne, dazu Sanitäranlagen, ein Foyer mit Garderobe und Kiosk. Seit Ende der 1980er Jahre stand es leer, verfiel zusehends und wurde dann im Zuge des Baues der Ferienhaus-Kolonie abgerissen. Die als „singende Wirtin“ bekannt gewordene Paula Rüterbusch fiel vor kurzem einem mysteriösen Mord zum Opfer.

1961
konnte die neu erbaute, um einen Innenhof gruppierte, pavillonartige Anlage der Jugendfreizeitstätte Priwall eingeweiht werden. Das Haupthaus an der Mecklenburger Landstraße 69 umfasste 120 Betten, eine Großküche und diverse Aufenthalts- und Speiseräume. Das Haus wurde dem DJH-Verband angeschlossen.1962 erfolgte der Bau eines Nebengebäudes zur Aufnahme von Fahrrädern und Zeltzubehör. 1967 wurde ein Erweiterungsbau mit Gruppenräumen und technischen Räumen hinzugefügt und Ende der 60-er Jahre die ersten festen Holz-Blockhäuser auf dem weitläufigen Terrain errichtet. 1988 standen 34 Blockhäuser und 66 große Hauszelte mit Holzfußboden zur Verfügung.

1962 
Ab 1962 war die „Zonengrenze“ absolut dicht.

Grundstücksteilungen und eine „Gebietsreform mit anderer Grundstücksaufteilung ließen sie Wochenend-haussiedlung auf ca. 450 Häuser anwachsen.

1963
Vereins-Mitglieder: 74
24. April:
Gründete sich die „Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.“ „ im Nachfolgendem Priwallverein genannt - Ziel des Vereins ist es, sich für die Anliegen der Bewohner des Priwalls einzusetzen und Planungssicherheit gegenüber dem städtischen Liegenschaftsamt zu erreichen. Selbst zu diesem Zeitpunkt stehen die Fragen der Fährkosten für die Priwallbewohner im Mittelpunkt der beginnenden Auseinandersetzungen mit der Stadt, dies zieht sich bis zum heutigen Datum als Kernproblem für die Priwaller hin.
1. Vorsitzender Hr. Rehaag
2. Vorsitzender Hr. Roth
Schriftführer Hr. Lempe
Kassierer Hr. Braun
Beiräte Hr. Henning,Hr. Menge, Hr. Howold
Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Nelius

Der Priwall-Fährbetrieb der Stadtwerke wurde mit einer neuen Fähre ausgestattet: SCHLESWIG-HOLSTEIN.


1963/ 1964
Für die Priwall-Autofähre entstanden neue, moderne Anleger. Zudem wurde das Fahrwasser verbreitert. Dazu musste das Ufer auf der Priwallseite zwischen Anleger und Passathafen landeinwärts verlegt werden, wobei das alte Gebäude des „Kohlenhofes“ am Mittelfähranleger abgerissen wurde. An der neu erbauten, 150 m langen Spundwand bzw. Kaianlage, dem sogenannten „Kohlenhof-Kai“, konnten seitdem Angelkutter, Gastyachten und Privatboote anlegen.
Direkt neben dem Fähranleger am „Kohlenhof-Kai“ befindet sich seitdem eine "Tankstelle“ zum Betanken der Freizeitschiffe etc.

1964

Vereins-Mitglieder:58
wurde die Krankenhausanlage auf dem Priwall der Hansestadt Lübeck entschädigungslos übergeben und damit konnten endlich dringend notwendige Investitionen getätigt werden. Nach dem Umbau 1964/65 waren im Haus III die Chirurgische Klinik, im Haus I die Innere Klinik, im Haus II verwaltungs- und Wirtschaftsbereiche, im Haus IV ein Altenheim und im Haus V das Pflegeheim mit insgesamt 400 Betten untergebracht.

22. März

Versammlung der Priwallbewohner wendet sich scharf gegen Erhöhung des Fährgeldes

https://www.priwallbewohner.de/administrator/index.php

 

29. März
Priwall muss Volksbad bleiben

Der 1. Vorsitzende des Priwallvereins erläutert die Bemühungen bei Land und Bund wegen der Fährfreiheit für Fahrzeuge der Priwallbewohner. Um den Priwall wieder zu bevölkern und dadurch den Gewerbetreibenden die Existenz zu sichern, gab es Gespräche mit den Bürgerschaftsfraktionen. Im Flächennutzungsplan ist daraufhin ein Gebiet zum Bau von Wohnungen ausgewiesen.

30.Oktober

Die Wochenendhaussiedlung wird aufgelöst, es wird ein Untersuchungsausschuss gegen die Senatoren Rüsse und Keller eingesetzt.

11. November

Prodest der Wochenendhausbesitzer gegen den Abriß ihrer Häuser bis 1975

1965
Vereins-Mitglieder:105
Wahlen:
2.Vorsitzender Hr. Roth
Kassierer Hr. Braun
Beirat Hr. Menge

Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Nelius

Da die PASSAT für die Schiffsjungenausbildung zu klein geworden war, wurde sie vom Land Schleswig-Holstein an die Hansestadt Lübeck zurückgegeben und versah nun als schwimmendes Museum ihren Dienst, nachdem sie unter Denkmalsschutz gestellt wurde. Zudem wurde sie dem Deutschen Seglerverband als Ausbildungsstätte für den Segelnachwuchs übergeben. Ständiger Gast war das Deutsch-Französische Jugendsegelwerk e.V., das Segelkurse für deutsche und französische Jugendliche mit Übernachtungsmöglichkeit an Bord anbot. Zudem diente die Viermastbark den Rettungsschwimmern von DLRG und der Wasserwacht vom Deutschen Roten Kreuz als Unterkunft während der Sommersaison. Rechtzeitig zur Badesaison wurden auf dem Priwall zwei Beobachtungstürme aus Holz für die Rettungsschwimmer der Wasserwacht errichtet.

Der Flächennutzungsplan des Priwall hängt aus

Die neuen Fährtarife werden abgelehnt,wenn ein Fremder das Fahrzeug eines Priwalles fährt, muss er Fährgebühren zahlen
Verstärkt die Presse einschalten ,Protestschreiben an die Stadt

Diskussion im Verein zur weiteren Vorgehnsweise, einige Mitglieder werfen dem Vorstand zu lasches Vorgehen vor.

Der Verein fordert 30KM/H Zonen auf dem Priwall auszuweisen

20.März

Priwall muss Lübecks Volksbad bleiben, bis in die späten 90ziger Jahre bleibt dies eine auch von der Politik unterstützte Position. Weniger einkommensstarke Lübecker sollen preisgünstig auf dem Priwall Ferien machen können

1966
Vereins-Mitglieder:105
Wahlen:
Kassenprüfer Hr: Begerow und Hr. Nelius
24. April

Viel Interesse für Wohnbauten auf dem Travemünder Priwall,der Verein zählte 65 Bewerber

Im Sommer 1966 wurde auf der PASSAT ein Projekt ins Leben gerufen, das der Förderung der deutsch-französischen Freundschaft im Bereich des Jugendaustausches zwischen beiden Staaten dienen sollte: das „Deutsch-französische Jugendsegelwerk e.V.“ . Hier trafen junge Menschen aus beiden Ländern im Alter von 18 – 25 Jahren zusammen, um gemeinsam während der 3- wöchigen Kurse an Bord der PASSAT zu leben und die Grundkenntnisse des Segelns bis hin zum A-Schein zu erlernen. Gedacht war dieses Projekt zunächst für ein Jahr, wurde dann aber auf Grund des großen Erfolges bis 1985 verlängert. Dann wurde diese tolle Begegnungsstätte leider aus Geldmangel eingestellt. Geleitet wurde diese internationale Segelschule von dem gebürtigen Kücknitzer Günther Runge, der nach dem Einstellen der Segelkurse als Hafenmeister des Priwall-Segelhafens mit über 500 Liegeplätzen bis zum Erreichen seines 67. Lebensjahres im Jahr Hafenmeister des Passathafens war.

Es sind wiederholt Anträge auf Mitgliedschaft eingegangen, denen nach der bestehenden Satzung nicht zugestimmt werden konnte. Der Vorstand schlägt deshalb vor, den ersten Satz des § 3 wie folgt zu ändern: Mitglied des Vereins können natürliche und juristische Personen werden, deren Wohnung oder Gewerbebetrieb auf dem Priwall ist und darüber hinaus alle Förderer der Interessen des Vereins, die allerdings nicht stimmberechtigt sind. Die Satzungsänderung wird angenommen.

Bauschutt hinter der Schlichting – Werft wahrscheinlich vom Barackenabriß

Bauausschuss gegründet Hr. Hartmann, Hr.Hennig, Hr.Schock

Fußweg sollte bis zur Zonengrenze durchgeführt werden, damit die Fußgänger nicht auf der Straße laufen müssen Zone 30 KM/h fordern

29.Dezember
Neuordnung des Freifahrtwesens für die Priwallfähre tritt zum 1.Januer 1967 in Kraft. Priwaller mit dem 1sten.Wohnsitz haben Fährfreiheit.
1967
Vereins-Mitglieder:53
Wahlen:
1. Vorsitzender Hr. Rehaag
Schriftführer Hr: Lempe
Beiräte Hr. Katt und Hr. Ortgies

Kassenprüfer Hr: Begerow und Hr. Nelius

Es entstand auf der Priwallseite die neue Südermole.

Im November 1966 war der vollständige Abriss der alten Südermole beendet, so dass ab dem 4.12.1966 der Schwimmkasten gesetzt und mit Ballastsand gefüllt werden konnte. Im Frühjahr 1967 konnte die Mole in Betrieb genommen werden.

Hr. Hoelke zeigt Lichtbilder vom Priwall, Travemünde und Umgebung.

Bebauungsplan wird Ende Juni zur Auslage kommen 

1968
Vereins-Mitglieder:56

Die Wochenendhausbesitzer auf dem Priwall erhielten Pachtverträge von 10 Jahren Laufzeit. Damit wurde die endgültige Endscheidung über die Zukunft der Siedlung wiederum erneut vertagt.

Bausenator Kresse hat neue Pläne für die Gestaltung des Priwall und möchte mit dem Priwallverein Gespräche führen.

Die Nebenstrassen werden im Winter nicht geräumt durch die Stadt, der Priwallverein möchte einen Schneepflug anschaffen, es soll ein Kostenvoranschlag eingeholt werden.

Die Schlichting – Werft möchte ca. 100 Wohnungen bauen für Werksangehörige in der Wiekstraße

 1969

Vereins-Mitglieder:63
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Begerow und Nelius

 

 

11.April
Auf dem Priwall gärt es

Grund: Fährgeldfreiheit soll den Priwallern nun doch nicht gewährt werden

1970

Vereins-Mitglieder:45

Wahlen Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Nelius

außerordentliche Mitglieder-Versammlung 28.09.1970

Antrag auf Ablehnung der Teilflächen Nutzungsplan Priwall. Der Antrag wir mit 44 Nein Stimmen, bei 4 Ja-Stimmen und 1 Stimmenthaltung abgelehnt.

Rückerstattung der Fährkosten für Anfuhr von Lebenswichtigen Gütern und Reparaturen.

Hr. Filz Bänke und Papierkörbe aufstellen, Senator Brümmer lässt mitteilen, Hatra spendet eine Bank

Der zuständige Senator für Travemünde Hr. Paul Brümmer ist Gast auf der Herbstversammlung des Priwallvereins.

9. Oktober und 12.November

Auf der Schlichting-Werft brannte es zweimal kurz hintereinander, die Brandursache konnte nicht aufgeklärt werden.

Die Mecklenburger Landstraße soll neu asphaltiert werden.

1971
Vereins-Mitglieder:36
Wahlen:
1. Vorsitzender Hr. Rehaag
Schriftführer Hr. Lempe
Beirat Hr. Katt
Beirat Hr. Ortgies

Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Schmidt

Im Oktober 1971 wurde mit dem Bau des längst geplanten Klärwerks auf dem Priwall begonnen.

Platz der U-Baracke wird Grünfläche

Antrag an die Kurverwaltung Papierkörbe am Strand aufstellen

Ist wird als ungerecht empfunden, das Priwallbewohner Fährgeld für Taxen bezahlen sollen. Es wird gefragt ,warum Kraftfahrzeuge, wenn sie nicht vom Besitzer selbst gefahren werden, keine freie Überfahrt mit der Fähre haben

Hr. Lütgens regt an der Verein solle eine eigenen Flächennutzungsplan erstellen

1972
Vereins-Mitglieder:121

Wahlen: Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Schmidt

Im April 1972 folgte der Bau des Pumpwerks auf dem Baggersand und im November der Bau des 440m langen Dükers hinüber zum Priwall.

Der Vorsitzende berichtet über den Stand der Planungen für die Erstellung eines Flächennutzungsplanes für den Priwall und über den Stand der Fährgelderhöhung

mehr Mitglieder werben.

1973
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1973   944 Bewohner
Vereins-Mitglieder:117
Wahlen: 2. Vorsitzender Hr. Foith
Kassierer Hr. Zöllner
Beirat Hr. Menge
Kassenprüfer Hr. Begerow und Hr. Schmidt

Vergnügungsausschuss: Hr. Katt, Fr. Ortgies,Hr. Fritz jun.Fr. Priem

1.Mai erneute Fährgelderhöhung. Die Stadt ist angehalten sämtliche Einnahmemöglichkeiten auszuschöpfen, um den Haushalt auszugleichen.Ein Einspruch ist nicht mehr möglich,da der neue Tarif schon zur Genehmigung in Kiel liegt.

Der Priwall-Fährbetrieb der Stadtwerke Lübeck setzt eine neue Priwall- Fähre ein: die BERLIN.

Das Südsee-Cafe „Samoa“ auf dem Priwall, früher „Strandperle“, brannte ab

Ein Bewohner des Priwall strengt einen Prozeß gegen die Schlichting – Werft wegen Lärmbelästigung und Vergrößerung der Werft an. Es hat eine Begehung unter Beteiligung des Vereins stattgefunden, um Möglichkeiten der Lärmreduzierung zu finden

Gespräch mit dem Bürgermeister Aufstellung eines Programmplanes für den Priwall. Hier die wichtigsten Punkte.Keine Einschränkung des Fußgängerverkehrs im Priwall – Hafen durch Kraftfahrzeuge, Familienzeltplatz und Camping-Platz verlegen an die Wiek, ebenfalls die Wohnwagen.

Fortbestand der BBT umstritten, da finanzielle Mittel knapp sind.

Schicksal der Wochenendhaussiedlung offen

Einen Bebauungsplan wird es nicht vor Ende 1973 geben

Hr. Lütgens schlägt vor mit dem Leiter der BBT ein Gespräch zuführen über das Verhalten der Jgdl. In der Öffentlichkeit zu führen.

18.Dezember

Die neue Kläranlage auf dem Priwall konnte in Betrieb genommen werden. Seit diesem Zeitpunkt wurden sämtliche Abwässer Travemündes durch Rohre auf den Priwall geleitet. Die Sickergruben und das unkontrollierte Abfließen von Brauchwasser konnte somit beendet werden  

1974
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.1973   978 Bewohner
Vereins-Mitglieder:49

Klage gegen die Schlichting-Werft wegen Lärmbelästigung ist abgewiesen worden.

5. Mai

Ein verheerender Nord-Ost-Sturm (Anstieg 1,25m über Normal) überflutete den Strandbereich und drang bis zu den ersten Ferienhäusern am Strandweg vor, ohne große Schäden anzurichten.

1975
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1974 885 Bewohner

Vereins-Mitglieder:154

Gründung des Deutsch-Französischen Segelclubs Passat e.V. 1975 abgekürzt DFSC "Passat" durch Beschluss der Satzung am 25.Juli 1975. Gegründet wurde der Club von Teilnehmern an Segel-Lehrgängen des Deutsch- Französischen Jugendwerkes. Eintragung ins Vereinsregister des Amtsgerichts Bonn am 29. Oktober 1975, das Vereinsheim ist seitdem an der Wiek.

Die beschlossene Resolution gegen die Auflösung des Krankenhauses wurde an die Bürgerschaft weitergeleitet.

Begehung des Priwalls mit der CDU zur Gestaltung des B- Planes.

1976
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.1976 801 Bewohner

Vereins-Mitglieder:145

3./ 4. Januar

Ein schwerer Orkan mit Windgeschwindigkeiten von 150-170 km pro Std./km fegte über Travemünde hinweg und entwurzelte auch auf dem Priwall zahlreiche Bäume.

Juli

In diesem Monat gab es bei ständigen Ostwinden und um die 30 Grad im Schatten am Priwallstrand eine Invasion von Marienkäfern.

1977
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.197  795 Bewohner
Vereins-Mitglieder:173
Wahlen:
Kassierer Hr: Braasch
Beisitzer Hr. Strunk und Hr. Matzerath
Kassenprüfer: Hr. Begerow und Hr. Beier sen.
Festausschuss:Fr.Dau,Fr.Nowack,Fr.Beyer,Fr.Schmidtkowski,Fr.Kohlsat, Hr.Kurth und Hr. Runge
Gäste Hr. Hellwig CDU und Hr. Führer 7.Pol.Rev. Travemünde

Verschmutzung von der Fähre bis zum Passathafen,die Kurverwaltung soll Papierkörbe aufstellen

Sperrung der Wege um die Schlichtingwerft zur Kläranlage, für Fahrzeuge aller Art.

Wanderung um den eingezäunten DLRG –Platz z.T. wieder möglich.

Die entwendeten Plastik - Schilder der gestifteten Bänke werden im nächsten Jahr durch Metallschilder ersetzt

Kein Einspruch gegen den Dt. Franz. Segelclub sich an der Wiek einen Stützpunkt einzurichten

Vorschläge zum B-Plan, Yachthafen, neue Wohneinheiten besprochen.

Hr. Lempe ist sehr schwer erkrankt, er kann sein Amt nicht weiter ausüben. Das Amt bleibt offen, es gab keinen Kandidaten.

Hr. Hellwig CDU erläutert den Unterschied zwischen B-Plan und Nutzungsplan, er wird zu Thema B-Plan zu weiteren Veranstaltungen eingeladen.

Hr. Dau legt Schreiben in Sachen Yachthafen vor, dass an betreffende Stellen weitergeleitet wird-43 Jgdl. haben sich zu einer kleinen Gemeinschaft zusammen gefunden im Vereinshaus der ehemaligen Volksschule des Priwalls

Der Bau eines Jachthafens in der Wiek mit ca. 400 – 500 Plätzen wird durch die Gemeinschaft der Priwallbewohner abgelehnt, die Planungen werden nicht weiter verfolgt.

Gründung der Gymnastikgruppe auf dem Priwall, die Gruppe muss sich 2015 auflösen,da es keinen Übungsraum mehr auf dem Priwall gibt.

1978
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.1978 743 Bewohner

Vereins-Mitglieder:180

28. Dezember

An diesem Donnerstag setzten orkanartige Stürme und langanhaltende Schneefälle in ganz Schleswig-Holstein ein. Es kam über Silvester zu einer Schneekatastrophe. Erst nach 14 Tagen normalisierte sich die Lage. Die Nachttemperaturen betrugen – 20 Grad, tagsüber blieb es bei – 15 Grad. Haushohe Schneeverwehungen und Packeis führten zur Einstellung der Priwall-Fährbetriebs. In Schleswig-Holstein wurde im Januar Katastrophenalarm ausgelöst.

1979
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1979
                                              750 Bewohner
Mitglieder:205
Wahlen
Vorgezogene Neuwahlen der bishrige 1. Vorsitzende Hr. Foith legt sein Amt nieder
1. Vorsitzender Fr. Dau
2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Schriftführer Hr. Stoffer
Kassierer Hr. Braasch
Beiräte Hr. Struck,Fr. Nowak,Hr. Ketels

Kassenprüfer Hr. Beyer und Fr. Ketels

Zu den verbliebenen Themen wie Bebauungsplan, Sportboothafen, Sauberkeit des Priwalls, Zustände der Toiletten an der Fähre wurde noch vieles bemängelt.

Die Aufstellung eines Schildes (Wanderweg usw.) auf dem Priwall ist von der Stadt abgelehnt worden, es soll Einspruch erhoben werden.

Krankenhaus bleibt auf dem Priwall erhalten

Keine Kirche auf dem Priwall, Bemühungen Land für eine Kirche zu bekommen waren erfolglos. Pastor Engel zieht vom Priwall

Fr. Nowak ist Ansprechpartnerin bei der Raumsuche nach einem Kindergarten.

Viele üble Vorkommnisse Schüler der BBT und Seemannsschule sind von Hrn. Führer umrissen worden. Zusätzliche Streifen, Reiterstaffeln, Polizeistreifen mit Hunden usw. sollen Abhilfe schaffen.

Erhöhte Radarkontrollen zur Einhaltung von 50KM/H Höchstgeschwindigkeit

Gründung eines Ortsbeirates weiterhin verfolgen

Herbstversammlung: Als Gast Hr. Pastor Engels und Hr. Fischer von der LN

Spende an die Feuerwehr 750.- DM

Kleiner Krisenstab, Gespräche mit der Freiwilligen Feuerwehr Priwall, Verantwortliche der Schlichting Werft, der Berufsbildungsstätte und der Seemannsschule es soll für die Notsituationen ein „Kleiner Hilfsdienst“ geschaffen werden.

Kostümball angeregt, mit Mehrheit beschlossen

Nach dem Altstadtfest in Lübeck, das unter dem Motto „Rettet die Passat“ stattfand, wurde der Verein „Rettet die PASSAT“ gegründet, der sich zum Ziel setzte, Geld für die Sanierung und Instandhaltung der Viermastbark zu sammeln.

15.12.1979

Mit dem 17.000 to großen Containerschiff Sriwijaya für die Djakarta Lloyd lief der bisher größte Neubau der Schlichting-Werft vom Stapel.

Das Krankenhaus bleibt auf dem Priwall erhalten.

Die Gründung des Ortsrates Travemünde soll weiterhin beobachtet werden und ggf. tritt der Verein bei.

1980
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1980
                                             746 Bewohner
Mitglieder:203
Wahlen
Kassenprüfer Hr. Knoch und Hr. Beckmann

Beirat Fr. Siemer

Rehabilitationszentrum für Alkoholiker auf dem Gelände des Krankenhauses, alles ein Gerücht.

Hr. Feyerabend wird nicht auf dem Priwall bauen

Keine weiteren Sportbootplätze auf dem Priwall

Hr. Fricke spricht über die Verkehrbelastungen der Fähren

Mögliche Satzungsänderung wird vertagt

07. August: Jugendleiter schieben Wache auf dem Priwall. An den Wochenenden stiften Rowdys Unfrieden auf dem Gelände der Jugendfreizeitstätte

Der Priwallverein ist Mitglied im Ortsrat Travemünde

Das Wasserwerk auf dem Priwall wird geschlossen,da der Salzgehalt im Wasser zu hoch wurde.

1981
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1981
                                              723 Bewohner
Mitglieder:209
Wahlen:

Aktueller Vorstand 1. Vorsitzende Fr. Dau im 3.Jahr
2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher im 3 Jahr
Beiräte: Struck im 3 Jahr
Ketels im 3 Jahr
Siemer im 3 Jahr
Kassierer. Hr. Braasch
Schriftführer Hr. Martel
Kassenprüfer Hr. Foith und Hr. Lempe

Kiosk: Hr. Filz keine Verpachtung kein Verkauf mehr in der Wochendendhaussiedlung, Brief an den zuständigen Senator
Vorschlag Hr. Filz Verbot für KFZ ab 22.00 bereits ab der Fähre aufstellen

 Südspitze des Priwalls wird aufgeschüttet.Jetziges Natruschutzgebiet Südlicher Priwall

 Vorschlag Hr. Nolde Kraftfahrzeuge auf dem Baggersand parken zum Priwall ein Schild „Anlieger frei“. Es gibt Überlegungen den KFZ – Verkehr zu beruhigen, z.B. ab 22.00  Uhr keine KFZ mehr zum Priwall, KFZ auf dem Baggersand abstellen. Für Priwaller gilt „Für Anlieger frei“.

1982
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1982
                                              717 Bewohner
Mitglieder:201
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Foith und Hr. Lempe
1983
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1983  724 Bewohner
Mitglieder:187
Fährgeldfreiheit
Wahlen:

1.Vorsitzende Fr. Dau,.bis ein neuer Vorstand gefunden wird
2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Beisitzer Hr. Hr. Lempe, Hr. Nolde
Kassenprüfer Fr. Räth und Hr. Fritz jun.

Die Insel „Buchholz“ im Dassower – See darf nicht mehr betreten werden, Naturschutzgebiet
Herbstversammlung:
Neuwahlen zum 1. Vorsitzenden erst im Frühjahr 1984
Die Turndamen sind wieder aktiv, es werden weitere Mitturnerinnen gesucht

Kaffeenachmittage wieder regelmäßig dank Fr. Rehag in der Restaurant "Insel" Mecklenburger Landsraße

Luftverschmutzung auf dem Priwall angesprochen, Messungen im Juni/Juli 1984

Weitere Mitglieder anwerben

Vereinskasten soll in Höhe Apfeltaler aufgestellt werden, Genehmigungen liegen vor
Bebauungspläne werden in Kürze in den Lübecker Nachrichten veröffentlicht: Einwände können getätigt werden innerhalb von 30 Tagen.
Zebrastreifen bei Feyerabend aufgezeichnet
Spende an die Feuerwehr
Verein hat 2.400 qm an der Wieck gepachtet, zum Wohle der Mitglieder und als kleinen Schutz gegen Spekulationen.

n Messungen bzgl. der Ltverschmutzung stattfinden

1984

Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1984    716 Bewohner

Mitglieder: 215

Fährbeförderungen
Wahlen.

1.Vorsitzender Hr. Foit
Kassenwart Hr. Braasch
Beisitzer Fr. Dau und Hr. Pertsen
Kassenprüfer Hr. Fritz und Hr. Struck

 Diskussion zu einer möglichen Satzänderung mit 3 zu 45 Stimmen, daß die nicht auf dem Priwall wohnenden Mitglieder nicht Stimmberechtigt sind.

 Radfahrweg wird nicht erstellt

 Dem D.F.S.C (Deutsch Französischem Segel Club) sollen keine Schwierigkeiten bereitet werden, beim Erstellen ihre Vereinsgrundstückes an der Wiek

Herbstversammlung:
Danke an Hr. Filz für die Anregung der Sammelaktion „Brot für die Welt“ 244.06 DM

20.August

Der Verein informiert die Verwaltung über die Baumschädn im Bereich Kohlenhof- Ursache Abgase der Fährschiffe

 

01.November
Besichtigung der Seemannsschule um 17.00 Uhr

Schadstoffmessungen vom 12.07 – 11.09.1984 auf dem Priwall. Hr. Dipl.-Ing Dörre wird über die Ergebnisse berichten

 Im Anschluss an die Herbstversammlung fand eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt:
Einziger Tagesordnungspunkt „Gemeinschaftshaus der Priwallbewohner“

Laterneumzug 21.09.84
Sommerfest 28.07.84
Geschwindigkeitsmessungen 12.07 – 12.09.
1985
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1985
                                               735 Bewohner

Mitglieder:209

Fährgeldfreiheit

Fährbeförderungen
Jahr        Personen      PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1985       2 654 723    433 406     24 776                   108 540

Wahlen:

Kassierer Hr. Braasch
Kassenprüfer Hr. Knoch und Hr. Struck
Schriftführer Hr. Martel
Beisitzer Fr. Dau, Hr. Petersen
Festausschuss: Hr. Hahne,Fr. Knoch,Hr. Petersen,Hr. Östreich,Fr. Schmidtkowski,Hr. Piesick,Hr. Filz und Hr. Runge

 Aktion: Unterschriftsammlung Erhalt des Krankenhauses
Besuch der BBT 08.11.1985
Priwallfest 2.3.85

 23.Juli

CDU Fraktion zu Besuch: Verkehrberuhigung, Wanderwege, Natur u. Landschaftsschutz. Bessere Bürgersteige, Sauberhaltung des Priwalls, Fahrradständer an der Fähre.

Turnabende und Kaffeenachmittage laufen weiter

 

Papier und Glascontainer aufstellen
Sich für den Erhalt der öffentlichen Toiletten einsetzen
Kündigung des Vereinsgrundstückes an der Wieck mit 33 zu 9 Stimmen und 5 Enthaltungen beschlossen
Ortsbegehung Wochenendhaussiedlung durch Hr. Suhrbier wird angeregt
Evtl. Beteiligung Schönes Dorf
Fährgeldfreiheit

Die CDU stellt den Antrag Schließung des Priwall-Krankenhauses

Juni
Protest gegen eingezäunte Ufer an der Wiek „Priwaller“ fordern: die Öffentlichkeit muss hier künftig freien Zugang haben

12. Juli. – 11. September:
Schadstoffmessungen auf dem Priwall „Schadstoffbelastungen durch den Fährverkehr“
Hr. Dipl.-Ing. Dörre berichtet über die Ergebnisse.

Auf dem Priwall werden flächendeckend Unterschriften zum Erhalt des Krankenhauses gesammelt.

Das 1983 gepachtete Grundstück des Priwallvereins an der Wiek wird aufgekündigt.

 1986

Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.1986                                            

                                              725 Bewohner

Mitglieder:220

Fährgeldfreiheit 

Fährbeförderungen
Jahr        Personen      PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
1986     2 716 700      422 674          22 182              111 300
Wahlen:

außerordentliche Mitgliederversammlung Wahl des 1. Vorsitzenden
1.Vorsitzender Hr. Foith
Kassenprüfer Hr. Knoch und Hr. Struck
Festausschuss: Hr. Hahne,Hr. Lorenzen,Hr. Peterse,Fl. Knoch, Hr.Opel, Hr. Östreich,Fr. Schmidtkowski,Hr. Meier,Hr. Borche

Wahl des 1. Vorsitzenden wurde notwendig, der bisherige Vorsitzende Hr. Foith trat von diesem Amt zurück, Hr. Suhrbier kann aus gesundheitlichen Gründen nicht kandidieren. Es gibt keinen Kandidaten, Hr. Foith übernahm das Amt des 1. Vorsitzenden wieder und gab sein Versprechen in den nächsten 11/2 Jahren sich mit aller Kraft für den Verein einzusetzen

Weg zum Wahllokal sollte im Winter abgestreut werden

Aktion Sauberkeit: Zeltplätze Katt, Howoldt, Naturfreunde und DLRG werden von den Nutzern gesäubert 
Hr. Runge hätte gerne Bänke im Passathafen

 Es werden keine großen Aktivitäten gestartet, weil man den Verein als „Amüsierverein“ hinstellt

 Die Skatabende sollen in verschiedene Lokale verlegt werden.

 Der Glascontainer hat seinen endgültigen Platz vor dem Gelände der BBT gefunden.  

Vor dem Priwall-Krankenhaus wurde die 4m hohe Marmorskulptur „Zahn der Zeit“ vom Kieler Bildhauer Ben Siebenrock aufgestellt. Das Kunstwerk war im Rahmen eines Bildhauer-Symposiums in Lübeck entstanden.

Juli:
Untersuchungsausschuss zur „Priwall Affäre“ soll die Vergabe von 35 Grundstücken für Ferienhäuser in der Wochenendhaus-Siedlung durch den Bereich Liegenschaften der Stadt klären. Zu klären ist die Rolle der Bauverwaltung und des Liegenschaftsamtes, von den 35 Ferienhäusern/Grundstücken sind 12 an Mitarbeiter der Verwaltung veräußert worden, ebenso wurden einige Grundstücke an Nichtlübecker verkauft.
Ins Zwielicht gerieten die SPD – Senatoren Egon Hilpert Inneres, Gerard Krüger Liegenschaften und Hans Dietrich Schmidt Bauwesen

Aktion Sauberkeit läuft, die Campingplätze Katt, Howold, Naturfreunde und DLRG säubern ihr Gelände. Ein Glascontainer wird vor der BBT augestellt.

 

1987
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1987  607 Bewohner
Vereins-Mitglieder:227
Fährgeldfreiheit
Fährbeförderungen
Jahr           1987
Personen   2 205 579
PKW            425 306
Nutzfahrfahrzeuge 17 318
Zweiräder   104 220

Wahlen: 2. Vorsitzender Hr. Eisenach
Beiräte: Hr. Lempe.Hr.Nolde,Fr. Hahne
Kassenprüfer Hr. Beyer sen. und Hr.Pettersen
Festausschuss Hr. Hahne,Hr. Runge,Hr. Bochert,Fr. Schmidtkowski,Fr.Knoch

 Schlichting – Werft übernimmt evtl. die Schneeräumung auf dem Priwall.

 Wegen des Krankenhauses sind keine weiteren Aktivitäten geplant

 Maßnahmen zu Abgasmessungen sind noch nicht abgeschlossen.

 Verkehrberuhigung auf dem Priwall Tempo 30 wird eingeführt

 Hr. Püttcher von der KKL berichtet über das Kabelfernsehen auf dem Priwall und erklärt Preise, Service und Vertrags-konditionen, die Verkabelung soll bis Ende 87 abgeschlossen sein

 Schreiben der Feuerwehr liegt vor, Bitte um finanzielle Unterstützung
Gymnastikdamen weiterhin jeden Mittwoch Halle II Passathafen 20.00
Herbstversammlung war gut
Auftritt der Gymnastikgruppe auf dem Stiftungsfest war toll

 Die Schlichting-Werft geriet im Sog der internationalen Werftenkrise in finanzielle Schieflage und musste Konkurs anmelden.
Verkehrberuhigung auf dem Priwall Tempo 30 wird eingeführt

 Die Einführung des Kabelfernsehens auf dem Priwall ist Ende 87/Mitte 88 abgeschlossen

Es leben nur noch 607 Personen auf dem Priwall, der Priwall hat einen dörflichen Charakter

1988
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1988  628 Bewohner
Vereins-Mitglieder:240
Fährgeldfreiheit
Fährbeförderungen
Jahr         1988
Personen   2 187 399
PKW             430 748
Nutzfahrfahrzeuge  19 946
Zweiräder 17 996
Wahlen:

1. Vorsitzender Hr. Eisenach
Schriftführer Fr. Hahne
Beisitzer Fr. Woboschil
Kassenprüfer Hr. Grohs und Hr. Martel

Einrichtung eines Kindergartens Ansprechpartnerin Fr. Lang
30 KM/H soll beachtet werden.
Herbstversammlung
Schlichting-Werft Zukunft ist völlig ungewiss
Bürgersteige
Freifähren evtl. für Verwandtschaft/Kinder/Angehörige ermäßigte Gebühren
Kinderfest sehr geringe Beteiligung

 Kabelarbeiten sorgen für Unmut auf dem Priwall

 Fährprobleme: Fahrzeiten werden nicht eingehalten, fast immer Parallelverkehr
KFZ Probleme im Sommer Wochenendhausbesitzer,Gäste,Fremdparker.

7.Polizeirevier macht sporadische Überprüfung, ist aber überlastet. die 30KM/H auf dem Priwall wird nicht eingehalten

Einweihung Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, die Feuerwehr klagt über Nachwuchs.Die Gastwirte und Jugendfreizeitstätte stiften 1 Hochdruckreiniger

Reinigung auf dem Priwall Hr. Gehrke Amt 70 verlangt schriftliche Beschwerden.
In der Wiekstraße und dem Pötenitzer Weg sind die Papierkörbe entfernt wurden, es erfolgt keine Straßenreinigung
Waldgebiete: Unrat in sehr großen Mengen
Gespräche mit der HWK und der Seemannsschule laufen.
Skatabende werden wieder eingeführt
Open Air Festival auf dem Priwall ?
In Vorbereitung: Freiwillige Feuerwehr mit der Berufsfeuerwehr und anderen Einrichtungen wollen ärztliche Vorsorge verbessern. Notfall 112 Freiwillige Feuerwehr holt Arzt aus dem Krankenhaus, dann Notarzt aus Lübeck oder evtl. Rettungshubschrauber. Krankenwagen hier stationieren bei strengem Winter,

Dezember wegen zugroßem Eisgang fährt die Fähre nicht mehr für 2 Tage

Haus Fr. Nehmert, Pötenitzer Weg 2/Anfrage Verwendung in Zukunft
Fremdenverkehrabgabe Zweitwohnungssteuer

Einweihung des Gerätehauses der Freiwilligen Feuerwehr Fliegerweg auf dem Priwall. Die Feuerwehr klagt über Nachwuchsmangel.

Die Fähren fahren zeitweise nicht mehr, zu dichter Eisgang. Die Bewohner werden tagelang mit dem Schlepper Axel von der Schlichting-Werft zum Festland übergesetzt. 

Die Zukunft der Schlichting-Werft ist völlig offen.

Die Geschwindigkeitsbegrenzung 30KMH wird nicht eingehalten. Im Bereich der Wochenendhausbesitzer gibt es sehr viele Fremdparker dass 7. Polizeirevier macht sporadische Messungen ist aber überlastet. 

1989
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1989  768 Bewohner

Mitglieder:239

Fährgeldfreiheit

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

Wahlen:

Kassenprüfer Fr. Meyer und Hr. Martel
Kassierer Hr. Braasch
Fest u. Veranstaltungsausschuss Fr. Eisenach,Fr. Beyer, Fr. Martel, Hr. Hahne, Hr. Runge, Hr. Bochert, Fr. Schmidtkowski, Fr.Knoch

Unsauberkeit der Toilette an der Fähre
Schlichting Werft ist verkauft, Schreiben von Hrn. Suhrbier an die Hansestadt

Ärztliche Notversorgung des Priwalls wurde besprochen am Fall eines Beispiels aus der Seemannschule, der Notarzt muss immer aus HL kommen, der Arzt aus dem Krankenhaus war anwesend, aber es muss auf den Notarzt gewartet werden 

Herbstversammlung:
Hr. Gädeke als Investor des ehem. Schliching –Geländes ist als Gast anwesend,unter stellt seine Ideen und Planungen vor.
Herr G. ist Architekt und Geschäftsführer der Rosenhof –Gruppe.
Es sind 200 – 350 Wohnungen geplant 1-3 Zi Wo, geplant sind alle sozialen und ärztliche Einrichtungen. Ab 65 J. kann eingezogen werden.
Zusammengefasst: 320 – 350 Seniorenwohnungen, ca. 240 Ferienwohnungen,ca. 140 div. gesamt ca. 750 Wohneinheiten

 Es werden weitere Einzelheiten besprochen, Bauweise, Parkplätze, Fährprobleme ca. 400 PKW, Fertigstellung Sommer 1900, Klärwerk ausreichend – Tiefbauamt keine Probleme, Yachthafen ca. 160 Plätze kein Problem
Optik; Bauten 4 geschossig,in den Priwall hinein 3 bzw. 2 geschossig

 Aussiedlerwohnheim ehem. Schlichting Wohnheim ca. 26 Familien untergebracht.

 Haus von Fr. Nehmert, neuer Mieter Hr. Hagen/will Ferienwohnungen bauen
Kindergarten auf dem Priwall eröffnet (im Gebäude der BBT Priwall)
Es soll ein Skinhead auf dem Priwall stattfinden, Einspruch es fand nicht statt

Open Air Konzert auf dem Priwall Zahlreiche Popgruppen,es werden Nachforschungen angestellt

Schreiben des Vereins vom 02.10.89 keine Antwort/kein Gespräch

Rüpelhaftes Verhalten der Dachdecker – Azubis auf dem Priwall
Schreiben an den Landesinnungsverband Dachdecker und den Verein der Wochenendhausbesitzer Verkehrregelung auf dem Priwall sowie Schließung des 7. Polizeireviers (Nachts)

9. November
Öffnung der Mauer in Berlin

21. November

Schreiben vom Justizministerium aus Kiel; keine JVA auf dem Priwall

18. November

Die ersten zwei Ausflugsdampfer aus der DDR legten nach dem Mauerfall und der Gewährung von Reisefreiheit für DDR-Bürger mit Ausflüglern aus Wismar und Warnemünde am Travemünder Ostpreussenkai an.

 Die ehemalige Schule, im Pötenitzer Weg, auf dem Priwall steht zum Verkauf

Vespa – Treffen fand statt, Priwallbewohner wurden bedroht, an der Wiek wild gezeltet, Lagerfeuer gemacht, wild geparkt und unter Alkoholeinfluss mit den Rollern über den Priwall gerast. Die Polizei ist nicht eingeschritten.

21. November
Schreiben des Justizministerium des Landes Schleswig-Holstein keine Justizvollzugsanstalt auf dem Priwall

28. Dezember:
Priwall: Der Durchgangsverkehr rollt, immer mehr Autofahrer benutzen Ausweichroute- Lübecks Polizei machtlos – Regelung unklar. Mit der Grenzöffnung 1989 war der Priwall nunmehr wie-der von der Landseite erreichbar und wurde somit für Tagesgäste noch attraktiver. Da die Parkmöglichkeiten nicht mitwuchsen entsteht an manchen warmen Tagen, ins besonders an Wochenenden ein Verkehrschaos.Die wartenden Autos zur Fähre stauten sich bis zur Graneze.

1990
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.1990  668 Bewohner 

Mitgliederzahl:250 

Fährgeldfreiheit

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder


Wahlen: 2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Kassenprüfer Fr. Meyer und Hr. Martel

Als Gast Hr. Dr. Hagelstein 1.Vorsitzender vom Gemeinnützigem Verein Travemünde
Dieser Verein ist 1848 gegründet und hat 500 Mitglieder
Hauptpunkte des Vereins sind: Soziales, Jugendarbeit, Ökologie, historische Ortsgeschichte von Travemünde
Die enge Zusammenarbeit Priwallverein/Gemeinnütziger Verein kam durch die Vorbereitung Grenzöffnung (Diese war 03.02.1990

Beitragserhöhung ab 1991 1.- DM pro Monat, d.h. ab 1991 statt 12.- pro Jahr 24.-pro Jahr (2.- pro Monat)
Herbstversammlung:
Problem Priwallfähre:
Fährgeld auch für Priwallbewohner, es gab diverse Gespräche mit Direktoren, Verunsicherung der Priwallbewohner. Sollten Fährgebühren erhoben werden, dann ist dies eine politische Entscheidung, wenn Fährgebühren, dann gerichtliche Schritte unternehmen.
Der Priwall „Perspektive und Probleme im Zusammenleben mit den mecklenburgischen Nachbarn“
Mecklenburg Vorpommern anderes Bundesland, Engpass Schlutup,
Erhöhung der Fährgebühren von DM 8.- auf DM 10.-,
Parkraum auf dem Priwall nicht vorhanden,
Wartezeiten an den Fähren werden immer länger ,,Baggersand verstopft, Stauraum bis in die B 75, Probleme werden immer größer zur Fähre mangelhaft, Lkw –Verkehr aus Richtung Mecklenburg wird immer größer, Straßen zu eng,

 Abbruch der Schlichting – Werft beginnt
Entstehen einer Seniorenwohnanlage, wieder neue Verkehrsprobleme, Infrastruktur Priwall katastrophal,

Erhöhung des Mitgliedsbeitrages nach der Herbstversammlung auf 12.- DM
Verkehrsschild 30KM/H neu aufgestellt.
Problem: Alkohol Jgdl. BBT etc. , Rennstrecke Mecklenburger Landstr., Gespräche mit der Polizei Tr’de, Örtliche Polizei und div. Ämter wollen ständige Kontrollen durchführen – ist aber nicht geschehen
Fährgeldrückerstattung läuft noch nicht positiv
Buspendelverkehr Priwall –Fähre – Dassow nicht kostendeckend,wird eingestellt 

 Auf der Herbstversammlung stellt Dr. Hagelstein den Gemeinnützigen Verein Travemünde vor, es wird eine enge Zusammenarbeit zwischen der Gemeinschaft der Priwallbewohner und dem Gemeinnützigen Verein Travemünde vereinbart.

3. Februar
Auf dem Priwall wurde nach dem Fall der Mauer in Berlin und der Öffnung der Staatsgrenze der DDR die innerdeutsche Grenze um 9.35 Uhr unter großer Anteilnahme der Bevölkerung von beiden Seiten geöffnet.

3. April
Die gelbe Grenztonne, die von 1974 bis 1990 die innerdeutsche Grenze auf dem Wasser vor dem Priwall markierte, wurde eingeholt und als Mahnmal vor der Lotsenstation an der Nordermole auf dem Festland aufgestellt.

12. April
Der Grenzübergang an der Mecklenburger Landstraße wird, obwohl per Hinweisschild „keine Zufahrt für Kraftfahrzeuge nach Pötenitz“ intensiv durch Kraftfahrzeuge genutzt.

3. Oktober
Am ersten „Tag der Deutschen Wiedervereinigung“ trafen sich Travemünder und Pötenitzer Bürger vor dem Pötenitzer Herrenhaus und pflanzten eine Eiche zur Erinnerung an diesen historischen Tag.

Beginn des Abbruchs der Schlichting – Werft.

Problem: Alkohol Jgdl. BBT etc. , Rennstrecke Mecklenburger Landstr., Gespräche mit der Polizei Tr’de, Örtliche Polizei und div. Ämter wollen ständige Kontrollen durchführen – ist aber nicht geschehen.

  Dezember 1990 der Durchgangsverkehr über die Verlängerung der Mecklenburger Landstr, hinaus nach Pötenitz/Dassow läuft.

1991
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.1991   775 Bewohner

Mitglieder:235

Fährtarife: Sondertarif ab 26.08.1991 120.- DM

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

Wahlen:

Beisitzer: Hr. Lempe und Hr. Martel
Kassenprüfer Hr. Ipser und Hr. Neethen
Fest u. Veranstaltungsausschuss Fr. Eisenach,Fr. Martel, Fr. Hopta,Hr. Hahne, N. Nitt, D. Dietz

Gast: Senator Halbedel
Lübeck-Travemünde Austragungsort olympischer Veranstaltungen-
Travemünde:

Eröffnung „Aqua Top“ im Mai 1991

Beschluß Senat: neues Image verpassen; Konkurrenz der Ostseebäder, auch aus Mecklenburg-Vorpommern, ausreichend Parkplätze

Priwall:
Badeverbot(ernsthafte Situation),was nützt Werbung für Ostseebad, wenn Badeverbot schon Anfang des Jahres bekanntgegeben wird

Ursache: Verklappung der Fährschiffe, fehlende Kläranlagen in der ehem. DDR

Priwallfähre:
Beschluß Senat: Beiseitige Erhebung Fährgeld, denn Besucher aus Mecklenburg/Vorpommern fahren noch unendgeldlich; Verkehr hat sehr stark zugenommen, in der Saison Spitzenwerte
Es gibt Bestrebungen, evtl. Fährfreiheit für Priwaller, Argument Infrastruktur, Handwerker
Fahrpreise enorm, dennoch Erhöhung 91
Verwandschaft/private Besuche der Priwallbewohner/Fährpreis zuhoch
Fährerhöhung: Verkehr soll durch Fährgelderhöhung beruhigt werden
Öffnung einer Straße nach Meck/Pom soll erfolgen
ML: Durchgangsstraße, absulotes Halteverbot
Anwohnerparkrecht/Politessen zum Priwall/ruhenden Verkehr kontrollieren
Segel-Olympia: Lübeck hat sich um die Austragung der Segelwettbewerbe 2000 beworben
Infrastruktur Priwall- Südermole Entstehung 1-2 geschossige Gebäude, später für sanften Tourismus geeignet.
Bürgermeister von Berlin hat sich für Rostock/Warnemünde entschieden
NOK endgültige Entscheidung in Mai bzw. Frühherbst
IOK Entscheidung Berlin, dann Travmünde
NOK pro Berlin-pro Travemünde
IOK dann auch pro Berlin pro Travemünde
Fazit: Der Verein hat große Bedenken

Travemünde sollte zugunsten Rostock/Warnemünde auf die Segel-Olympiade verzichten

DER PRIWALL IST DEM SENAT WICHTIG GEWORDEN.
4 köpfige Senatskommission eingesetzt, die Probleme bearbeiten (z. B. Fähre, Mecklenburger Landstr Badeverbot, Verkehrsberuhigung) Vereinsmeinung: Problematiken bleiben: Verkehrberuhigung; Straßen nach Meck/pom zueng, ehem. Schlichting-Werft/Rosenhofbau ständiger LKW Verkehr

Der neue Kurdirektor möchte schnellstens den Priwall kennenlernen
Kurverwaltung muss ein Dienstleistungsbetrieb sein und keine Verwaltung
„Aqua Top“ ist ein Flop Katastrophale Kosten-Priwall soll kein Kiel- Schilksee werden keine Betonburg
Beschluss der Bürgerschaft
Abwasserprobleme, ungeklärte Abwässer
Wenn BADEVERBOT- dann Priwall
Wenn positive Ergebnisse dann TRAVEMÜNDE/PRIWALL

16.04.1991 Podiumsdiskussion:

Thema Kohlebakterien/Wasser/Priwal /neue Binderländer

Rosenhof bezugsfertig Mai/Juni 1992,ca. 500 – 600 mehr Autos auf dem Priwall, kann der Verein Einfluss nehmen

Herbstversammlung:
Hr. Dr. Kusserow referiert zum Thema:
Juristische Spitzfindigkeiten im Verwaltungsprozeß
„Wir klagen gegen die Fährgebühren“
Fähre Tarife: Politik kümmert sich nicht um Priwall-Probleme.

Klage vorm Verwaltungsgericht zurückgenommen, Privatklage einer Einzelperson vor dem Zivilgericht wird angestrebt

Badeverbote in Travemünde und auf dem Priwal.lMögliche Ursachen Verklappung der Fährschiffe und fehlende Kläranlagen in der ehem. DDR.

Senator Halbedel referiert: Lübeck bewirbt sich um die Austragung der Segelwettbewerbe für die olympischen Spiele 2000.

Der Senat fasst den Beschluss, der Priwall braucht ein neues Image. Die Konkurrenz der Ostseebäder untereinander, aber speziell die Bäder in M-V, es muss ausreichende Parkplätze auf dem Priwall geben.

Es wird eine 4köpfige Senatskommission eingesetzt um vorhandene Probleme zu bearbeiten

Fährproblematik, Verkehrberuhigung, Badeverbote, Zustand der Mecklenburger Landstr., ständiger LKW –Verkehr, die Straße nach Mecklenburg Vorpommern ist zu eng

16. April:

Podiumsdiskussion: Thema Kohliebakterien , Badeverbote und deren Ursachen

Oktober:
Dr. Kusserow referiert zum Thema „Juristische Spitzfindigkeiten im Verwaltungsprozess

„Wir klagen gegen die Fährgebühren „

1992
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1992 1089 Bewohner

Mitglieder:229

Fährtarif: Klage eingereicht
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
Wahlen. 1.Vorsitzender Hr. M. Lempe
2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Beisitzer Hr. Harms
Kassenprüfer Hr: Neethen und Hr. Ipser

Außerordentliche Mitgliederversammlung Informationen und Beschlussfassung über die Klage gegen Fährgeldgebühren Verein kann nicht klagen, Privatperson wird klagen, die Kosten übernimmt der Verein

Herbstversammlung:
Asylanten: Es wurden diverse Ämter und Ministerien angeschrieben. Es besteht z. Z. keine Möglichkeit die Asylanten woanders unterzubringen. Asylbewerber, Asylanten mit Seemannschule und BBT mögliche Probleme,

Badeverbot: Grund unterschiedliche Meßmethoden in den Bundesländern.

 Verkehrprobleme:
Durch Grenzöffnung erhöhtes Verkehrsaufkommen, Staubildung an der Fähre, Gefährdung von Radfahrern. Abhilfe: Aufstellen von Poller im Kohlenhof  Fähre, weitere Poller Kohlenhof – Krankenhaus auf der Waldseite

Überarbeitung der Satzung, Olympia; Entstehung eines Yachthafens an der Südermole
Auf der Mitgliederversammlung des Priwallvereins wird beschlossen die Privatperson finanziell zu unterstützen, die gegen die Fährgeldgebühren klagt. Der Verein kann nicht klagen. Eine Klage bzgl. der Fährgebühren wird beim zuständigen Gericht eingereicht.

Zur Sicherung der Gasversorgung erfolgte der erste Abschnitt des Baues einer Hochdruckleitung auf dem Gebiet von Mecklenburg-Vorpommern zum Priwall. Im Jahr darauf folgte der zweite Abschnitt.

Durch die Grenzöffnung gibt es ein erhöhtes Verkehraufkommen, Staubildung an den Fähren, Gefährdung von Radfahrern.

Diverse Ämter und Ministerien werden angeschrieben, die Unterbringung der Asylanten wird trotz Widerständen auf dem Priwall erfolgen.

19. Februar:
Straße nach Pötenitz wird ausgebaut. Mecklenburgische Behörden wollen jetzige Behelfsstrecke befestigen – Skepsis auf dem Priwall.

17. August:
Erfolgte nach dem Abriss der Schlichting-Werft und der 2 jährigen Bauphase der Senioren-Wohnanlage „Rosenhof“, die feierliche Eröffnung. In der mehrflügeligen Anlage sind Senioren-wohnungen im gehobenen Bereich mit einer Pflegeabteilung entstanden. Zur Anlage gehören außerdem Ferienwohnungen sowie ein eigener Bootsanleger mit Marina

Erneute Badeverbote in Travemünde und auf dem Priwall

1993
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1993  1260 Bewohner

Vereins-Mitglieder:221

Fährtarife: 01.03.1993 120.- DM
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

Wahlen:
Kassenprüfer Hr: Neethen und Hr. Ipser
Fest u. Veranstaltungsausschuss: H.D. Hahne,C. Neethen,I.Podeyn,W. Neethen,H. Martel und Fr. Dietz

Kurdirektor Herr Nerger als Gastredner
Thema: Entwicklung in den nächsten Jahren in Travemünde und spez. des Priwalls
Tourismus 1992 1.38 Mio DM Steuereinnahmen
7.- Mio. minus Kurverwaltung ohne Hafen und Straßenunterhaltung
800.00 DM Kurabgabe
1991 550.000 DM Unkosten Priwall
1987 60.000 DM Unkosten für Seetankabfahrten
Fazit: für den Priwall keine politische Planung in Aussicht
Prognose: für den Priwall sowie für Travemünde negativ
Badeverbot. Priwall und Travemünde Ursache: Verlängerung der Nordermole; Verschmutzung Trave/Ostsee
Fragen:
Gutachten Störmungsverhältnisse/Lotsenverein dagegen
Toiletten sind nur in der Saison geöffnet
140.00 ,-DM pro Jahr Pacht, keine Pächter gefunden

Strandbereich baufällige Kioske, Verträge zu kurzAbriss Haus des Kurgastes ist abaufällig

Strand:

Tang und Muscheln müssen schneller abgefahren werden
Tang muß 48 Stunden liegenbleiben wegen Gewicht, gilt als Sondermüll muß in OH kompostiert werden. Netz auslegen, die den Tank abfangen, keine Genehmigung dafür erhalten
Die Sauberkeit des Priwalls ist nicht mehr zumutbar
Am 01.10.1993 wurde die Klage „Fährgebühren für Priwallbewohner“ abgewiesen
Begründung: Grenze auf und Stadtwerke ist berechtigt, Gebühren zu erheben

Verkehrsprobleme seit Öffnung der Grenze drastisch zugenommen
Plan Amt für Straßenbau/Eingabe Bürgerschaft: Die neue Straße Richtung Grenze muß so breit sein wie die Mecklenburger.
Antrag beim Amt für Straßenbau: Errichtung eines Radweges , gestrichen, Begründung weil Tempo 30km/h auf dem Priwall
Dr. Zahn: Schild Baggersand “Parkplätze auf dem Priwall besetzt“, neues Schild bei Einfahrt Priwallfähre
Erneuter Antrag des Vereins: Antrag auf Radweg, ältere Leute und Kinder gefährdet, evtl. kombinierter Fuß u. Radweg
Zusage von HR. Zahn und Hrn. Deistler

Parkplätze Priwallfähre Parkscheiben
Fahrradständer an der Fähre
Parkplätze in Pötenitz fallen weg voraussichtlich 1994 Chaos auf dem Priwall.
Die Idee einen Bürgerbus auf dem Priwall einzurichten wurde nachgründlicher Überlegung durch den Verein und durch den Gemeinnützigen Verein zu Travemünde abgelehnt
Zusage von Hrn. Zahn: er kommt zum Verein, um die Neugestaltung des Priwalls vorzutragen.
Schaukasten des Vereins ist neu renoviert 

01. Oktober:
Die Klage „Fährgebühren für Priwallbewohner“ abgewiesen
Durch die Grenzöffnung sind die Stadtwerke berechtigt Gebühren für die Priwallbewohner zu erheben.

Der neue Kurdirektor Nerger referiert auf der Herbstversammlung der Gemeinschaft der Priwallbewohner zum Thema „ Entwicklung in den nächsten Jahren in Travemünde und speziell des Priwalls „

Erneute kurzzeitige Badeverbote in Travemünde und auf dem Priwall
Verkehrsprobleme seit Öffnung der Grenze haben dramatisch zugenommen. Stadt plant die neue Straße Richtung ehemalige Grenze
Bausenator Zahn wird die Neugestaltung des Priwall in einer Versammlung vorstellen.
Die Idee einen Bürgerbus auf dem Priwall einzurichten wurde nach gründlicher Überlegung durch den Priwallverein und durch dem Gemeinnützigen Verein zu Travemünde abgelehnt.

1994
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1994
1315 Bewohner
Vereins-Mitglieder:214
 Fährtarife: 01.07.1994 120.- €
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW           Nutzfahrfahrzeuge   Zweiräder

1994       4 190 141     981 640      28 980                    448 944
Wahlen: Kassenprüfer Hr. Neethen und Hr. Ipser
Fest u. Veranstaltungsausschuss: H.D. Hahne,C. u. W. Neethen,I.Podeyn,H. Martel,K.Meyer

Am 14.06.94 Eingabe zum Thema Fährgebühren beim Landgericht wurde nicht zugelassen,zu geringer Streitwert
Gutachten vom Fachmann: keine weitere Klage

SPD ist gegen weitere Fährpreiserhöhungen
Gespräche mit Stadtwerken, SPD und CDU – Fraktion, Termin beim Stadtsteueramt, unentgeltlicher Vorteil (begrenzter Personenkreis/Priwallbewohner),bis Ende März Rückmeldungen der Parteien
Der Stadtverkehr muss klare Aussagen geben, sind alle Jahreskarteninhaber Priwaller,woher kommen 580 Karten, aus Sicht des Vereins sind 580 Karten zuhoch 
Fahrradweg war in Planung,ist aber wieder aus dem Haushalt rausgenommem worden
Bebauung: Werftstr/Fliegerweg Reihenhäuser
Der B –Plan wurde in einem vereinfachtem Verfahren geändert
Blockbauweise 4 Blocks ca. 210 WE
Termin beim Stadtplanungsamt: Prodest/Einspruch einlegen, Eingaben machen; Firsthöhe 14,5- 16,5

14. Juni
Eingabe zum Thema Fährgebühren beim Landgericht wurde nicht zugelassen, zu geringer Streitwert. Gutachter raten von einer weiteren Klage ab.

Gespräche mit Stadtwerken, SPD und CDU – Fraktion, Termin beim Stadtsteueramt, unentgeltlicher Vorteil (verdeckte Gewinnausschüttung) (begrenzter Personenkreis/Priwallbewohner), bis Ende März Rückmeldungen der Parteien

Stadtverkehr muss klare Aussagen darüber geben, sind alle Jahreskarteninhaber Priwaller, woher kommen 580 Jahreskarten, aus Sicht des Vereins sind 580 Karten zu hoch, da es nicht so viele Priwaller mit Jahreskarten gibt.

Die Bebauung von Reihenhäusern Wiekstr. und Fliegerweg hat begonnen.

1995
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1995
1267 Bewohner
Vereins-Mitglieder:227
 Fährgebühren: 133.- €  Auto  17.-€ Fußgänger 10.-€ Fahrrad
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW                Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1995       4 122 075     1 004 592        20 960                  542 229

Wahlen:

2. Vorsitzender Hr. Kistenmacher
Kassierers Hr. Braasch für 2Jahre
Schriftführes Fr. Hahne für 2Jahre
2 Beisitzer Hr. Meyer und Hr. Jahnke
Kassenprüfer Hr: K. Meyer und Hr. Ipser
Fest- u. Veranstaltungsausschuss K.Meyer,I.Podeyn,H.Martel,H- d.Hahne und W- Neethen

 Wirtschaftsminister hat die Tarife genehmigt, normale Erhöhung für Priwallbewohner
Antrag auf völlige Fährgeldfreiheit stellen und keine Erhöhung

Herbstversammlung:
Entwurf der Änderung der §§ 5 und 7 der Satzung des Priwallvereins
Es wird ein Bürgerstammtisch eingerichtet
Rückschlagventile müssen angebracht werden, Überflutungsgefah

3. Februar
An der ehemaligen Grenze zur DDR auf dem Priwall wurde ein Gedenkstein mit der Inschrift „ Nie wieder geteilt 3. Februar 1990“ aufgestellt. Den Stein stiftete die Lübecker Possehl-Stiftung.

 29.Mai
Die Kläranlage auf dem Priwall nahm nach einer grundlegenden Modernisierung wieder ihren Betrieb auf. Die Klärleistung wurde durch den Einbau einer neuen Filteranlage deutlich erhöht.

 3. /4. November
Anfang November zog aus Westen ein starker Orkan über Travemünde hinweg. Der Sturm schwenkte dann um, und ein starker NNO-Sturm drückte das Wasser in die Trave. Die Folge war eine schwere Überschwemmung von Teilen der Strandpromenade und des Priwallstrandes. Der Fährbetrieb konnte zeitweise nur eingeschränkt laufen.

 Offene Frage: div. PKW mit Kennz. OH,GVM,HRST sind im Besitz von 120.-DM Karten
Diskussion dazu: interne Listen, Weitergabe an den Verein, Datenschutzbedenken

1996
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1996
1248  Bewohner
Vereins-Mitglieder:241
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW                 Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1996       4 169 037     1 079 421         15 572                  466 417

Wahlen:

1.Vorsitzender Hr. Lempe
Beisitzer Hr. P. Martel
Kassenprüfer Fr. Meyer und Hr. Ipser
Festausschuss Claudia und Willy Neethen,Dato Kistenmacher,Hans – Dieter Hahne,Hanna Martel,Eiko Quanz,Frank Burmeister,Karin Schmidt und Charly Zuther

 Rückschlagventile sind unbedingt erfordertlich, Keller laufen voll
Rückschlagklappen wurden schon 1954 angekündigt

Parksituation Waldabschnitt Richtung Fähre große Steine/Findlinge setzen
Sonderspur für Priwaller, rechtlich nicht möglich

Div. Müll/Platz an der Wochenenhaussiedlung, auch Priwaller laden dort ihren Sondermüll ab. Polizei unternimmt nichts

Anträge an den Petitionsausschuss des Bundestages und auch des Landtages über Fährgeldfreiheit für Bewohner mit 1.Wohnsitz sind noch nicht bearbeitet.Ausage des Wirtschaftsministerium: bei der Gestaltung des Fährtarifes sind die Priwallbewohner angemessen zu berücksichtigen.

Fristgerechte eingegangener Antrag, Antrag von Hrn. Runge
„Erweiterung der Aktivitäten durch den Verein“
Erweiterung des Vereins:
Satzungsänderung, Trennung der Kosten, Änderung des Vereinscharakters vom passiven zum aktiven Verein
Der Vorstand enthält sich einer Wertung
Unsauberkeit auf dem Priwall BBT und SHS werden angesprochen

Wiekstr. ist gibt einen F Plan aber keinen B-Plan Bauphase für 35 Mio.

26. März:
Sitzung mit den Firmen vom Priwall und den Stadtwerken
Organisation, Wirtschaftlichkeit der Fähren,
„Der Priwall ist kein Verkehrsproblem, sondern ein Fährproblem“
Leitung der Fähre wird kritisiert
Unregelmäßigkeiten beim Fährbetrieb: Fähre ist ein Dienstleistungsbetrieb Fahrplan muss eingehalten werden

Eine Sonderspur zur Fähre für Priwaller ist nicht möglich.

Der Verein lässt Findlinge entlang der Mecklenburger Landstr. bis zur Straße „Am Priwallhafen“ auf eigene Kosten verlegen, um das Parken zu unterbinden.

Anträge an den Petitionsausschuss des Bundestages und auch des Landtages über Fährgeldfreiheit für Bewohner mit 1. Wohnsitz sind noch nicht bearbeitet

Aussage des Wirtschaftsministerium: bei der Gestaltung des Fährtarifes sind die Priwallbewohner angemessen zu berücksichtigen.

1997
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1997
1231 Bewohner
Vereins-Mitglieder:247
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW             Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1997       4 262 235     1 209 191     18 569                   403 491

Wahlen:
Kassierer Hr.Jahnke
Schriftführer Fr. Hahne
Kassenprüfer Hr: Braasch und Hr. Ipser
Beisitzer: Hr. Zuther
Festausschuss: Claudia und Willy Neethen, Dato Kistenmacher, H.D. Hahne, Hanna Martel, Eiko Quanz, Frank Burmeister, Karin Schmidt, Charly Zuther, Ute und Claudios Rose

Buslinie für den Priwall angefordert
Das Städt. Krankenhaus auf dem Priwall ist die einzige Institution, die nicht mit öffentlichen Verkehrmitteln zu erreichen ist

Baumaßnahme Fußgängerüberweg Alte Werft/Kohlenhof
Einbahnstr. Rundverkehr Alte Werft-Helling-Fliegerweg Der Verein bleibt bei diesem Vorschlag
Herbstversammlung:
Neue Buslinie auf dem Priwall nicht ganz wirtschaftlicht, eine Strecke nach Dassow ist aus Landesgründen nicht möglich.
Neu: Buswendeplatz Wellenschlag. Liegenschaftsamt erhebt Einspruch, Privatperson müsste Gelände kaufen, Baugenehmigung für Haltestelle, 
seit 1953 warten wir auf einen Flächennutzungsplan
Bebauung. massiv, Gelände Rosenhof, Pötenitzer Weg, Wiekstrasse, der Verein lehnt weitere Bebauung ab, keine Infrastruktur,
Soll die BBT verkleinert werden, Auszug der Dachdecker ca. Juni 1997,aber neue Zweige geplant, evtl. Hauswirtschaft
Ev. Bessere Zusammenarbeit zwischen Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V. und dem Verein der Wochenenhausbesitzer, Vorstand will gute Zusammenarbeit

Frühjahr/Sommer Wartezeiten an der Fähre werden immer größer.
Der Priwall hatte 1988 – 1900: ca. 700 Einwohner: Danach ca. 2300 Einw. Dreifache Bevölkerung, mit steigender Tendenz
Aufstellen von Findlingen Eigeninitiative des Vereins

Mitgliederverwaltung läuft über EDV, Einzug, Datenträgeraustausch über Verein, Adressen und Kontoänderung sind wichtig, bei Rücklastschriften
35. Stiftungsfest
Fährtarife: 12.03.1997 133.- € PKW Erwachsene 17.- € Fahrrad 10.- €

Staubereich der Fähre: An der Einmündung des Kohlenhofes in die Mecklenburger Landstraße
entsteht ein Fußgängerüberweg mit Fahrbahnverengung.

3. August
Die Viermastbark PASSAT wurde mit Schlepperhilfe zur Flender-Werft nach Lübeck verholt und dort aufwendig renoviert. 7 Millionen kostete die Sanierung, wovon die Stadt Lübeck 6 Millionen und der Verein „Rettet die Passat“ 1 Million Euro übernahmen. 

Petitionsausschuss und der Landtag Schleswig – Holstein haben in Bezug auf die Fährgebühren negativ entschieden

Buslinie 38 wird durch die Stadtwerke Lübeck eingesetzt

Ausgabe vom 16. Dezember 1997
Mehr Sicherheit durch Streifen
Fahrbahnverengung und ein neuer Fußgängerweg auf dem PriwallPriwall, Staubereich der Fähre: An der Einmündung des Kohlenhofes in die Mecklenburger Landstraße entsteht ein Fußgängerüberweg mit Fahrbahnverengung.
Der Seniorenbeirat beantragte im Juni 1994 beim Amt für Verkehrsanlagen einen Fußgängerüberweg für die Bewohner des "Rosenhof". Dort am Kohlenhof queren viele Senioren die Mecklenburger Landstraße auf dem Spazierweg zum Passathafen. Den Bedarf ermittelten die Verkehrsplaner in einer Verkehrszählung am 21. Juli 1994 von 11 bis 18.30 Uhr. "Im Mittel überquerten 50 Fußgänger pro Stunde die Straße, die Kfz-Zahlen erreichten mit 330 am Nachmittag den höchsten Wert," erläutert Verkehrsplaner Helmut Schünemann. "Wir wissen, daß diese Zahlen nur in der Saison erreicht werden."
Das Ordnungsamt, die Polizeiinspektion und das Amt für Verkehrsanlagen waren sich trotzdem einig: Ein Fußgängerüberweg am Kohlenhof stellt einen Sicherheitsgewinn dar.

Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 22. Dezember 1997
Neues KlubgeländeLösung für Priwall-Segelverein zeichnet sich ab"Save our Sailing" hatten die Kinder und Jugendlichen des Deutsch-Französischen Segelclubs (DFSC) vom Travemünder Priwall Mitte Oktober auf Transparenten vor dem Rathaus gefordert. Jetzt ist ihr SOS gehört worden. Nach einem Ortstermin auf dem Priwall und zähen Verhandlungen am vergangenen Mittwoch einigten sich die zuständigen
 
1998
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1998 

1373 Bewohner

Vereins-Mitglieder:250

Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW            Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1998       4 770 304     1 348 443    16 968                  522 849

Wahlen:
Kassenprüfer H: Ipser und Hr. Braasch
Fest. u. Veranstaltungsausschuss: Claudia und Willy Neethen, Dato Kistenmacher, Hanna Martel, H.D.Hahne,Ulli und Eiko Quanz, Karin Schmidt ,Ute und Claudius Rose)

Herbstversammlung:
Probleme auf dem Priwall:
Massive Bebauung; Gespräche mit dem Stadtplanungsamt, Vorschlag:B – Plan abwarten; Überplanung des Priwall nach §34 Baugesetzbuch.

Ein Feriendorf von erheblichen Ausmaß ist im Gespräch. Betroffen Campingplatz der Kurverwaltung und Howoldt, Verein hat auf Ersatz gedrungen, Stadt unternimmt Prüfung

Im Bereich Kohlenhof werden Rückschlagklappen eingebaut, Hochwassersituation auf dem Priwall
Informationskasten: Standort an der Priwallfähre
Aus technischen Haftungsgründen bleibt das Tor des Krankenhaus verschlossen
Fahrradweg ist dringend erforderlich

Die wilde Bebauung auf dem Priwall muss unterbleiben, vernünfigte Überplanung des Priwalls
Fährgebühren 1999 wieder 30% Erhöhung dann Aufruf/Blockade
Normaler Fährtarif/fährgeb. 10% Erhöhung
Es finden vermehrt Verkehrskontrollenstatt
Verträge in der Wochenendhaussiedlung bis 2015,Stadt will verkaufen.

Ausgabe vom 10. Februar 1998
Verkehrsregelungen auf dem PriwallAuf dem Priwall ist es zu Unmut wegen eines neuen Zebrastreifens in Höhe der Werftstraße gekommen.
Burmester: Durch eine Initiative der Seniorenwohnanlage Rosenhof ist die Frage, ob Abhilfe geschaffen werden kann, im Seniorenbeirat und im zuständigen Arbeitskreis Verkehr der Stadt diskutiert und schließlich befürwortet worden.
Die "Gemeinschaft der Priwallbewohner e. V." hat sich an den Ombudsmann gewandt und auf negative Folgen für den Verkehr zur Fähre in der Mecklenburger Landstraße hingewiesen. Die Gemeinschaft war außerdem der Meinung, daß die Initiatoren des Rosenhofs, der Seniorenbeirat und die Verwaltung mit dem Verein hätten sprechen müssen, bevor der Zebrastreifen angelegt worden ist.
Wegen des umstrittenen Zebrastreifens ist am 26. Januar ein Ortstermin mit der Gemeinschaft und der Verwaltung anberaumt gewesen, an dem auch ich teilgenommen habe.

Zum Bau des Wohnparks Priwall: Auf dem Priwall entsteht derzeit der "Wohnpark Priwall" (Wiekstr.), das heißt rund 250 Wohnungen, die als altersgerechte Wohnungen geplant sind. Fertig gestellt sind derzeit etwa 125 der 150 Wohnungen des ersten Bauabschnitts. Der Bezug erfolgt schleppend. Trotzdem sollen zusätzlich zu den derzeit sechs Komplexen des ersten Bauabschnitts vier weitere Blocks erstellt werden

Stadtzeitung Ausgabe vom 03. März 1998
Leitungen liegen 15 Meter unter dem Trave-Flußbett
Bis zu 15 Meter unter dem Flußbett oder auch 25 Meter unter der Wasseroberfläche der Trave werden sechs Versorgungsleitungen und drei Kabelschutzrohre verlegt. 600 000 Mark wird die Travequerung zwischen Travemünde und dem Priwall kosten.

Die Vorarbeiten dazu haben begonnen. Mit Hilfe des sogenannten Horizontalbohrverfahrens wird im Auftrag der Stadtwerke Lübeck ein Tunnel mit einem Durchmesser von 600 Millimetern freigespült.

Am kommenden Wochenende werden vom Priwall aus die neun Versorgungsleitungen und Schutzrohre als sogenanntes Rohrbündel durch den Tunnel zum Leuchtenfeld gezogen. Die Leitungen haben jeweils eine Länge von 520 Metern. Mit der Travekreuzung werden die Erdgas-Hochdruckleitungen zu beiden Seiten des Flusses zu einer Ringleitung verbunden.

Folgende Versorgungsleitungen sind vorgesehen: Eine Erdgas-Hochdruckleitung mit einem Durchmesser von 200 Millimetern, zwei Wasserleitungen (je 150 Millimeter), und sechs Kabelschutzrohre. Eines der Kabelschutzrohre wird eine Fernmeldeleitung des Wasser- und Schiffahrtsamtes aufnehmen

16.März
Begleitet von Hunderten von Segelbooten wurde die PASSAT nach ihrer Schönheitskur von Lübeck nach Travemünde begleitet und Tausende von Zuschauern bereiteten der Viermastbark eine triumphale Rückkehr an ihrem alten Liegeplatz im Priwallhafen, wo sie mit seewärtigem Bug festmachte.

Einbau von Rückschlagventilen im Bereich Kohlenhof, der Hochwasserschutz ist damit verbessert.

Erste Überlegungen zum Bau einer riesigen Ferienanlage, betroffen Campingplatz Howold und der Campingplatz der Kurverwaltung.

Stadtzeitung Ausgabe vom 24. März 1998
Vorfahrtsrecht ist ausgehebelt worden
Zu: "Neue Verkehrsregelung auf dem Priwall". SZ (unter: Fragen an den Ombudsmann) vom 10. März.Der Artikel in der Lübecker Stadtzeitung verharmlost die Angelegenheit. Ein Abschluß zur Zufriedenheit der bisher Beteiligten wird verkündet. Durch Weglassen von wesentlichen Fakten entsteht der Eindruck, daß nur die Anlage eines Zebrastreifens erfolgte, was ja ein positives Signal im Bezug auf die Verkehrssicherheit darstellt.

In Wirklichkeit ist eine Fahrbahnverengung gebaut worden mit weitreichenden Konsequenzen für die Verkehrsteilnehmer außer den Einbiegern der Werftstraße. Sie können sich leicht zur Fähre einfädeln, ohne Rücksicht auf die Warteschlange (zwei bis fünf Fähren ist durchschnittlich Wartezeit).

Der "Rosenhof" mit Hafen, Ferienanlagen und jetzt fertiggestellten Bauabschnitten hat gerade den Standort der Fahrbahnverengung gerne gesehen. Bestimmte Klientel werden also mit Vorrang bedient.

Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 12. Mai 1998
Zerstörung einer stadtnahen Enklave
Zum Bau des Wohnparks Priwall
Auf dem Priwall entsteht derzeit der "Wohnpark Priwall" , das heißt rund 250 Wohnungen, die als altersgerechte Wohnungen geplant sind. Fertiggestellt sind derzeit etwa 125 der 150 Wohnungen des ersten Bauabschnitts. Der Bezug erfolgt schleppend. Trotzdem sollen zusätzlich zu den derzeit sechs Komplexen des ersten Bauabschnitts vier weitere Blocks erstellt werden.Zu dem Grundstück, auf dem die vier Blocks entstehen sollen, sind wir direkte Nachbarn. Wir haben also ohne Frage auch ein persönliches Interesse an dem, was auf diesem Nachbargrundstück geschieht.Auf dem zu bebauenden Grundstück befinden sich Gebäude des ehemaligen Flughafen, die als technische Baudenkmäler zusammen mit den bereits beim ersten Bauabschnitt abgerissenen Gebäuden unter Ensembleschutz standen beziehungsweise stehen. Die Gebäude wurden vom Landesinnungsverband des Dachdeckerhandwerks als Ausbildungsstätte genutzt und mit öffentlichen Geldern renoviert. Der Landesinnungsverband hat Grund und Gebäude vom Bundesvermögensamt erworben. Nach Auszug der Dachdecker stand das Grundstück erneut zum Verkauf. Ob oder wann es an den Bauherrn verkauft worden ist, können wir nicht sagen.

Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Ausgabe vom 25. Mai 1999
Ein Fest für die neuen Priwallfähren

Am Sonnabend, 29. Mai, ist es endlich soweit: Die neuen Priwallfähren "Travemünde" und "Pötenitz" der Stadtwerke Lübeck werden eingeweiht. Von 11 bis 19 Uhr können Gäste die beiden Fähren am Travemünder Fähranleger besichtigen. Und: Für ausgiebige Testfahrten mit den neuen Priwallfähren ist für Fußgänger die Benutzung an diesem Tag kostenlos. Außerdem kann der Seenotrettungskreuzer, die Fähre Priwall V und ein Feuerlöschboot besichtigt werden. Musik und Kulinarisches sorgen für Unterhaltung an Land.

Stadtzeitung Ausgabe vom 09. Juni 1998
Wanderweg auf dem Priwall entlang der Trave

Ein Bürger hat die Anregung an die Hansestadt Lübeck herangetragen, den Priwallweg entlang der Trave in einem bestimmten Abschnitt besser zu befestigen, damit er bei höherem Wasserstand nicht überflutet und weiterhin begehbar ist. Die Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ) hat den Vorschlag entgegengenommen und bemüht sich darum, die Kosten in Höhe von 45 000 Mark in den Entwurf des Wirtschaftsplans aufzunehmen. Die Entscheidung darüber trifft allerdings die Bürgerschaft.

Stadtzeitung Ausgabe vom 28. Juli 1998
Priwall-Badestelle gesperrt
Gefährliche Unterströmung - Schwimmzone neu markiert
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Verursacht eine gefährliche Unterströmung am Priwall: die ,,Malmö"; Foto: M. Erz Der Abschnitt des Priwall-Badestrandes zwischen Fähranleger und
DLRG-Turm I ist aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Bei einer Überprüfung auf dem Priwall sei festgestellt worden, daß durch das Fährschiff ,,Malmö" eine gefährliche Unterströmung durch mehrfachen schnellen Wasseraustausch entsteht, die bis zur Boje reicht.Dadurch könnten Badegäste gefährdet werden, teilt der Bereich Umweltschutz mit. Während der Badesaison 1997 mußten zwei kleine Mädchen aus der gefährlichen Strömung gerettet werden. Die Gefährlichkeit dieses Strandabschnitts hängt auch mit dem jährlich zunehmenden Flachwassergebiet zusammen. Sand vom Brodtener Steilufer wird dort angeschwemmt.
Stadtzeitung Ausgabe vom 10. November 1998
Zur neuen Saison neue Fähren
Größere und komfortablere Schiffe für die Priwallquerun

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Modell der neuen Priwallfähre; Foto: SL Vom kommenden Frühjahr an setzen die Stadtwerke Lübeck zwei neue Fährschiffe für die Priwallfähre ein. Die bisher eingesetzten Wagenfähren "Mecklenburg" und "Schleswig-Holstein" der Baujahre 1959 und 1963 werden durch größere und komfortablere Neubauten ersetzt.Die Beförderungen mit den Fährschiffen der Priwallfähre haben sich in den vergangenen acht Jahren mehr als verdoppelt. Die Anzahl der Kfz-Beförderungen hat bereits 1995 die Millionengrenze überschritten. Der starke Eisgang, insbesondere im Winter 1996, hat zu häufigen Ausfällen der Fährschiffe geführt und gezeigt, daß die alten Schiffe den großen Belastungen nur noch unter Einsatz von hohem Instandhaltungsaufwand gewachsen sind.Die neuen Fährschiffe sind 37 Meter lang und 13,50 Meter breit und damit rund zwölf Meter länger und 3,50 Meter breiter als die alten.Somit können pro Überfahrt sechs Autos zusätzlich befördert werden, teilten die Stadtwerke mit. Insbesondere die Aufenthaltsbereiche für Fußgänger und Radfahrer sind wesentlich geräumiger.Die erste Fähre soll im Februar 1999 ausgeliefert werden, die zweite im Mai, zu Beginn der Sommersaison, fahren.

Stadtzeitung Ausgabe vom 10. November 1998
Priwall-AG gegründet

Arbeitsgruppe betreut neues Naturschutzgebiet

"Naturkundliche Arbeitsgruppe Priwall" heißt die neue AG, die sich die Betreuung und Entwicklung des Gebiets in Zusammenarbeit mit den städtischen Bereichen Stadtwald und Naturschutz zur Aufgabe gemacht hat.

Auf dem Priwall ist im August Lübecks jüngstes Naturschutzgebiet "Südlicher Priwall" ausgewiesen worden. Es ist 149 Hektar groß und gliedert sich in einen Westteil zwischen Untertrave und Seemannsschule und einen Ostteil zwischen Seemannsschule und Campingplatz der Naturfreunde und in einen 100 Meter breiten Flachwasserbereich der Pötenitzer Wiek.

Der Travemünder Ornithologe Hans Luckmann und Diplom-Biologe Dr.
Michael Gulski leiten die neue AG. Im Vordergrund der Arbeit sollen langfristige wissenschaftliche Untersuchungen, Maßnahmen für den Arten- und Biotopschutz, das Naturerleben und eine naturverträgliche Freizeitnutzung - Wandern, Radeln und Reiten - stehen. Naturkundliche Führungen sollen dort angeboten und Naturerlebnispfade ausgewiesen werden.

 Der vollständige Artikel ist unter Stadtzeitung Lübeck abrufbar.

Ausgabe vom 01. Dezember 1998
"Travemünde" ab Februar im Einsatz

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Die Vorschiffssektion wird auf das Schwimmdock gehievt; Foto: C. Przywara

Die mehr als 30 Jahre alten Fährschiffe "Mecklenburg" und "Schleswig Holstein" haben ausgedient. Sie werden durch zwei Neubauten ersetzt: Ab Februar 1999 soll die "Travemünde" im Einsatz sein, ab Ende Mai wird die "Lübeck" den Betrieb aufnehmen.Die Beförderungen im Priwallfährbetrieb haben sich in den vergangenen acht Jahren mehr als verdoppelt. Bereits 1995 hat die Anzahl der Wagenbeförderungen die Millionengrenze überschritten. Die beiden alten Fährschiffe waren den großen Belastungen nur noch unter Einsatz von hohen Instandhaltungsaufwendungen gewachsen. Deshalb wurde im April 1998 der Schiffsneubau bei der Flender Werft in Auftrag gegeben.

Der vollständige Artikel ist unter Stadtzeitung Lübeck abrufbar.                                                                             

Stadtzeitung Lübeck vom 08. Dezember                                                                                     

50 Jahre weihnachtliches Singen im KrankenhausDer Passatchor bringt am Donnerstag, 17. Dezember, 18 Uhr, den Patienten des Krankenhauses Priwall ein Ständchen mit stimmungsvollen Shanties und Liedern. Das Weihnachtssingen im Krankenhaus Priwall hat bereits eine lange Tradition: Im Dezember 1948, einen Monat nach der Eröffnung, sang der Männerchor der Travemünder Liedertafel von 1843 zum ersten Mal für die Patienten. Der aus diesem Männerchor hervorgegangene Passatchor führt seit nunmehr 23 Jahren die Tradition weiter.

Stadtzeitung Ausgabe vom 22. Dezember 1998
Für die Priwallfähren werden die Jahreskarten 1999 für die Bewohner des Priwalls und der östlich benachbarten Gemeinden nach den Tarifbestimmungen des Sondertarifs ab 4. Januar 1999 verkauft. Auch für 1999 muß ein schriftlicher Antrag gestellt werden. Antragsformulare sind ab 4. Januar 1999 auf den Fähren, bei den Fährkassierern an beiden Abfertigungsstationen, im Fährbetriebsgebäude und für die Bewohner der Seniorenwohnanlage Rosenhof an der dortigen Rezeption erhältlich. Jahreskarten gibt es vom 4. bis 15. Januar im Fährbüro.
1999
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.1999
1435 Bewohner
Vereins-Mitglieder:276
Fährpreise mit 18 Monaten Laufzeit 2009/2010  436 €
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW            Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

1999       5 166 550     1 443 863    18 108                   500 070

Wahlen: 2.Vorsitzender Hr. Scheler
Beisitzer Hr. Zuther und Hr. B. Meyer
Kassenprüfer: Hr. Ipser und Hr. Kistenmacher
Fest u. Veranstaltungsausschuss: Claudia u. Willy Neethen,Dato Kistenmacher, Hanna Martel,H.D. Hahne,Ulli u. Eiko Quanz,Karn Schmidt, Ute Claudius ,Frank Burmeister,Waldemar Beyer,Birthe Balzasch-Böttger   

 Bisher keine Säuberungsaktionen auf dem PriwallWiekstr. ist Autorennstrecke

Hr. Brüggmann wird als neuer Hafenmeister vorgestellt

Neues Baugebiet in der Wiekstr. ist geplant
Was geschied mit dem Gelände nach Abriss Haus des Kurgastes B-Plan ist maßgebend: Tui hat Interesse
Wiekstr. keine Neuigkeiten Baustop an der Bauruine ev. unterirdische Öltanks ?
WC im Winter geschlossen auf dem Priwall/Schreiben an die Kurverwaltung
Bebauung auf dem Priwall: Hansestadt hat Vorschläge des Investors/Projektentwicklers zurückgewiesen Kein Disneyland LTZ; Bausenator Dr. Zahn und Bürgermeister HR: Saxe Kritik abgegeben 125.000 DM sind umsonst ausgegeben
Begehung des Priwalls mit Dr. Zahn (Bausenator) und Bürgermeister Saxe
Sauberkeit, Abfahren Seetank,
Marina, Feriendorf Verkaufsstop in der Wochenendhaussiedlung Kioske, Strandhalle
Fam. Nitt Anschlus an das Abwassernetz

Wanderweg Südlicher Priwall Hochwasser/Überschwemmung, Kurverwaltung hat 200.000.- DM eingeworben Brücke ??

Fährgeld:
Demo an der Fähre, Dank an alle Beteiligte, in der Bürgerschaft keine Abstimmung Ende Juni/Anfang Juli wieder Top in der Bürgerschaft

Der vollständige Artikel ist unter Stadtzeitung Lübeck abrufbar.

Ausgabe vom 09. Februar 1999
Reisen ohne Koffer
Seniorenerholung auf dem Priwall

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Gemeinsames Erleben steht bei der Stadtranderholung im Vordergrund; Foto: Privat

Nicht mehr weit reisen, keine Koffer packen müssen und abends im eigenen Bett schlafen: Das sind die Gründe, weshalb die Tageserholung für ältere Menschen, Gehbehinderte oder Rollstuhlfahrer so interessant ist. Weitere Vorzüge: Man kommt mal raus aus dem Alltagstrott oder aus der Isolation. Um diesem Bedürfnis gerecht zu werden, bietet der Fachbereich fünf - Soziales - in Zusammenarbeit mit den Wohlfahrtsverbänden 14tägige Seniorenerholungsfahrten auf den Priwall an.

Die TeilnehmerInnen fahren morgens mit dem Bus zum Priwall, verleben dort einen erholsamen Tag und werden abends wieder zurückgebracht.

Der vollständige Artikel ist unter Stadtzeitung Lübeck abrufbar.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 02. März 1999
Travemünde auch ohne Löschkanonen sicher
Senatorin Dagmar Pohl-Laukamp (CDU)hat in der Einwohnerfragestunde die Anfrage von Gerd-Michael Kröger aus Travemünde beantwortet. Kröger wollte wissen, warum keine Löschkanonen für die Priwallfähren aus Mitteln der Lübecker Hafen-Gesellschaft (LHG) angeschafft würden; die Feuerwehr hätte die Anschaffung aufgrund der Finanzenge abgelehnt.Pohl-Laukamp erläuterte, daß die LHG aufgefordert worden sei, Löschkanonen anzuschaffen, aber auch sie hätte abgelehnt. Im übrigen hätte die Berufsfeuerwehr die Anschaffung von Löschkanonen als nachrangig bezeichnet.

Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 30. März 1999
Streit um Blockheizkraftwerk
Kontrovers wurde ein Antrag der Bündnisgrünen diskutiert, statt der geplanten Kesselanlage für das Priwall-Krankenhaus ein Blockheizkraftwerk einzurichten.

Bei der bereits laufenden Ausschreibung solle daher kein Zuschlag erteilt werden. Bürgermeister Michael Bouteiller warnte jedoch vor möglichen Regreßforderungen, wenn kein Zuschlag erteilt werde. Er versicherte den Fraktionen allerdings, daß bis zur nächsten Stadtwerkeausschußsitzung keine Entscheidung getroffen werde. Außerdem würden die Stadtwerke in dieser Sitzung darlegen, daß die jetzt ausgeschriebene Kesselanlage erweiterbar auf ein Blockheizkraftwerk sei. Aufgrund dieser Zusage wurde der bündnisgrüne Antrag in den Stadtwerkeausschuß überwiesen.urück zur Suche

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 13. April 1999
Grünes Licht
Kesselanlage für Priwall-Krankenhaus

Nach zum Teil kontroverser Debatte hat der Stadtwerke-Ausschuß vergangene Woche grünes Licht für eine neue Heizungsanlage für das Priwall-Krankenhaus gegeben. Gebaut werden soll eine konventionelle, aber hoch moderne Kesselanlage. Die kürzlich erfolgte Ausschreibung hatte in der Bürgerschaft für Unmut gesorgt, weil die Politik eigentlich umweltfreundliche Blockheizkraftwerke (BHKW) wünscht, die Stadtwerke jedoch eine Kesselanlage ausgeschrieben hatten.

Auf Antrag der Grünen stimmte die Bürgerschaft einstimmig zu, das Problem im Fachausschuß zu besprechen. Dabei sollten die Stadtwerke belegen, daß auch bei der jetzt ausgeschriebenen Kesselanlage die Möglichkeit besteht, sie durch ein BHKW zu erweitern. BHKWerzeugen neben Wärme auch Strom. Diese Möglichkeit bestehe, hieß es. Stadtwerke-Direktor Dr. Karl-Joachim Henkel betonte, daß die Werksleitung nach der ökonomisch und ökologisch besten Lösung gesucht hätte. Ein BHKWsei aus wirtschaftlicher Sicht für die Stadtwerke nicht zu vertreten.

Die Unwirtschaftlichkeit eines BHKW - in der fürs Krankenhaus benötigten Größe - beruhe insbesondere auf dem Preisverfall auf dem Strommarkt. Der durch solch ein BHKW erzeugte Strom würde teurer produziert als bezogen.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 01. Juni 1999                                                                
Viele Gäste bestaunten die neuen Priwallfähren

Zahlreiche Gäste nutzten am Sonnabend die Gelegenheit zu einer Fahrt mit den neuen Priwallfähren "Travemünde" und "Pötenitz". Anläßlich der offiziellen Indienstnahme der bei der Flender Werft gebauten Schiffe veranstalteten die Stadtwerke Lübeck ein Fest für große und kleine Gäste. Bei strahlendem Sonnnenschein zeigten die Fähren, was in ihnen steckt. Die Übergabe der Schiffe erfolgte bereits am Freitag nachmittag im Beisein zahlreicher Ehrengäste, allen voran Bürgermeister Michael Bouteiller. Er lobte vor allem die moderne Technik der Schiffe. Diese mache die Fähren zu wahren Schmuckstücken.

Ausgabe vom 26. Oktober 1999
Die Natur des Priwalls erlebbar machen

Serie: Der Gesamtlandschaftsplan (Teil 2) - Die Landschaftsgeschichte der Halbinsel

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Blick auf den Priwall von der Travepromenade um 1920; Foto: Bereich Naturschutz
Es ist ein wunderschöner Sommertag. Die Luft flirrt, der Sand strahlt Hitze aus und das Meer schwingt langsam hin und her. Hin und wieder passieren große Fähren den Priwall. Der Sandstrand erstreckt sich fast endlos. Es ist der Sand, der früher im Brodtener Ufer enthalten war, abgebrochen ist und nun den Strand auf dem Priwall vergrößert. Schon erstaunlich, aber der gesamte Priwall ist so entstanden! Abgebrochenes Material der Steilufer der Lübecker Bucht landet hier an und hat im Laufe der Zeit den Priwall gebildet.
Bis zu diesem Jahrhundert wurde der Priwall kaum durch menschliche Tätigkeiten verändert. Ungefähr ab 1900 wurde die Nordseite des Priwalls mit Baggersand gegen Sturmfluten gesichert. Die Trave wurde auf zehn Meter vertieft und dieses Material im Süden des Priwalls aufgespült. Es ist kaum zu glauben, aber bereits dieser frühe Eingriff hat zum Aussterben zweier Vogelarten, die des "Alpenstrandläufers" und des "Kampfläufers", Arten die auf kurzrasige und nasse Grünflächen mit schlammigen Stellen angewiesen sind.

Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 07. September 1999
Artenvielfalt auf dem Priwall
Naturschutz zeigt Erfolg - Seltene Wiesenvögel nutzen Gebiet zur BrutDie Naturschutzmaßnahmen auf dem Priwall zeigen erste Erfolge. Immer mehr seltene Wiesenvögel brüten auf der
30 Hektar großen zentralen Grünlandfläche. Auch in ihrem Bestand gefährdete Vogelarten wie der Kiebitz, der Rotschenkel und die Schafstelze, die in der heutigen Agrarlandschaft kaum noch geeigneten Lebensraum finden, nutzen das Gebiet zur Brut. Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann zeigte sich sehr zufrieden über diese erfolgreiche Zwischenbilanz.
Der vollständige Artikel ist unter Stadtzeitung Lübeck abrufbar.
12.November
Schlagzeile in der Ausgabe der Lübecker Nachricht „Neuer Priwall-Kanal soll den Hafen fit machen“
Hans-Gerd Gieleßen, einer der beiden Geschäftsführer der Lübecker Hafengesellschaft will an der schmalen Stelle des Priwalls kurz vor der Landesgrenze zu Mecklenburg – Vorpommern einen Durchstich graben lassen. Die Lübecker Kommunalpolitiker lehnen das Projekt ab, die Reeder begrüßen die Vision. 

21. Nov.:
Priwallbegehung mit BÜ Saxe und Bausenator Dr. Zahn: Themen: Sauberkeit, Abfahren Seetank, Marina, Feriendörfer

17. Dez.:
50 Jahre weihnachtliches Singen im Krankenhaus Der Passatchor bringt am, 18 Uhr, den Patienten des Krankenhauses Priwall ein Ständchen mit stimmungsvollen Shanties und Liedern.

2000
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.2000
1495 Bewohner
Vereins-Mitglieder:342
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW           Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

2000       5 119 109     1 425 005   26 000                   537 236

Wahlen: 1. Vorsitzender Hr. Lempe
Beisitzer Hr. Moll
Kassenprüfer: Hr. Kistenmacher und Hr. Ipser
Fest. – Veranstaltungsausschuss: H.D. Hahne, Ulli und Eiko Quanz, Karin Schmidt ,Ute und Claudius Rose, Karin Scheler, Karin Moll, Andrea Grube 
Reinigungsaktion der freiwilligen Feuerwehr am 08.04. 2000 Zwei Sitzbänke neu beschafft und aufgestellt

Ortsrat der Verein ist mit einem Mitglied vertreten, Thema Priwall in Zukunft beachten 
Wanderweg Südlicher Priwall, Geld vorhanden ,aber noch keine Lösung gefunden
Für die Camper soll es Ersatzflächen geben 

Politiker einladen, es kamen nur die 3 und 4. Garnitur

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 25. Januar 2000
Seniorenurlaub auf dem Priwall

Betreute "Reisen ohne Koffer" in diesem Sommer zum 25. MalIn diesem Sommer bietet die Arbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtsverbände zum 25. Mal die Seniorenerholung auf dem Priwall an. An sechs Terminen können ältere und auch einige behinderte Lübeckerinnen und Lübecker zehn Tage zusammen die Natur am Stadtrand erleben. Sie fahren morgens mit Bus und Fähre zum Priwall und kehren abends zurück, um im eigenen Bett zu schlafen.

Stadtzeitung Ausgabe vom 25. Januar 2000

Keine Gebühr für Priwallstrand

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Am Ostseestrand; Foto M.Erz.

Die Hansestadt Lübeck plant keine Abgaben am bislang freien Priwallstrand. Darauf hat Bürgermeister Mi-chael Bouteiller aufgrund entsprechender Meldungen in der Presse hingewiesen. "Es gibt keine derartige Absicht, weder der Verwaltungsleitung noch des zuständigen Fachbereichs".

Die Presseberichte gehen zurück auf Beratungen im Ausschuß für die Lübeck und Travemünde Tourismus-Zentrale (LTZ) am vergangenen Dienstag. Dort hatte die Leitung der LTZ den Ausschußmitgliedern mitgeteilt, daß man im Rahmen einer Überarbeitung der Kurabgabensatzung für denkbar halte, analog zum Kurstrand in Travemünde eine Strandbenutzungsabgabe für die Priwallhalbinsel sowohl von Gästen als auch von Bürgerinnen und Bürgern zu erheben.

Diese Auffassung ist laut Wirtschaftssenator Gerd Rischau nicht autorisiert. "Es gibt bisher keinen mit dem zuständigen Fachbereichsleiter abgestimmten Vorschlag zur Einführung einer solchen Gebühr", wies Rischau die entsprechenden Berichte als unzutreffend zurück

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 30. Mai 2000
Warmwasser und Strom von der Sonne

Vergangene Woche hat Umweltsenatorin Dr. Beate Hoffmann auf dem Strandcampingplatz der Familie Katt auf dem Priwall eine Solar- und Photovoltaikanlage eingeweiht. Das Projekt, auf dem Campingplatz Sonnenenergie zu nutzen, initiierte der Energie-Tisch Lübeck; beteiligt waren der Verein "Minus CO 2" und der Bereich Umweltschutz; Geld kam unter anderem von der Energiestiftung Schleswig-Holstein.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 06. Juni 2000
Was die Zeitzeugen erzählen

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Thomas Mann blickt Richtung Priwall; Foto: Privat
Dem Aufruf von Radio Bremen, Schleswig-Holsteinischem Zeitungsverlag, Lübecker Stadtzeitung und Hansestadt Lübeck, sich zu melden, wer den Thomas-Mann-Besuch im Mai 1955 in Lübeck - wenige Wochen vor dessen Tod - miterlebt hat, folgten einige Lübeckerinnen und Lübecker. Ihre Erinnerungen, die öffentlichen Reden und die Tagebuchnotizen Manns zeigen, daß dieser Besuch weder für ihn noch für die Hansestadt leicht, aber für beide Seiten sehr wichtig war.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 03. Juli 2000
Tag auf dem Priwall
Seit 25 Jahren Stadtranderholungen                                                                                                                          
Seit 25 Jahren bieten die Verbände Arbeiterwohlfahrt, Caritasverband und Diakonisches Werk die Stadtranderholungen für ältere Menschen, Gehbehinderte und Rollstuhlfahrer auf dem Priwall an. Die Hansestadt Lübeck unterstützt diese Maßnahmen, denn der Teilnehmerbeitrag deckt die Unkosten nicht. Im Rahmen einer Feierstunde wurde dieses Jubiläum am vergangenen Dienstag mit vielen Gästen begangen.Die TeilnehmerInnen werden von Montag bis Freitag täglich an verschiedenen Sammelpunkten in Lübeck aufgenommen und dann zur Freizeitstätte in der Mecklenburger Land- straße gebracht. Für die Gehbehinderten stehen Spezialbusse zur Verfügung, die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer morgens abholen und abends wieder nach Hause bringen.

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 01. August 2000
Viel Zuspruch

Unterschriften für Priwall-KrankenhausViel Zuspruch erhielten die Ortsverbände der CDU aus Travemünde und Kücknitz für ihre Beteiligung an der Unterschriftenaktion für den Erhalt des Priwall-Krankenhauses. Am Sonnabend informierten die Christ- demokraten über den Stand der Aktion in der Kücknitzer Hauptstraße - mit dabei auch mehrere Bürgerschaftsabgeordnete der Partei, beispielsweise Helga Lietzke, zugleich Kücknitzer CDU-Ortsverbandsvorsitzende. Die Argumente des sogenannten "Rüschmann-Gutachtens" (die SZ berichtete) sowie die vorgetragenen Gründe der schleswig-holsteinischen Gesundheitsministerin Heide Moser, SPD, überzeugten "in Lübeck und vor Ort in den betroffenen Stadtteilen niemanden", so Lietzke.Eine Krankenhausschließung allein aus wirtschaftlichen Gründen lehne man ab. Das Krankenhaus Süd sei mit Blick auf die besondere Verkehrslage der Stadtteile nördlich der Trave keine Alternative. Außerdem sei die Möglichkeit eines Besuchs bei Unterbringung der Patienten in Lübeck "mehr als schwierig, vor allem für alte Menschen, die auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind", so Lietzke.Jetzt sei der Bürgermeister gefragt, "endlich in dieser Frage aktiv zu werden". Ein "Aussitzen der Probleme" nütze nichts.Bisher haben die Organisatoren nach eigenen Angaben bereits über 10 000 Unterschriften gegen die Schließung des Priwall-Krankenhauses gesammelt.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe  vom 5. August 2000

Der Caritasverband Lübeck bietet in der Zeit vom 7. bis 18. August eine Stadtranderholung auf dem Priwall an. Die TeilnehmerInnen fahren morgens gemeinsam mit dem Bus auf den Priwall, verleben dort einen Tag in froher Gemeinschaft und werden um 17.30 Uhr wieder zurück nach Lübeck gebracht. Die Kosten betragen 25 Mark pro Tag, darin sind neben den Busfahrten auch drei Mahlzeiten enthalten. Weitere Informationen gibt es beim Caritasverband, Telefon 7 99 46. 

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 15. August 2000

DIE GRÜNEN: Zukunft der Krankenhäuser: Qualität durch Kooperation

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 Im Juli veranstaltete die Sozialministerin eine Regionalkonferenz zur Zukunft der Krankenversorgung. Die grüne Landtagsabgeordnete Angelika Birk und das grüne Mitglied des Gesundheitsausschusses, Karl-Heinz Haase, haben sich daran beteiligt.

Es ging und geht um ein brisantes Thema: Die mögliche Herausnahme des Priwallkrankenhauses, der Entgiftungsstation der Klinik Holstein und der Herzchirurgie des Universitätsklinikums Lübeck (UKL) aus dem künftigen Krankenhausbedarfsplan des Landes. Grundlage sind die Untersuchungen und Optionen des sogenannten Rüschmann-Gutachtens.

Wir GRÜNEN treten weiter für den Erhalt des Priwallkrankenhauses und der Entgiftungsstation der Klink Holstein ein. Im Falle der Herzchirurgie des UKL versprechen wir aber nicht wie andere PolitikerInnen lokalpatriotisch das Blaue vom Himmel. Wir plädieren vielmehr für ein differenziertes und an der Qualität künftiger Versorgung orientiertes Vorgehen.

Unbestritten ist bisher, daß es mit drei Herzchirurgien in Schleswig-Holstein Überkapazitäten gibt. Die GRÜNEN sind sich auch des Versorgungsanspruchs im Westen des Landes bewußt. In Kiel und Lübeck bestehen dem medizinischen Bedarf und der Funktion der Unikliniken als Ausbildungskrankenhäuser entsprechende Kapazitäten. Parallel und außerhalb des bisherigen Bedarfsplans hat die Segeberger Kliniken-GmbH in den 90er Jahren eine Herzchirurgie aufgebaut, die fachlich anerkannt ist und über einen Rehabilitationsbereich verfügt.

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 15. August 2000
Gegen Schließung
SPD: Priwallkrankenhaus ist notwendig
Der SPD-Ortsverein Travemünde hat sich jetzt für den Erhalt des Krankenhauses auf dem Priwall ausgesprochen. Die Empfehlung des sogenannten Rüschmann-Gutachtens, das unter anderem die Schließung des Krankenhauses empfiehlt (die SZ berichtete), halten die Travemünder Genossen für "sachlich nicht gerechtfertigt." Beispielsweise habe sich das Einzugsgebiet seit 1990 weiter vergrößert. Es umfasse nicht nur die Stadtteile nördlich der Trave und die benachbarten Ostseebäder, sondern auch Teile Nordwestmecklenburgs.
Außerdem würden aufgrund der zahlreichen Senioreneinrichtungen immer mehr ältere MitbürgerInnen nach Travemün- de ziehen; daraus ergebe sich ein wesentlich höherer Anteil an älteren Menschen als im Landesdurchschnitt.

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 05. September 2000
Preisanhebung sorgt für Unmut
Bürgerschaft entscheidet über neue Tarife für die Priwallfähren

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Die Priwallfähren werden gern genutzt;,; Foto: M. Erz
Für große Aufregung hat bereits im Vorfeld der Bürgerschaftssitzung der geplante Abbau des Sondertarifs für die Bewohnerinnen und Bewohner des Priwalls und der benachbarten Gemeinden und Ortschaften für die Fähren von der Stadtverkehr Lübeck GmbH gesorgt. Die Vorlage sieht eine Anhebung zum 1. Januar 2001 auf 20 Prozent und ab Januar 2002 auf 30 Prozent des regulären Fährtarifs vor. Grund genug für die Betroffenen, Alarm zu schlagen und sogar - wie vor einigen Tagen geschehen - den Fährverkehr zu blockieren. Das Hauptargument der Betroffenen:Sie seien auf die Fährverbindung angewiesen, müßten andernfalls einen kilometerlangen Umweg in Kauf nehmen. Die Verwaltung begründet ihr Vorgehen dagegen mit der "angespannten Haushaltssituation."Die Bürgerschaft hat den Sondertarif zum 1. Januar 1996 beschlossen. Dadurch erhielten die Begünstigten einen Nachlaß von 90 Prozent auf die Normaltarife. Die Einnahmeausfälle werden den Stadtwerken Lübeck derzeit aus dem städtischen Haus- halt erstattet. Angesetzt sind dafür im Haushalt 2000 insgesamt 350 000 Mark, die aber vermutlich nicht ausreichen werden, weil von Jahr zu Jahr immer mehr Bürgerinnen und Bürger auf den Priwall gezogen sind.Zwar haben die Betroffenen damit zum 1. Januar faktisch Preiserhöhungen von nahezu 100 Prozent zu verkraften, doch während beispielsweise der Regeltarif für einen Erwachsenen jährlich 175 Mark beträgt, steigt der Preis für die Betroffenen von jetzt 17 Mark auf dann 35 Mark und zum 1. Januar 2002 auf
53 Mark pro Jahr - also immer noch ein gutes Drittel weniger als der "normale Nutzer" zahlen muß. Deshalb wird der Protest der PriwallbewohnerInnen nicht überall unterstützt: Wer am Rand Lübecks wohne, etwa in Krummesse, habe auch Fahrtkosten - und die seien noch nie subventioniert worden, machten sich BürgerInnen beispielsweise in Leserbriefen ihrem

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 05. September 2000
SPD:Krankenhaus auf Priwall erhalten

Die SPD-Fraktion beantragt, daß Bürgermeister Bernd Saxe sich "umgehend mit der Landesregierung in Verbindung setzen" solle, um den Erhalt des Priwall-Krankenhauses zu fordern. Außerdem solle sich der Verwaltungschef gleichzeitig dafür einsetzen, daß endlich die "lange geplanten und bereits vor Jahren genehmigten Modernisierungsmaßnahmen" beginnen. Eine Sicherung des Krankenhauses zeichne sich durch die sogenannte "Dependance-Lösung" ab; dies müsse "dringend konkretisiert" werden, begründet die Fraktion ihren Antrag.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 12. September 2000
Fährpreise: Protest hat Wirkung

Der Protest der Priwallianer hatte Wirkung: Die Bürgerschaft hat vorerst den stufenweisen Abbau des Sondertarifs für die PriwallbewohnerInnen und die benachbarten Gemeinden und Ortschaften abgelehnt. Stattdessen wurde die Verwaltung beauftragt, "Alternativen der Fährtarifgestaltung vorzulegen, die die Betroffenen von weiteren Belastungen freihalten", hieß es in einem Antrag der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, der mit den Stimmen der CDU angenommen wurde.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 31. Oktober 2000
Aqua Top: Beeinflußt durch Feriendorf
Familienbad auf dem Priwall und Wellness-Anlage an der Nordermole
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Weiterhin Badespaß im Erlebnisbad - vielleicht bald ohne Wellen; Fotos: M. Erz

"Das jetzige Aqua Top muß weiterhin in Betrieb bleiben, damit den Wintergästen und der Bevölkerung ein Badeangebot zur Verfügung steht", war sich der Aqua Top-Sonderausschuß vergangenen Montag in seiner Sitzung einig. Allerdings: "Ein-sparungen sind denkbar - beispielsweise die Schließung des teuren Außenbeckens sowie das Einstellen des Wellenbetriebes", so der Vorsitzende Rudolf Lichtenhagen, SPD.Eher enttäuscht nahmen die Ausschußmitglieder das Gutachten der Hamburger Firma Wenzel zur Kenntnis. "Eigentlich hatten wir einen Entwurf beziehungsweise schon Ausschreibungsunterlagen zum Projekt "Neubau Aqua Top an der Nordermole" erwartet", so Lichtenhagen. Doch Carl-Otto Wenzel lieferte nur eine Gegenüberstellung: Rund 43 Millionen Mark müßten für den Neubau veranschlagt werden. Für die Sanierung beziehungsweise Attraktivierung des heutigen Bades wären rund 27 Millionen Mark aufzuwenden.Eher überraschend erfuhr der Ausschuß, daß Wenzel zur Zeit ein Gutachten für ein Feriendorf auf dem Priwall erstellt. Im Rahmen dieser Anlage, die das Reiseunternehmen TUI plant, soll nicht nur ein Seglerhafen entstehen, sondern sehr wahrscheinlich auch ein familiengerechtes Bad.Wenzel schlägt deshalb vor, den Schwerpunkt auf den Priwall mit Sport, Freizeit, Familie zu legen, während auf der Stadtseite Travemündes eher das gehobenere, finanzkräftigere Publikum durch eine kleine, aber feine Wellness-Anlage angesprochen werden sollte - natürlich alles durch private Investoren finanziert.Vor diesem Hintergrund konnte vom Sonderausschuß kein Beschluß herbeigeführt werden. "Mitte November will Wirtschaftssenator Halbedel die Feriendorfpläne vorstellen, wir werden dabei sein", so Lichtenhagen. Erst dann könne man weitere Planungen anstreben.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 24. Oktober 2000
Klare Vorgaben
Bürgerschaft hat Krankenhauswünsche

Die Bürgerschaft hat den Bürgermeister beauftragt, im Rahmen der Krankenhausplanung des Landes Schleswig-Holstein umgehend konkrete Gespräche mit den zuständigen Stellen zu führen zur Sicherstellung der Versorgung der lübschen Bevölkerung. Dabei hat die Bürgerschaft klare Vorgaben gemacht: So soll die gegenwärtige Planbettenzahl im Städtischen Krankenhaus Süd unverändert bleiben, daneben seien hier 12 Planbetten für eine hämatologisch-onkologische Tagesklinik zu schaffen.Das Priwall-Krankenhaus bleibt erhalten und die bereits genehmigten Modernisierungsmaßnahmen sollen umgesetzt werden. Es soll auch keine Veränderung der Planbettenzahl bei der Orthopädie, der Neurochi-rurgie und der Kinderklinik im Universitätsklinikum geben, daneben soll hier die Herzchirurgie erhalten bleiben.Ebenfalls in ihrem Bestand gesichert bleiben sollen die Fachklinik Holstein als ein wichtiger Baustein im Drogenhilfesystem der Hansestadt sowie die Tagesklinik "Die Brücke" im Rahmen der Dezentralisierung der Psychiatrie. Die Geriatrische Tagesklinik soll mit einer neuen stationären Geriatrie zusammengeführt werden und im Marienkrankenhaus sollen die Belegbetten der Inneren Medizin erhalten bleiben.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 28. November 2000
Sicherstellung der stationären Krankenversorgung in Travemünde
SPD
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V.i.S.d.P.: Ulrike Siebdrat Die stationäre Krankenversorgung in Travemünde muß langfristig gesichert werden. Eine Möglichkeit dieses Ziel zu erreichen, könnte der Bau eines neuen, kleinen Krankenhauses auf dem Festland als Ersatz für das dringend sanierungsbedürftige Priwall-Krankenhaus sein. Wir würden die dringend erforderliche und sehr kostspielige Sanierung des Priwall-Krankenhauses sparen und könnten dieses Geld in einen modernen, leistungsfähigen Neubau stecken. Diese Idee stößt in gesundheitspolitischen Kreisen auf große Resonanz.Zur Prüfung der Realisierbarkeit dieser Idee müßte im ersten Schritt geprüft werden, ob es in Travemünde geeignete Flächen für ein neues Krankenhaus gibt. Wir brauchen außerdem ein Konzept, wie die stationäre Krankenversorgung in Travemünde zukünftig aussehen soll. An der Erstellung dieses Konzeptes sollten die niedergelassen Hausärzte beteiligt werdenDie Priwallfähren werden ausgelagert,neben der Stadt ist die Hamburger Hochbahn Eigentümer.. Während der Stadtverkehr als Betreiber des ÖPNV die Mindereinnahmen durch den Überschuss der Stadtwerke ausgleicht, müssen die Nutzer der Priwallfähren seit Jahren die Mindereinnahmen der Priwallfähren durch die Erhöhung der Fährpreise ausgleichen
Fährgeld:
Ab 01.01.2002 eine Verdreifachung der Gebühren,
höherer Verwaltungsaufwand, Ratenzahlung, Wertmarken, Porto, Buchung (7.-€ pro Person) pro Person 17%,ein Privatbetrieb wäre Pleite
Beschluss im Januar 2002 CDU und Grüne Erhöhung um 10%
Bürgermeister Saxe müsste Widerspruch einlegen, Abgewimmelt, Beschluss gilt.
Stadtwerke hat Betriebsprüfung: OFD hat verdeckte Gewinnausschüttung an die Stadtwerke zurückgegeben, wenn es keine verdeckte Gewinnausschüttung ist, dann bleibt es bei den 10 %
Fährtarif: Festlegung 300.- €
Aufsichtsrat Stadtverkehr Festlegung 100.- €
Hr. Pluschkell: Vorsitzender des Aufsichtsrates Verzögerung bis September, Klärung im September Prüfung Fährgebühren nach verdeckter Gewinnausschüttung, 70% sind zuversteueren,3 Millionen Nachzahlung
Verhandlung mit der Geschäftsführung der Stadtbetriebe ,es soll ein Tarif geschaffen werden 300 – 321 €
Beschluss Aufsichtsrat 400.-€
Vorschlag Hr. Pluschkell 324.-€
Wegen anstehenden Wahlen Vorschlag 324.-€
Vorschlag SPD 400.- und für eine Zweijahreskarte 648.-€, aber keine Zustimmung für Ratenzahlung Zweijahreskarte
CDU und Grüne unterstützen die Gemeinschaft
Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 29. Januar 2002
Priwallianer sollen wieder billiger fahren
Fährtarif: SPDstimmt gegen Zurücknahme der Erhöhung

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Priwallbewohner sollen wieder billiger bersetzen. Foto: SZ-Archiv

Kaum ein paar Wochen in Kraft, sollen die neuen Fährtarife für Priwallbewohner wieder rückgängig gemacht werden. Dafür haben sich CDU und Grüne in einem gemeinsamen Antrag stark gemacht, der mit 18 zu 17 Stimmen angenommen wurde. Die SPD stimmte gegen den Antrag, neun Bürgerschaftsmitglieder stimmten wegen Befangenheit nicht mit ab.

Nach dem Antrag soll Bürgermeister Bernd Saxe die Geschäftsführung der Stadtverkehr Lübeck GmbH anweisen, die von dem Aufsichtsrat beschlossenen Fährtarife für die Priwallbewohner zurückzunehmen und die zuvor geltende Preisermäßigung wieder einzuführen.

Der Priwall habe keine Schulen, Läden, keine Infrastruktur, führte Peter Sünnenwold (CDU) an. "Die Priwallfähre weist Gewinne aus. Es ist nicht erforderlich, die Priwallianer abzustrafen", das würden sie oft genug. Wolfgang Franck, wirtschaftspolitischer Sprecher der SPD sagte, Sünnenwold sei unglaubwürdig, schließlich habe er die Erhöhung der Tarife mitbeschlossen. "Jetzt stehen 30 Priwallianer oben und Sie haben die Hosen voll." Carl-Wilhelm Howe von den Grünen sagte: "Denken Sie daran, was die Priwallbewohner zu zahlen haben." Er forderte sozialverträgliche Tarife. "Die Priwallbewohner sind Lübecker, sie sollten auch am kulturellen Leben teilnehmen können."

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 05. Februar 2002
Fähre: Sondertarif bleibt vorläufig

Die Anhebung des Sondertarifs für die Bewohner des Priwalls auf 30 Prozent des Fährpreises bleibt vorerst wirksam. Das teilt die Stadtverkehr Lübeck GmbH mit. Die Bürgerschaft hatte entschieden, daß der Bürgermeister den Aufsichtsrat anweisen solle, die Erhöhung zurückzunehmen. Bürger forderten daraufhin Geld zurück. Der Stadtverkehr ist jedoch zunächst an die Entscheidung des Aufsichtsrats gebunden.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 12. Februar 2002
Chance zur Überplanung
Zur Priwall-Bebauung
Der Ausstieg des Investors Bayerische Hausbau GmbH aus dem Sarcon-Projekt gibt die Chance für Umsteuerungen bei der weiteren Beplanung des Priwalls. Diese konzeptionelle Umsteuerung besteht darin, daß die Planungsschritte wieder in Reihenfolge vorgenommen werden. Unter dieser Reihenfolge verstehen wir, daß entscheidende Vorfragen für das Projekt Feriendorf zunächst so weit geklärt werden, daß anschließende Planungsschritte auf einer gesicherten Grundlage erfolgen können. Das heißt, daß in einem Gebiet wie dem Priwall vorab ermittelt wird, in welchem Rahmen sich seine bauliche, verkehrliche und touristische Belastbarkeit bewegt.

Die Halbinsellage des Priwalls mit der Fähre im Westen und der schmalen Straße durch das Naturschutzgebiet im Osten, macht es unverzichtbar, daß eine Verkehrsstudie ermittelt, wie viele Autos der Priwall aufnehmen kann.Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 19. Februar 2002
Zuschlag erteilt
Sana Kliniken kaufen Krankenhaus
Die Sana Kliniken GmbH übernehmen höchstwahrscheinlich die beiden städtischen Krankenhäuser Süd und Priwall. "Sie haben das bessere Angebot gemacht", sagte Karl-Otto Potthast, Leiter des Bereichs Krankenhäuser und Seniorinneneinrichtungen, am vergangenen Freitag der SZ.Am Freitag wurden sogleich die Verträge fixiert - unter Vorbehalt, denn die Bürgerschaft muß am 28. Februar noch zustimmen. Gibt sie grünes Licht, gelten die Verträge von März an, so Potthast.

Vier Unternehmen hatten sich beworben, zwei waren in die engere Auswahl gekommen. Die Asklepios-Gruppe aus Bad Schwartau und die Sana Kliniken GmbH mit Sitz in München. "Ausschlaggebend waren der Kaufpreis und die Bedingungen fürs Personal." Der Kaufpreis sei geheim. Was das Personal betrifft, sagte Potthast, habe das Münchner Unternehmen zugesichert, in den nächsten fünf Jahren keine betriebsbedingten Kündigungen vorzunehmen, bestimmte Bereiche nur mit Einwilligung des Betriebsrates auszugliedern, den Grundsatz des Gleichstellungsgesetzes zu übernehmen. Zudem: "Die Tarife des öffentlichen Dienstes sowie die Zusatzversorgung gelten weiterhin." Außerdem übernehme das Unternehmen die Kosten für einen Krankenhausneubau in Travemünde, wenn diese die vom Land bewilligten 12, 8 Millionen Euro übersteigen sollten und es finanziert Instandsetzungen im Krankenhaus Süd.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 05. März 2002
Priwall: Bericht für Bürgerschaft
Nachdem ein Investor für die vorgesehene Feriensiedlung auf dem Priwall abgesprungen ist, hat die Bürgerschaft nun den Bürgermeister beauftragt, einen Bericht mit den Bedenken der beteiligten Verwaltungsbereiche zum Thema Feriensiedlung zusammenzustellen. Damit konnten sich die Grünen nur in einem Punkt ihres Antrages durchsetzen. Sie hatten sich dafür stark gemacht, daß unabhängig von einem Investor die ökologische Belastbarkeit des Priwalls sowie generell die potentielle Auslastung einer Ferienanlage geprüft werde.

SPDund CDU waren sich einig, daß erst mit einem neuen Investor und der Kenntnis seiner Pläne weiter geprüft werden könne. Der Anteil der Parkplatzflächen richte sich nach den Planungen eines Investors, erläuterte Bausenator Dr. Volker Zahn

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 16. April 2002
Ortsrat Travemünde geht ins Netz
Wenn alles klappt, geht der Ortsrat Travemünde morgen online: Dann sollen die Seiten im Internet freigeschaltet sein. Bernd Scheel, der die Webseiten erstellte, erläuterte seine Arbeit bei der Sitzung des Ortsrats in der vergangenen Woche. Nutzer der Seiten werden demnach mit dem alten Travemünder Wappen empfangen und können sich weiter klicken zu Adressen der Mitglieder, Dokumentationen oder Protokollen.

Bei der Sitzung haben die Mitglieder zudem ein 32-Punkte-Programm vorgestellt, das als Grundlage der Arbeit des Ortsrats dienen soll. Es handelt sich um Themen, die Travemündern am Herzen liegen. Jedes der 15 Mitglieder soll sich einige dieser Punkte annehmen und um den Sachstand kümmern. Darunter sind etwa Themen wie die Sauberkeit des Ostseeheilbades, das Feriendorf Priwall, Parkplatzgebühren Baggersand sowie der Ausbau Vogteistraße. Die nächste Sitzung des Ortsrats ist am Mittwoch, 15 Mai, 19 Uhr, im Melchert-Haus. Die Internet-Adresse des Gremiums lautet

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 21. Mai 2002
Alibi-Bewerbung für Segel-Olympia?
Zu Bürgerschaftsbeschluß "2000 Betten auf dem Priwall", SZvom 30. AprilVor gut einem Jahr veröffentlichte die "Yacht" (Europas führendes Segelmagazin) einen Chancenvergleich deutscher Bewerber für einen eventuellen Austragungsort olympischer Segelwettbewerbe - unter der Voraussetzung, daß die Sommerspiele 2012 überhaupt nach Deutschland kommen sollten.

Unter den Bewerbern Rostock, Kiel, Lübeck, Stralsund und Cuxhaven wurden die Chancen für die Hansestadt Lübeck mit unter fünf Prozent bewertet. Kriterien waren vor allem sportlicher Art, wie die Qualität des Segelreviers. Keine Kriterien waren die Eitelkeiten regionaler Politiker oder die wirtschaftlichen Interessen von Investoren, die gern attraktive Küstenabschnitte bebauen.

Man kann heute mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß, sollte Deutschland den Zuschlag für 2012 erhalten, sich das NOK (Nationales Olympisches Komitee) in Sachen Segelwettbewerbe für den Top-Favoriten Rostock entscheiden wird.Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 04. Juni 2002
Entwürfe für Priwall-Bebauung
Am Mittwoch, 5. Juni, 16 Uhr, stellen Mitarbeiter des Bereichs Stadtentwicklung Entwürfe zum Olympischen Dorf auf dem Priwall vor. Zur Entwicklung der Ferienanlage wurden mit dem Betreiber fünf Architektur- und Stadtplanungsbüros beauftragt, mit Landschaftsarchitekten Konzepte zu entwickeln.

Für die Anlage ist eine Bebauung mit etwa 400 Wohneinheiten (etwa 1600 bis 2000 Betten) vorgesehen. Von den Gebäuden befinden sich rund 100 Wohneinheiten als Dünendorf in freistehenden ein- bis zweigeschossigen Häusern, weitere 200 Wohneinheiten in einem Hafendorf und nochmals 100 Wohneinheiten in Appartements. Im Bauprogramm sind zudem Flächen für Gastronomie, Einzelhandel und Freizeitangebote gefordert.

Die fünf Entwürfe werden bis zum 11. Juni im Foyer des Fachbereichs Stadtplanung, Mühlendamm 12, montags bis mitt-
wochs von 8 bis 16 Uhr, donnerstags von 8 bis 18 Uhr und freitags von 8 bis 12 Uhr ausgestellt. Um an der Erläuterung der Entwürfe am Mittwoch, 5. Juni, teilnehmen zu können, ist eine Anmeldung unter der Rufnummer 122-61 01 notwendig.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 11. Juni 2002
Fünf Entwürfe für den Priwall
Pläne für Ferienanlage samt Marina und Freizeitanlage bis Freitag zu sehen

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In wenigen Jahren soll hier ein Dünendorf stehen - Entwürfe dazu sind im Bereich Stadtplanung ausgestellt.; Foto: N. Neubauer
Das Dünengras rauscht im Wind, ein paar Kinder spielen mit dem Ball, andere sitzen am Strand und schauen den Schiffen nach. Ab und an schreit eine Möwe und irgendwo mäht jemand das Stück Rasen um seinen Campingplatz herum.

Der Priwall ist ein Idyll. Vor allem in der Woche, wenn kaum Tagestouristen anzutreffen sind, geht es auf der Halbinsel gemächlich zu - auch nach der Maueröffnung ist dieser Teil Travemündes eine Welt für sich geblieben. Doch mit der Bewerbung der Hansestadt Lübeck um die Ausrichtung der olympischen Segelwettbewerbe 2012 kommt Bewegung in die Zukunftsplanung des Idylls. Zur Entwicklung einer Marina samt Freizeitanlagen und einer Ferienanlage, die, vorausgesetzt Lübeck bekommt den Zuschlag für das sportliche Großereignis, als Olympisches Dorf genutzt werden kann, sind fünf Architektur- und Stadtplanungsbüros zusammen mit Landschaftsarchitekten beauftragt worden, um Konzepte zu entwickeln.

Was sich die Planer haben einfallen lassen, ist noch bis Freitag, 14. Juni, im Bereich Stadtplanung zu sehen. Der Entwurf des Architekturbüros Brodersen und Gebauer in Zusammenarbeit mit dem Landschaftsplanungsbüro Trüper, Gondesen und Partner ist der von Politik und Verwaltung favorisierte. Er lag bereits den Bewerbungsunterlagen um die olympischen Segelwettbewerbe bei.Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

 

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 09. Juli 2002
Kunst aus Sand am Strand

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Auf Sand gebaut ; Foto: Neubauer
Seit Tagen strömen Zaungäste auf den Priwall in Travemünde, um einen Blick auf "Sand World", jenen Kunstwerken aus Sand, zu erhaschen. Donnerstagabend eröffnet Bürgermeister Bernd Saxe das erste Sandskulpturenfestival Deutschlands. Von Freitag, 12. Juli, bis zum 25. August sind die Sandberge zu besichtigen (montags bis donnerstags von 10 bis 23 Uhr, freitags bis sonntags 10 bis 24 Uhr). Der Eintritt kostet 5,50 Euro für Erwachsene und Kinder bezahlen 4 Euro.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 09. Juli 2002
Sonderfährtarif: Beschluß umsetzen
Zum Sondertarif der Priwallfähre
Der Aufsichtsrat der Stadtwerke hat am 9.10.2001 die Anhebung des Sonderfährtarifs der Priwallfähre von circa 30 Prozent beschlossen.Es ist eine unzumutbare Sonderbelastung für eine anscheinend nicht mehr gleichberechtigte Gruppe von Bürgern Lübecks. Zu der Bürgerschaftssitzung am 29.11.2001 wurde mit Mehrheit beschlossen, die Verdreifachung der Fährgebühren zu kippen. Der Widerspruch des Bürgermeisters zum Beschluß der Bürgerschaft vom 29.11.2001 wurde im Januar 2002 abermals durch die Bürgerschaft mit 18 zu 17 Stimmen zurückgewiesen. Weitere Rechtsmittel stehen nun nicht mehr zur Verfügung. Und für Bürgermeister Saxe besteht jetzt die Aufgabe, die Geschäftsführung der Stadtverkehr Lübeck GmbH anzuweisen, den von dem Aufsichtsrat beschlossenen Fährtarif für die Priwallbewohner zurückzunehmen.Die Priwallbewohner fühlen sich betrogen, denn monatlich werden von den Stadtwerken die Rücklagen der Bürger geplündert, nur, weil die von Lübecks Bürgern gewählten Vertrauensleute ihre Schularbeiten schlecht machen. Wir Insulaner des Gemeindegebietes Priwall/Travemünde fordern, daß der Bürgerschaftsbeschluß vom Januar 2002 umgesetzt wird.
Anmerkung derRedaktion:

Der Aufsichtsrat der Stadtwerke hat bei seiner Sitzung am 6. Juni beschlossen, daß die Geschäftsführung der Stadtwerke den Aufsichtsrat des Stadtverkehrs anweist, den Beschluß zurückzunehmen. Dieser tritt Ende August zusammen.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 16. Juli 2002
Kunst aus Sand am Strand
Erstes Deutsches Sandskulpturen-Festival in Travemünde eröffnet
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Die Welt aus Sand begeistert die Besucher und Besucherinnen, die in Scharen kommen.; Foto: N. NeubauerDas erste bundesweite Sand-skulpturen-Festival "Sand World" hat am Freitag seine Türen geöffnet und die ersten Besucher überschlagen sich an Lob für die Kunst aus Sand und Wasser. "Wie so etwas möglich ist", begeisterte sich Dr. Ada Kadelbach vom Bereich Kunst und Kultur bei der offiziellen Eröffnungsfeier mit Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wirtschaft und Kultur am vergangenen Donnerstag. "Faszinierend", rief die Kunstexpertin aus.
Allein das Zahlenwerk um das Festival ist beeindruckend: In den vergangenen Wochen wurden auf dem Priwall in Travemünde 7000 Tonnen Sand angeliefert, darunter 3000 Tonnen spezieller Skulptursand. 75 Skulpteure unter anderem aus Frankreich, Belgien, der Ukraine und Hawaii formten auf dem 15 000 Quadratmeter großen Areal 27 Szenen. Das Gesamtkunstwerk ist 120 Meter lang, 70 Meter breit, elf Meter hoch.

Doch das, was die Gäste beeindruckt, sind weniger die blanken Zahlen, als vielmehr die Skulpturen selbst und das Vergnügen, das sie bereiten. Ein Besuch in der Sandwelt ist wie eine Entdeckungsreise. Die Hansestadt Lübeck mit ihren Kirchen gilt es zu entdecken - leider hat der Orkan die Marienkirche in Mitleidenschaft gezogen und einen Turm zerstört -, das Buddenbrookhaus, der Markt. Dort preisen Marktleute mit aufgerissenen Mündern ihre Waren an, so daß der Betrachter eintaucht in die mittelalterliche Welt des Handels und meint, jenen Trubel tatsächlich zu hören. Und es ist auch so, auf den zweiten Blick zeigt sich ein in den Sandhügel integrierter Lautsprecher, aus dem Marktgeschrei tönt. Auch Störtebeker, der Bremer Roland, Käpt'n Blaubär und viele mehr sind unter den Figuren.Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

 

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 13. August 2002
Faszinierende Welt aus Sand
Der Besucherstrom in die Sand World reißt nicht ab

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Gestutzte Sand aus Welt - die Besucher finden sie fantastisch.; Fotos: N. Neubauer

"Es ist einfach fantastisch", setzt Anita Köhler an. Was folgt ist eine Lobeshymne auf die Sand World. "Diese feine, filigrane Arbeit, diese Details, unglaublich! Da waren echte Künstler am Werk." Anita Köhler ist allein des Sandskulpturenparks wegen mit ihrem Mann Helmut nach Travemünde aus dem Kreis Peine angereist. Ein Aufwand, der sich lohnt. "Es ist sagenhaft, mich beeindrucken vor allem die vielen Details, die man auf den ersten Blick gar nicht sieht", sagt die 63jährige. Die Fenster der Kirchen seien besonders herausgearbeitet und ihrem Mann Helmut ist sofort das Zwinkern von Elvira aufgefallen.

Zwar hatten die Unwetter in den vergangenen Wochen im Sandskulpturenpark erheblichen Schaden angerichtet. Dennoch strömen die Besucher nach wie vor in die Sand Welt: In der vergangenen Woche zählte die LTS den 100 000 Besucher seit Eröffnung am 12. Juli. "Wir rechnen damit, daß wir unser Ziel von 150 000 Besuchern erreichen", sagte Doris Schütz, Pressesprecherin der LTS.Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

 

Überplanung des Priwall:
Informationspolitik ist sehr dürftig, Schuld liegt bei Bausenator Dr. Zahn, die BI zeigt nicht immer ein aufrichtiges Verhalten, Hansestadt Lübeck führt keine Gespräche mehr mit der Projektgruppe, der Investor ist abgesprungen, Projektgruppe arbeitet weiter.

Wanderweg an der südl. Priwallspitze keine Neuigkeiten, Umweltverbände haben Einspruch getätigt
Schreiben Haus des Kurgastes Abriss
Abschaffung der Buslinie

In der Nacht von Montag, dem 28. Januar zu Dienstag, dem 29. Januar tobte der erste schwere Orkan in diesem Jahr über Norddeutschland, nachdem es am Vortage über Travemünde bereits kräftig gewittert hatte. Der Sturm mit dem schönen Namen „Jennifer“ richtete auch in Travemünde erhebliche Schäden an. Die Deutsche Bahn mußte den Schienenverkehr wegen umgestürzter Bäume zwischen Lübeck und Travemünde einstellen. Das Ausflugsschiff MARITTIMA hatte sich von seinem Anlegeplatz gerissen und konnte nur mühsam in den sicheren Hafen zurückmanöveriert werden. Am schlimmsten traf es den Hafenschlepper Axel, der von der Schwedenfähre Nils Dacke mit Wucht auf die Uferböschung des Priwalls gedrückt wurde und dabei an der Backbordseite erheblich beschädigt wurde. Nach Angaben der Reederei beläuft sich der Schaden auf mindestens 250.000 EURO.

14.02.2002 Treffen mit der Projektgruppe, Olympia kann kommen, Zeitplan
Dr. Zahn Rückgabe der Vorschläge von fünf Architekturbüros
Powerbootrennen, die finanziellen Verhältnisse des Veranstalters müssen geklärt werden
Die Stadt lässt sich die Planungshoheit nicht aus der Hand nehmen z.B. das Badehaus. alle Vorschläge und Anträge sind von der Stadt abgewiesen worden
Feriendorf und Fährpreiserhöhung
Fährpreise: es gibt keine zugesagte Vergleichszahlen, Forderung des Vereins. Extra Fußgängerkarte, Ratenzahlung Einjahreskarte 324.-€
Herbstversammlung:

Haus des Kurgastes, es wird vom Investor abhängen ob das Haus abgerissen wird. Die Stadt wird den Abriss nicht vornehmen.

Straßensanierung: Die Straßen auf dem Priwall sind untergeordneter Natur. Eine Sanierung der ML ist zur Zeit nicht vorgesehen.

Parkplatzsituation ist dramatisch, bei Großveranstaltungen wie bei der Sandworld, Travemünder Powerbootrennen und Cutty-Sark-Race gibt es nicht genügend Parkraum auf dem Priwall. Der Vorstand wird Gespräche mit der Stadt und der LTS versuchen zu klären ob es zusätzliche Parkplätze geben kann, eventuell Krankenhausgelände. Die öffentlichen Parkplätze im Bereich der Wochenendhaussiedlung fallen weg.In Verlängerungder Naturfreunde werden in Verlängerung der Naturfreunde 

Rundwanderweg "Südlicher Priwall": der BUND hat dem Bau einer Überwegung in südlichen Teil des Priwalls zugestimmt, man wartet auf die Freigabe von Landesmitteln

Im Februar 2002 wurde die Bürgerinitiative Priwall e. V. im Vereinsregister des Amtsgerichtes Lübeck eingetragen und erhielt die Gemeinnützigkeit.

Zum 1ten Vorsitzenden wird Herr E. Erdmann gewählt, der Satzung des Vereins wird einstimmig zugestimmt.

Zweck des Vereins ist die Förderung des Umweltschutzes im Állgemeinen und die Erhaltung und Förderung des Priwalls als naturnahes lebenswertes Naherholungsgebiet für die Lübecker Bevölkerung einschließlich der Priwallbewohner und weiterer Personenkreise. wie Touristen, Camper, Segler und Siedler.

Die Ziele sollen u. a. erreicht werden, durch Einflussnahme auf Baumaßnahmen die den Priwall betreffen, Erhalt und Schutz u. Pflege der Waldflächen, der Dünenlandschaften, Einflussnahme auf die Verkehrsplanung, Kommunikation zwischen den verschieden Vereinen und weiteren Gruppen.

Die BI hielt regelmäßig Mitgliederversammlungen/Stammtische ab, es gab einen regelmäßigen Rundbrief mit den aktuellen Neuigkeiten.

Die Planungen der Stadt zur Verlegung des Campinplatzes Katt im Bereich „Nördlicher Priwall“ und der damit verbundener Eingriff in das Naturschutzgebiet wird mit dem Schreiben des Landes-umweltministerium vom Oktober 2002 abgelehnt. Der Umweltausschuss der Stadt hatte die Verlegung schon vorher abgelehnt.

Im Oktober 2002 wendet sich die BI in einem Schreiben an den Leiter der Evaluierungs-kommission des Nationalen Olympischen Komitee Hrn. Graf Landesberg- Velen.

Die Bewerbung zur Austragung der olympischen Segelwettbewerbe wird begrüßt. Doch wichtige Aspekte als Austragungsort stehen im Widerspruch zu den Interessen der Anwohner und Camper und Naturfreunde. Die Bewerbung der Hansestadt findet keine Unterstützung durch das NOK und landet auf dem letzten Platz des Ranking, noch hinter Cuxhafen,

Der Priwall soll überplant werden, die Informationspolitik der Stadt dazu ist dürftig.

2003
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.2003 1604 Bewohner
Vereins-Mitglieder:333
Fährtarif: Sondertarif ab 1.1. 03       Zweijahreskarten
PKW incl Fahrer                               648 €
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW            Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2003   1) 4 875 900     1 014 000     9 000                   18 000

1) ab Mitte 2002 kostenlose Mitführung von Fahrrädern

Wahlen:

Feriendorf Priwall:
es bestehen Gerüchte nach denen schon ein Investor vorhanden sein soll. Dies ist nicht der Fall. Ein Projektentwickler will das Ganze in mehrere Objekte aufteilen und dann verschiedenen Investoren anbieten.

Sobald die Planung abgeschlossen ist soll dies dann vorgestellt werden.

Krankenhaus:

Neubau Krankenhaus nicht am Gneversdorfer Weg, neuer Standort Vogteistrasse, kleines Haus 30 – 40 Betten Zukunft der Gebäude des Krankenhause Priwall ist nicht geklärt,es besteht die Gefahr einer nächsten Bauruine.
Beantragung einer Satzänderung
Es sollen alle Mitglieder wahlberechtigt sein,auch die,die nicht auf dem Priwall wohnen.

Die neue Halle für die Bootsbauer auf dem Gelände der Berufsbildungsstätte auf dem Priwall wurde mit einer Feier festlich eingeweiht.

12. Februar
Was ist mit der ehemaligen Reha – Klinik.Können wir nicht beantworten,da es eine private Immobilie ist.

Haus Feyerabend ist verkauft worden, es entsteht eine Therapieklinik für Sucht und Drogenkranke
Pflegeheim Haus Feyerabend wird Pflegezentrum Priwall ca. 60 Patienten Eröffnung Sommer 2003
Therapieklinik „Haus Feyerabend“Therapie – Klinik DO IT an der Mecklenburger Landstr. wird nach Umbau eröffnet

Mai 2003 Aus der Traum, und dies zum dritten Mal, keine Olympischen Segelwettbewerbe in Lübeck/Travemünde

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 28. Januar 2003
Fähre: Jahreskarten in Raten zahlbar

Wie die Stadtverkehr Lübeck GmbH mitteilt, sind Pkw-Jahreskarten für die Priwallfähre ab sofort in Raten zahlbar. Die Kosten für die 400 Euro teure Jahreskarte können in vier Raten à 100 Euro aufgeteilt werden, zu zahlen sind sie in bar im Fährbüro. Allerdings kostet diese Zahlungsmodalität etwas: eine Bearbeitungsgebühr von jeweils fünf Euro. Antragsformulare und detaillierteTarifbestimmungen sind im Fährbüro in Travemünde oder im Internet unter www.stadtverkehr-luebeck.de erhältlich.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe  03. Februar
Platz für Camper gesucht
Naturschützer und Grüne fürchten um Naturschutzgebiet "Südlicher Priwall"
Wird das Feriendorf auf dem Priwall gebaut, müssen die Camper umziehen wohin ist aber noch die Frage. ;Foto: N. Neubauer

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Auf dem Priwall in Travemünde gibt es derzeit zwei Campingplätze. Doch bald schon, vorausgesetzt das Feriendorf, das die Hansestadt Lübeck in Zusammenhang mit der Olympia-Bewerbung plant, wird gebaut, müßte einer von beiden weichen und der andere zumindest verlegt werden.Vor diesem Hintergrund hat die Verwaltung Alternativstandorte ermittelt, die in der vergangenen Woche in den Ausschüssen Thema waren und nun am Donnerstag die Bürgerschaft beschäftigen: Alle fünf vom Bereich Stadtentwicklung vorgelegten Vorschläge betreffen das Naturschutzgebiet "Südlicher Priwall", und das macht die Sache schwierig. So sprechen die Sozialdemokraten von einem "sensiblen" Thema und die Grünen kündigen bereits ihren Widerstand an.
"Fakt ist, wenn ein Campingplatz weg muß, muß ein attraktiver, neuer Standort her", meint Peter Reinhardt.
Der vollständige Artikel ist unter Stadtzeitung Lübeck abrufbar.

 sagt Pressesprecher Michael Rittmeier. "Es gibt aber keinen Eingriff ohne Ausgleich."

Fällt der Bürgerschaftsbeschluß für den Naturschutz aus, muß die Verwaltung klären, wie ein Campingplatz erhalten bleibt, denn mit einem der Betreiber besteht ein Pachtvertrag bis 2012.

Der südliche Priwall

Der südliche Priwall mit den angrenzenden Flachwasserzonen der Pötenitzer Wiek auf dem Gebiet der Hansestadt Lübeck ist seit fünfeinhalb Jahren Naturschutzgebiet (NSG). Aus der dazu vom schleswig-holsteinischen Umweltministerium im August 1998 erlassenen Verordnung geht unter anderem hervor, daß Camping auf dem 149 Hektar großen Gebiet verboten ist, mit einer Ausnahme: Zur Travemünder Woche dürfen Camper ihre Wagen auf bestimmten Flächen aufstellen (Trockenrasen auf der östlichen Teilfläche).

Das NSG gliedert sich in zwei Teilflächen: Die westliche Teilfläche umfaßt das Gebiet zwischen der Untertrave und der Seemannschule, die östliche Teilfläche umfaßt das Gebiet zwischen der Seemmannschule und dem Campingplatz der Naturfreunde. Im Naturschutzgebiet befinden sich Feuchtwälder, Sanddorngebüsche, Brackwasserröhrichte, Kleingewässer, Magergrasfluren und Trockenrasen.

Zwei-Jahreskarte für Priwallfähre kommt
Auf Empfehlung der Bürgerschaft hat der Aufsichtsrat der Stadtverkehr Lübeck GmbH in seiner vergangenen Sitzung beschlossen, ergänzend zum bestehenden Tarif und rückwirkend zum 1. Januar eine Zwei-Jahreskarte für die Priwallfähren einzuführen. Durch die Zwei-Jahreskarte haben Dauernutzer der Priwallfähren einen finanziellen Vorteil. Erwachsene zahlen für die Jahreskarte 50 Euro, für die Zweijahreskarte 84 Euro (Mopedfahrer 100 Euro beziehungsweise 180 Euro, Motorradfahrer 200 Euro beziehungsweise 336 Euro, Pkw-Fahrer zahlen 400 Euro beziehungsweise 648 Euro).

Bereits erworbene Jahreskarten können bei vollständiger Bezahlung noch bis zum 31. März im Fährbüro in Travemünde in Zwei-Jahreskarten umgetauscht werden. Eine Teilzahlungsmöglichkeit gibt es für die Zwei-Jahreskarten nicht.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 27. Mai 2003
Krankenhaus Travemünde - Sana muss Zusagen einhalten
SPD

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Bisher waren sich alle in der Bürgerschaft einig. Zur Sicherung der Versorgung der Patienten braucht Travemünde den Neubau einer Klinik mit 80 bis 100 Betten als Ersatz für das Priwall - Krankenhaus, das nicht mehr den Ansprüchen einer modernen und leistungsfähigen Klinik genügt. Die SPD hält den von der Bürgerschaft bisher vorgeschlagenen Stand-ort nach wie vor für richtig und zur Sicherung der Versorgung der Patienten für unverzichtbar. Wir erinnern daran, dass das Ja zu einem Neubau am Gneversdorfer Weg ein entscheidendes Argument für den Verkauf des städtischen Krankenhauses Süd an die Sana war. Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 15. Juli 2003
Sand World: Ein tolles Event
Zweites Sandskulpturenfestival im Ostseeheilbad eröffnet

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Acht Wochen lang ist Sand World zu besichtigen bei netter Musik.; Foto: N. Neubauer

"Machen Sie weiter wie bisher, dann ist mir um Lübeck-Travemünde nicht bange", lobte Stadtpräsident* Peter Sünnenwold (CDU) bei der Eröffnung von Sand World am vergangenen Donnerstag das Engagement der Lübeck und Travemünde Tourist-Service GmbH (LTS). Sand World sei ein tolles Event, es sei am richtigen Ort gebaut. Bis zum 7. September, werden auf dem Priwallstrand auf einer 10 000 Quadratmeter großen Fläche Weltwunder und Erfindungen der Menschheit in fünf Kontinenten präsentiert und Tausende Besucher in den Bann ziehen. Bei der Premiere im vergangenen Jahr waren knapp 200 000 Gäste gezählt worden, in diesem Jahr will die LTSals Veranstalter die Zahl noch toppen.

"Travemünde braucht so etwas, Lübeck braucht so etwas", sagte Sünnenwold. "Die LTSmacht so weiter", versicherte Klaus Puschaddel, Aufsichtsratsvorsitzender der LTS und CDU-Fraktionsvorsitzender. Dank Sand World lebe der Priwall auf, lobte Puschaddel.Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 05. August 2003

Nichts gegen die Sand World. Die Künstler haben wirklich Unglaubliches geschaffen. Aber daß dieses Spektakel den Priwall belebt, bestreite ich ganz entschieden. Das einzige, das hier belebt wird, sind die WC's. Dort strömen die Menschenmassen zuerst hin, sobald sie die Fähre verlassen. Nach Verlassen der Sand World kehren die meisten gleich wieder um zurück zur Fähre.

Es wäre schön, wenn die Politiker sich auf dem Priwall mal etwas genauer umsehen würden. Dann wüßten sie, was endlich zur Belebung beitragen würde, nämlich Geschäfte (Bäcker, Supermarkt, Apotheke, Geldautomat, Post et cetera).

Die Priwallbewohner wären glücklich, wenn sie nicht - mit Verlaub gesagt - für jeden Schietdreck nach Travemünde beziehungsweise nach Dassow fahren müßten.

Zur Zeit verstopfen die Menschenmassen nur die Straßen. Besonders schlimm ist es an den Wochenenden. Die letzte Lücke wird zugeparkt, und zwar oft so, daß die Rollstuhlfahrer oft nicht wissen, wie sie an den Autos vorbeikommen sollen.

Uns hat man jedenfalls die ganze Saison kaputt gemacht. Wochenlang mußten wir die riesigen Kipplaster mit den Sandladungen ertragen, wochenlang wird es dauern, bis der ganze Mist wieder abgetragen wird. Dann ist es Oktober. Von der schönsten Jahreszeit haben die Priwallbewohner außer

2004
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12.2004
1625 Bewohner
Vereins-Mitglieder:324
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW            Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder

Bewohner und Gäste des Priwalls dürfen sich auf noch bessere Erholungsmöglichkeiten auf der Halbinsel freuen: Auf Initiative der Naturschutzbehörden werden nun im Naturschutzgebiet "Südlicher Priwall" die Voraussetzungen für eine naturverträgliche Erholung ausgebaut: Ein neuer Laufsteg an der Südspitze des Priwalls soll den Erholungssuchenden ermöglichen, den Rundweg an der Trave und der großen Weide entlang auch bei Hochwasser zu genießen. Zudem wird in den nächsten Tagen zwischen dem Traveuferweg und dem Naturschutzgebiet in Höhe des Klärwerks ein Wanderweg befestigt. Das Vogelschutzgebiet Pötenitzer Wiek soll künftig für alle Besucher erlebbar werden, ohne die dort Nahrung und Schutz suchenden Wasservögel zu stören oder zu verscheuchen. Dazu wird der Wanderweg an der Südostspitze des Priwalls ins Landesinnere verlegt, damit die dortigen Strandbereiche sowohl für brütende Vögel im Sommer wie für rastende und nahrungssuchende Vögel im Winter ungestört sind. Gleichzeitig werden nahe des Strandes zwei erhöhte Plattformen aufgebaut, von denen aus die Erholungssuchenden die Natur genießen können und einen freien Blick auf die Pötenitzer Wiek haben. Die Maßnahmen werden vom Ministeriums für Natur, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Schleswig-Holstein bezuschußt.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 04. Mai 2004
Pläne für Priwall

Was wird aus Haus des Kurgastes?

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Steht seit 13 Jahren leer: Das Haus des Kurgastes auf dem Priwall in Travemünde; Foto: Neubauer

Das Haus des Kurgastes ist dem Verfall preisgegeben:Seit 13 Jahren steht der Gebäudekomplex auf dem Priwall in Travemünde leer. Jetzt hat die Bürgerschaft auf Antrag der CDU mit vier Gegenstimmen (Grüne) die Verwaltung beauftragt, eine Planung für das marode Haus sowie für weitere Bereiche (Kran-kenhausgelände, Grundstück des ehemaligen Badehauses am Passathafen) zu erarbeiten. Zügig solle es mit dem Priwall vorangehen, forderte Klaus Petersen (CDU) in der Bürgerschaftssitzung am letzten Donnerstag: im August soll der Bürgerschaft ein Bericht vorgelegt werden.Versuche, das Haus des Kurgastes, das sich in bester Lage direkt hinter den Dünen befindet, touristisch zu nutzen, schlugen bisher fehl. Zuletzt war in Zusammenhang mit der Bewerbung der Hansestadt Lübeck als Austragungsort für die olympischen Segelwettbewerbe 2012 ein Feriendorf im Gespräch. Mit dem Wegfall der Bewerbung, hatten sich diese Pläne erledigt.Die Grünen stimmten gegen den Antrag der CDU. Carl Howe (Grüne) sagte, die Luftbelastung sei auf dem Priwall hoch, weitere Verkehrsströme sehe er daher kritisch. SvenSchindler (SPD) sagte, eine Planung von Teibereichen sei dem Priwall nicht angemessen. 

 Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 25. Mai 2004
Arbeiten für Sand World beginnen

Das Sandskulpturen-Festival Sand World in Travemünde macht in diesem Jahr den Mythos Olympia zum Thema. Tourismusdirektor Johann W. Wagner stellte das Konzept zu der Veranstaltung der Lübeck Travemünde Tourist-Service GmbH (LTS) am vergangenen Freitag vor. Vom 9. Juli bis zum 5. September verwandelt sich der Ostseestrand auf dem Priwall in eine Szenerie aus griechischen Sagen, Mythen und Olympiastädten.Die Arbeiten für die künstliche Strandlandschaft beginnen in wenigen Wochen. In zwei Wochen treffen in Travemünde erste Lieferungen des Sandes ein - es handelt sich um spezielle, "eckige" Sandkörner -, ab Mitte Juni dann verarbeiten rund 75 Skulpteure aus der ganzen Welt 8000 bis 9000 Tonnen Sand zu bis zu elf Meter hohen Kunstwerken.Die Sand World entwickelte sich zu einem Publikumsmag-neten. Im vergangenen Jahr zählte die LTS 450 000 Besucher. Der Einrtitt kostet in diesem Jahr für Erwachsene sechs Euro, für Kinder von fünf bis 11 Jahren drei Euro. Kinder bis zu vier Jahren haben freien Eintritt.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 29. Juni 2004
Was lange währt, wird endlich Spitze
FDP

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Autorin: Dr. Michaela Blunk

Nachdem Travemünde mit Investoren für ein Feriendorf auf dem Priwall sehr schlechte Erfahrungen gemacht hat, liegt jetzt endlich ein fundiertes Angebot vor. Eine in Otterndorf bereits erfolgreich betriebene, vergleichbare Ferienanlage beeindruckte eine Lübecker Besuchergruppe aus Politik und Verwaltung stark. Die Vorstellung des Projektes durch den dänischen Geschäftsführer vor den entsprechenden Bürgerschaftsausschüssen war ebenfalls überzeugend. Dennoch bestand am Ende keine völlige Übereinstimmung über die Art der Bebauung und das zu beauftragende Konsortium, weil plötzlich ein vor Jahren schon einmal abgesprungener Investor plötzlich wieder aufgetaucht ist. Abgesehen davon, dass er die Stadt schon einmal "sitzen ließ", hat die FDP mit ihrem Antrag zu Gunsten des neuen Anbieters sicherstellen wollen, dass die Bürgerschaft eine eindeutige Entscheidung für ein Feriendorf mit luxuriösen Einzelhäusern auf jeweils eigenem Grundstück fällt. Das Mischsystem ist erfolgreich und bietet Luxus zu Preisen für Jedermann: Die Häuser werden nach Möglichkeit verkauft, aber der Käufer verpflichtet sich in dem Kaufvertrag, sein Haus umgehend in die Hand einer Ferienhausvermietung zu geben. Er selbst kann auch nur einmal Urlauber in seinem Haus sein. So wird die Finanzierung des Gesamtobjektes gesichert und gleichzeitig eine in der Woche tote Zweitwohnungssiedlung verhindert. Die Infrastruktur bietet ganzjährigen Urlaub. Die FDP will für das Priwall-Gelände durchgehend die großzügigere Lösung. Der überraschend wieder aufgetauchte Investor bietet neben seiner wenig Vertrauen erweckenden Vergangenheit eine engere Ferienkleinstadtbebauung. Außerdem liegt es in der Absicht und im Interesse des von der FDP "gewollten" Konsortiums, dass die ersten 50 von etwa 200 Häusern bereits im Jahr 2005 fertig sein werden. Dafür ist aber eine eindeutige Entscheidung seitens der Politik und eine zügige Bearbeitung durch die Verwaltung nötig

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 03. August 2004
Mehr BürgerInnen-Beteiligung an der Priwall-Planung nötig
V.i.S.d.P: Lilo von Holt
Bündnis 90 / Die Grünen

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Autorin: Lilo von Holt
In der letzten Bürgerschaftssitzung wurde die schnelle Umsetzung eines Feriendorfes auf dem Priwall beschlossen. In einem ersten Bauabschnitt sollen ca. 50 Ferienhäuser schon im Jahr 2005 realisiert werden. Gleichzeitig wurde der Bürgerschaftsbeschluss vom 25.01.2001 (mit der Bindung an die Sarcon-Gruppe) aufgehoben. Unsere Fraktion Bündnis 90/Die GRÜNEN beantragte, die 2001 beschlossene Beteiligung der PriwallbewohnerInnen in einer begleitenden Projektgruppe sicher zu stellen. Die Mehrheit in der Bürgerschaft stimmte dagegen.Warum wird die intensive Beteiligung und Mitgestaltung von Bürgerinnen und Bürgern an Ihrem lokalen Umfeld nicht gewünscht?In der Vergangenheit forderten die PriwallbewohnerInnen mehrfach die Entwicklungsmaßnahmen in Ihrem Zusammenwirken darzustellen. Es sollte ein "städtebauliches Neuordnungskonzept" erarbeitet werden. Auch wir GRÜNEN fordern im Rahmen des Planungsverfahrens die bauliche, verkehrliche, touristische und ökologische Belastbarkeit des Priwalls darzustellen. Die einzelnen Baumaßnahmen und Eingriffe dürfen nicht alle für sich isoliert betrachtet werden. (Das wäre die sogenannte Salamitaktik). Auch das Umweltrecht fordert die Abschätzung der zeitlichen und räumlichen Auswirkungen, zu denen sich Einzelmaßnahmen summieren. Dazu gehören Flächenbebauung, Besucher-Andrang, Verkehr mit Abgasen, auch die Veränderungen der technischen und sozialen Infrastruktur. Die Veränderungen können positiv oder negativ, erwünscht oder unerwünscht sein, aber sie müssen vor Realisierung einer Maßnahme bekannt sein.Die naturräumlichen Potentiale des Priwalls sind einzigartig und schützenswert. Eine weitere Entwicklung muss im Sinne von nachhaltigem Tourismus geschehen. Diese Nachhaltigkeit ist zur Zeit beim Priwall nicht gegeben. 

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 17. August 2004
Sand World:Schon 200 000 Besucher

Hildegard und Christoph Stellmach aus Germaringen bei Kaufbeuren im Allgäu sind in der vergangenen Woche als 200000. Besucher der Sand World von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe persönlich begrüßt worden. Er überreichte dem glücklichen Gewinnerpaar einen Geschenkgutschein für eine Tagesfahrt auf dem Traditionssegler "Gotland" im Rahmen der Baltic Sail Travemünde (siehe unten)."Die Sand World ist ein echter Publikumsmagnet und ein Glücksfall für die touristischen Leistungspartner in der Hansestadt Lübeck und für die gesamte Urlaubsregion Lübecker Bucht", kommentierte Saxe. Er sei überzeugt, daß der Besucherstrom zum Sandskulpturenpark am Priwallstrand auch in den kommenden Wochen noch anhält. Die Sand World öffnete am 9. Juli und kann noch bis zum 5. September täglich besichtigt werden.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 28. Dezember 2004
Priwall-Wochenendhausgebiet
Entwurf für den B-Plan liegt bald aus
Anfang Januar 2005 liegt der Entwurf für einen Bebauungsplan für das Wochenendhausgebiet auf dem Priwall in Lübeck-Travemünde öffentlich aus. Zudem wird die Bauplanung während einer öffentlichen Informationsveranstaltung auf dem Priwall vorgestellt.Wie der Bereich Stadtplanung der Hansestadt Lübeck jetzt mitgeteilt hat, konnten viele Pächter bereits die Parzellen ihrer Wochenendhäuser auf dem Priwall von der Hansestadt Lübeck erwerben. Im Sommer diesen Jahres wurde vom Bauausschuss der Lübecker Bürgerschaft ein aus dem Jahr 1961 stammender Aufstellungsbeschluss für einen Bebauungsplan aufgehoben und für dieses Gebiet ein neuer Aufstellungsbeschluss in Verbindung mit einer Veränderungssperre gefasst. In der Zwischenzeit arbeitete der Bereich Stadtplanung einen Vorentwurf eines Bebauungsplans aus.Im wesentlichen beinhaltet dieser Bebauungsplanvorentwurf die Vereinbarungen, die den Kaufverträgen zu Grunde liegen. Es ist erforderlich einen Bebauungsplan aufzustellen, um die privatrechtlichen Regelungen in der Teilungserklärung der Kaufverträge durch öffentliches Recht zu ergänzen.Zur Sicherung der Ziele der Bebauungsplanung ist eine Veränderungssperre erlassen worden. Baugesuche, die den Zielen der Planung widersprechen, sind nicht genehmigungsfähig. Die Veränderungssperre erlischt mit der Rechtsverbindlichkeit des Bebauungsplanes. Für Bauanträge, die den künftigen Festsetzungen entsprechen, kann eine Ausnahme von der Veränderungssperre durch den Bauausschussbeschlossen werden.Ab Mittwoch, 5. Januar 2005, kann bis zum 19. Januar 2005 dieser Entwurf im Foyer des Fachbereiches Planen und Bauen, Mühlendamm 12,eingesehen werden.
 

Brücke an der Südspitze des Rundwanderweges Südlicher Priwall ist fertig

Gespräch mit dem neuen Bausenator:
Das Krankenhausgelände wird voraussichtlich von SANA gekauft Es wird dort über eine Wohnbebauung nachgedacht.
Einigung mit dem Bausenator:

Abriss der Bauruinen auf dem Priwall(Haus des Kurgastes, Badehaus)

Probleme mit den Jgdl. der BBT Seemannschule, Hr. Hartke SHS und Herr Seidel wollen versuchen durch interne Maßnahmen Problem zu lindern.

Sperrung Wanderweg südlicher Priwall

Krankenhaus ist jetzt SANA –GmBH, wird nach Travemünde verlegt, wenn Neubau dann Gneversdorfer Weg

Wohin mit den Priwall-Campern. Die Verwaltung schlägt vor, die Wohnwagen ins Naturschutzgebiet „Nördlicher Priwall“ umzusiedeln

Ebenfalls am 12. Mai konnte man in den LN lesen, daß die Lübecker Politiker wieder einmal begeistert waren, und zwar über einen neuen Priwall-Bebauungsplan, der vom dänischen Ferienhausvermieter Dan-Center vorgelegt wurde. Vorgesehen für die Bebauung sind verschiedene Typen von Holzhäusern im dänischen Stil und unterschiedlichen Größen. Die Privateigentümer, die die Häuser erwerben können, sollen zur Vermietung verpflichtet werden. Sowohl Richard Schrader, 1. Vorsitzender des GVT und des Ortsrates, und Michael Lempe, der die 250 Mitglieder des Vereins der Priwallbewohner vertritt, fanden die geplanten Hauseinheiten als durchaus ansprechend.

Am 9. August wurde mit 31,7 Grad in Lübeck ein Hitzerekord aufgestellt. In Travemünde waren die Strände an der Strandpromenade und auf dem Priwall voll besetzt.

Am 18. November erfahren die Travemünder aus den LN, dass die dänische Firma Planet-Haus auf dem Priwall bauen will. Geschäftsführer Sven Hollesen bestätigte das Interesse seines Unternehmens. Insgesamt sind 120 Häuser, die ausschließlich touristisch genutzt werden sollen, geplant.

Im August wurde die Holzstatue „Fiete“, eine vom Bildhauer Claus Görtz aus Holz geschnitzte 3m hohe Skulptur, auf einem Dalben zwischen der PASSAT und der Südermole vom Verein „Rettet die PASSAT“ aufgestellt.

Das Priwall-Krankenhaus wird geschlossen. Dafür eröffnet 2005 die neue Sana Praxis-Klinik am Ortseingang von Travemünde am Dreilingsberg.

Schließung des Familiencampingplatzes der Kurverwaltung, er muss den Feriendörfern weichen. Der Minigolfplatz am Dünenweg wird geschlossen, das Grundstück wird für die Erstellung der Feriendörfer gebraucht

50 Jahre Freiwillige Feuerwehr auf dem Priwall,

Abriss des ehemaligen „Haus des Kurgastes“ am Dünenweg hat begonnen

2005
Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2005
                                              1567 Bewohner
Mitglieder:297
 Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2005   1) 4 443 300     1 091 00    12 000                   12 000
1) ab Mitte 2002 kostenlose Mitführung von Fahrrädern

Am 4. Februar hatten mehr als 8000 Bürger in Travemünde, auch auf dem Priwall, kein Wasser. Bei Erdarbeiten an der Ivendorfer Landstraße war ein Hauptwasserrohr beschädigt worden. Nach kurzer Zeit stand die Ivendorfer Landstraße zwischen Teutendorfer und Rönnauer Weg unter Wasser. Auch der Bahnverkehr musste unterbrochen werden.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 29. März 2005
SPD fordert neue Flächen zum Zelten auf dem Priwall
SPD

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Autor: Sven Schindler

V.i.S.d.P. Peter Reinhardt

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion ist sehr froh darüber, dass sich auf dem Priwall nach langem Dornröschenschlaf endlich etwas tut. Mit dem von der Verwaltung vorgestellten Masterplan für den Bereich nördlich der Mecklenburger Landstraße - zwischen Passathafen und Wochenendhaussiedlung - werden die planerischen Grundlagen für das von dänischen Investoren geplante Feriendorf geschaffen. Die SPD unterstützt seit langem die Planungen, den Priwall für einen naturnahen und landschaftsbezogenen Erholungstourismus zu entwickeln. Der Bau einer Ferienhaussiedlung soll darüber hinaus neue Impulse für den Fremdenverkehr in Travemünde geben und das vorhandene Angebot ergänzen. Ebenso wichtig ist für die SPD jedoch, dass

1) die Promenade an der Travemündung aufgewertet wird;

2) gleichzeitig das Naturschutzgebiet im Süden des Priwall unangetastet bleibt;

3) bereits jetzt Überlegungen für das Gelände des vor dem endgültigen Aus stehenden Priwall - Krankenhauses angestellt werden;

4) auf dem Priwall Erholungsangebote für alle Bevölkerungsschichten erhalten bleiben.

Die SPD erwartet, dass die Umsetzung der Planungen mit dem notwendigen Augenmaß erfolgt. Auf dem Priwall darf es nicht zu einer Verdrängung von nicht so betuchten Feriengästen kommen. Mit der SPD ist daher die Gleichung "hochwertiger Tourismus und städtebauliche Aufwertung" durch rigorose Verdrängung von Zelt-Urlaubern nicht zu machen.

Die SPD-Fraktion beabsichtigt daher, in der nächsten Bürgerschaftssitzung einen Antrag einzubringen, mit dem die Verwaltung aufgefordert wird, für die durch den Bau des geplanten Feriendorfes wegfallenden Zeltplätze Ersatzflächen zu suchen. Geprüft werden soll z.B., ob im räumlichen Zusammenhang mit dem hauptsächlich von Dauercampern genutzten Campingplatz am Passathafen dort auch Flächen zum Zelten ausgewiesen werden können.

Im April 2005 kommt es zu einer Spontandemonstration von Anwohner und Freunde des Priwalls gegen die Sperrung des ufernahen Weges entlang der Pötenitzer Wiek im Naturschutzgebiet „Südlicher Priwall“. Angeblich soll diese unpopuläre Maßnahme wegen des Vogelschutzes getroffen worden sein. Auf Initiative des Vereins findet eine Podiumsdiskussion zum Thema “Ärger um eine Weidenzaun „ statt.

Teilnehmer: Hr. Lammert, Leiter der Unteren Naturschutzbehörde, Hr. Fähser Bereichsleiter Stadtwald, u. Hr. Braun Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer. Dem neuen Wanderweg Südlicher Priwall wird nach langen Verhandlungen mit einem Kompromiss zugestimmt. Die Possehlstiftung hat die Planung/Umsetzung finanziell unterstützt.

 Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 10. Mai 2005
A M T L I C H E B E K A N N T M A C H U N G
Bauleitplanung der Hansestadt Lübeckhier: Bekanntmachung der öffentlichen Auslegung des Entwurfes für den Bebauungsplan 33.03.00 - Wochenendhausgebiet Priwall - nach § 3 (2) BauGB

Der Bauausschuss der Hansestadt Lübeck hat in seiner Sitzung am 02.05.2005 die öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes 33.03.00 - Wochenendhausgebiet Priwall - im Stadtteil Travemünde beschlossen.

Dieser Beschluss wird hiermit bekanntgemacht.

Gemäß § 13 (3) BauGB (vereinfachtes Verfahren) wird für diesen Bebauungsplan keine Umweltprüfung durchgeführt.

Durch den vorgenannten Bebauungsplan soll das bestehende Erscheinungsbild der Wochenendhaussiedlung gesichert werden.

Der räumliche Geltungsbereich dieses Bebauungsplanes liegt im Stadtteil Travemünde, Gemarkung Trave und Dassower See, Flur 1 und umfasst die Flurstücke 15/100 und 15/118 sowie teilweise die Flurstücke 15/161 und 15/162.

Der Entwurf des Bebauungsplanes 33.03.00 - Wochenendhausgebiet Priwall - bestehend aus der Planzeichnung - Teil A -, dem Text - Teil B - und der dazugehörigen Begründung, liegt in der Zeit vom 18.05.2005 bis einschließlich 20.06.2005 montags bis mittwochs jeweils von 08.00 bis 15.00 Uhr, donnerstags von 08.00 - 18.00 Uhr sowie freitags von 08.00 bis 12.00 Uhr im Fachbereich Planen und Bauen der Hansestadt Lübeck, Bereich Stadtplanung, Mühlendamm 12 (Foyer) - Erdgeschoss öffentlich zur Einsichtnahme aus. Während der Auslegungsfrist können von allen an der Planung Interessierten Anregungen schriftlich eingereicht oder zur Niederschrift vorgebracht werden.

Lübeck, 09.05.2005

Hansestadt Lübeck

Der Bürgermeister

Fachbereich 5 - Planen und Bauen

Bereich Stadtplanung

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 17. Mai 2005
Dänisches Flair auf dem Priwall
Auf 71.000 Quadratmeter sollen sechs "Dörfer" entstehen

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Auf dem Priwall sollen bald erste Luxusferienhäuser entstehen.; Foto: M. S. Niemann

Ein bisschen Dänemark auf den Priwall holen, das möchte Planet-Haus Geschäftsführer Sven Hollesen. Nach langen Verhandlungen und Zustimmung der Bürgerschaft für den Flächenverkauf am 28. April ist der Deal zwischen dem Investor aus Rellingen und der Hansestadt Lübeck nun perfekt: Im Frühjahr 2006 werden erste Bagger auf dem Priwall anrollen, damit bereits zur nächsten Hauptsaison Touristen den dänischen Flair schnuppern können. Bis dahin wird weitergeplant und perfektioniert.

Der Kaufvertrag zwischen Planet-Haus und Lübeck wird in diesen Tagen beurkundet, der städtbauliche Vertrag wurde bereits unterzeichnet. Planet-Haus baute allein in Dänemark in den vergangenen Jahren rund 6.000 Ferienhäuser und ist einer der größten Ferienhaus-Hersteller Deutschlands.

110 Ferienhäuser geplant

Als ein "Premium-Feriendorf" bezeichnete Bürgermeister Bernd Saxe die entstehende Anlage zwischen dem Gelände der Sandworld im Westen und der Wochenendhaussiedlung im Osten.

Insgesamt sollen sechs so genannte Dörfer mit 110 Häusern zwischen 68 und 214 Quadratmeter Größe auf 71.000 Quadratmeter Fläche entstehen. Das Investitionsvolumen beträgt rund 35 Millionen Euro.

Im nächsten Jahr wird mit dem Bau von "Dorf 1" und seinen 19 Häusern im Wert von sechs Millionen Euro begonnen, im Jahr darauf folgt das zweite mit 20 HäuserVollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbarn.

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 23. August 2005
Zelten auf dem Priwall
Bündnis 90 / Die Grünen

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Autor: Volker Koß

V.i.S.d.P.: Lilo von Holt

In den Großen Ferien habe ich mit meiner 14jährigen Tochter eine Fahrradtour gemacht. Ihre Freundin Maria war auch dabei. Zum Eingewöhnen sind wir am ersten Tag nur bis zum Priwall gefahren und haben auf dem Campingplatz an der Mecklenburger Straße gezeltet. Unter großen Kiefern, neben zwei Frauen mit ihrer Honda, einer Familie mit 6jährigem Kind aus Moers, zwei Müttern mit ihren fünf kleinen Kindern in einem alten Bulli mit geteilter Scheibe. . . Alle hatten die Sand World besucht. Am späten Nachmittag war der Platz voll. Weitere Gäste wurden bedauernd abgewiesen. An einem Montag vor der Travemünder Woche!

Den städtischen Campingplatz beim Wachturm der Wasserwacht, auf dem wir früher gezeltet haben, hat die Stadt letztes Jahr im Oktober geschlossen. Wegen mangelhafter Sanitäranlagen, heißt es. Der wahre Grund sind die geplanten Ferienhäuser für gutbetuchte Urlauber. Der Campingplatz an der Mecklenburger Straße wird nächstes Jahr gegen den Willen des Pächters geschlossen. Campinggäste passen nicht zum Ambiente der geplanten Ferienhäuser.

Wir sind auf dem Ostseeküstenradweg nach Norden gefahren. Der nächste Zeltplatz kam nach 25 Kilometern in Sierksdorf. Er war voll. Ab Neustadt gibt es Zeltplätze in Hülle und Fülle.

Richtung Wismar sind es vom Priwall aus auch 25 Kilometer zum nächsten Zeltplatz an der Wohlenberger Wiek. Gerade die richtige Entfernung für Kinder zwischen sechs und zwölf, die selber Rad fahren. Werden die Zeltplätze auf dem Priwall geschlossen, wird der Ostseeküstenradweg für Familien mit Kind im Raum Lübeck unpassierbar! Ferienhaus- oder Campinggäste? "Entweder - oder" ist nie eine sinnvolle Lösung. Die Lübecker GRÜNEN werden das Thema "Zelten auf dem Priwall" wieder in die Bürgerschaft tragen.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 18. Oktober 2005
Priwall im Umbruch
CDU

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Autor: Klaus Petersen

V.i.S.d.P: Klaus Puschaddel

Im April dieses Jahres hat die Bürgerschaft dem Bau von über 100 Ferienhäusern der gehobenen Luxusklasse nach dänischem Vorbild zwischen dem Sand-World - Areal und der Wochenendhaussiedlung beschlossen. Diese Häuser werden auf knapp 71.000 Quadratmetern mit einer Investitions- summe von 35 Millionen Euro gebaut. Dieses neue Feriendorf ist eine positive Sache für die zukünftige Entwicklung des Priwalls. Zum Bau dieses Dorfes sind aber große Umstrukturierungsmaßnahmen erforderlich. Bedauerlich ist natürlich der Wegfall des zweiten Campingplatzes auf dem Priwall. Der Abriss des "Hauses des Kurgastes", der im ersten Bauabschnitt des Feriendorfes erfolgen wird, ist ein längst überfälliger Schritt, der von allen Bewohnern Travemündes begrüßt wird. Für den im Zuge des ersten Bauabschnittes entfallenden Campingplatz wird gemäß Beschluss der Bürgerschaft ein geeignetes Ersatzgelände gesucht. Dieses gilt auch für die Jugendfreizeitstätte auf dem Priwall, die nach derzeitiger Planung am 31.12.2006 schließen wird. Der erste Spatenstich für das neue Feriendorf wird nach den Vorstellungen des Investors vermutlich im Frühjahr des nächsten Jahres erfolgen. Das Konzept des Feriendorfes hat die Lübecker Bürgerschaft überzeugt. Der Investor hat bereits mit anderen ähnlichen Objekten bewiesen, dass sein Konzept sich betriebswirtschaftlich rechnet. Die Weiterentwicklung des Priwalls mit Hilfe dieses Ferienhauskonzeptes stellt eine große Chance dar. Seit gut 20 Jahren wurde in Travemünde versucht, mit Hilfe von großen Investitionen eine Art Initialzündung für das Ostseebad zu erhalten. Wir haben zum Beispiel in diesen zwei Jahrzehnten einen Investor und Betreiber für das Kurhaus gesucht. Die Suche war zum Schluss - wie man heute sieht - erfolgreich. Ich hoffe, dass die Ferienhaussiedlung die Initialzündung für den Priwall wird. Es wird Zeit, dass der Priwall endlich aus seinem Dornröschenschlaf erwacht.                                                                                                

Dem neuen Wanderweg Südlicher Priwall wird nach langen Verhandlungen mit einem Kompromiss zugestimmt. Die Possehl-stiftung hat die Planung finanziell unterstützt.

Im November 2006 werden in einer Nacht und Nebelaktion bis zu 200 Kiefern im Bereich Autocampingplatz Howolt und Campingplatz der Kurverwaltung gefällt. Der Minigolfplatz schließt, das Haus des Kurgastes wird abgerissen.

09. November:
Informationsveranstaltung durch den Vorstand des „Priwallvereins“ zum Thema Fährgebühren

Gespräch mit dem BÜ Saxe und Herrn Nibbe zum obígen Thema

2006

Einwohnerzahl auf dem Priwall  31.12.2006                                             
1513 Bewohner
 Mitglieder:297
Fährbeförderungen
Jahr             Personen       PKW            Nutzfahrfahrzeuge    Zweiräder2006     
   2) 3 642 000     856 000       12 000                     99 0002) ab 2006 Fahrräder wieder kostenpflichtig


Wahlen: Kassenprüfer Hr: Braasch und Hr.Jahnke

Fest u. Veranstaltungsausschuss Karin Schmidt,Helga Rath,Gudrun Lempe,D.Hahne,H.Briem,M. Brüggmann,James Anderson und P.Be

Informationsveranstaltung durch den Vorstand:
Hochwasserschutz mit der Feuerwehr in Verbindung setzen, Gullies mit Sandsäcken absperren,das Thema Küstenschutz ist ganz schwierig zu behandelnFähre: ab 2007 geplant 5 % Erhöhung, Kritik an den Abfahrtszeiten, die Schulkinder kommen nicht pünktlich zur Schule Hr. Petzel klärt
Herbstversammlung:
Überplanung des Priwalls soll lt. Schreiben vom Stadtplanungsamt vom 27.09.96 demnächst erfolgen

Fährtarife: ab 01.01.2006 PKW 320.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte,ohne Fahrer/Insassen

Informationsveranstaltung durch den Vorstand des Priwallvereins: Hochwasserschutz auf dem Priwall mit der Freiwilligen Feuerwehr. Das Thema Küstenschutz ist ganz schwierig zu behandeln.

LN: Bericht zur Planung des Ausbau der Mecklenburger Landstr. die Anlieger sollen 50% der Kosten zahlen. Der Verein wird sich weigern etwaige Kosten zu tragen, damit der Ferien-hausbetreiber eine neue Straße bekommt.

Ab 23. März werden auf dem Priwall Pappeln gefällt, um das Waldkonzept umzusetzen. Ziel ist das Entstehen eines naturnahen Waldes.

Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung am 30.05.2006 wurde die Vereinsauflösung (Rettet den Priwall e. V.) beschlossen. Das Vereinsvermögen ging zu gleichen Teilen an die Jugendfeuerwehr Priwall und an den Deutsch-Französischen Segelclub Passat e.V. Die Bürgerinitiative Priwall e. V. wurde mit Datum vom 16.10.2007 aus dem Vereinsregister des Amtsgerichtes Lübeck gestrichen.

Die Firma Planet-Haus GmbH baut auf dem Priwall eine Ferienanlage. Der erste Spatenstich am 23. Mai wird von Bürgermeister Saxe, Senator Boden, Geschäftsführer Sven Hollesen und Wilfried Doll gesetzt.

5. August:

Blaualgen in der Ostsee vorm Travemünder Strand bewirken ein Badeverbot. An mehreren Tagen im August verhindern die Algen das Baden.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 14. Februar 2006
Priwall: Erster-Klasse-Urlaub zu annehmbaren Preisen
FDP
V.i.S.d.P.:
Dr. Michaela Blunk

Das Priwall-Dorf verdrängte sogar die dramatische Weltpolitik aus der Schlagzeile der LN. Endlich wird der Priwall ein zusätzlicher Magnet für Travemünde und die ganze Stadt. Die Lübecker FDP hatte sich nach gründlicher Auseinandersetzung mit dem Belegungs- und Finanzierungskonzept der Firma Planet-Haus als erste Fraktion frühzeitig für die großzügige und ansprechende Umgestaltung des Priwall ausgesprochen. Mit einem entsprechenden Antrag in der Bürgerschaft im Juni 2004 haben wir die anderen Fraktionen dazu gebracht, endlich ebenfalls "Flagge zu zeigen" und sich nicht - wie so oft - hinter weiterem Diskussionsbedarf zu verstecken oder sich an die engere Ferienkleinstadtbebauung eines zudem windigen Investors zu klammern. Wenn es nach uns gegangen wäre, hätten erste Urlauber das neue Dorf schon 2005 bezogen und Geld in die Kassen von Stadt und Handel gebracht. Wir begrüßen das Feriendorf mit Einzelhäusern, die so großzügig ausgestattet sind, dass sich auf Wunsch mehrere Mieter den Luxus gemeinsam und ganzjährig leisten können. Aber wie üblich waren die Bedenkenträger gegen jede Veränderung der ursprünglichen Flüchtlingssiedlung und anschließenden Grenzidylle lautstark und mit den üblichen vordergründigen aber leider oftmals wirkungsvollen Vorwürfen zur Stelle: unsozial, umweltfeindlich, Luxusdorf. Die Arbeit mit Unterstellungen gehörte natürlich auch ins Repertoire: Nur die Filetstücke werden bebaut. Heute geniert sich selbst der Vorsitzende des Vereins der Wochenendhausbesitzer, Herr Klempin nicht, als angeblichen Erfolg zu feiern, dass seine von Beginn an grundlosen Unterstellungen nicht wahr geworden sind. Aber noch verräterischer ist seine heutige Feststellung, dass sich der Priwall nicht zu seinem Nachteil verändern wird. Sein und anderer Gegner Ziel war doch die Bewahrung eines Priwall der 50er Jahre.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 14. Februar 2006
Initialzündung für Travemünde
Rund 1.000 Betten sollen in den kommenden zehn Jahren auf Priwall entstehen

Der Deal ist perfekt: Nach Flächenverkauf des Priwallgeländes an die dänische Firma Planet-Haus Ende April vergangenen Jahres (SZ berichtete) sind nun die Verträge zwischen dem Ferienhaus-Bauer und den Ferienhaus-Betreiberfirmen Novasol und Landal Greenparks unterzeichnet worden.Novasol aus Dänemark ist Europas größter privater Ferienhausanbieter mit rund 17.000 Domizilen in 16 verschiedenen Ländern. Die niederländische Firma Landal Greenpark betreibt rund 10.000 Häuser europaweit.Die Investition in die 135 dänischen Ferienhäuser zwischen 68 und 214 Quadratmeter auf zirka 61.7000 Quadratmeter Fläche beziffert Planet-Haus-Chef Sven Hollesen mit 35 bis 40 Millionen Euro. "Mit dem Bau der ersten von 23 Häuser für Dorf 1 wird im Juni begonnen", so Hollesen. Noch in dieser Saison sollen diese bezugsfertig sein. So wird bereits im neuen Novasol-Katalog auf zwei Seiten für Travemünde-Priwall, seinen feinsandigen Strand und den drei verschiedenen exklusiven Ferienhäusern geworben."Die Dörfer 1, 2 und 3 sollen zügig fertig sein", bestätigt Bernd Muckenschnabel, Novasol-Direktor. Diese Häuser liegen in seinem Bereich, die Dörfer 4, 5 und 6 werden von Landal Greenparks vermietet. Alle Dörfer sollen in den nächsten zehn Jahren entstehen, Dorf 2 mit 13 und Dorf 3 mit 27 Häuser bis 2007. Mit allen Dörfern werden rund 1.000 Betten auf dem Priwall entstehen.Für Bürgermeister Bernd Saxe ist der Bau der Ferienanlage Priwall eine Bereicherung: "Die Investition hilft Travemünde auf dem Weg nach vorn", so Saxe. Voran gegangene Kritik, Planet-Haus bebaue zunächst nur die "Sahnestückchen" auf dem Priwall, entschärfte Bausenator Franz-Peter Boden (SPD). "An den Stellen, an denen Kritiker befürchten, sie würden nicht bebaut, werden Häuser entstehen", erklärte Boden. Auch die Jugendfreizeit-Stätte kann zunächst bis Ende 2007 betrieben werden.Die Fraktionen der CDU und SPD begrüßten die Vertragsunterzeichung zwischen Planet-Haus und den Betreibern. Der stellvertretende CDU-Fraktionsvorsitzende Klaus Petersen bezeichnete die geplante Bebauung als "Initialzündung für Travemünde". SPD-Chef Peter Reinhardt sagte: "Die Anlage wird den Priwall beleben, ist förderlich für den Tourismus". Parallel sei von der Verwaltung darauf zu achten, dass Ersatzplätze für Zelter und Camper gefunden werden. msn

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 28. Februar 2006
Abbriss auf dem Priwall begonnen
Neues Feriendorf verzeichnet bereits erste Buchungen

Nun wird es ernst: In der vergangenen Woche rückten Abrissbagger auf das Geländes des "Haus des Kurgastes" auf dem Priwall. Das aus dem Jahr 1959 stammende und seit längerer Zeit leer stehende Zentrum weicht dem Feriendorf einer Investorengruppe. Vorgesehen sind sechs Dörfer mit insgesamt 110 Häusern. Für das neue Ferienzentrum liegen bereits Buchungen vor. Den Startschuss zum Abriss des alten Hauses des Kurgastes gaben gemeinsam Oliver Gut (DEHOGA), Projektleiter Ulrich Kuss, Bürgerschaftsmitglied Klaus Petersen, Kurdirektor Uwe Kirchhoff, der 1. Vorsitzende des Travemünder Verkehrsvereins Wolfgang Büchtmann und Richard Schrader vom Travemünder Ortsrat. Wie zu hören war, wird durch die Ferienhäuser keine direkte Konkurrenz erwartet, da es sich dabei um eine bisher in dieser Weise hier nicht vorhandene und auch nicht vergleichbare Unterkunftsform handelt. Im Gegenteil: Sie alle sehen im Bau der Ferienhaussiedlung eine weitere Verbesserung im Angebotsspektrum.RB

 Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 30. Mai 2006
"Riesenschritte" in Travemünde
1. Spatenstich Priwall-Ferienanlage - Strandbahnhof - Namensgebung "Fährplatz"

Jetzt fehlt nur noch das richtige Wetter, und die Sommersaison kann beginnen! Pünktlich zur Saisoneröffnung erlebte Travemünde in der vergangenen Woche gleich drei Highlights, die die schöne Tochter Lübeck noch attraktiver machen wird.Spatenstich FeriendorfAm Dienstag setzten Bürgermeister Bernd Saxe, Bausenator Franz-Peter Boden (beide SPD) Planet-Haus-Geschäftsführer Sven Hollesen und Wilfried Doll (IHB-Gruppe) zum ersten Spatenstich für den Bau der Ferienanlage auf dem Priwall an. Bis April 2007 soll das erste der sechs Dörfer fertig sein, bis Herbst 2007 sollen dann insgesamt drei Dörfer mit 63 der insgesamt 135 geplanten Ferienhäuser entstehen. Ab Oktober diesen Jahres könnten sich erste Feriengäste bereits in die Luxus-Unterkünfte einmieten, erklärte Sven Hollesen. "Bereits in vier Wochen werden die ersten Häuser geliefert", so Hollesen weiter. Planet-Haus investiert rund 40 Millionen Euro in das 71.000 Quadratmeter große Feriendorf. Ein Großteil der Häuser werden im mecklenburgischen Demmin produziert. "Die Montage der Häuser vor Ort sollen Lübecker Bauleute übernehmen", versprach Wilfried Doll von IHB Wismar. DVollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbarie f

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 06. Juni 2006
Gute Tage für Travemünde

CDUV

.i.S.d.P: Klaus PuschaddelDas Ostseebad Travemünde hat im Moment Grund zum Feiern. Der erste Spatenstich für das neue Feriendorf auf dem Priwall. Am gleichen Tag wird der neu renovierte Strandbahnhof seiner Bestimmung übergeben. Der neu gestaltete Fährplatz wird mit den neuen Verkehrsflächen seiner Nutzung zugeführt. Dies sind wirklich gute und wichtige Tage für Travemünde. Auf Bestreben der CDU-Fraktion wurde seinerzeit das Feriendorf auf dem Priwall als mögliche Nutzung in die öffentliche Diskussion gebracht. Es war die CDU-Bürgerschaftsfraktion und der CDU-Ortsverband Travemünde, die in Form von öffentlichen Rathausforen mit Hilfe der heutigen Investoren die Projekte im Ostseebad der Bevölkerung vorstellten und erläuterten und mit ihrer Mehrheit für deren Realisierung sorgten. Und es war ein CDU-Bürgerschaftsantrag, der die Umnutzung des Strandbahnhofes in seiner neuen Form zum Inhalt hatte. Wir hätten uns natürlich nach Eröffnung des Arosa-Hotels und dem Umbau des Casino-Hotels eine etwas schnellere Abarbeitung dieser Vorgaben gewünscht. Das Ergebnis kann sich dafür aber heute sehen lassen. Mit dem Beginn dieser neuen Projekte und der Fertigstellung des Strandbahnhofes ist der Umbau Travemündes in ein Kurbad des 21. Jahrhunderts wieder einen großen Schritt vorangekommen. Jetzt fehlen noch die Fertigstellung der Paul-Brümmer Straße und die Neukonzeption des inneren Kurgebietes sowie die Fertigstellung des Hafengeländes am Skandinavienkai. Wir werden diese wichtigen Punkte auch gegen die "Unkenrufe" und "Neiddebatten" einiger Bürgerschaftsfraktionen durchsetzen. Travemünde hat in der Vergangenheit lange genug im Dornröschenschlaf gelegen. Wir wollen, dass die schönste Tochter Lübecks sich auch zukünftig ihren Besucherinnen und Besuchern noch attraktiver präsentieren kann.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 20. Juni 2006
Sand World 2006: Manege frei!
Zirkus ist das große Thema des 5. Skulpturenfestivals vom 7. Juli bis 3. September

Schon jetzt sind Groß und Klein gespannt, wie rund 75 Skulpteure aus aller Welt ab dem 26. Juni das diesjährige Thema der Sand World "Manege frei - Der Zirkus kommt" umsetzen. Zu bestaunen werden die Sandgebilde ab dem 7. Juli bis zum 3. September sein.Das Wichtigste, der Sand, wurde vergangenen Mittwoch am Kohlenhof auf dem Priwall angeliefert: Insgesamt 5.000 Tonnen Basissand aus dem mecklenburgischen Roggenstorf und 4.000 Skulptursand aus dem niederländischen Cuijk an der Maas. Die fünf Schiffe mit dem speziellen Skulpturensand kamen über den Rhein, Dortmund-Ems-Kanal, Mittelland-Kanal und Elbe-Seitenkanal durch den Elbe-Lübeck-Kanal bis hin zur Travemündung. Die Flächen, auf denen nun die Zirkuswelt mit ihren 37 Stationen entstehen wird, wurdden auf dem 10.000 Quadratmeter großen Areal bereits vermessen und markiert. Jetzt beginnt das Verdichten, das "Compacten", des Sandes, damit die Carver aus dem stapelbaren, da eckigen, Sand und Wasser ihre phantasievollen Gebilde - Dompteure mit ihren tierischen Partnern, Artisten, Magier, einen Elefantenturm und den zwölf Meter großen Riesen-Clown - formen können. Den Besucher wird eine Zeitreise durch die Zirkusepochen erwarten, vom Circus Maximus um 500 v. Chr., den Wandermanegerien im 19. Jahrhundert bis zum heutigen Moskauer Staatszirkus, dem Cirque du Soleil und berühmte deutsche Zirkusfamilien.Als "schön und kreativ umsetzbar" bezeichnet Floris Vogel, Aufbauleiter der holländischen Firma Inaxi, die Motto der nunmehr fünften Sand World. Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 04. Juli 2006
Die Entstehung einer Zirkuswelt

Manege frei: Allerlei fantastische Figuren aus Sand wachsen auf dem PriwallElefanten, Löwen, starke Männer und zierliche Frauen wachsen in diesen Tagen aus dem Sand am Priwallstrand in Travemünde. Zum fünften mal wird dort direkt an der Ostsee auf 10.000 Quadratmetern aus 9000 Tonnen Sand ein fantasievoller Skulpturenpark entstehen. In diesem Jahr dreht sich alles rund um den Zirkus, seine Geschichte und seine bekanntesten Künstler. So arbeiten einige der 75 internationalen Sandkünstler an den Figuren von Siegfried und Roy oder den Artisten aus dem russischen und chinesischen Staatszirkus.Mit etwa zwölf Metern sind die Figur eines überdimensionalen Clowns und eine Elefantenpyramide die höchsten Figuren. Die übereinander stehenden Dickhäuter bilden den Körper für eine Zuschauertribühne und werden von der Holländerin Anique Kuizenga aus dem Sand geschnitten. Sie ist eigentlich Illustratorin, arbeitet aber bereits seit elf Jahren als Sandskulpteurin. Auch in Travemünde war sie bis auf das vergangene Jahr jedes Mal bei der Sandworld dabei.Genauso geht es Jeroen van de Vlag (35). Er arbeitet bereits seit 15 Jahren als Sandkünstler und ist in diesem Jahr mit der Figur des Zirkusdirektors beauftragt. "Er zählt sein ganzes Geld und es gibt einen ganz kleinen Haufen für die Artisten und ein paar Nüsse für die vielen Tiere", erklärt der Holländer, der den Zirkusdirektor wie einen Mafiaboss aussehen lässt. Sein Lieblingswerkzeug dabei ist im Moment ein einfaches Besteckmesser, wobei sich das auch schnell wieder ändern kann. Die Carver, wie sich die Künstler nennen, nutzen alles, womit sie den Sand schaben, schneiden oder anders in Form bringen können.Täglich von 9 bis 18 Uhr arbeiten die 75 Sandkünstler und viele andere Helfer daran, dass die Sandworld bis Zur Eröffnung am 7. Juli steht. "Wie in den vergangenen Jahren werden auch diesmal noch einige letzte Arbeiten an den Figuren in den ersten tagen der Veranstaltung vollendet. So haben die Besucher noch die Möglichkeit, zu erleben, wie die Figuren aus Sand geschaffen werden", sagt Levka Buchholz von der Lübeck und Travemünde Tourist Service GmbH, die den Veranstalter Otto Schlüter bei der Organisation und dem Aufbau unterstützt."Manege frei" heißt es in der Sandworld ab dem 7. Juli täglich von 10 bis 23 Uhr. Erwachsene zahlen sechs Euro, Kinder bis elf Jahre drei Euro Eintritt. Für Kinder wird vormittags und nachmittags eine Zirkusanimation angeboten, bei deren Abschluss die kleinen sogar selber in einer Manege auftreten können. Informationen zur Buchung und zu den wechselnden Veranstaltungen in der Sandworld gibt es auch im Internet unter www.sandworld.de. mab

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 01. August 2006
Festival für die Sinne
Sand World "anders sehen"

Eine Pyramide aus großen Elefanten, Löwen hinter dicken Käfiggittern und ein großes Clownsgesicht um das sich eine Achterbahn schlängelt - bei der Sand World am Priwallstrand in Travemünde werden in erster Linie die großen und Detailreichen Figuren ganz aus Sand von den Besuchern bestaunt. Doch die Sandworld will ein Festival für alle Sinne sein. Im Catering-Bereich werden Genüsse für den Gaumen geboten, das Barfußlaufen im Sand regt die Sinne in den Fußsohlen an und mit einer speziellen Beschilderung und umhängbaren Geräten für eine Audioführung ermöglichen es die Veranstalter auch Blinden und Sehbehinderten das Festival der Sandskulpturen am Strand der Ostsee zu genießen. Die Stimmen von Robert Missler, der unter anderem für die Sesamstraße synchronisiert und Marion von Stengel, die die deutsche Stimme von Angelina Jolie und Pamela Andersen verkörpert, führen die Besucher durch die diesjährige Zirkuswelt ganz aus Sand. Dazu wurde eine spezielle Beschilderung aufgestellt, die alle Figuren in besonders kontrastreicher Normalschrift und in Blindenschrift erklären. Veranstalter Otto Schlüter und der Staatssekretär des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Familie, Jugend und Senioren des Landes Schleswig-Holstein, Dr. Hellmut Körner erlebten am eigenen Leib, wie Blinde die Sandworld erleben.

 

Vollständiger Artikel über Archiv Stadtzeitung Lübeck abrufbar

 

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 22. August 2006
Keine Bürgschaft für die Sand World!
FDPV.i.S.d.P.: Thomas Schalies

Die Sand World auf dem Priwall ist eine schöne Sache. Da gibt es keinen Zweifel. Doch leider nehmen die Besucherzahlen ab und das Spektakel droht, zu einem finanziellem Verlustgeschäft zu werden. Da bietet der Wirtschaftssenator großzügig an, die Stadt könne doch eine Bürgschaft stellen, damit ein privater Investor eine Absicherung bekäme.Warum greife ich diesen Vorgang auf? Er zeigt beispielhaft ein typisches Verhalten, dass sowohl in der Verwaltung, aber meist eher in der Politik anzutreffen ist. Wenn etwas nicht läuft, dann soll die Stadt einspringen. Haben diejenigen, die so etwas fordern, immer noch nicht begriffen, dass unsere Hansestadt ganz einfach nicht den finanziellen Spielraum hat, Geld in alles mögliche zu stecken?Die Sand World braucht ganz sicher keine Anschubfinanzierung mehr. Die Veranstaltung läuft seit mehreren Jahren. Wenn jetzt weniger Besucher dort hinkommen, so würde ein Kaufmann logisch folgern, dass das Angebot uninteressant wird und die Nachfrage sinkt. In einem solchen Fall überlegt er sich etwas, was die Nachfrage stärkt, oder er stellt sein Angebot ein, bevor er damit gegen die Wand fährt. Eine städtische Bürgschaft stärkt sicherlich nicht die Nachfrage, sondern belastet nur den städtischen Haushalt. Denn ohne Erfolg versprechendes Konzept sind Verluste absehbar.Die FDP-Fraktion spricht sich gegen städtische Finanzspritzen aus, solange deren Erfolg für die Stadt (!) mehr als zweifelhaft ist.Der städtische Haushalt braucht dringend Entlastung von solchen "Wohltaten". Deshalb wird die FDP-Fraktion immer wieder jede städtische Ausgabe oder Verpflichtung kritisch betrachten und Irrwege öffentlich machen.Die Sand World darf es gern weiterhin geben - wenn ein Privatinvestor dafür einsteht.

21. Sept.:

Es wird bekannt, dass der Geschäftsführer der Planet-Haus GmbH, Sven Hollesen, ein Konzept für 90.000 qm Gelände auf dem Priwall, das überwiegend an der Trave liegt, entwickeln will. Hotels, Schwimmbad, Open Air Bühne und anderes sollen für Familienurlauber entstehen. Jetzt sucht man Investoren, für das 100 Mill. Euro teure Projekt

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 26. September 2006
Gesamtkonzept für den PriwallVerwirklichung einer Vision erfordert 100 Millionen Euro

Ein Paukenschlag, ja eine Sensation war im Roten Saal des Lübecker Rathauses am vergangenen Mittwoch zu erleben. Wer erwartet hatte, in einem Pressegespräch durch Bürgermeister Bernd Saxe, Bausenator Franz-Peter Boden, Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel und den Geschäftsführer der Planet-Haus GmbH Sven Hollesen lediglich über den erfreulich raschen Baufortschritt der ersten von insgesamt 135 Luxus-Feriehäusern dänischen Stils in sechs Dörfern auf dem Priwall informiert zu werden, wurde von einer "kleinen" Sensation überrascht: Bekanntermaßen kommen die ersten Gäste bereits Anfang Oktober, und noch im September wird Richtfest beim zehnten Ferienhaus gefeiert.

Aber die hervorragende Zusammenarbeit aller Beteiligten innerhalb schon dieses ersten Projektes der Projektgesellschaft Priwall -Strand mbH, einer Partnerschaft zwischen der PLANET- Gruppe, IHB Wismar Gruppe und GLC Glücksburg Consulting AG sowie der Hansestadt Lübeck hatte auf Seiten des Dänen Sven Hollesen Gedanken um ein "Mehr" auf dem Priwallgelände ausgelöst: Pläne über diese ersten Feriendörfer hinaus als zunächst eine Vision, wie dieser erklärte, mit dem umfassenden Gesamtkonzept eines "Priwall - Familien - Urlaubes" auf 90.000 Quadratmetern Grundstückseigentum der Hansestadt Lübeck.

Zurzeit läge der Bettenbestand bei 3.000 plus 1.000 der derzeit laufenden Baumaßnahme, so der Däne. Um aber Schritt halten und wettbewerbsfähig bleiben zu können gegenüber dem Norden der Lübecker Bucht bis Grömitz und im Osten Boltenhagen, müssten die Bettenzahlen Travemündes unbedingt weiter erhöht werden. Ermutigt durch den Anfangserfolg gelte es, den von der Bürgerschaft bereits beschlossenen "Masterplan" für den Priwall weiter mit Visionen auszufüllen.

Hollesen veranschaulichte die Pläne mit einer Grafik, die deutlich macht, dem Priwall Kultstatus zu verleihen. So sehen die einzeln angedachten Bereiche aus: eine Flaniermeile (1) von der Auto- bis Personenfähre nah am Ufer entlang als unvergleichlicher Rundgang in Ergänzung der gegenüber liegenden Vorderreihe, Restaurant- und Ladenzeilen (2), eine Open Air Bühne (3), den Passat-Hafen (4), das damit noch stärker besuchte "Museumsschiff Passat" (5), ein intimes Seglerzentrum mit eigener Zufahrt (6), die ständige Sand World (7), ein aber keinesfalls das Aqua Top ersetzende Spaßbad mit Family-Wellness und Indoor-Spielenideale Grundlage für die längst fällige Saisonverlängerung (8), ein Vier-Sterne-Hotel mit "Schiffsbug" zum Wasser (9), exklusive Lodgen mit Ferienwohnungen (10), ein "preisgünstiges" Jugend- und Familienhotel (11) auf dem Areal des ehemaligen Priwall - Krankenhauses, sechs weitere Feriendörfer (12), ein Großraumparkplatz für Tagesgäste (13) und eine Rezeption als zentrale Anlaufstelle (14). Das Gesamtinvestitionsvolumen beträgt rund 100 Millionen Euro.

Zunächst müssen jedoch erst Investoren interessiert und begeistert werden, um letztlich innerhalb der zu gründenden "Waterfront AG" zusammengeschlossen zu werden.

Vorraussetzung für eine ernsthafte Planung dieser Visionen ist für Sven Hollesen allerdings eine Grundstücksoption für dieses Gesamtgelände auf 15 Monate. Die Stadtvertreter sicherten ihre Unterstützung zu und verwiesen darauf, dass das die Option um das erweiterte Vorhaben als Tagesordnungspunkt in der Bürgerschaft am Donnerstag verhandelt werden müsse. Sollte Hollesen "grünes Licht" erhalten, wird er dieses Gesamtkonzept bereits im Oktober auf einer Immobilienmesse in München vorstellen und um Investoren werben. RB

30. Sept.:

Die Bürgerschaft schließt einen Optionsvertrag mit Hollesen ab. Es soll die Planung für das 2000 Betten-Projekt auf dem Priwall vorangetrieben werden

1./2. Nov.:
In der Nacht bringt starker Nordwind den Pegelstand der Trave auf 6,73 m. Promenade, Vorderreihe und Fischereihafen sind überflutet, auch auf der Mecklenburger Landstraße steht Wasser. Die Fähre stellt ihren Betrieb mehrere Stunden ein.
16. Nov.:

Der Verein Priwall-Wochenendhausbesitzer protestiert gegen die Abholzung der Kiefern rund um das neue Feriendorf der Planet Haus GmbH. Die Bauverwaltung weist die Vorwürfe als ungerechtfertig zurück. Radikalrodung im Bereich

Auf dem Grundstück des Campingplatz Howold, werden bis zu 200 Kiefern gefällt. Nach über 50 Jahren wird der Campingplatz geschossen, er muss den Feriendörfern weichen. Wo sind die Schwarzohreulen geblieben ? Es wird über Sinn und Zweck von Ersatzpflanzungen auf Rügen und bei Büsum, als Ersatz der Großfällaktion geredet.

2007
Einwohnerzahl auf dem Priwall
31.12 2007    1524 Bewohner
Vereins-Mitglieder:257
Fährtarife: ab 01.01.2007 PKW 336.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte, ohne Fahrer/Insassen
Fährbeförderungen
Jahr        Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2007       3 910 000     1 124 000  10 000                   96 000


Wahlen:

Kassenprüfer Hr: Neethen und Hr. Ipser

keine Reaktion des Stadtverkehrs zu gemeinsamen Gesprächen und Auswertungen der Befragungen der Priwaller

Hochwasserschutz, Gespräch mit Senator Geissler, es gibt unterschiedliche Vorschläge (Geissler) mobile Schutzwand am Fähranleger, Erhöhung des Fährvorplatzes in Form einer Welle (Bode Im Schaukasten hängt eine überholte Priwallkarte)

Die Gelder für Reinigung der Wege auf dem Priwall wurden gestrichen, Grünpflege und Sauberkeit in Travemünde top, auf dem Priwall katastrophal

Priwall: SPD – Travemünde unterstützt Forderung der Interessengemeinschaft »Behutsame Priwallentwicklung

Vom Aal bis zum Zuckertang
Ein Vortrag mit Bildern von Dipl. Biol. Sandra Piepiorka und Thorsten Walter, Ostseestation Priwall, ist am 14. Januar im Museum für Natur und Umwelt, Musterbahn 8, zu erleben.

Wer am Ostseestrand spazieren geht oder den Fischern in die Kisten schaut, gewinnt schnell den Eindruck, es würde sich nur wenig Leben im Ostseewasser tummeln. Natürlich darf man nicht die Artenvielfalt eines tropischen Korallenriffes erwarten, aber auch die Ostsee hat viel Spannendes zu bieten: Fische, bei denen die Männer schwanger werden, Krebse die aus der Haut fahren oder Schnecken, die erst durch ihr Essen ungenießbar werden. Beginn ist um 11 Uhr.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 16. Januar 2007
SPD sagt Nein zu vollständiger Privatisierung der Priwall-Fähre
V.i.S.d.P.: Peter Reinhard
SPD

Die SPD sagt entschieden Nein zu den neuerlich aufgewärmten Plänen, den Fährbetrieb zum Priwall vollständig zu privatisieren. Der Rückzug von Städten und Gemeinden aus der öffentlichen Daseinsvorsorge hat sich längst als Irrweg erwiesen und ist gescheitert.

Die gesunkenen Nutzerzahlen des Herrentunnels, die daraus resultierende Tariferhöhung und der damit verbundene neuerliche tiefe Griff in die Taschen der Bürgerinnen und Bürger belegen nachhaltig, dass eine Politik der rücksichtslosen Privatisierung zwangsläufig zu schlechteren Angeboten und zu höheren Kosten führen.

Wir sind nicht bereit, der Stadtwerke-Leitung auf ihrem orientierungslosen und hektischen Zickzack-Kurs zu folgen. Vor fünf Jahren wollten die Geschäftsführung und der neue Stadtverkehr-Miteigentümer NewCo den Fährbetrieb in eigener Regie weiter betreiben. Nachdem nun keine Überschüsse mehr sprudeln, wollen sie sich aus der Verantwortung stehlen. Besonders ärgerlich ist, dass für den seit langer Zeit absehbaren Investitionsbedarf nicht die erforderlichen Rücklagen gebildet wurden.

22. ApriL
Eine bronzene Meerjungfrau sitzt auf einem Stein vor dem Priwallstrand 

Travemünde Aktuell: Nikolaus-Nymphe

Mai
Nach Jahrzehnten: Es gibt wieder eine Strandkorbvermietung auf dem Priwall. In früheren Zeiten rückten die Strandkorbvermieter jedes Jahr einen Schritt Richtung Priwall, so musste jeder Vermieter auch einmal auf den Priwall. Neben dem Standort Priwall war der Schattenbereich des Maritims bei den Strandkorb-Vermietern unbeliebt

Bald gibt es auf dem Priwall auch wieder Tretboote und mehr. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

13. Juni:
Wasserflugzeug landet vor dem Priwall
Ein kaum hörbares Motorengeräusch lies Karl Erhard Vögele, Fotochef von »Travemünde Aktuell«, neugierig werden. Kaum hatte er die Kamera an das Teleobjektiv angeflanscht, da war es schon passiert. Mit deutlichem Abstand wasserte vor dem Priwallstrand eine Cessna 206. Ein kleines Motorboot nahm Kurs auf das Wasserflugzeug und alsbald zeigten sich agierende Personen. »Travemünde Aktuell« recherchierte und stieß auf nichts Sensationelles. Nein, keine Abenteuergeschichte spielte sich da ab, kein Stunt für einen Krimifilm wurde gedreht, nein, es war ganz normales Business einer Fluggesellschaft

Travemünde Aktuell: Wasserflugzeug landet vor dem Priwall

3 .-7. Juli

Es brennt viermal auf dem Priwall. Zwei Ferienhäuser im Landal-Park, ein Lagerschuppen, eine Holzgarage und eine Segelyacht wurden zerstört.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 17. Juli 2007
Die Zeitreise für Sehbehinderte

Das Sandskulpturenfestival am Travemünder Priwallstrand, das in diesem Jahr unter dem Motto "Eine Reise durch die Zeit" steht, bietet Menschen mit Blindheit oder Sehbehinderung in Zusammenarbeit mit dem Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig Holstein e.V. wie bereits in den Vorjahren die Möglichkeit, den Besuch des Skulpturenparks mit einer speziellen Audioführung und dem Textinformationssystem Scrabblixx "barrierefrei" zu erleben. Das Textinformationssystem Scrabblixx, das vom Blinden- und Sehbehindertenverein Schleswig Holstein e.V. selbst entwickelt wurde, ermöglicht in der Sand World das Lesen der Skulpturentitel für Blinde und sehbehinderte Menschen auf Texttafeln, die an den einzelnen Skulpturstationen installiert sind. Die Buchstaben werden vergrößert, kontrastreich und mit Blindenschrift versehen dargestellt. Der Skulpturenpark ist noch bis zum 2. September geöffnet und kann täglich von 10 bis 20 Uhr besichtigt werden. Weitere Infos unter Telefon 01805/882233 (14 Cent/Min.) und www.sandworld.de.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 17. Juli 2007
Schritte zur Verwirklichung
Priwall Waterfront:

Derzeitiger Planungsstand vorgestellt - 1. Bauabschnitt 2010 fertigDie Neugestaltung der Halbinsel Priwall in Lübecks Ostseebad Travemünde nimmt planerische Gestalt an: Sven Hollesen, Vorstand der Rellinger Priwall Waterfront AG, stellte zusammen mit dem Hamburger Architekten Peter Dinse und dessen Kollegen Bevin Küchenmeister, der in Lübeck Architektur studiert hat, vor kürzlich den derzeitigen Planungsstand der Neubebauung des Priwalls vor, die unter dem Projektnahmen "Priwall Waterfront" firmiert.Es handelt sich um ein komplettes Umbauvorhaben im Bereich des Passathafens, das für eine städtebauliche Aufwertung und eine Belebung der touristischen Nutzung in dem vernachlässigten Areal sorgen soll. Im Raum steht - je nach Ausstattung - eine Investitionssumme von "100 bis 150 Millionen Euro - oder auch mehr" (Hollesen), mit der insgesamt 3000 zusätzliche Betten für das Ostseebad geschaffen werden sollen.So sollen im im ersten Bauabschnitt ab 2009 ein Marktplatz, der nördliche Teil der Promenade, 18 Strandvillen mit je sieben Wohneinheiten sowie 22 Parkvillen entstehen. Geplant ist zudem ein Spaßbad, das, wenn ein privater Betreiber findet, öffentlch sein wird. Wird kein Betreiber gefunden, wird für die zahlenden Gäste von Landal Greenparks ein Erlebnis-Areal eingerichtet. Ab 2010 soll der "Rest" des Priwallhafens im zweiten Bauabschnitt umgebaut werden - nach den Vorstellungen der Verantwortlichen entstehen bis zu 3.000 Gästebetten auf dem Priwall.Im Anschluss wird die Promenade bis zur Fähre erweitert und an der südlichen Spitze des Yachthafens ein Vier-Sterne-Hotel erbaut. Die Planung der Baumaßnahmen ist darauf ausgerichtet, in das Projekt viele Grünflächen, Licht und Leichtigkeit zu bringen. Die Autos der Gäste sollen, soweit wie möglich, in Tiefgaragen unter einer geplanten Dünenlandschaft untergebracht werden.Bürgermeister Bernd Saxe zeigte sich nach der Pressevorstellung des aktuellen Planungsstandes hocherfreut über die vorgelegte Vision, von der er überzeugt ist, dass sie auch Wirklichkeit wird. "Ich habe großes Vertrauen in Herrn Hollesen und seine Leute, dass dies so realisiert werden kann", sagte er.Enge ZusammenarbeitDie Priwall Waterfront AG gehört zu der deutsch-dänischen Planet-Gruppe, zur Zeit der größte Investor in Bezug auf touris-tischen Ferienhausanlagen in Schleswig-Holstein. Die Landal GreenParks betreibt in Europa mehr als 60 Ferienparks und gehört zu den größten Betreibern von Ferienparks. Gemeinsam wird unter dem Leitthema "Priwall-Familien-Urlaub" die touristische Freizeitanlage auf dem Priwall entwickelt. Die Planet-Gruppe hat hier bereits mehr als 60 Ferienhäuser errichtet, die über Landal GreenParks und NOVASOL erfolgreich touristisch genutzt werden.Die Projektentwicklung läuft in enger Zusammenarbeit mit der Stadtplanung bei der Hansestadt Lübeck.Mit der Eröffnung des ersten Bauabschnitts ist zur Sommersaison 2010 zu rechnen. Das Projekt Priwall-Familien-Urlaub hat bei Landal GreenParks hohe Priorität. Es ist als sogenanntes "Flaggschiff" in die Planungsziele für Deutschland von Landal GreenParks aufgenommen worden.Z

18.Juli
Tag der offenen Tür
Freiwillige Feuerwehr Priwall lädt ein
Die Freiwillige Feuerwehr auf dem Priwall veranstaltet am Samstag, 23.06.2007, ab 11.00 Uhr einen »Tag der offenen Tür« auf dem Feuerwehrgelände (Fliegerweg 3).
Eine Fahrzeug- und Geräteschau gehört dazu. Foto: ARCHIV TRAVEMUENDE AKTUELL

 

Im Rahmen "Nightlife für Kinder" gibt es folgendes Angebot für Neugierige im Alter von sechs bis zwölf Jahren: Erst kletterst du an Bord der "Passat" und eroberst den riesigen Viermastsegler. Danach geht's in die Sand World und ein richtiger Sandkünstler zeigt dir, wie du die tollsten Sandburgen bauen kannst. Beim Strandpicknick kannst du dann große Schiffe gucken und deine Füße in den Sand stecken. Das ist im Nachtschwärmer-Paket enthalten: Fahrt mit der Priwallfähre, Besichtigungstour auf der "Passat", Besuch der Sand World und der Sandbaukurs vom Profi, leckeres Strandpicknick, Ehrenurkunde für kleine Sandbaumeister und natürlich tolle Sand World-Fotos von dir - die kannst du später im Internet bewundern!Termine sind der 2. und 23. August jeweils von 19 bis 23 Uhr, der Preis pro Kind beträgt 22 Euro. Weitere Infos gibt es unter der Hotline 01805/882233 (14 Cent/Min.) und unter www.sh-elternfrei.de 

25.Juli

Stadt sucht Käufer für das ehemalige Priwall-Krankenhaus an der Mecklenburger Landstraße

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 18. August 2007
Weltgeschichte aus Sand

100.000 Besucher in der Sand WorldAm frühen Abend des 13. August konnte die 100.000ste Besucherin des 6. Deutschen Sandskulpturenfestivals am Trave- münder Priwallstrand begrüßt werden. Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel (CDU) überreichte gemeinsam mit Lübecks Tourismuschefin Andrea Gastager und Projektleiterin Jana Kürbis der strahlenden "Jubilarin" Katrin Eggen aus Kisdorf bei Bad Segeberg und ihren Kindern einen Gutschein über einen einwöchigen Aufenthalt im Ferienpark Landal Travemünde für bis zu sechs Personen - gestiftet von Landal GreenParks - und das "Sand World-Starterpaket" mit T-Shirts, Strandiletten, Making of-DVD, Memory-Spiel, Postkarten, Schlüsselbändern und Sand World-Magazin.Katrin Eggen hatte den schönen Sommertag für einen Tagesausflug an die Ostsee mit ihren Kindern Jannik (9 Jahre) und Lea Sophie (4 Jahre) sowie der Tochter einer Freundin Christina (10 Jahre) genutzt. "Das ist unser erster Besuch in der Sand World", freut sie sich über die unverhoffte Begrüßung als 100.000ste Besucherin, "wir haben von der Sand World schon viel gelesen und gehört und wollten heute die Sandskulpturen einmal mit eigenen Augen sehen.""100.000 ist in Anbetracht des verregneten Sommers eine stolze Zahl", kommentiert Lübecks Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel das Zwischenergebnis, "und wenn das Wetter mitspielt, schaffen wir auch noch die 150.000."Auch die Lübecker Tourismus-chefin Andrea Gastager zeigt sich optimistisch: "Wir sind glücklich über das Publikumsinteresse, das die Sand World auch in diesem Jahr wieder erlebt".Der Skulpturenpark kann noch bis zum 2. September täglich von 10 bis 20 Uhr besichtigt werden. Weitere Infos unter der 01805/882233 (14 Cent/Min.) und www.sandworld.de

20. August:
Die Serie von insgesamt sechs Bränden auf dem Priwall in Travemünde ist von der »Ermittlungsgruppe Priwall« aufgeklärt worden. Seit dem 3. Juli war es auf dem Priwall zu insgesamt sechs Bränden mit einem Gesamtschaden von über 400.000 Euro gekommen. Personen kamen glücklicherweise nie zu Schaden. Der Täter war Mitglied in der Jugendfeuerwehr des Priwalls

Wieder wurde ein Ferienhaus zerstört. Foto: KARL ERHARD VÖGELEDas Segelboot von Rolf Perrey erlitt bei dem Brand Totalschaden. Montag hätte es zu Wasser gelassen werden sollen. Foto: RD

30. August:
Der heftige Sturm vom 21. August hat seine Spuren am Travemünder Strand hinterlassen, umfangreiche Aufräumarbeiten waren erforderlich

Vollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar

30. Sept.:

Die Jugendfreizeitstätte auf dem Priwall schließt für immer 59 Jahre lang boten Haupthaus, 46 Blockhäuser und 51 Zelte Ferienmög-lichkeiten für Kinder und Jugendliche. Alles wird abgerissen. Auf dem 20 ha großen Gelände werden Ferienhäuser des dänischen Investors Planet-Haus entstehen.

Travemünde Aktuell: Ende September ist Schluss:

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2. Oktober:
Die Projektgesellschaft Priwall Strand eröffnet offiziell das Feriendorf. 64 Holzhäuser sind gebaut, 70 sollen folgen

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08.Oktober
Tschüss, Peter II
Das letzte Hochseeangelschiff verlässt Travemünde!
»Wir hätten noch 30 Jahre weiterfahren können«, sagt Hannelore Tuchtenhagen vom Hochseeangelschiff »Peter II«. Aber in 9 Jahren gehen die Tuchtenhagens in Rente, und die beiden Töchter wollen das Angelschiff vom Priwall nicht übernehmen.
Nach jeder Fahrt gibt es für Bordkater Bacci einen Hering. Foto: HELGE NORMANN

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 09. Oktober 2007
"Meilensteinfeier" auf dem Priwall
Investor eröffnet 64 Luxus-Ferienhäuser auf der "tropischen Insel""

Es tut Travemünde gut, international zu werden", weiß Sven Hollesen Planet-Haus GmbH Rellingen. Immerhin habe er in dem Feriendorf auf dem Priwall in einer Woche Autos aus sechs Nationen gesehen. Das er sehr viel dazu beigetragen hat, verschweigt er.Etwa 40 Millionen Euro hat der Däne bereits in seine "tropische Insel" investiert, wie er den Priwall liebevoll nennt. Am Dienstag feierte das letzte Haus der drei Feriendörfer auf dem Priwall Richtfest, 64 Luxus-Ferienhäuser wurden eröffnet. Grund genug für Hollesen, ein Fazit zu ziehen: "Wir arbeiten hier mit sehr viel Eigenkapital und noch mehr Fremdkapital. Vor der offiziellen Eröffnung sind schon 75 Prozent der Häuser verkauft. Das macht Mut und gibt Kraft". Im Moment gäbe es 3000 touristische Betten. Hollesens Ziel ist es, diese Zahl zu verdoppeln."Wir arbeiten daran, Lübeck zum hochwertigsten Standort an der Ostsee zu machen". Sein Herzblut fließt bereits jetzt durch die Feriendörfer: "Ich bin inzwischen 175 Prozent - 50 Prozent Däne, 50 Prozent Deutscher und zu 75 Prozent Priwallianer".Schon jetzt sei die nächste Anlage in Planung, noch in diesem Jahr rechne er mit einer Baugenehmigung. Bernd Muckenschnabel, Hollesens Partner der Firma Novasol, würdigt die Arbeit des Investors: "Hollesen sollte mit Konfetti beschossen werden. Was er schon alles geschafft hat. Er hat meinen vollen Respekt"

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 23. Oktober 2007
Priwall - Waterfront:Nej tak !
Bündnis 90 / Die Grünen
V.i.S.d.P.: Carl Howe

Der Architekt P. Dinse stellte das städtebauliche Konzept dem Bauausschuss der Hansestadt Lübeck vor, ihm zur Seite stand der dänische Projektentwickler Hollesen.Von der Priwallfähre bis zur Südermole sollen Gebäude mit insgesamt 66000 m2 Bruttogeschossfläche (BGF) für etwa 2100 Betten und Infrastruktur entstehen, hinzu kommen ein "Spass"bad mit zirka 3500 m2 BGF und etwa 600 Pkw-Stellplätze. Insgesamt beträgt die Projektfläche ca. 10 Hektar!In der ersten Reihe sollen 16 Hafenvillen mit jeweils einer Grundfläche von 260 m2 gebaut werden, in der zweiten Reihe baugleiche "Dünenvillen". Die Gebäude werden so platziert, dass alle Wohnungen "Blick auf die Trave" haben, wobei die zweite Reihe höher als die erste geplant ist, da im Erdgeschoss die PKW-Stellplätze untergebracht werden sollen. Von Travemünde aus gesehen ist der Priwall dann nur noch eine Betonburg. Für das verloren gehende Winterlager für Boote soll im Wald in der Nähe des Passathafens eine neue Halle gebaut werden.Die Stadt Lübeck hatte für viel Geld ein Gutachten erstellen lassen, in dem nachzulesen ist, dass der Priwall im Höchstfall zusätzliche 800 Betten verträgt. Wofür lassen wir teure Gutachten überhaupt erstellen?Die Frage von GRÜNER Seite, ob die BewohnerInnen in die Planungsphase eingebunden werden, wurde abschlägig beantwortet. Eine BürgerInnenbeteiligung ist nur im Rahmen des B-Planverfahrens vorgesehen. Die Auswirkungen auf Bewohner und Natur des Priwalls werden höchstens zur Kenntnis genommen, aber nicht berücksichtigt. Wie es den Menschen ergeht, die das ganze Jahr auf dem Priwall wohnen, interessiert den Bürgermeister und den Bausenator nicht.Wir fordern eine Stadtplanung, in der sich die Interessen der BewohnerInnen und der Natur widerspiegeln an Stelle einer reinen Investorenplanung.Autor: Carl Howe

30. Oktober:
Die riesigen stinkenden Muschelberge auf dem Priwall können nicht entsorgt werden, weil nach Aussage von Kurdirektor Kirchhoff das entsprechende Budget aufgebraucht ist.

Stinkende Muschellandschaft.

01./02.

November: In der Nacht bringt starker Nordwind den Pegelstand der Trave auf 6,73 m. Promenade, Vorderreihe und Fischereihafen sind überflutet, auch auf der Mecklenburger Landstraße steht Wasser. Die Fähre stellt ihren Betrieb mehrere Stunden ein.

02. Dezember:

Priwallfähre »Berlin« bald wieder wie neu Grundüberholung läuft seit Wochen in unserem Fischereihafen

02. Dezember:

Die Seemannsschule auf dem Priwall wird für 800.000 € modernisiert

11.Dezember

beauftragte die Hansestadt Lübeck, Bereich Wirtschaft, Hafen und Liegenschaften – den Sachverständigen für Altlasten Diplom-Ingenieur Mücke, mit der Untersuchung des nordöstlichen Priwalls zur Feststellung von Altlasten im Passathafen.

Die Sand World 2007 war die letzte ihrer Art. Die Besucherzahlen waren – nicht zuletzt infolge des verregneten Sommers – mit rund 140.000 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben

2008
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.2008   1500 Bewohner
Vereins-Mitglieder:255
Fährtarife: 01.01.2008 PKW - €
Fährbeförderungen Jahr           Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2008                 4 035 000      1 132 000   9 000                    108 000 
Fährtarife: 01.01.2008 PKW - €
Wahlen :

1.Vorsitzender Hr. Lempe
2. Vorsitzender für 3 Jahre Hr. Moll
Beisitzer Hr. Brünn
Kassenprüfer Hr.Braasch und Hr. Jahnke
Fest u. Veranstaltungsausschuss Karin Schmidt,Helga Rath,Gudrun Lempe,D. Hahne,H.Briem und P.Betz

Mittel aus dem Konjunkturpaket für die Sanierung der Fähranleger einwerben, dadurch fallen die Argumente für eine Fährpreiserhöhung wegen Investionen weg

Bebauung:

Durch Protest sind die politischen Parteien überzeugt worden dass eine Überarbeitung nötig ist Anzahl der Betten und die geplanten Bauhöhen sollen reduziert werden, abwarten bis neuer Plan vorliegt. Es muss eine Bürgerbeteiligung (Versammlung) stattfinden.

Überarbeitung der Pläne durch den Investor Spaziergänge der BIP mit allen Parteien aus der Bürgerschaft über das geplante Waterfront- Area

05.Januar 2008
Dach vom Speisesaal deckt Schweinestall
Was noch wiederverwertbar ist von der Jugendfreizeitstätte Priwall, wird vor dem Abriss verkauft
Die großen Platten Welleternit seien sonst teuer, und die erst 4-5 Jahre alten Platten doch noch gut, meint Landwirt Jens Neubauer aus Stampe bei Kiel. Da lohnen auch die 100 Kilometer Anfahrt nach Travemünde. Im Bauernblatt hatte Neubauer von dem Angebot gelesen: Wer noch etwas brauchen kann von der Jugendfreizeitstätte Priwall, die bald abgerissen wird, kann sich an die Stadt wenden
Käffchen-Pause zwischendurch: Jens Neubauer (rechts) und Dieter Berndt aus der Nähe von Kiel sicherten sich heute die Eternit-Platten vom Dach der ehemaligen Jugendfreizeitstätte. Foto: <b>JK</b>

Travemünde Aktuell: Dach vom Speisesaal deckt Schweinestall

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TA 07.Januar 2008
16 Ferienhäuser aufgebrochen
Unbekannte stahlen auf dem Priwall Travemünde Flachbild-Fernseher im Wert von 20.000 Euro In der Nacht zu Sonntag, den 06.01.08, brachen Unbekannte auf dem Priwall in Lübeck-Travemünde 16 Ferienhäuser auf und stahlen Fernsehgeräte im Wert von über 20.000 Euro. Die Diebe verschafften sich gewaltsam Zutritt zu den zurzeit nicht bewohnten Häusern und nahmen die Flachbildschirme mit. Es soll sich um 26 bis 47 große Plasmabildschirme gehandelt haben. 

Flachbild-Fernseher in einem der Priwall-Ferienhäuser. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Flachbild-Fernseher in einem der Priwall-Ferienhäuser. Foto: ARCHIV T

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TA 15.Januar 2008
Edelschrott für die Jugendarbeit:
FFW Priwall half mit, Kupfer und Edelstahl aus der Jugendfreizeitstätte Priwall zu bergenDie Küche noch recht neu und zudem aus Edelstahl. Und die Heizungsrohre sind aus Kupfer. Da lässt sich doch was draus machen, bei den Schrottpreisen heutzutage. Jörg Geller, Stellvertretender Bereichsleiter beim Bereich Jugendarbeit der Hansestadt Lübeck sprach mit Thorsten Clausen, Chef der Priwallfeuerwehr. Ob man nicht teilen wolle, die Hälfe für das neue Jugendcafé im Burgtor, die andere für die Feuerwehrkasse.

Hauptfeuerwehrmann Matthias Jessen schraubt mit Wehrführer Thorsten Clausen die Schellen von den Heizungsrohren ab. Die Schellen enthalten ja kein Kupfer – und je mehr Fremdmaterial im Schrott ist, desto mehr wird später der Schrotthändler vom Preis abziehen. Foto: <b>JK</b>

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TA 19.Januar 2008
Auf dem Balkon über die Trave
Fähre »Berlin« wieder im Einsatz
Nun ist sie wieder da, das gute alte Stück. Wie neu erstrahlt sie frisch gestrichen und top in Form.
Vieles sieht man nicht: die überholten Maschinen und Aggregate, die Hydraulik für die Klappen vorne und hinten. Sie wurde ganz neu eingebaut. Die um 360 Grad drehbaren Schottelpropeller sind wieder mit vollem Schub für jedes Manöver in jede Richtung dabei. Was sofort auffällt und was man gleich beim ersten Schritt auf die Berlin deutlich spürt, ist der neue griffige Belag auf der ganzen Transportflächen.

Er freut sich: endlich ist der Umbau der Priwallfähre »Berlin« fertig: Dipl. Ing. (FH) Gerald Pätzel, Bereichsleiter Fähren der Stadtverkehr Lübeck GmbH. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Er freut sich: endlich ist der Umbau der Priwallfähre »Berlin« fertig: Dipl. Ing. (FH) Gerald Pätzel, Bereichsleiter Fähren der Stadtverkehr Lübeck GmbH. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 29. Januar 2008
Antrieb wird ausgetauscht
Immer wieder Ausfälle bei Priwallfähre
Nachdem es in den vergangenen Monaten immer wieder zu Motorausfällen bei den Priwallfähren gekommen ist, wird die Antriebsanlage auf der "Pötenitz" nun vollständig ausgetauscht. Die Fähre wird dafür bis Anfang April außer Betrieb gehen.

"Wir haben in der Vergangenheit versucht, die technischen Probleme durch Veränderungen an einzelnen Komponenten zu beheben. Eine grundlegende Analyse der Antriebstechnik hat jedoch gezeigt, dass wir umfassendere Lösungen brauchen, um die Betriebssicherheit zu erhöhen. Deshalb haben wir uns zum vollständigen Umbau der Antriebsanlagen entschlossen," sagt Lars Hertrampf, Pressesprecher des Stadtverkehrs Lübeck.

Statt des bisher diesel-elektrischen Schiffsantriebs werden nun herkömmliche diesel-mechanische Anlagen, bestehend aus Dieselmotoren und Untersetzungsgetrieben, eingebaut. Die Umrüstung der Fähre kostet rund 750.000 Eur

TA 03.Februar 2008
Projekt Waterfront Priwall:
Kaufvertrag für das 70.000 Quadratmeter große Grundstück unterzeichnetWährend Aqua-Top- und Grünstrand-Pläne in Travemünde weiter auf Eis liegen, haben die Pläne für die »Priwall Waterfront« eine weiter Hürde genommen. Der Kaufvertrag für das 70.000 Quadratmeter große Grundstück wurde unterzeichnet und von der Bürgerschaft abgesegnet.
Bausenator Peter Boden, Bürgermeister Bernd Saxe, Sven Hollesen und Wirtschaftssenator Wolfgang Halbedel bei einer Vertragsunterzeichnung im September 2006. Jetzt wurde das nächste Geschäft unter Dach und Fach gebracht. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

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TA Travemünde 06.02.2008
Priwall-Fähre
Wochenendhausbesitzer fordern Gruppenermäßigung
Der »Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V.« fordert in einem Brief vom 6. Februar 2008 die Stadtverkehr Lübeck GmbH auf, den Priwalll-Bewohnern und deren Beschäftigten einen Nachlass auf Jahreskarten zu gewähren. Die Rede ist von 20-25 Prozent auf den Fährpreis. Die Repräsentanten der »Interessengemeinschaft Priwall-Fährpreise« (Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V., Rosenhof und Wochenendhausbesitzer) hätten angeboten »jeweils eine größere Menge von Fährkarten auf der Basis eigener Umfragen zu übernehmen« und den Fährpreis dann in einer Summe an den Stadtverkehr abzuführen.
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  • Travemünde 11.02.2008
  • Unbekannte plündern Jugendfreizeitstätte Priwall In den vergangenen Wochen wurde die ehemalige Jugendfreizeitstätte auf dem Priwall von einer Vielzahl ungebetener Gäste heimgesucht, die sich dort mit dem bedienten, was nicht niet- und nagelfest ist. Dies teilt der Bereich Jugendarbeit der Hansestadt Lübeck mit.
  • Gerümpel in der Jugendfreizeitstätte: Für Mini-Spenden kann man die Sachen kaufen – manchen war wohl auch das noch zuviel. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
  • Gerümpel in der Jugendfreizeitstätte: Für Mini-Spenden kann man die Sachen kaufen – manchen war wohl auch das noch zuviel. Foto
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Travemünde 24.02.2008
THW übte im alten Priwall-Krankenhaus
Gegen 16:30 Uhr klingelte am Sonnabend Nachmittag ein Alarmsignal mit dem Stichwort »Einsatz THW« die ehrenamtlichen Bergungsspezialisten des THW-Ortsverbandes Lübeck aus dem Wochenende. Was zunächst nach einem Realeinsatz aussah, entpuppte sich als langfristig geplante Übung für die rund 20 Atemschutzgeräteträger des Technischen Zuges.
Das Technische Hilfswerk Lübeck übte gestern im ehmaligen Priwall-Krankenhaus. Foto: <b>THW</b> 
Das Technische Hilfswerk Lübeck übte gestern im ehmaligen Priwall-Krankenhaus. Foto: THW
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Travemünde 26.02.2008
Neue WC-Anlage auf dem Priwall
Das Fundament ist schon fertig, die Mauersteine sind angeliefert. Im Dünenweg auf dem Priwall, gleich gegenüber der neuen Ferienhaussiedlung nach Skandinavischem Vorbild, baut der Travemünder Kurbetrieb eine neue WC-Anlage. In Travemünde ist die Zahl der öffentlichen Toilettenanlagen immer wieder Gegenstand der Diskussion. Das neue Häuschen auf dem Priwall wird voraussichtlich im Juni 2008 in Betrieb genommen. 
Jetzt kanns losgehen: Die Steine fürs neue Örtchen liegen schon bereit. Foto: <b>JK</b> 
Jetzt kanns losgehen: Die Steine fürs neue Örtchen liegen schon bereit. Foto: JK

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Travemünde 27.02.2008
Jugendfreizeitstätte: Abriss hat begonnen
Weitere Ferienhäuser nach Dänischem Vorbild entstehenDer Abriss der ehemaligen Jugendfreizeitstätte auf dem Priwall hat begonnen. Hier entstehen weitere Luxus-Ferienhäuser nach Dänischem Vorbild. Die Häuser entstehen in einzigartiger, direkter Strandlage auf Eigenland-Grundstücken. Musterhäuser in den bereits fertiggestellten Dörfern können besichtigt werden. Schon im Vorjahr waren die ersten Urlauber in die neuen Häuser eingezogen.

Die Abbrucharbeiten am Gebäude der ehemaligen Jugendfreizeitstätte Priwall haben begonnen. Foto: <b>JK</b>

Die Abbrucharbeiten am Gebäude der ehemaligen Jugendfreizeitstätte Priwall haben begonnen. Foto: JK
Das Feriendorf zieht aufgrund der guten überregionalen Vermarktung auch neue Gäste aus dem In- und Ausland an (Travemünde Aktuell berichtete). Weitere Infos für Kaufinteressenten gibt es
Travemünde 01.03.2008
Ehemaliges Priwall-Krankenhaus vor dem Verkauf:
Mit »Low-Budget-Hotel« bald wieder preiswerter Urlaub auf dem Priwall möglich?

Am Dienstag steht in der Lübecker Bürgerschaft die Zukunft des ehemaligen Priwall-Krankenhauses auf der Tagesordnung. Einem Bericht der Lübecker Tageszeitung HL-live.de zufolge haben vier Interessenten ein Angebot abgegeben. Die geplante Verwendung reicht von Eigentumswohnungen bis zum Low-Budget-Hotel 

TA Travemünde 02.03.2008
Preisgünstiges Hotel im Priwall-Krankenhaus:
Erste Stimmen nach gestrigem Bericht über die Pläne für das ehemalige Priwall-Krankenhaus positiv
»Das ist auch unbedingt notwendig, dass hier auf dem Priwall preiswerte Urlaub gemacht werden kann«, sagt Ulrich Klempin vom Verein der Wochenendhausbesitzer, immerhin größter Verein auf dem Priwall. Gestern hatte die Lübecker Tageszeitung HL-live.de enthüllt, dass vier Investoren für das ehemalige Priwall-Krankenhaus Angebote abgegeben haben. Der Favorit: Die Waterfront AG um Sven Hollesen. Der plant unter anderem ein so genanntes »Low Budget Hotel« für Urlauber, die nicht so viel Geld ausgeben wollen oder können.
Über den Verkauf des Priwall-Krankenhauses wird auf der kommenden Bürgerschaftssitzung entschieden, das wurde gestern bekannt. Kommt jetzt das immer wieder geforderte »Low-Budget-Hotel
Über den Verkauf des Priwall-Krankenhauses wird auf der kommenden Bürgerschaftssitzung entschieden, das wurde gestern bekannt. Kommt jetzt das immer wieder geforderte »Low-Budget
Travemünde 05.03.2008
Viele neue Betten für Travemünde Bei der Bürgerschafts-Sitzung am Dienstag wurde auch der Grundstücksverkauf des Aqua Top besiegelt. Damit ist der Weg für einen Abriss und Neubau eines Hotels an dieser Stelle frei. Und Sven Hollesen erhielt den Zuschlag für das leer stehende Priwall-Krankenhaus, wo er ein Jugend- oder Familienhotel einrichten wird. Ein Plan, der auf breite Zustimmung stößt. Gleichzeitig wurden gestern im Columbia-Hotel die Pläne für das neue Gästehaus präsentiert.

Wo ein Regenbogen ist, ist bekanntlich auch ein Topf voll Gold. In Travemünde wird jedenfalls weiter kräftig investiert. Foto: <b>JK</b>

Wo ein Regenbogen ist, ist bekanntlich auch ein Topf voll Gold. In Travemünde wird jedenfalls weiter kräftig investiert. Foto: JK
Auf dem Priwall laufen auch unvermindert die Bauarbeiten für weitere Feriendörfer nach Dänischem Vorbild auf dem Gelände der Jugendfreizeitstätte. Das macht einige neue Gebäude mit vielen zusätzlichen Gästebetten, die in absehbarer Zeit entstehen werden. JK
 TA Travemünde 08.03.2008
Fährpreise rauf oder runter?
Wochenendhausbesitzer wollen Rabatt – Stadtverkehr will Verluste ausgleichen
Der Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V. wendet sich mit Schreiben vom 7. Februar auch an den Travemünder Ortsrat. Es geht um das Dauer-Thema einer Fährpreisermäßigung für Priwall-Bewohner und Menschen, die auf dem Priwall arbeiten. Dabei bittet der Verein den Ortsrat um Unterstützung in seinem Anliegen.
Werden die Fährpreise noch einmal erhöht? Ein Schreiben an die Lübecker Politik deutet darauf hin. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Werden die Fährpreise noch einmal erhöht? Ein Schreiben an die Lübecker Politik deutet darauf hin. Foto: ARCHIV TA
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TA Travemünde 19.03.2008
Projekt Waterfront: Hollesen stellt Pläne vor
Etwas zurückhaltend mit einer »Amtlichen Bekanntmachung« am 10. März machte die Stadt auf einen wichtigen Termin für Travemünde aufmerksam: Am Mittwochabend stellt Investor Sven Hollesen sein Projekt Priwall Waterfront allen Interessierten vor und steht für Fragen zur Verfügung.
Sven Hollesen stellt die Pläne für das »Projekt Waterfront« vor. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 

Sven Hollesen stellt die Pläne für das »Projekt Waterfront« vor. Foto: ARCHIV TA

TA Travemünde 20.03.2008
Kinder aufgepasst!
Ostereiersuche mit der FFW Priwall am Ostermontag
Kinderschminken mit dem Osterhasen, kostenloser Saftausschank für Kinder, Grillwurst, Rundfahrten mit dem Feuerwehrauto und jede Menge versteckte Schoko-Eier: Am Ostermontag, 24. März, findet ab 10 Uhr wieder das traditionelle Ostereiersuchen auf dem Priwall statt. Die Feuerwehrleute vom Priwall, bekannt als fleißige Helfer des Osterhasen, haben rund 1000 Ostereier und andere kleine Überraschungen auf dem Priwall versteckt.
Wenn Zoe Martha lieb lächelt, verrät der nette Osterhase ja vielleicht, wo er die Schoko-Eier versteckt hat… Foto: <b>HELGE NORMANN</b> 
Wenn Zoe Martha lieb lächelt, verrät der nette Osterhase ja vielleicht, wo er die Schoko-Eier versteckt hat… Foto: HELGE NORMANN
Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 22. April 2008
FDP unterstützt Spaßbad-Pläne für den Priwall
FDP
V.i.S.d.P.: Thomas Schalies
Seit 2004 rottet das baufällige Aqua Top in exponierter Travemünder Lage vor sich hin. Seitdem wurden zahlreiche Anläufe unternommen, einen Investor zu finden, der dem einstigen "Vorzeige-Spaßbad" zu neuer Blüte verhilft - alles vergeblich. Die Bausubstanz ließ weder eine Sanierung mit vertretbarem Kostenaufwand zu, noch fand sich gar angesichts der "Marktsättigung" an der Ostseeküste ein Investor für einen Neubau. Auch Versuche der damals noch vor Kraft und Selbstvertrauen strotzenden CDU-Fraktion, wenigstens ein kleines Schwimmbad in Travemünde anzusiedeln, mussten still und heimlich mangels eines privaten Ko-Investors ad acta gelegt werden. Jetzt endlich, nach mehr als 4 Jahren, ist Bewegung in die Sache gekommen. Derselbe Investor, der bereits jetzt den Priwall aus seinem touristischen Dornröschenschlaf wachgeküsst hat, plant dort noch Größeres. Dazu ist laut Herrn Hollensen ein Schwimmbad unabdingbar. Der Mann ist bekanntlich kein "Schnacker", sondern weiß, was er sagt - und handelt auch danach. Es geht beim Schwimmbad auf dem Priwall nicht mehr um das "Ob", sondern nur noch um das "Wie": Entweder gibt es eine kleinere Variante als Privatbad für die Gäste des Feriendorfes oder eine größere als öffentliches Bad. Dann müsste sich die Stadt an den einkalkulierten Betriebsverlusten beteiligen. Der städtische Anteil soll maximal 300.000 Euro jährlich betragen - inklusive freier Fährnutzung für Schwimmbadbesucher.
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TA Travemünde 25.03.2008
Wieder Brandstifter?
Schon der 5. Containerbrand in diesem Jahr

Ist in Travemünde wieder ein Brandstifter unterwegs? Noch unvergessen ist die Brandserie auf dem Priwall vom Juli 2007. Gestern Abend brannte auf dem Parkplatz Baggersand ein Papiercontainer, schon der fünfte in diesem Jahr. Die Freiwillige Feuerwehr Travemünde war von 20.51 Uhr bis 22.22 Uhr mit 18 Mann und 2 Fahrzeugen vor Ort. Es war schon der fünfte Containerbrand in Travemünde in diesem Jahr. TA

TA Travemünde 25.03.2008
Priwall-Fähren:
Pötenitz bald wieder fit
Im Januar war die Fähre "Berlin« überholt worden, jetzt ist die »Pötenitz« in Arbeit. Sie kam als zweites an die Reihe, auch weil es zu viele Probleme mit dem Diesel-Elektrischen Antrieb gab. Die neuen Motoren sind von der Firma Iveco. 2 x 500 PS für den jetzt direkten Antrieb und 2x 100 PS für die Stromversorgung der Fähre (Die alte Antriebsanlage bestand aus 3 Dieselmotoren mit je 350 PS zur Stromerzeugung für 2 Elektro-Antriebsmotoren).
Ingo Bossmanner von der Firma Tiedemann bei der Arbeit. Alle Fotos: <b>KLAUS ABRAHAM</b>
Ingo Bossmanner von der Firma Tiedemann bei der Arbeit. Alle Fotos: KLAUS ABRAHAM
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TA Travemünde 28.03.2008
Umgestaltung Fährvorplatz abgeschlossen
Nachdem der provisorische Parkplatz im Bereich der Priwallfähre in den letzten zwei Jahren gut angenommen wurde, gab es zwischen der Bauverwaltung und dem Ortsrat Travemünde die Vereinbarung, dort dauerhaft Stellplätze anzubieten.
Die Bauarbeiten am Fährplatz sind abgeschlossen. Foto: <b>Hinrichs & Partner</b> 
Die Bauarbeiten am Fährplatz sind abgeschlossen. Foto: Hinrichs & Part
Travemünde 29.03.2008
Ein Spaßbad auf dem Priwall:
Die Stadt müsste nur ein Drittel Der Kosten Tragen die »priwall Waterfront«, Bauprojekt Im Bereich Des Passathafens, war Thema Einer bürgerbeteiligung Im März. In zwei bis drei gut 18monatigen Baustufen sollen Strandvillen, Läden und Plätze entstehen. Auf den Plänen ist schon ein Schwimmbad eingezeichnet. Ob das öffentlich wird oder nur für die Bewohner der Ferienanlagen zugänglich, hängt davon ab, wie die Stadt ihre Gelder, den »Haushalt« einsetzen will. Eine öffentliche Lösung wird teurer, die Stadt müsste zuzahlen.
Immerhin auf dem Papier gibt es das neue Schwimmbad schon. 
Immerhin auf dem Papier gibt es das neue Schwimmbad schon
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TA Travemünde 13.04.2008
Ab 2009: Priwall-Fähre wird noch teurer
Für 2007 und 2008 seien die Fährpreise konstant gehalten worden. Für 2009 werden aber weitere Fahrpreisanpassungen notwendig sein. Zu Deutsch: Die Priwallfähre wird wieder teurer! Das geht aus einem Schreiben des Stadtverkehrs Lübeck vom 14. März hervor. Der Stadtverkehr saniert mit Millionenaufwand die Fähren (Travemünde Aktuell berichtete) und den Fähranleger, was zu Verlusten führt. 
Verschiedene Interessengruppen hatten sich in der Vergangenheit immer wieder um Fahrpreisermäßigungen für Priwall-Bewohner und dort beschäftigte bemüht. Möglicherweise wird es stattdessen jetzt wieder teurer – für alle

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TA 15.04.2008
»Wald an der Mecklenburger Landstraße soll bleiben«
Der vordere Wald an der Mecklenburger Landstraße ist in Gefahr«, schreibt die »Interessengemeinschaft Behutsame Priwallentwicklung (IP) auf einem grünen Flyer, der heute verteilt wurde. Für das Priwall Waterfront Projekt sollen zwei Drittel des alten Baumbestandes abgeholzt werden, heißt es auf dem Flyer. Zugunsten eines Winterliegeplatzes für Boote und einer besseren Sichtachse. Der Segelverein im Passathafen hat noch einen 70 Jahre laufenden Erbpachtvertrag und einen guten Rechtsanwalt. Die Stadt muss für Ausgleichsflächen sorgen, wenn sie an die Grundstücke ran will.
  • Eckhard Erdmann von der »Interessengemeinschaft Behutsame Priwallentwicklung« brachte das Absperr-Band im Wald an der Mecklenburger Landstraße an. Foto: <b>TA</b>

  • Eckhard Erdmann von der »Interessengemeinschaft Behutsame Priwallentwicklung« brachte das Absperr-Band im Wald an der Mecklenburger Landstraße an. Foto: TA 

  • TA Travemünde 20.04.2008 
    Erfolg auf dem Priwall
    Ferienpark ab Mai komplett ausgebucht – nächste Woche kommen die holländischen Urlauber
    Die durch Landal vermieteten Ferienhäuser nach Dänischem Vorbild sind für die Zeit von Mai bis September komplett ausgebucht. Das wurde gestern am Rande einer Wähler-Wanderung mit der SPD-Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm bekannt.
    Investor Sven Hollesen begrüßte die Wanderer. Foto: <b>TA</b>

mmenhang mit dem Waterfront-Projekt geplant. Veränderungen, die den Charakter und das Erscheinungsbild des Priwalls in seiner Substanz betreffen würden – und damit selbstverständlich auch das Lebensgefühl vieler Einheimischer. Die neugegründete Interessengemeinschaft Behutsame Priwallentwicklung (IP) beginnt nun erstmals die Meinung der Priwaller hierzu zu erforschen. Seit Freitag werden in alle Haushalte Fragebögen verteilt, mit denen zunächst der derzeitige Informationsstand abfragt wird. Dazu wird angeregt, eigene Vorschläge und Vorstellungen zu entwickeln. Der Fragebogen und weitere Äußerungen der Halbinselbewohner werden anschließend ausgewertet und in einer öffentlichen Veranstaltung in der zweiten Maihälfte den Priwallern präsentiert.

Eckhard Erdmann von der »Interessengemeinschaft Behutsame Priwallentwicklung« brachte das Absperr-Band im Wald an der Mecklenburger Landstraße an. Foto: <b>TA</b>

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TA Travemünde 08.05.2008
Fähre auf Testfahrt
Die Priwall-Fähre »Pötenitz« hat heute nach dreimonatiger Umbauzeit eine Probefahrt auf der Trave unternommen. Herzstück der Sanierungsarbeiten sind die beiden gewaltigen dieselmechanische Antriebe, die die alten Motoren ersetzen. Gut eine Million Euro hat der Stadtverkehr in die Fähre investiert. Zu Pfingsten wird sie im regulären Betrieb eingesetzt.

Die »Pötenitz« drehte heute eine Runde auf der Trave. Foto: <b>TA</b>

Die »Pötenitz« drehte heute eine Runde auf der Trave. Foto: TA

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TATravemünde 17.05.2008  
Umfrage ausgewertet:»BI behutsame Priwallentwicklung e.V.« (BIP) lädt zur Bürgerversammlung ein
Die »BI behutsame Priwallerneuerung e.V.« hat ihre Bürgerbefragung nun abgeschlossen und ausgewertet. Die Ergebnisse sollen auf einer Bürgerversammlung der Priwaller am 24.5.08 präsentiert und diskutiert werden. Für die Veranstaltung ist die Passathalle, Am Passathafen 12 in der Zeit von 17-19 Uhr gebucht.
Die »BI behutsame Priwallerneuerung e.V.« lädt am 24. Mai in die Passathalle. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die »BI behutsame Priwallerneuerung e.V.« lädt am 24. Mai in die

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 24. Juni 2008
Neuer FDP-Vorschlag in Sachen "Spaßbad Priwall"
FDP
V.i.S.d.P.: Thomas Schalies
Soll auf dem Priwall ein öffentliches, durch die Stadt mitfinanziertes "Spaßbad" entstehen? Während manche das Bad auf der "falschen" Seite Travemündes für eine "Schnapsidee" halten und weiterhin von einem neuen Aqua Top auf "Travemünder Seite" träumen, gehen andere nüchterner an das Thema heran. Schließlich geht es beim Schwimmbad auf dem Priwall nicht mehr um das "Ob", sondern nur noch um das "Wie". Entweder gibt es ein kleineres Privatbad für die Gäste des Feriendorfes oder ein größeres als öffentlich zugängliches Bad. Der städtische Anteil an den einkalkulierten Betriebsverlusten soll maximal 300.000 Euro jährlich betragen, inklusive freier Fährnutzung für Schwimmbadbesucher. Nun ist dieser Betrag kein "Pappenstiel". Andererseits weist der Projektleiter Herr Hollensen immer wieder darauf hin, dass er die Besucherzahlen sehr vorsichtig kalkuliert habe. Tatsächlich könnte der Zuschuss der Stadt also wesentlich niedriger liegen. Bei allem Vertrauen, welches sich Herr Hollensen durch seine bisherige Seriosität redlich verdient hat: Was, wenn das Bad durch öffentliche Besucher doch nicht angenommen wird?

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TA Travemünde 24.05.2008
Priwall: Bürgerinitiative präsentiert Ergebnisse der Befragung
»Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V.« hat am Samstagnachmittag die Ergebnisse ihrer Befragung präsentiert. Dabei war die Passathalle hervorragend besucht. Von 500 Fragebögen hat die Interessengemeinschaft 134 zurückbekommen.

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TA Travemünde 27.05.2008
BiP startet »Aktion 100 x 100 Euro – Baumpate werden«
Nachdem die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. bereits auf der Bürgerversammlung am Sonnabend, den 24.5.08 den inoffiziellen Startschuss zur Aktion »100 x 100 Euro – Baumpate werden«, gegeben hatte, startet diese Aktion nun für die breite Öffentlichkeit.
»Der rechtliche Weg ist ein sehr wichtiges Standbein für unsere Arbeit«, so der Sprecher der BI Eckhard Erdmann. Foto:<b> TA</b> 
»Der rechtliche Weg ist ein sehr wichtiges Standbein für unsere Arbeit«, so der Sprecher der BI Eckhard Erdmann. Foto:

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TA Travemünde 14.06.2008
BiP wird gemeinnützig und lädt zum Brunch im Wald
Am 13. Juni 2008 erhielt die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) vom Finanzamt Lübeck die Anerkennung als gemeinnütziger Verein. »Ein weiterer wichtiger Baustein für die Arbeit unseres Vereins«, erklärt der Sprecher der BI Eckhard Erdmann, »mit der Anerkennung der Gemeinnützigkeit sind alle Spenden an uns nun voll steuerlich abzugsfähig. Dies gilt auch für unsere Aktion 100 x 100 – Baumpate werden.«
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) läudt zum Brunch in den Wald. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) läudt zum Brunch in den Wald. Foto: ARCHIV TA

Gleichzeitig lädt die BiP alle Unterstützer und Interessierte herzlich zum Brunch im Wald an der Mecklenburger Landstraße ein. Zeit: Sonntag, den 15.6.08 von 10 – 12 Uhr im Wald an der Mecklenburger Landstr., Eingang Kohlenhof. Bei Regen im Gerätehaus der Freiwilligen Feuerwehr, Fliegerweg 3.

TA Travemünde 16.06.2008
Verfolgungsjagd am Strand: Ostsee-Nymphe umgefahrenEs ist schon spät nach Feierabend, als Strandkorbvermieter Dieter Paulsen noch auf dem Priwall einkehrt. Er genehmigt sich noch zwei Weinbrand-Cola, was er später bereut: Beim nächtlichen Kontrollgang, so schildert er es später im Gespräch mit »Travemünde Aktuell«, sieht er Jugendliche, die an seinen Strandkörben zündeln.

Jochen Haase von der Wasserschutzpolizeistation Travemünde zeigt die beschädigte Nymphe. Die Skulptur vom Priwall-Strand wurde heute nacht umgefahren. Foto: <b>TA</b>

Jochen Haase von der Wasserschutzpolizeistation Travemünde zeigt die beschädigte Nymphe. Die Skulptur vom Priwall-Strand wurde heute nacht umgefahren. Foto: TA

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 29. Juli 2008
Bürgerschaft: paradox und unerfreulich
FDP
Kein Schwimmbad in Travemünde: FDP und CDU beantragten, das Hollesen-Angebot anzunehmen. Der städtische Zuschuss von jährlich maximal 300 000 Euro sollte von der Zahl derjenigen "öffentlichen" Besucher abhängig gemacht werden, die mit der Fähre auf den Priwall übersetzen. Vorteile: Eine Subventionierung zugunsten von Touris-ten aus Mecklenburg-Vorpommern wäre ausgeschlossen, das Betreiberrisiko hätte bei Hollesen gelegen. SPD, Linke, Grüne und BfL lehnten trotzdem ab

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TA Travemünde 30.06.2008
Zum ersten Mal in Travemünde: Die neuen Gäste im Priwall-Feriendorf sind da»Alles perfekt, schön sauber, ist man gar nicht so gewohnt": Die Urlauber-Familie aus Siegen ist zufrieden mit ihrem Ferienhaus auf dem Priwall. »Travemünde Aktuell« hat sich heute mal im neuen Priwall-Feriendorf umgehört, zur Zeit ist Anreise. Man isst was, reserviert sich einen Strandkorb, deckt sich im Supermarkt mit Vorräten ein und erkundet die Gegend. Alle befragten sind zum ersten Mal in Travemünde, haben ihren Urlaub über das Internet gebucht. Man kann also sagen, dass das Feriendorf Gäste nach Travemünde zieht, die sonst nicht gekommen wären.

 

"Mehr wie gut!« Die Urlauber aus Siegen sind begeistert von den Dänischen Ferienhäusern. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

TA Travemünde 03.07.2008
Dienstags kommen die Optikerinnen:Ladies Night in Travemünde Wer denn der süße Typ letzte Woche war, will eine Besucherin an der Theke von Wirtin Andrea Grube wissen. Die lächelt vielsagend. »Ist sowieso zu alt für Dich«. Mehr rückt sie nicht raus. Ladies Night im »Bermuda«. Die kleine, urige Priwall-Kneipe liegt ein wenig versteckt, direkt gegenüber der Fähre, rechts am Restaurant »Pesel« vorbei.
Für die angehenden Augenoptikerinnen Rieke aus Husum (links), Britta aus Segeberg und Rieke aus Fockbek gehört die »Ladies Night« im Bermuda einfach dazu. Foto: <b>HELGE NORMANN</b> 
Für die angehenden Augenoptikerinnen Rieke aus Husum (links), Britta aus Segeberg und Rieke aus Fockbek gehört die »Ladies Night« im Bermuda einfach dazu. Foto: HELGE NORMANN

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Travemünde 12.07.2008
Chlorgas-Unfall:Hausmeister rettet Pooltechniker
Am Sonnabend gegen 10.30 Uhr wurde ein Mitarbeiter einer Lübecker Pooltechink-Firma bei Arbeiten an einem Schwimmbad auf dem Priwall verletzt. Die Firma soll schon seit zwei Jahren dort tätig sein. Der Mann atmete offenbar schädliche Dämpfe ein
Ein Pooltechniker atmete aus noch ungeklärter Ursache schädliche Dämpfe ein (Archivfoto). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
TA Travemünde 12.07.2008
Richtige Antworten erhielt die BiP aber nicht. »Wir wünschen uns selber endlich mehr konkrete Aussagen von Herrn Hollesen«, so Bausenator Boden. »Herr Hollesen muss allerdings auch erst einmal das Gutachten zur Zweischiffbarkeit der Trave verdauen«, so der Senator weiter.
Klar ist nur, dass der Bebauungsplan nicht vor dem nächsten Jahr ausgelegt wird.Dann schlug der Bausenator noch ein Treffen zwischen Herrn Hollesen, der BiP und ihm für August/September vor. Da wird die BiP hingehen.
Zum Ende des Gesprächs führte der Senator aus, dass er lediglich umsetze was die Politik beschlossen habe und die BiP natürlich nach anderen politischen Konstellationen für ihre Position suchen könne. Das tat diese auch sofort.Plauschnachlese:Pressemitteilung der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP)Etwa 200 Interessierte waren im Laufe des Sonntagnachmittags zum 2. Waldplausch der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) gekommen.Und konnten sich beim Spenden kaum zurückhalten. Etwa 850 € kamen durch den Verkauf auf dem Flohmarkt und durch »Baumpaten-Spenden« zusammen. Spontane Baumpatenschaften entstanden (mehrere Menschen taten sich einfach zusammen und übernahmen die Patenschaft für einen Baum) und das Aktionskonto »100x100€ – Baumpate werden« füllt sich immer weiter
.Eckhard Erdmann, Sprecher der BiP. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Eckhard Erdmann, Sprecher der BiP. Foto: ARCHIV TA
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TA Travemünde 29.07.2008
BIP lädt zum 3. Waldplausch
Die Aktion 100 x 100 € – Baumpate werden der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. geht in die Zielgerade. Bereits 9.100 € haben sich auf dem Konto angesammelt. Mit dem Geld wollen die Priwaller die rechtliche Prüfung, Beratung und Begleitung durch das Berliner Rechtsanwaltsbüro Geulen & Klinger hinsichtlich des geplanten Waterfront-Projekts sichern.
Die BIP lädt wieder zum Waldplausch am Gerätehaus. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die BIP lädt wieder zum Waldplausch am Gerätehaus. Foto: ARCHIV TAVollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar 
TA Travemünde 03.08.2008
TA-Audio: Fünf Fragen an die BiP
GVT-Vorstand Rudi Lichtenhagen im Gespräch mit Eckhard Erdmann
BiP, das ist inzwischen ein Begriff. Das Kürzel steht für Bürgerinitiative Priwall, und die hat heute mal wieder zum Waldplausch gebeten. Da gab es lecker Eis und Waldmeisterpudding, so dass die TA-Redakteure mal fünfe gerade sein ließen und das geheimnisvolle TA-Mikro an Rudi Lichtenhagen, Vorsitzender des Gemeinnützigen Vereins zu Travemünde, weiterreichten.
Rudi Lichtenhagen (rechts) interviewte Eckhard Erdmann. Foto: <b>TA</b> 
Rudi Lichtenhagen (rechts) interviewte Eckhard Erdmann. Foto: TA
Lichtenhagen machte die Arbeit und interviewte Eckhard Erdmann von der BiP. So unter Vereinskollegen.:Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 05. August 2008
Doch ein Schwimmbad?
Nach dem Aus für ein öffentliches Schwimmbad auf dem Priwall in der Bürgerschaftssitzung am 17. Juli könnte Travemünde dennoch eines erhalten: Wie bei einem Gespräch mit dem SPD-Fraktionsvorsitzenden Peter Reinhardt, Sven Schindler, Vorsitzender des Bauausschusses und Thomas Schapke, SPD Vorsitzender Travemünde sowie Bernd Ruschmeyer, Geschäftsführer Deutsche Immobilien, und Lara Lührmann, stellvertretende Direktorin AROSA Travemünde, bekannt, wurde, soll auf dem Geländes des heutigen Aqua Top ein Drei-Sterne Hotel mit Schwimmbad entstehen, welches öffentlich sein wird.Laut Thomas Schapke wird es voraussichtlich noch eine europaweite Ausschreibung geben, in der ein öffentliches Schwimmbad mit eingeplant werden muss.
TA Travemünde 05.08.2008
Neueröffnung des stillen Örtchens auf dem Priwall
Gespannt haben die Gäste des Priwallstrandes im Ostseeheilbad Travemünde darauf gewartet, nun ist es endlich soweit: die neuen öffentlichen Toiletten im Dünenweg 15a sind betriebsbereit und stehen den Gästen ab sofort zur Verfügung.
Kurdirektor Uwe Kirchhoff begrüßte die Gäste. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 
Kurdirektor Uwe Kirchhoff begrüßte die Gäste. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
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TA Travemünde 13.08.2008
1. Treffen der BiP mit Rechtsanwalt Klinger in Berlin
(Pressemitteilung der Bi Priwall)
Siegbert Bruders von der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. traf sich am 12.8.08 in der Anwaltskanzlei Geulen & Klinger, Berlin mit Herrn Dr. Klinger, um ihm das Anliegen vieler Priwaller hinsichtlich des geplanten Waterfront-Projekts vorzustellen. Die Kanzlei ist bundesweit im Umwelt- und Planungsrecht in einer Vielzahl von bekannten Verfahren sehr erfolgreich und hoch spezialisiert tätig. Einzelheiten kann man der Internetseite www.geulenklinger.de entnehmen.
Siegbert Bruders von der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b> 
Siegbert Bruders von der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. Foto: ARCHI

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TA Travemünde 16.08.2008
Eingeschränktes Badeverbot: Feuerquallen auf dem Priwall
Als Andreas Döpke am Donnerstag nach einer Rettungsübung aus dem Wasser kommt, spürt er ein heftiges Brennen, die Beine knicken ihm ein bisschen weg. Der Wachgänger von der Wasserwacht des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) ist mit einer Feuerqualle in Kontakt gekommen.
DRK-Wachgänger Andreas Döpke guckt im Wasser am Priwall-Strand nach Feuerquallen. In dem Quallenfeld wird er schnell fündig. Am häufigsten sind zwar die harmlosen heimischen Ohrenquallen, aber es sind vereinzelt auch Feuerquallen aus der Nordsee darunter. Foto: <b>TA</b> 
DRK-Wachgänger Andreas Döpke guckt im Wasser am Priwall-Strand nach Feuerquallen. In dem Quallenfeld wird er schnell fündig. Am häufigsten sind zwar die harmlosen heimischen Ohrenquallen, aber es sind vereinzelt auch Feuerquallen aus der Nordsee darunter. Foto: TA

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 19. August 2008
Travemünde braucht ein Erlebnisbad
Mit den Stimmen der SPD wurde in der Bürgerschaftssitzung am 17. Juli ein öffentliches Schwimmbad auf dem Priwall abgelehnt. Ein haarsträubendes Argument der Sozialdemokraten war, dass in der Travemünder Region die "Schwimmbad-Dichte" ohnehin schon sehr hoch sei. Motto: Ein öffentliches Bad in Travemünde ist völlig überflüssig. Jetzt rudert die SPD im Schlingerkurs zurück und behauptet, nach Gesprächen mit einem potentiellen Investor würde es in Travemünde am Standort des Aqua-Top ein Hotel mit einem öffentlichen Bad geben.
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TA Travemünde 20.08.2008
BiP weist Vorschlag der SPD zum Camping im Wald zurück
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) weist den Vorschlag des Baumpaten (siehe Aktion 100 x 100€) und Vorsitzenden des Bauausschusses Sven Schindler (SPD) zum Camping im Wald umgehend zurück.
Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>
Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. Foto: ARCHIV TA/KEV
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Travemünde 21.08.2008
Petersen zum Campen auf dem Priwall: SPD bemüht und erfolglos!
Die CDU-Fraktion empfiehlt der SPD, doch »häufiger einmal die in der Bürgerschaft vorgelegten Berichte zu lesen«, so der Stellvertretende Vorsitzende Klaus Petersen. Dann hätte sie erfahren können, dass auf Initiative der CDU bereits mehrere Standorte für das Campen auf dem Priwall geprüft worden seien – und die Vorschläge der Sozialdemokraten unrealistisch und völlig uninteressant sind so Klaus Petersen weiter:

Klaus Petersen (CDU). Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Klaus Petersen (CDU). Foto: ARCHIV

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 26. August 2008
Perspektiven für Travemünde
BfL - Bürger für Lübeck
Travemünde muss wieder attraktiver werden. Es geht darum, in der Konkurrenz zu den anderen Ostsee-Bädern zu bestehen. Die "Bürger für Lübeck" wollen dazu gemeinsam mit den Travemünder Bürgern und Wirtschaftsvertretern ein tragfähiges Leitbild entwickeln, das stadtplanerische und touristische Zukunfsterspektiven aufzeigt. Ein erster richtiger Schritt ist die jetzt erfolgte Zusammenführung des gesamten Travemünder Veranstaltungsmanagements in der Hand des "Lübeck und Travemünde Marketing" (LTM). Eine klare Aufgabenteilung zwischen LTM und Kurbetrieb wird zu weniger Reibungsverlusten führen und neue, zielgruppenorientierte Event-Ideen hervorbringen. Travemünde hat ja viel zu bieten: Für Familien, Jugendliche, Rentner und Segler, für Motorbootfans und für Naturliebhaber. Travemünde sollte aber mehr bieten: Eine Jugendherberge, um für Jugendliche und deren Veranstaltungen attraktiv zu werden; vielfältige Nutzungen des Brügmanngarten etwa durch Theateraufführungen; ein privat betriebenes öffentliches Schwimmbad in zentraler Lage, vielleicht am jetzigen Aqua-Top-Standort, sollte gezielt in Verbindung mit weiteren maritimen Tourismusangeboten angestrebt werden. Es war aber richtig, das Priwall-Schwimmbad des Waterfront-Investors nicht mit öffentlichen Mitteln zu unterstützen. Dieses Geld (300.000 Euro pro Jahr) hat Lübeck einfach nicht.

Dagegen halten wir ein Powerboot-Rennen in 2009 (ohne städtische Zuschüsse) aus ökonomischen Gründen etwas weiter vom Ufer entfernt für vertretbar, auch wenn wir die ökologischen Bedenken vieler Bürger teilen.

Travemünde 28.08.2008
Zum ersten Mal in der Berufsbildungsstätte Priwall:
Gesellenprüfung der Fleischer und Fleischereifachverkäufer
Sonst fanden die Prüfungen immer direkt in den Berufsschulen statt, jetzt zum ersten Mal in der Berufsbildungsstätte auf dem Priwall: Die Gesellenprüfung der Fleischer und Fleischereifachverkäufer Schleswig-Holstein Süd. Seit Dienstag wird geprüft, am Donnerstagabend (28. August 2008) wird es dann spannend: Dann ist die Freisprechung auf dem Windjammer Passat.
Tatjana Preis von Edeka Sandesneben beantwortet für ihre Prüfung die Fragen von Gerd Albrecht, Christian Lohff und Paula Stechel. In der Berufsbildungsstätte wurde ein kompletter Tresen bestückt, wie er auch in Fleischerei-Fachgeschäften steht. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Tatjana Preis von Edeka Sandesneben beantwortet für ihre Prüfung die Fragen von Gerd Albrecht, Christian Lohff und Paula Stechel. In der Berufsbildungsstätte wurde ein kompletter Tresen bestückt, wie er auch in Fleischerei-Fachgeschäften steht. Alle Fotos: KARL ERHARD GVollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 30. September 2008
Priwallfähre: Die Last verteilen
Die Linke
Im Aufsichtsrat der Stadtwerke wurde in der vergangenen Woche beschlossen, die Fahrpreise für die Fähre zwischen Travemünde und dem Priwall erneut zu erhöhen. Die städtischen Mitglieder des Aufsichtsrates stimmten alle für die Preiserhöhung. Besondere Erwähnung fand der Plan, die Kosten für die Beförderung von Fußgängern stärker zu erhöhen, als die für Autofahrer. Die Linke kritisiert dieses Vorhaben als besonders ungerecht und setzt sich für eine völlig andere Finanzierung der Fähre ein. Ein Fahrpreis von 4,40 Euro für eine einzelne Fahrt mit dem Auto und 80 Cent als Fußgänger sind viel zu teuer. Man kann nicht immer nur an der Preisschraube drehen. Wir brauchen eine längerfristige, neue Lösung für das Problem. Wir schlagen für die Priwallfähre, wie für den gesamten
Travemünde 30.08.2008
Travemünder Bürgerinis laden zur Diskussion ein »Travemünder Perspektiven – Auf zur ökologischen Veränderung« so der Titel eine Veranstaltungsreihe mit der die Bürgerinitiativen (u.a. IG Travemünde, BI behutsame Priwallentwicklung e.V.) die Diskussion mit den Travemündern zur weiteren Entwicklung ihrer Stadt suchen.

Travemünde Aktuell: Travemünder Bürgerinis laden zur Diskussion ein

Ausgabe vom 02. September 2008
Priwall muss Bad für alle bleiben
SPD
Der Priwall hat sich mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts des von der SPD stets unterstützen Feriendorfes positiv entwickelt. Die ehrgeizigen Pläne dürfen aber nicht dazu führen, dass der Charakter eines Familien-Bades und traditionellen Naherholungsgebietes für Lübeckerinnen und Lübecker verloren geht. Der Priwall wurde in den 60er Jahren auf Betreiben der SPD als "Volksbad" entwickelt, nachdem damals die Entscheidung getroffen wurde, den Kurstrand mit Kurtaxe zu belegen und entsprechende, den Tourismus fördernde Investitionen im Kurbereich zu finanzieren.

Unser Ziel war und ist es, auf dem Priwall ein Freizeit- und Erholungsangebot für Familien und junge Leute vorzuhalten. Dazu gehören damals wie heute die Befreiung von der Kurtaxe, die Siedlung mit Wochenendhäusern an der Landesgrenze, der Passathafen mit preisgünstigen Liegeplätzen für die Lübecker Wassersportvereine, Übernachtungsmöglichkeiten für Jugendliche sowie verschiedene Zeltplätze.

Auf Initiative der SPD hatte die Bürgerschaft 2005 einstimmig, bei zwei Enthaltungen, den Bürgermeister aufgefordert, den Masterplan Priwall grundlegend zu überarbeiten und dafür Sorge zu tragen, dass auch zukünftig auf dem Priwall eine ausreichende Zahl an preisgünstigen und den heutigen Erfordernissen entsprechenden Zelt- und Caravanstellplätzen zur Verfügung stehen.

Auf den Priwall gehört ein Campingplatz, der auch naturnah und unter behutsamer Einbeziehung des vorhandenen Baumbestandes entwickelt werden kann.
Eine Anpassung der Pläne wird positive Auswirkungen für einen sanften Familien- Tourismus haben.
Travemünde 03.09.2008
Fährmann hol über Die Priwallfähren schaffen Verbindungen – Tag und Nacht Die Priwallfähren gehören zum Stadtbild von Travemünde. Tag und Nacht fahren sie zwischen Travemünde und dem Priwall, bei Wind und Wetter. Nur selten hält sie höhere Gewalt an ihren Dalben fest. So bei Sturm oder Eis. Für Gerald Pätzel, Leiter des Fährbetriebes, steht mit seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Sicherheit ganz oben an. Erst dann heißt es, möglichst genau den Fahrplan einhalten. Aber oftmals sieht das gar nicht so aus, als ob das immer gelänge. Es gibt dafür viele und gute Gründe. Vorfahrt hat die Schifffahrt auf der Trave.
Selten zu sehen: Alle drei Priwall-PKW-Fähren, die »Travemünde«, »Pötenitz« und »Berlin« zugleich in Fahrt auf der Trave. Das Bild entstand, als die beiden Fähren »Travemünde« und »Berlin« ihren Fährverkehr verrichteten, während die »Pötenitz« nach erfolgtem Umbau von einer ihrer Probefahrten zurückkehrte. Während die »Berlin« und »Pötenitz« bereits modernisiert wurden, stehen diese umfangreichen Arbeiten bei der »Travemünde« noch an.
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Travemünde 19.09.2008 
 Bip startet Herbstkampagne: »Geheim geplant – jetzt wird enttarnt!« »Jetzt reicht es uns«, erklärt verärgert Eckhard Erdmann von der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP), »wir haben mehrfach versucht den aktuellen Planungsstand der Bauverwaltung in Erfahrung zu bringen. Wie sie sehen – sehen Sie nix.
Eckhard Erdmann. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Eckhard Erdmann. Foto: ARCHIV TA
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Travemünde 21.09.2008
Jugendfeuerwehr übt auf dem Priwall Breites Spektrum an Gefahrenlagen in der Abschlussübung der Lübecker Jugendfeuerwehren – Jugendliche zeigen hohen Ausbildungsstand.Die Freiwillige Feuerwehr auf dem Priwall war schon immer für eine gute Nachricht die richtige Adresse. Reihum bereitet stets eine der 15 Jugendfeuerwehren der Hansestadt Lübeck die Abschlussübung vor. Dieses Mal war die Freiwillige Feuerwehr auf dem Priwall dran, die keinen Zweifel daran lies, dass sie das organisatorische Handwerk beherrscht. Während im Gerätehaus am frühen Morgen schon die Brötchen vorbereitet wurden, übten die 150 Jungen und Mädchen auf dem Gelände der Seemannsschule und der Berufsbildungsstätte auf dem Priwall ein breites Spektrum an Gefahrenlagen durch.

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Travemünde 23.09.2008
Priwall-Feriendorf:  Auch der neue Bauabschnitt ist gut vermietet – Fertigstellung fünf Jahre schneller als geplantNachdem in diesem Jahr ein weiterer Abschnitt des Priwall-Feriendorfes fertig gestellt wurde, ist erst einmal Pause. »Wir sind fünf Jahre schneller als der Plan«, betont Investor Sven Hollesen, »ich bin überzeugt, dass alle Parteien sich darüber freuen«. Er kann sich Zeit lassen: »Ich darf ja sechs oder sieben Jahre warten«.
Die 2008 fertiggestellten Häuser sind schon gut belegt, wie man an den parkenden Autos sieht. Foto: <b>TA</b>
Die 2008 fertiggestellten Häuser sind schon gut belegt, wie man an den parkenden Autos sieht. Foto: TA

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Travemünde 27.09.2008
BiP und SPD-Fraktion spazieren zum 4. Waldplausch. 
Im Rahmen ihrer Herbstkampagne »Geheim geplant – jetzt wird enttarnt« hat die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. alle Mitglieder der SPD-Fraktion in der Bürgerschaft zu einem Spaziergang auf dem Gelände des geplanten Waterfront-Projekts eingeladen. Der Spaziergang beginnt am Sonnabend, den 27.09.08 um 11 Uhr auf der Travemünder Seite an der Fähre. Interessierte sind herzlich willkommen.
Eckhard Erdmann. Foto: <b>Archiv TA</b>
Eckhard Erdmann. Foto: Archiv TA

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Travemnünde 27.09.2008»
Der Zug ist abgefahren«, erklärte gestern Bernd Möller (Bündnis 90/Die Grünen) auf einer Veranstaltung der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft (TWG). Gemeint ist das Bauvolumen der Priwall-Waterfront im Bereich des Passathafens: »Da braucht man sich keine Illusionen machen, Herr Hollesen hat einen Anspruch auf ein gewisses Volumen, um sein eingesetztes Kapital realisieren zu können. Von daher:
Ganz klitzeklein und hübsch ist nicht mehr«, so Möller
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KARL ERHARD VÖGELE" >"Der Zug ist abgefahren«, sagte gestern Bernd Möller von den Grünen. An der Baumasse des Waterfront-Projektes insgesamt ist nichts mehr zu ändern. Foto: KARL ERHARD VÖGEL

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Travemünde 30.09.2008
Muscheln, Wasservögel und Meer:  Naturkundliche Wanderung auf dem Priwall Eine ganz ordentliche Gruppe von 13 Teilnehmern hat sich zur letzten Naturkundlichen Wanderung des Jahres auf dem Priwall versammelt. Der Kurbetrieb Travemünde veranstaltet die Wanderungen für Gäste immer von Mai bis September.
Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer ist auf dem Priwall aufgewachsen, zeigt jede Saison Gästen die Natur auf der Halbinsel. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer ist auf dem Priwall aufgewachsen, zeigt jede Saison Gästen die Natur auf der Halbinsel. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 05.10.2008
Niedrigwasser auf der Trave zeitweise unter 4 Meter
 Niedrigwasser lies so manches Boot auf Grund setzen und gab den Blick auf den Grund am Ufer der Trave freiWer heute zum Priwall fuhr, konnte an den Anlegern die steil ansteigenden Auffahrrampen erkennen. Um rund 80 bis 85 cm mussten sie gegenüber dem normalen Wasserstand tiefer abgesenkt werden, damit die Fähren befahren und begangen werden konnten. Auch gab es neben dem Fähranleger auf der Travemünder Seite kleine Boote zu sehen, die vom Umkippen gerade noch durch ihre Festmachertampen gehalten wurden. Im Fischereihafen lagen die Fischerboote ungewöhnlich tief. Beim Fotografieren der Pegelmeßlatten war der niedrigste Pegelstand bereits überschritten und zeigte Tendenz zu 4,05 Meter 

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 07. Oktober 2008
Priwall-Denkpause nutzen
SPD
Die Haltung der SPD ist unverändert: Auf dem Priwall muss es auch zukünftig ein breites Angebot für Familien mit Kindern, junge Leute und auch für Menschen mit kleinem Geldbeutel geben. Die SPD strebt unverändert eine Nachjustierung der bisherigen Entwicklungskonzepte an. Wir haben deshalb in der letzten Sitzung des Bauausschusses die Verwaltung aufgefordert, die Möglichkeiten zur Einrichtung eines neuen Campingplatzes auf dem Priwall erneut zu prüfen und hierzu zu berichten. In dem Antrag fordern wir insbesondere zu prüfen, ob eine Nutzung der Fläche östlich des ehemaligen Priwall-Krankenhauses und anderer Einzelflächen im Verlauf der Mecklenburger Landstraße als Saison-Campingplatz, ggf. in Mitverwaltung durch andere auf dem Priwall ansässige Vereine und Organisationen möglich ist.

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 Travemünde 24.10.2008
Priwallfähre Travemünde wird grundüberholt
Neue Motoren und neues Steuerhaus sind die wichtigsten Änderungen an Bord der Travemünde
Wie ihr Schwesterschiff, die Pötenitz, und auch die kleinere Berlin soll die PKW-Priwallfähre Travemünde grundüberholt werden. Sie ist in die Jahre gekommen und das dieselelektrische Antriebskonzept soll durch ein reines Antriebskonzept mit Dieselmotoren ersetzt werden. Es ist sparsamer, umweltschonender und nicht so reparaturanfällig. 
Die Priwallfähre Travemünde liegt zur Generalüberholung im Fischereihafen

Blick von der Brücke auf die Fähre und den Fischerreihafen. Fast in der Mitte erkennt man den kleinen runden Einstieg in das wasserdichte Schott, in dem die notwendigen mechanischen Verstärkungen mit Stahl verschweißt werden.

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 04. November 2008
Priwall nur sanft bebauen
Die Linke
Nachdem sich die DIE LINKE eingehend mit dem "Waterfront-Projekt" auf dem Priwall befasst hat, spricht sie sich für eine zurückhaltende Bebauung des Geländes aus, fordert den Erhalt des Naherholungsgebietes und des Campingplatzes und die Beteiligung der Anwohner an den Entscheidungen. Nachdem der Investor Sven Hollensen sein Waterfront-Projekt zur touristischen Erschließung des Priwalls bei der Fraktion vorgestellt hatte, unternahm die Partei nun eine Begehung des Geländes. Danach schätzt die LINKE das Projekt noch kritischer ein als zuvor. Den Verkauf des Filetgrundstückes für das Hotel für 5,5 Millionen Euro war unter Wert. Andere Investoren hatten hier einen achtstelligen Betrag geboten.

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Travemünde 11.11.2008
Der Priwall hat jetzt einen Acer pseudoplatanus  ... und Schuld daran ist die lübsche Kaisereiche in den WallanlagenUm es gleich zu sagen: der Acer pseudoplatanus ist ein Bergahorn, also ein Baum. Und der wurde heute unter großem Aufgebot auf dem Priwall gepflanzt. Aber eigentlich ist die lübsche Kaisereiche auch nicht Schuld, sondern Christine Hilgers vom Priwall, denn sie ist die Gewinnerin einer Ausschreibung der Lübecker Nachrichten. Die LN brachten in einer längeren Folge jeweils 3 ausgesuchte Bäume und jeder und jede konnte einen Baum vorschlagen, der nach seiner und ihrer Meinung der Schönste sei. Frau Hilgers hat auf die Kaisereiche in den Wallanlagen getippt und wurde Siegerin.
Mehr als 30 Baumliebhaber fanden sich ein, um den Bergahorn »Martin« zu pflanzen 
Mehr als 30 Baumliebhaber fanden sich ein, um den Bergahorn »Martin« zu pflanzen

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Travemünde 18.11.2008 
Hollesen im Kurbetriebs-Ausschuss:  Schwimmbad-Tür noch nicht geschlossen
Über das Thema Schwimmbad könne man noch reden, erklärte Sven Hollesen, Initiator des Dänischen Feriendorfes und der Priwall-Waterfront, heute im Kurbetriebs-Ausschuss. Die Themen des Tages:
Travemünde Aktuell: Hollesen im Kurbetriebs-Ausschuss:

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Travemünde 19.11.2008
Zukunft der Priwall-Fähre gesichert 
Der Aufsichtsrat der Stadtverkehr Lübeck GmbH hat sich in einer erneuten fast vierstündigen Sitzung am 18.11.2008 mit der Zukunft des Fährbetriebs beschäftigt.
Der Aufsichtsrat lehnt eine Privatisierung der Priwall-Fähren trotz Defizits ab. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 
Der Aufsichtsrat lehnt eine Privatisierung der Priwall-Fähren trotz Defizits ab. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 24.11.2008
Travemünder Perspektiven – Die Bip, die Grünen und die CDU Im Rahmen ihrer Herbstkampagne »Geheim geplant – jetzt wird enttarnt« hat die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) alle Mitglieder der CDU-Fraktion in der Bürgerschaft zu einem Spaziergang auf dem Gelände des geplanten Waterfront-Projekts eingeladen.
Travemünde Aktuell: Travemünder Perspektiven – Die Bip, die Grünen und die CDU 

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Travemünde 30.11.2008
 Priwall-Fähre: Wut über Erhöhung der Kfz-Jahreskarten Verluste für Travemündes Einzelhandel durch Abwanderung der Kundenströme nach Mecklenburg? »Anteile an der Fähre wollte ich nicht erwerben«, schreibt eine TA-Leserin vom Priwall sarkastisch angesichts der Preiserhöhung für die Kfz-Jahreskarten 2009 (TA berichtete). Die sollen von 336 auf 630 Euro steigen. »Will Lübeck den Priwall ausrotten?« Bei den Einzel-Fahrkarten ist eine stärkere Erhöhung kaum noch durchsetzbar. Bei den Jahreskarten wollen die Stadtwerke kräftig erhöhen und verweisen darauf, dass die Karten bislang stark rabattiert gewesen seien (bis zu 80 Prozent).
Spalten die Fähr-Tarife Travemünde? Für den Einzelhandel werden Umsatzeinbußen befürchtet. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Spalten die Fähr-Tarife Travemünde? Für den Einzelhandel werden Umsatzeinbußen befürchtet. Foto: ARCHIV TA

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 02. Dezember 2008
Realistische Alternativen suchen!
FDP

Die kürzlich angekündigten Preiserhöhungen der Stadtverkehr GmbH bei den Kfz-Priwallfähren haben vor allem bei den Priwallanwohnern verständlicherweise zu Entsetzen, Unverständnis und Protesten geführt. Dennoch müssen bei allem nachzuvollziehenden

Travemünde 06.12.2008
Waterfront:  BiP-Bericht über Spaziergänge mit CDU und GRÜNEN Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) hat im Rahmen ihrer Herbstkampagne »Geheim geplant – jetzt wird enttarnt« die Spaziergänge mit den Fraktionen der Bürgerschaft am Wochenende fortgesetzt. Am Samstag mit der CDU, am Sonntag mit den GRÜNEN.
Travemünde Aktuell: Waterfront: 

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Travemünde 10.12.2008
Ein gut Teil der interessierten Besucher bekam schon lange vor Beginn der Veranstaltung in der Halle II keinen Sitzplatz mehr.
So groß war der Andrang, zu dem die Interessengemeinschaft Priwall-Fährtarife eingeladen hatte. Die Interessengemeinschaft besteht aus der Gemeinschaft der Priwallbewohner, dem ROSENHOF und dem Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer. Herr Lempe von der Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V. führte durch die Diskussion und erläuterte an Hand eines Infopapieres (Link siehe unten), welches mit einem Beamer an die Wand geworfen wurde den derzeitigen Stand der Dinge aus der Sicht der Interessengemeinschaft.
Interesiert und voller Spannung verfolgen die Zuhörer den Ausführungen von Herrn Lempe und den Diskutanten. 
Interesiert und voller Spannung verfolgen die Zuhörer den Ausführungen von Herrn Lempe und den Diskutant

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Travemünde 19.12.2008
Aufsichtsrat schwächt Preisanstieg für die Priwall-Fähre ab Der Aufsichtsrat des Stadtverkehrs Lübeck hat einer stärkeren Rabattierung des Jahrestickets für die Priwall-Fähre zugestimmt. Das PKW-Jahresticket kostet ab Januar 2009 436 Euro, statt der vorgesehenen 630 Euro. Damit wird die ursprüngliche beschlossene Preiserhöhung deutlich abgeschwächt. Beibehalten wird die übertragbare Jahreskarte. Sie kostet künftig 1050 Euro.
Das Jahresticket für Autos wird 2009 436 Euro kosten, die übertragbare Jahreskarte kostet 1.050 Euro. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 

Das Jahresticket für Autos wird 2009 436 Euro kosten, die übertragbare Jahreskarte kostet 1.050 Euro. Foto: KARL ERHARD VÖGELE  Vollständiger Artikel unter Archiv TA abrufbar

Travemünde 19.12.2008
 Universitäten und mascontour beraten und unterstützen die BiP  Die Bürgerinitiative behutsame Priwall
-entwicklung e.V. (BiP) erhält prominente wissenschaftliche Unterstützung. Die Christian-Albrecht Universität Kiel, Ökologie –Zentrum, die HafenCity Uni Hamburg, Institut für Städtebau und Quartiersentwicklung, und die TU-Berlin, Fachbereich Stadt- und Regionalplanung begleiten die BiP ab sofort bei der Entwicklung eigener städtebaulicher Vorschläge für den Priwall.

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2009
Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.201   Bewohner
Vereins-Mitglieder:2
Fährpreise mit 18 Monaten Laufzeit 2017/2018  PKW 641.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte, ohne Fahrer/Insassen
Fährbeförderungen
Jahr       Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2017     1 950 000      810 000     15 000                  128 000

Travemünde 04.01.2009
 »Lübeck hat uns abgeschrieben«Priwaller pflastern Mecklenburger Landstraße mit Protestplakaten»Fährgelderhöung – Lübeck hat uns abgeschrieben«: Zehn Transparente mit Protest-Sprüchen pflastern auf einem Kilometer entlang der Mecklenburger Landstraße Hauswände, Bootstrailer und Gartenzäune. Kaum ein Autofahrer, der Richtung Fähre fährt, wird sie übersehen können.
An vielen Häusern in der Mecklenburger Landstraße sieht man Protest-Banner gegen die Fährpreis-Erhöhung. Fotos: <b>KEV</b>
An vielen Häusern in der Mecklenburger Landstraße sieht man Protest-Banner gegen die Fährpreis-Erhöhung. Fotos: KEV

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 06. Januar 2009
Schutzgebiete: Neue Regelung
Die Betreuungsaufgaben für die Lübecker Schutzgebiete im Untertraveraum werden ab Jahresbeginn neu aufgeteilt. Dies haben das Landesamt für Natur und Umwelt, die städtischen Bereiche Naturschutz und Stadtwald und der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V. gemeinsam vereinbart. Die Neuregelung der Betreuung war erforderlich geworden, weil die Traveförde 2007 vom Land zum Europäischen Vogelschutzgebiet erklärt worden war. Der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer will nunmehr auch offiziell Betreuer nicht nur für die schon in der Vergangenheit mitbetreuten Naturschutzgebiete "Südlicher Priwall" und "Dassower See" sein, sondern auch für die Wasserflächen des Europäischen Vogelschutzgebietes "Traveförde".

Die Neuregelung wurde zum 1. Januar 2009 wirksam.

Travemünde 11.01.2009
Politikwalk der BiP auf dem PriwallMitglieder aus der Bürgerschaftsfraktion der Bürger für Lübeck und deren Verteter in den verschiedenen Ausschüssen sowie interessierte Bürger folgen der Einladung zum Info-Spaziergang der BiP.
Siegbert Bruders gibt im Bereich Passathafen Hinweise zu den Planungsabsichten eines Hotels auf der Fläche im Hintergrund des Bildes. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Siegbert Bruders gibt im Bereich Passathafen Hinweise zu den Planungsabsichten eines Hotels auf der Fläche im Hintergrund des Bildes. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 12.01.2009
 Noch vor der Bürgerschaftssitzung:»Interessengemeinschaft Priwallfährtarif« drängt auf Gespräch mit FraktionenDie »Interessengemeinschaft Priwallfährtarif« will sich wie angekündigte weiterhin nachhaltig für die Reduzierung der Fährtariferhöhung einsetzten. Deshalb wurden alle Bürgerschaftsfraktionen zu einem gemeinsamen Gespräch auf dem Priwall in den Rosenhof eingeladen. Die Interessengemeinschaft hat dazu weitere Argumente gesammelt.
Mit dem Thema Priwall-Fährtarife beschäftigt sich eine Interessengemeinschaft von Priwallern. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Mit dem Thema Priwall-Fährtarife beschäftigt sich eine Interessengemeinschaft von Priwallern. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 18.01.2009
Schaftreck vom Dummersdorfer Ufer nach Mecklenburg
Die Schafherde des Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V. geht auf ReisenDie Pflegearbeit in den Lübecker Naturschutzgebieten »Dummersdorfer Ufer« und »Grönauer Heide« ist getan, die Weiden können in einwandfreiem Pflegezustand in die Winterruhe gehen. Nach dem überwältigendem Ergebnis der Schafpatenschaftsaktion, die der Verein 2007 ins Leben gerufen hat und die bis heute von 340 Lübeckern mit jeweils mindestens 60 Euro unterstützt wird, ist die Herde mit 600 Schafe (dabei 50 Ziegen) groß genug, um die Pflegeaufgaben zu bewältigen. Allerdings wird es in Dummersdorf im Winter sowohl von den Weiden als auch vom Stall her eng, so gibt es nun Winterferien in Mecklenburg.
Der Schaf-Treck wird in Travemünde die Priwall-Fähre nehmen. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Der Schaf-Treck wird in Travemünde die Priwall-Fähre nehmen. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 30.01.2009

BiP veröffentlicht Waterfront-Vertrag (Siehe Home Page der BIP )

Travemünde 18.01.2009
Schaftreck vom Dummersdorfer Ufer nach Mecklenburg
Die Schafherde des Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V. geht auf ReisenDie Pflegearbeit in den Lübecker Naturschutzgebieten »Dummersdorfer Ufer« und »Grönauer Heide« ist getan, die Weiden können in einwandfreiem Pflegezustand in die Winterruhe gehen. Nach dem überwältigendem Ergebnis der Schafpatenschaftsaktion, die der Verein 2007 ins Leben gerufen hat und die bis heute von 340 Lübeckern mit jeweils mindestens 60 Euro unterstützt wird, ist die Herde mit 600 Schafe (dabei 50 Ziegen) groß genug, um die Pflegeaufgaben zu bewältigen. Allerdings wird es in Dummersdorf im Winter sowohl von den Weiden als auch vom Stall her eng, so gibt es nun Winterferien in Mecklenburg.
Der Schaf-Treck wird in Travemünde die Priwall-Fähre nehmen. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Der Schaf-Treck wird in Travemünde die Priwall-Fähre nehmen. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 30.01.2009
BiP veröffentlicht Waterfront-Vertrag
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. hat heute den Vertrag der Hansestadt Lübeck mit der Waterfront AG veröffentlicht. Gemeinsam mit einem Katalog an Zahlen, Daten, Fakten und vielen Fragen erhielten alle Abgeordneten der Bürgerschaft die Dokumente.
Will den Waterfront-Vertrag ins Internet stellen: Eckhard Erdmann von der Bürgerinitiative. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Will den Waterfront-Vertrag ins Internet stellen: Eckhard Erdmann von der Bürgerinitiative. Foto: ARCHIV TA

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 Travemünde 31.01.2009
»Ich pass genau auf, wenn die Autos kommen«
Kopfsteinpflaster an der Priwallfähre zwingt Senioren mit Gehwagen auf die befahrene Straße
Mit dem Gehwagen sei das ganz schlecht auf dem Kopfsteinpflaster, sagt die Senioren am Fährplatz. Vor allen Dingen auch rutschig. Der Übergang von der Vorderreihe zur Priwallfähre fällt den älteren Leuten mit Gehwagen schwer.

 Für Gehwagen ein Hindernis: Das Kopfsteinpflaster auf dem Weg zur Fähre. Wenige Quadratmeter mehr Asphalt, und die Senioren müssten nicht auf de befahrene Straße ausweichen. Foto: TA

Travemünde 01.02.2009  
Umweltfreundlicher, sicherer und leiser
Das Umbaukonzept der Priwallfähren hat sich bewährt.
Fähre »Travemünde« Ende März wieder im Einsatz .Dieses Mal sollte es klappen, den historischen Moment zu fotografieren. Die alten Motoren werden am Haken vom Schiff gehievt und treten nach 10 Jahren emsigen Betriebes ihre letzte Reise an. Wie schon die »Pötenitz« soll auch die »Travemünde« das neue mechanische Antriebskonzept erhalten. Es ersetzt das bisherige immer wieder störanfällige dieselelektrische System. Die SMS kam am Morgen so kurz nach 5 Uhr:« Heute Motoren-Demontage«.
Motor Nummer drei geht am Haken an Land. Rechts am Motor direkt angeflanscht der Stromerzeuger.
Motor Nummer drei geht am Haken an Land. Rechts am Motor direkt angeflanscht der Stromerzeuger.

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Travemünde 04.02.2009
1000 Betten auf einen Streich?
Historischer Kreuzfahrer soll als Hotelschiff nach Travemünde geholt werden
Ein geheimnisvoller Anruf erreichte gestern FDP-Politiker Karl Erhard Vögele. Am Telefon war Capt. Peter Werner vom Priwall, der im Bereich maritimer Projekte tätig ist. Die FDP, so Werner, sei doch eine wirtschaftsfreundliche Partei und er wolle einmal eine Idee vortragen. Mehr sagte der Priwaller nicht.
Karl Erhard Vögele (FDP) traf sich heute mit Peter Werner (Sealloyd) im Rosenhof. Es geht um ein Hotelschiff für Travemünde. Foto: <b>TA</b>
Karl Erhard Vögele (FDP) traf sich heute mit Peter Werner (Sealloyd) im Rosenhof. Es geht um ein Hotelschiff für Travemünde. Foto: TA

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 10. Februar 2009
Priwall-Entwicklung beschleunigen
!BfL - Bürger für Lübeck
Travemünde muss attraktiver werden, um sein touristisches Image zu erhalten. Dazu gehört auch eine schnelle und nachhaltige Entwicklung des Priwalls. Die BfL-Fraktion setzt deshalb bei der Bürgerschaftssitzung am 26. Februar dem Antrag der Fraktion "Die Linke" zum Stopp des Waterfront-Projektes einen Antrag entgegen, der die Planungen für die touristische Weiterentwicklung und Attraktivitätssteigerung des Priwalls beschleunigen will. Derzeit verfügt Travemünde über rund 3500 Betten. Andere, konkurrierende Ostseebäder haben wesentlich höhere Kapazitäten, zum Beispiel Grömitz mit über 13000 Betten. Deshalb ist es wichtig, neue Kapazitäten in Travemünde zu schaffen.

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Travemünde 11.02.2009
Letzter Spaziergang – erster Waldplausch:
Bip lädt ein
Am Sonnabend, den 14.2.09 findet der letzte Spaziergang der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) im Rahmen der Aktion »Geheim geplant – jetzt wird enttarnt«, statt. Gemeinsam mit der FDP-Fraktion geht es noch einmal zum Gelände des geplanten Waterfront – Projektes. Der Treffpunkt ist die Priwallfähre auf Travemünder Seite um 11 Uhr.
Eckhard Erdman (BI Priwall) will diesmal mit der FDP wandern gehen. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 11.02.2009
BiP im Ortsrat Travemünde
Mittwoch, den 11. Februar 2009, ab 19.00 Uhr
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. stellt sich am Mittwoch, den 11. Februar 2009, ab 19 Uhr im Ortsrat Travemünde vor. Auf Einladung des Ortsrates wird die BiP über ihre bisherigen Aktivitäten und die weitere Planung berichten.
Nach der Ortsrats-Sitzung gibt es immer noch etwas Gelegenheit für Einzelgespräche. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Nach der Ortsrats-Sitzung gibt es immer noch etwas Gelegenheit für Einzelgespräche. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 14.02.2009
Waterfront: weniger ist mehr – Schonung des Priwall
Investor Sven Hollesen arbeitet neue Planungen aus – Bausenator: optisches Bild der alten Bäderarchitektur auf den Priwall »rüberbringen«
Der Bereich Stadtplanung hatte zu einer interfraktionellen Sitzung der Bürgerschaftsfraktionen zum Projekt »Priwall Waterfront« eingeladen. Vieles ist nicht mehr wie es war. Neue Rahmenbedingungen für das Großprojekt gaben Anlaß für intensive Aktivitäten in der Verwaltung.
Investor Sven Hollesen zeigt den Gesamtlageplan für das Waterfrontprojekt. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Investor Sven Hollesen zeigt den Gesamtlageplan für das Waterfrontprojekt. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 15.02.2009
Einstellung der Fußgängerfähre?
 Stadtverkehr legt Vorschläge für Einsparungen vorStatt ständiger Fahrpreiserhöhungen hat die Politik vom Stadtverkehr ein Konzept für Kosteneinsparungen bei der Priwall-Fähre gefordert. Die ersten Vorschläge liegen jetzt vor: Einstellung der Fußgängerfähre, Streichung des Nachtangebotes oder eine Verringerung der Taktzeiten.
 Die Einstellung der Fußgängerfähre an der Nordermole würde Geld einsparen. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 16.02.2009
BiP lädt zur dritten Bürgerversammlung
Freitag, 20. Februar 2009, 18.30 Uhr, Passathalle Priwall
Die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Priwaller und Interessierte herzlich zu ihrer dritten Bürgerversammlung auf dem Priwall ein. Unter dem Titel »Wie soll der Priwall in 10 Jahren aussehen?« diskutieren die Bürger mit Fachleuten über die weitere Entwicklung auf der Halbinsel.
Die BiP lädt wieder in die Passathalle. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b> 
Die BiP lädt wieder in die Passathalle. Foto: ARCHIV TA/KEV

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Travemünde 21.02.2009
Quo vadis Priwall?
Experten diskutieren über die Zukunft der nächsten 10 Jahre des Priwalls
Zu ihrer 3. Bürgerversammlung begrüßte der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative Behutsame Priwallentwicklung (BiP) Siegbert Bruders Priwallaner, Interessierte Bürger von der Travemünde Seite, Vertreter u.a. der Parteien, Ortsratmitglieder, Mitglieder des Ausschusses für den Kurbetrieb und Pressevertreter.

Etwas weniger Besucher waren zur 3.Bürgerversammlung gekommen. Im hinteren Bereich der Halle, wo bei der 2.Bürgerversammlung mit Rechtsanwaltes Dr. Klinger noch Zuhörer standen, gab es viel Platz.

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Travemünde 26.02.2009
Einschränkung des Verkehrs der Priwallfähren:
Vorstand des SPD-Ortsvereins Travemünde lehnt Pläne entschieden ab
Lübeck/Travemünde 27.02.2009
Schleswig-Holsteinische Seemannsschule:
Der Kapitän geht von Bord
Der Leiter der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule (SHS) Lübeck-Travemünde, Hans Jörg Hartke geht von Bord. Er wurde heute (27. Februar) auf dem Priwall von der Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Karin Wiedemann in den Ruhestand verabschiedet. »Mit Hans Jörg Hartke verlässt ein befahrener Kapitän die Seemannsschule. Ihm ist es in den neun Jahren seiner Amtszeit immer gelungen, mit der nötigen Handbreit Wasser unter dem Kiel die Seemannsschule einwandfrei zu manövrieren«, so die Staatssekretärin in Lübeck. Bis zur Nachbesetzung Anfang April 2009 wird die stellvertretende Schulleiterin Frau Ulrike Calm die Amtsgeschäfte führen.
Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Karin Wiedemann (l), Jörg Hartke (r) vor dem Gebäude der Seemannsschule.
Staatssekretärin im Wirtschaftsministerium Karin Wiedemann (l), Jörg Hartke (r) vor dem Gebäude derSeemannsschule

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Travemünde 02.03.2009
2000 Euro für Arche Noah
Große Freude am Montagvormittag in den fünf Travemünder Kindergärten: Anna Maria Wendelborn, Gründerin der »Helmut und Anna-Maria Wendelborn-Stiftung«, hat jedem Kindergarten 2.000 Euro gespendet. Die Wendelborn-Stiftung ist seit dem Jahre 2006 aktiv, unterstützt gemeinnützige Einrichtungen, die mit Kindern zu tun haben.

Die Kinder wussten schon Bescheid: »Es gibt Geld!« Foto: <b>TA</b>

Die Kinder wussten schon Bescheid: »Es gibt Geld!« Foto: TAVollständiger

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Travemünde 02.03.2009
Au Backe, der Zahn ist weg!
Vermeintlicher Kunstraub entpuppt sich als Rettungsaktion des Bildhauers
Als die Kinder der »Arche Noah« vergangenen Freitagmorgen in ihre Kindertagesstätte kamen, fehlte etwas auf dem vertrauten Spielgelände: Der »Zahn der Zeit« war verschwunden. Der Kindergarten liegt auf dem Gelände des ehemaligen Priwall-Krankenhauses. Und auf dem Rasen vor dem brachliegenden Gebäude stand das Kunstwerk seit 1984.

»Die Kinder vermissen den Zahn«, sagt Erzieherin Bärbel Schröder-Ostmann von der Kindertagesstätte auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses. Sie zeigt den gepflasterten Sockel, auf dem der »Zahn der Zeit« seit 1984 gestanden hat. Foto: <b>TA</b>»

Die Kinder vermissen den Zahn«, sagt Erzieherin Bärbel Schröder-Ostmann von der Kindertagesstätte auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses. Sie zeigt den gepflasterten Sockel, auf dem der »Zahn der Zeit« seit 1984 gestanden hat. Foto:

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09.03.2009
Der Priwall auf dem Weg zum Bürgerleitbild
»Wie soll der Priwall in 10 Jahren aussehen?«, so lautete die Leitfrage des Workshops der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) am Sonnabend, den 7.3.09 im Haus der Naturfreunde auf dem Priwall.
Travemünde Aktuell: Der Priwall auf dem Weg zum Bürgerleitbild

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Travemünde 18.03.2009
 Lachszucht,Vogelwarte und Öko-Schwimmbad Pläne für Naturerlebniszentrum Priwall im Kurbetriebsausschuss vorgestellt.
Die kleine Ostsee-Station auf dem Priwall mit ihren Aquarien und Exponaten ist immer gut besucht, Kinder fragen danach, wenn es in den Urlaub geht, wollen immer wieder hin. Jetzt soll die Anlage vergrößert werden: Zum »Naturerlebniszentrum Priwall«. Weitere Ausbaumöglichkeiten deuten sich bereits an: Der Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer bekundet Interesse, eine Vogelwarte zu betreiben. Und Waterfront-Investor Sven Hollesen könnte sich vorstellen, ein Öko-Schwimmbad mit anzubauen.
Professor Georg Conradi und seine Studenten stellten Entwürfe für das Gebäude vor. Foto: <b>TA</b>
Professor Georg Conradi und seine Studenten stellten Entwürfe für das Gebäude vor. Foto: TA
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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 31. März 2009
Bürgerschaft endete durch Eklat vorzeitig
Die wichtigsten Entscheidungen - Neuer Sitzungstermin ist am 6. April

"Das hat es seit 20 Jahren nicht mehr gegeben", so Peter Sünnenwold, erster stellvertretender Stadtpräsident, nach der abrupten Beendigung der Sitzung

Gesamtkonzept Priwall

Abgelehnt wurde ein Vorstoß der Linken, die Bebauung des Priwalls komplett neu zu planen. FDP und Bürger für Lübeck (BfL) beantragten eine Beschleunigung der Planung und Bebauung - dies wurde mehrheitlich angenommen. Eine Verbreiterung der Trave für zweischiffige Befahrbarkeit hingegen lehnten die Kommunalpolitiker mehrheitlich mit den Stimmen von CDU, den Grünen, den Linken und dem fraktionslosen Bürgerschaftsmitglied Hildegund Stamm ab.

Im Bauausschuss soll diskutiert werden, Bebauungspläne künftig im Internet zu veröffentlichen.

Travemünde 01.04.2009 
Am 1. April Realität nicht mit Scherzen verwechseln ... also aufpassen
Nö, Aprilscherze wir früher gibt es gar nicht mehr, meinte der Chef der Männer in Organge, in dem er kurz seinen Besen ins Lot stellte. Oder doch ? Jedenfalls ist es so, dass die Rehe, die man am Morgen auf dem Priwall sehen kann, nicht von der LTM in liebevoller Absicht für einen wohldosierten Public-Relation-Gag gesponsert worden sind, oder die BiP ihre Baumpatenschaft auf die Tierarten des Priwall ausgehnt hat.
Travemünde Aktuell: Am 1. April Realität nicht mit Scherzen verwechseln

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Travemünde 04.04.2009
Eiersuche mit der Priwall-Feuerwehr
Bei Kindern längst kein Geheimtipp mehr: Auch am Ostermontag gibt es noch einmal eine Eiersuche. Die Freiwillige Feuer vom Priwall organisiert den Kinderspaß wieder am 13. April um 10:00 Uhr beim Gerätehaus im Fliegerweg 3. Auf dem Programm stehen Ostereiersuche, Eierlauf, Schminken mit dem Osterhasen und Rundfahrten im Feuerwehrauto.
Die größeren suchen die Ostereier auf abgegrenzten Feldern im Wald. Für die ganz kleinen gibt es eine Wiese hinter dem Gerätehaus. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Die größeren suchen die Ostereier auf abgegrenzten Feldern im Wald. Für die ganz kleinen gibt es eine Wiese hinter dem Gerätehaus. Foto: ARCHIV

Nach getaner Arbeit stärkten sich alle mit Schinkenwurst vom Grill, Säften (für Kinder kostenlos) und Brause im Gerätehaus. Ein schöner Abschluss des Osterfestes, locker, fröhlich und ganz unspektakulär jedes Jahr zuverlässig von der Priwall-Feuerwehr organisiert

Travemünde 09.04.2009 Fährtarife:
Petitionsausschuss wartet auf Kartellbehörde
 Im November 2008 hatten sich Priwaller wegen der Preiserhöhung der Priwall-Fähre an den Petitionsausschuss gewendet (TA berichtete). Der Ausschuss wurde gebeten, zu prüfen, ob die Stadt den Priwallern mit Hauptwohnsitz auf der Halbinsel Zuschüsse gewähren müsse.
Weiter wegen der Fährtarife in der Diskussion: Die Priwall-Färhen. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Weiter wegen der Fährtarife in der Diskussion: Die Priwall-Färhen. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 10.04.2009
Vergessliche Priwaller blockieren Fähre
Nach einem Informationstreff über die letzten Besprechungen zur Priwall-Fährgebühr entschlossen sich etwa 200 Priwaller noch spontan, auf der Stadtseite einkaufen zu sehen. Die Inhaber von Jahreskarten (PkW, Fahrrad oder Personen) setzten gegen 10:00 Uhr zur Stadtseite über.
Da war kein Platz mehr für Autos: Rund 200 Radfahrer vom Priwall wollten heute in Travemünde Milch kaufen. Fotos: <b>TA</b> 
Da war kein Platz mehr für Autos: Rund 200 Radfahrer vm Priwall wollten heute in Travemünde Milch kaufen. Fotos: TA

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Travemünde 11.04.2009
Fährmann ringt Radfahrer nieder: Anzeige
Friedlich wie schon am Tag zuvor (TA berichtete) begannen heute die Fährfahrten der Radfahrer vom Priwall. Bis die Gruppe, die ständig hin und her pendelte, sich auf beide Fähren aufteilte: Die Fährleute versuchten nun, die Radfahrer beiseite zu dirigieren, damit auch noch Autos mitkonnten.
Auf einer der Fähren heizt sich die Stimmung auf, harsche Worte sollen gefallen sein. Fotos: <b>TA</b>
Auf einer der Fähren heizt sich die Stimmung auf, harsche Worte sollen gefallen sein. Fotos: TA

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Travemünde 14.04.2009
Wo sind unsere Mädels von 1948?
 Hamburger Jung will nach 50 Jahren Bekanntschaft auffrischen»Wir waren fünf Freunde und machten 1948 eine Fahrradtour zum Priwall«, erzählt Hans-Jürgen Braun (79) aus Hamburg. »Es waren herrliche Tage in einem Zeltlager, obwohl in diese Zeit genau die Währungsreform platzte und wir unsere Kasse in Zehntelpfennige umrechnen mussten.
«Ein Foto vorm Casino gehörte auch 1948 schon zum Urlaub dazu. Hans-Jürgen Braun (links) fragt sich, was aus den beiden Mädels geworden ist, die die Hamburger Jungs damals auf dem Priwall kennen lernten. Fotos: <b>PRIVAT</b>
Ein Foto vorm Casino gehörte auch 1948 schon zum Urlaub dazu. Hans-Jürgen Braun (links) fragt sich, was aus den beiden Mädels geworden ist, die die Hamburger Jungs damals auf dem Priwall kennen lernten. Fotos: PRIVAT

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Travemünde 14.04.2009      
Skipper retten Rentner
Am Dienstag gegen 6.58 Uhr hörte ein Pärchen, dass auf einem Boot im kleinen Rosenhof-Hafen auf dem Priwall geschlafen hätte, ein eigenartiges Gurgeln. Als sie nachschauten, sahen sie in der 10,5 Grad kalten Trave einen 90-jährigen Rentner.

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Travemünde 24.04.2009
Priwall: Bürgerleitbild kurz vor der Verabschiedung
Das Bürgerleitbild der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) befindet sich in der letzten Beteiligungsphase. »Zur Zeit prüfen alle Mitglieder und Fördermitglieder der BiP das Leitbild«, erklärt Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP, »damit wir die vereinsinterne Legitimation erhalten. Ab Sonntag, dem 26.4.09 erhalten alle Haushalte auf dem Priwall eine 6-seitige Kurzfassung des Leitbildes verbunden mit der Bitte um eine kurze Rückmeldung. Am Mittwoch dem 29.4.09 werden wir dann in einem Pressegespräch das Leitbild offiziell veröffentlichen«, so Erdmann weiter
.Stellen das Bürgerleitbild vor: Eckhard Erdmann und Siegbert Bruders. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Stellen das Bürgerleitbild vor: Eckhard Erdmann und Siegbert Bruders. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 24.04.2009
Holger Garbelmann neuer Leiter der Schleswig-Holsteinischen SeemannsschuleDer neue Leiter der Schleswig-Holsteinischen Seemannsschule heißt Holger Garbelmann. Er wurde heute (24. April) auf dem Priwall von Reinhart Schäfer, Abteilungsleiter im Kieler Wirtschaftsministerium, in das Amt eingeführt.

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Travemünde 27.04.2009
Polizei sucht Unfallzeugen
Bereits am Ostersamstag, 11. April 2009, gegen 12.00 Uhr, kam es auf dem Fährvorplatz der Priwallfähre zu einem Verkehrsunfall (TA berichtete). Dabei waren ein Motorradfahrer und zwei Radfahrer beteiligt
.Die Polizei nahm den Unfall am 11. April auf, sucht aber noch Zeugen. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Die Polizei nahm den Unfall am 11. April auf, sucht aber noch Zeugen. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 28.04.2009
Fährtarife: Antidemo am 1. Mai
Bürgerversammlung auf dem Priwall stimmt fast einstimmig für eine Protestaktion
Die Interessengemeinschaft Priwall-Fährtarife, bestehend aus der Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V., dem ROSENHOF und dem Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V. hatten zu einer Bürgerversammlung eingeladen. Bis auf den letzten Platz gefüllt war die Passat-Halle auf dem Priwall. Die Vorsitzenden der beiden Vereine Ulrich Klempin und Michael Lempe berichteten über die bisherigen Aktivitäten der IG, insbesondere über die Gespräche mit den Fraktionen der Bürgerschaft, denen sie ihre Forderungen nach einer gerechten Lastenverteilung bei der Preisgestaltung, die Notwendigkeit einer kartellrechtlichen Überprüfung eines eventuellen Monopolmissbrauches gemäß BGH-Beschluss und die Erfordernis der Beachtung des Gleichheitsgrundsatzes nach Art. 3 Abs. 1 GG gem. BVerfG-Urteil vortrugen. 

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 28. April 2009
Magier oder Gaukler?
Die Linke
Dem sogenannten Investor Hollesen soll das Beste verkauft werden, was Lübeck noch zu bieten hat nämlich 70 000 qm teilweise unberührte Natur und Bauland in bester Lage. In offiziellen Verlautbarungen wird Herr Hollesen stets als Investor bezeichnet. Nach seinen eigenen Aussagen vor Travemünder Bürgern will er aber erst den Kaufvertrag unter Dach und Fach bringen und sich dann "nach geeigneten Investoren umsehen". Wenn dieser Kaufvertrag in Kraft tritt, ist Herr Hollesen praktisch Eigentümer des Priwalls. Forscht man nach seiner Geschäftsadresse, so landet die Suche bei einem seiner Ansichts-Ferienhäuser in Rellingen.

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 28. April 2009
FDP-Anfrage zu Priwallfähren
FDP
ie im Herbst 2008 angekündigten drastischen Fahrpreiserhöhungen der Stadtverkehr Lübeck GmbH bei den in hohem Maße defizitären Kraftfahrzeug-Priwallfähren haben vor allem bei den Priwall-Anwohnern verständlicherweise zu Unverständnis und nachvollziehbaren Protesten geführt.

Die Lübecker FDP-Bürgerschaftsfraktion hat jetzt über die schleswig-holsteinische FDP-Landtagsfraktion eine Anfrage an die Landesregierung in den Kieler Landtag gebracht. Mit einer Antwort rechnen die Lübecker Liberalen bis etwa Mitte Mai 2009. Die Hansestadt Lübeck hat auf Grund ihrer völlig desolaten Haushaltslage keinen Spielraum mehr, das enorme Defizit bei den Priwallfähren auszugleichen. Die FDP-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft sucht daher nach realistischen Alternativen zu den enormen Fährtarif-Erhöhungen. Die Kraftfahrzeug-Priwallfähre ist in das System des öffentlichen Personennahverkehrs  

Travemünde 29.04.2009
BiP legt Bürgerleitbild für den Priwall vor Maßnahmenkatalog geht später direkt an die Parteien
 Ein Jahr nach ihrer Gründung legt die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) ihr seit langem angekündigtes Leitbild vor. In einer für alle Bürger offenen Beteiligung hat der 35 Mitglieder zählende Verein das Leitbild erarbeitet, das in seinen wesentlichen Inhalten durch einen Workshop entwickelt wurde, in dem viele Meinungsträger des Priwall mitgearbeitet haben. Erfahrungen aus den Gesprächen mit den Parteien, dem Bürgerplausch und von Fachleuten aus den Bereichen Tourismus, Ökologie und Naturschutz sind eingeflossen.
v.l.n.r. Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP, Sophie Weiland,die maßgeblich an der Erstellung des Leitbildes beteiligt war, Sigbert Bruders, stellvertretender Vorsitzender der BiP.
v.l.n.r. Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP, Sophie Weiland,die maßgeblich an der Erstellung des Leitbildes beteiligt war, Sigbert Bruders, stellvertretender Vorsitzender der BiP. 

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Travemünde 30.04.2009
1. Mai: Verkehrsbehinderungen an der Priwallähre erwartet
 Am 1. Mai erwartet die Lübecker Polizei zeitweise Verkehrsbehinderungen an der Priwallfähre. Ab 11.00 Uhr ist auf dem Fährvorplatz eine Demonstration angemeldet. Ausgehend vom Fährvorplatz sind zwei Aufzüge geplant, einer soll auf dem Priwall die Mecklenburger Landstraße entlang, ein zweiter auf der Travemünder Seite die Straße »Baggersand« entlang führen
.Aufgrund der Demonstration wird an der Priwallfähre mit Verkehrsbehinderungen gerechnet. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 

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Travemünde 01.05.2009
Mit einer organisierten Fährtarifdemo machten die Priwallaner ihrem Unmut weiter Luft Keine Vorfälle, gegen Ende baute sich ein Stau auf der Mecklenburger Landstraße Richtung Osten auf
Gegen 11 Uhr trafen sich rund 300 Bürgerinnen

Kurz nach 11 Uhr bewegte sich der Demonstrationszug auf der Mecklenburger Landstraße Richtung Osten. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 

Kurz nach 11 Uhr bewegte sich der Demonstrationszug auf der Mecklenburger Landstraße Richtung Osten. Foto: KARL ERHARD Vollständiger Artikel unter Archiv TA abrufbar

Travemünde 04.05.2009
Wiekstraße: Zeugen gesucht – Jugendliche überfielen Senioren in TravemündeBereits am Donnerstag, kam es im Zeitraum von 19.20 Uhr bis 19.40 Uhr, im Umfeld der dortigen Seniorenwohnanlage, zu zwei Vorfällen, die nach bisherigen Informationen der Ermittlungsgruppe Jugend, zwei Jugendlichen im Alter von 17 Jahren zuzuordnen sein dürften.

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Travemünde 08.05.2009
Passathafen: Seglerin verletzt sich schwer an Bord
 Zu einem umfassenden Einsatz von Feuerwehr, Polizei und Notarzt kam es am Donnerstagabend im Passathafen auf dem Priwall. Zeitweise waren mehr als 10 Fahrzeuge beteiligt, die in kurzen Abständen mit den Priwallfähren übersetzten. Auslöser war ein Notruf, den die Feuerwehr Lübeck um 20.03 Uhr am Donnerstag (7.5.) erreichte

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 Travemünde 10.05.2009
 Fähre: Demo zum VatertagDie Interessengemeinschaft Priwall-Bürger will weiter demonstrieren: Schon zu Himmelfahrt (Vatertag) am Donnerstag, 21. Mai, soll wieder die Fähre blockiert werden.
Wie bei der Demo Anfang Mai soll der Protest-Zug auch diesmal die Mecklenburger Landstraße entlang führen. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>

Wie bei der Demo Anfang Mai soll der Protest-Zug auch diesmal die Mecklenburger Landstraße entlang führen. Foto: ARCHIV Vollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 12. Mai 2009
Priwallfähren sind ÖPNV
Die Linke

Die LINKEN setzen sich für ein neues Konzept für die Priwallfähren ein. Wir hatten schon vor einigen Monaten auf die Problematik hingewiesen. Wir freuen uns, dass die Sozialdemokraten sich endlich bewegen. Die Fährkosten sind für viele Bewohner des Priwalls nicht mehr zu finanzieren. Es ist unfair aufgrund des Wohnortes so sehr benachteiligt zu sein. Die Stadt muss eingreifen, auch mit Geld. Wir setzen uns, wie auch die Priwallvereine, für eine umlagefinanzierte Lösung oder einen Großrabatt für die Anwohner ein. Es kann nicht sein, das die Bewohner immer mehr in das Mecklenburger Hinterland ausweichen oder wegen der dauerhaften finanziellen Belastung sogar ganz weg ziehen. Da muss die Stadt gegen steuern. Kurzfristig fordern wir günstigere Tarife für die Priwallbewohner. Wir wollen, dass die Anwohner, das heißt Menschen mit erstem Wohnsitz auf dem Priwall, einen günstigen Tarif erhalten

Travemünde 14.05.2009
BiP lauscht und plauscht
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Priwaller und Interessierte herzlich zu ihrem 7. Waldplausch ein.

Travemünde Aktuell: BiP lauscht und plauscht

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Lübeck-Travemünde 17.05.2009
BiP: Waldplausch Nummer 7
 Infos zum Bürgerleitbild und noch mehr
Extra Sitzgelegenheiten mussten noch herbeigeschafft werden, um alle Mitglieder der BiP, Ihre Gäste und die Vertreter der Presse in dem kleinen Nebenraum der Freiwilligen Feuerwehr Priwall unter zu bringen. Bei Kaffee, von Jürgen Zeidler in der kleinen Küche meisterhaft gekocht, Kuchen und Käseschnittchen gab Siegbert Bruders vom Vorstand der BIP einen Überblick über die Geschehnisse der vergangenen Wochen, insbesondere zum Bürgerleitbild. Das Papier sei auf dem Priwall mit 650 Exemplaren verteilt worden. Die Rückmeldungen waren in der Regel positiv, wenngleich Stimmen immer wieder laut wurden, dass es zu theoretisch formuliert worden sei. Siegbert Bruders räumte dies ein, doch sei es eben auch wichtig, mit der Fachsprache auch für jene Planer ein überzeugendes Papier anzubieten, die in der Sache Entscheidungen mit beeinflussen würden. Man habe eben eine Gesamtplanung erarbeiten wollen und keine Scheibchenplanung ohne jede Zusammenhänge. Konkreter wird’s werden, wenn der zum Leitbild gehörende Maßnahmenplan vorliege. Dieser solle erst an die Parteien gehen und nicht zuvor in die Presse. Besondere Schwerpunkte seien der Passathafen und die Energiegewinnung, der Erhalt des Baumbestandes und das Projekt, was mit dem ehemaligen Priwallkrankenhaus geschehen soll. Eine Öffentliche Bauausschußsitzung solle im Juni das Priwallprojekt behandeln und die Bürgerschaft wird aller Voraussicht nach ein Priwallentwicklungskonzept verabschieden. Herr Bruders berichtet weiter über ISEK, den Stadttag des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes und eine TEK-Runde der LTM zum Tourismusentwicklungskonzept.
Travemünde Aktuell: BiP: Waldplausch Nummer 7
Siegbert Bruders informiert die BiP über die breite Palette an Ereignissen seit der Fertigstellung des Bürgerleitbildes.

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Travemünde19.05.2009
Die Passat hat wieder eine Funkbude
Originalgetreu bestückt und hergerichtet mit den damaligen Funkgeräten dank großem Einsatz der Crew der Passat und vielen Spendern»Hein, hol mal bei den Funkenpusters das Telegramm für den Kapitän« so mag es früher mal geheißen haben. In der Tat, die Funker nannte man zu alten Zeiten die Funkenpusters. Und früher konnte man beim Funken die Funken noch richtig sehen. Funkensender hießen die Geräte und die Funken entstanden in einem Lichtbogen, der die elektromagnetische Energie erzeugte. Aber diese Zeiten sind längst vorbei, doch die Bezeichnung »Funken« ist geblieben
.Der frühere Seefunkoffizier und heutige Funkamateur Hans Berg, Amateurfunkrufzeichen DJ6TJ (links) und Schiffsmechaniker der Passat Maik Zöllner am »Tag der offenen Tür« in der neu eingerichteten ehemalige Funkbude (Seefunkstelle) der Passat. Nur noch wenige Restarbeiten sind notwendig, um das Projekt »Museum Seefunkstelle Passat« abzuschließen. 

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Travemünde 21.05.2009
 Klare Ansage an Saxe: »Wir werden ihm gewaltig auf die Füße treten!«

Die Serie von Demos gegen die Fähr-Tarife reißt nicht ab. Und wird jetzt professionell organisiert: Wolfgang Hovestädt, Diplom-Pädagoge und früherer Unternehmer vom Priwall, zog am Himmelfahrtstag (21. Mai) mit hunderten Demonstranten die Mecklenburger Landstraße entlang.

Wolfgang Hovestädt begrüßte die Demonstranten per Megaphon. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 
Wolfgang Hovestädt begrüßte die Demonstranten per Megaphon.

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Travemünde 23.05.2009
1.100 Kilometer:Grenzenlos-Lauf endet auf der Passat
Freitag vor einer Woche sind sie in Mödlareuth, einem kleinen Ort in Bayern, gestartet. Heute kamen die Läufer des »Grenzenloslauf« auf dem Priwall an. Dazwischen lag bis vor 20 Jahren die innerdeutsche Grenze. Der Lauf gehört zu den Aktivitäten anlässlich der nun zwei Jahrzehnte zurückliegenden Grenzöffnung.

Nach 1.100 Kilometern erreichten die Läufer die Passat. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Nach 1.100 Kilometern erreichten die Läufer die Passat. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Stadtpräsidentin Gabriele Schopenhauer begrüßte die Läufer an Bord der Viermastbark Passat: »Hier wartete ein gespanntes Publikum schon seit viertel vor zwei in etwa auf die Ankunft dieser Crew, die hier so einzigartig eingetroffen ist und sich erstmal selbst ihrer Freude nicht erwehren konnte, sondern ihre Freude auch zum Ausdruck bringen wollte«, eröffnete die Stadtpräsidentin ihre Ansprache
Travemünde Aktuell: 1.100 Kilometer:

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Travemünde 26.05.2009
Zwei Demos am Pfingstsamstag?
Wie Wolfgang Hovestädt von der »Interessengemeinschaft Priwall-Bewohner und Rosenhof« mitteilt, haben zwei weitere Priwaller ebenfalls zu einer Demo gegen die Fähr-Tarife am Pfingstsamstag (30. Juni) aufgerufen.

Hatte die Doppel-Demo schon befürchtet: Wolfgang Hovestädt von der »Interessengemeinschaft Priwall-Bewohner und Rosenhof«. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Hatte die Doppel-Demo schon befürchtet: Wolfgang Hovestädt von der »Interessengemeinschaft Priwall-Bewohner und Rosenhof«. Foto: ARCHIV TA

»Die beiden Herren versuchen, ein Tauziehen zu veranstalten«, vermutet Hovestädt. Er hat bereits Handzettel verteilt und die Presse über seine Aktionen unterrichtet (TA berichtete). Die zweite Demo schaffe nun aber Verwirrung. Außerdem, so Hovestädt, stimme es nicht, dass der Bürgermeister sich noch nicht bewegt habe. Am 2. Juni werde er zusammen mit Rosenhof-Direktor Jürgen Lehnhausen im Rathaus erwartet. »Ein hervorragendes Zwischenergebnis, wie ich meine! Zeigt doch dieser Termin, dass wir, also die von mir initiierte und organisierte Interessengemeinschaft, auf dem besten Wege sind, unser Ziel zu erreichen«, sagt Wolfgang Hovestädt

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Travmünde 27.05.2009
Fährtarif-Proteste: Klempin sieht Doppel-Demo positiv
Auch die »Gemeinschaft der Priwallbewohner e.V.« und der »Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V.« hat heute Flyer mit einer Einladung zur nächsten Priwallfährtarif-Demo verteilt. Für Samstag, 30. Mai 2009, 11.00 Uhr. »Diese hatten wir schon angekündigt bei unserer Demo am 1. Mai 2009«, teilt Ulrich Klempin mit. Zwischenzeitlich habe ein Bewohner des Priwalls zu Demonstrationen am 21. Mai und erneut am 30. Mai 2009 eingeladen. Im Gegensatz zu Veranstalter Wolfgang Hovestädt, der die Doppel-Demo kritisierte (TA berichtete), sieht Klempin die Sache in einem positiven Licht: »Da es uns grundsätzlich um die Sache geht, haben wir nichts dagegen«, schreibt Klempin. »Im Gegenteil: es kann durchaus sinnvoll und zweckdienlich sein, wenn auf beiden Seiten der Trave demonstriert wird.« TA

Dieser Flyer mit Aufruf zur nächsten Demo wurde heute auf dem Priwall verteilt. SCAN: <b>TA</b>

Dieser Flyer mit Aufruf zur nächsten Demo wurde heute auf dem Priwall verteilt. SCAN: TA

Travemünde 28.05.2009
Priwall-Fähre: Sozialverträgliche Tarife für Bewohner werden geprüft
Die Proteste der Priwaller gegen die Höhe der Fährtarife werden immer lauter, für kommenden Samstag (30. Mai) sind gleich zwei Demos angesetzt

.Wird die Fähre für Bewohner des Priwalls günstiger? Foto: <b>TA</b>

Wird die Fähre für Bewohner des Priwalls günstiger? Foto: TA

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 Travemünde 29.05.2009
Demos: Verkehrsbehinderungen am Pfingstsamstag in TravemündeAm Pfingstsamstag, zwischen 11.00 Uhr und 14.00 Uhr, kommt es voraussichtlich zu erheblichen Beeinträchtigungen des fließenden Verkehrs im Bereich der Priwallfähre in Lübeck-Travemünde. Ab 11.00 Uhr finden zwei angemeldete Demonstrationen auf dem Priwallvorplatz statt.
Für beide Seiten der Trave sind Demonstrationen angemeldet. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Für beide Seiten der Trave sind Demonstrationen angemeldet. Foto: ARCHIV TA
Ein Aufzug wird sich anschließend durch die Mecklenburger Landstraße bis zur Landesgrenze Mecklenburg-Vorpommern und zurück bewegen, der andere Aufzug wird mit der Priwallfähre zum Festland übersetzen und sich anschließend quer durch das Zentrum von Travemünde bewegen.
Bis 14.00 Uhr wird daher der Fährbetrieb möglicherweise sogar ganz zum Erliegen kommen. Damit verbunden sind Staus auf dem Priwall und in Travemünde.Verkehrsteilnehmer, die Travemünde über Mecklenburg-Vorpommern besuchen möchten, werden gebeten, über das Lübecker Stadtgebiet anzureisen.
Die Fußgängerfähre an der Nordermole, 500 Meter nördlich der Priwallfähre, ist von den Veranstaltungen nicht betroffen. Sie befördert jedoch ausschließlich Fußgänger.

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Travemünde 30.05.2009
Doppel-Demo: Scharfe Töne vorm fröhlichen Umzug
Zwei Demonstrationszüge waren angemeldet, einer für die Priwall-Seite, einer für die Stadtseite. Ausgangspunkt der Doppel-Demo gegen die Preisgestaltung der Priwall-Fähren war der Platz vor dem Rosenhof. Gestartet wurde dabei keineswegs in trauter Einigkeit: Per Megaphon erklärte Organisator Wolfgang Hovestädt, er zweifele daran, dass es Ulrich Klempin, Vorsitzender des Vereins der
Wochenendhausbesitzer, wirklich um die Sache gehe
.Michael Lempe, von der Gemeinschaft der Priwallbewohner spricht. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 
Michael Lempe, von der Gemeinschaft der Priwallbewohner spricht. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Unterbrochen wurde Hovestädts Rede von Pfui-Rufen der anderen Seite. Hovestädt erklärte weiter, die Parteien wollten die Priwaller unterstützen, allerdings nicht die Zweitwohnungsbesitzer. Man hätte ihm gesagt, eine Zusammenarbeit mit dem Verein der Wochenendhausbesitzer würde »die Verhandlungsbasis schädigen«. Anschließend appellierte er an die Gemeinschaft der Priwall-Bewohner, die Zusammenarbeit mit den Wochenendhaus-Besitzern zu beenden.
Travemünde Aktuell: Doppel-Demo:

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Travemünde 01.06.2009
Keine Doppel-Demos mehr: Priwall demonstriert Einigkeit »
Auf dem Priwall gibt es weder Meinungsverschiedenheiten noch einen Machtkampf«, teilt Wolfgang Hovestädt heute in einer Pressemitteilung mit. Vergangene Woche hatte es zwei Demos gegen die Fährtarife gegeben, in deren Verlauf es zu einem Wortgefacht per Megaphon gekommen war (TA berichtete).
Die Fährpreis-Demonstranten vom Priwall wollen künftig geschlossen auftreten. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b> 
Die Fährpreis-Demonstranten vom Priwall wollen künftig geschlossen auftreten. Foto: ARCHIV TA/KEV
Kein Machtkampf also. »Im Gegenteil«, schreibt Hovestädt. »Wir alle, die auf dem Priwall beheimatet sind, ziehen ab sofort an einem Strang und werden, wie von allen Beteiligten beschlossen, nicht zulassen, dass daraus ein Tauziehen wird. Schon jetzt können wir feststellen, dass die nächste Protestaktion von allen Priwallern gemeinsam getragen wird, und wir von daher von einer sehr hohen Beteiligung ausgehen.« Um die nächsten Maßnahmen zu besprechen, treffen sich die Sprecher der verschiedenen Gruppen bereits in der nächsten Woche. Dann wollen sie gemeinsam, sollte die Politik sich bis dahin nicht wesentlich bewegt haben, festlegen, was wo und wann zu tun ist. TA
Travemünde 05.06.2009 
1 Jahr BiP
 Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) wird ein Jahr alt und lädt alle Priwaller und Interessierte herzlich zur »Geburtstagsfeier« ein.

Eckhard Erdmann, Sophie Weiland, und Sigbert Bruders von der BiP. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>

Eckhard Erdmann, Sophie Weiland, und Sigbert Bruders von der BiP. Foto: ARCHIV TA/KEV
»Wir wollen in entspannter Atmosphäre bei Leckereien am Buffet mit unseren Politikern und Interessierten ins Gespräch kommen«, erklärt Eckhard Erdmann, »denn ein Austausch von Bürger und Politik verändert doch immer wieder die Sichtweisen auf die Dinge. Wir informieren natürlich auch – im Vordergrund steht aber eindeutig der Gedankenaustausch bei Essen und Trinken.«Ort und Zeit: Freitag, den 12.6.09, Halle des Segelvereins Herrenwyk, Am Passathafen 12, Zeit: 18.00 Uhr – 21.00 UhrWeitere Infos erhalten Interessierte auf der Homepage der BI: www.bipriwall.de. BIPQuelle: Pressemitteilung BiP, Foto: Archiv TA/KEV
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Travemünde 08.06.2009
Schlepper Claus nimmt die »Pötenitz« auf den Haken
Am Sonntag Abend nahm Schlepper Claus die Priwallautofähre »Pötenitz« auf den Haken. Wie es heißt, sind beide Richtung Werft unterwegs. An der Pötenitz stehen Arbeiten im Rahmen der Gewährleistung an. Die Fähre ist von Grund auf renoviert worden und erhielt neben neuen, umweltfreundlicheren und sparsameren Motoren auch ein neues Führerhaus mit für die Navigation wesentlich verbesserten Sichtverhältnissen. Am Wochenende wird sie wieder zurück erwartet. KEV
Travemünde Aktuell: Schlepper Claus nimmt die »Pötenitz« auf den Haken

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Travemünde 10.06.2009
Konzept Priwall:BiP stellt Maßnahmenkatalog den Fraktionen vor
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) hat begonnen, ihren Maßnahmeplan für die weitere Entwicklung auf dem Priwall den Fraktionen vorzustellen. Kernstück des Plans sind die ortstypische behutsame Bebauung am Passathafen und ein »grünes« Tagungszentrum auf dem Gelände des ehemaligen Priwallkrankenhauses.

Siegbert Bruders (links) und Sophie Weiland von der BiP sprachen mit den FDP-Vertretern Thomas Rathcke, Karl Erhard Vögele und Wolfgang Drozella. Foto: <b>TA</b>

Siegbert Bruders (links) und Sophie Weiland von der BiP sprachen mit den FDP-Vertretern Thomas Rathcke, Karl Erhard Vögele und Wolfgang Drozella. Foto: TAAm Dienstagnachmittag gab es ein erstes Treffen mit der Lübecker FDP, das Gespräch fand in angeregter, anregender und harmonischer Weise statt. Weitere Fraktionen sollen folgen.Der Maßnahmeplan kann ebenso wie das Bürgerleitbild von der Bip

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Travemünde 13.06.2009
Baby BiP ist ein Jahr alt geworden
 Ein politisches Geburtagsfest am PASSAT-HafenLautstark rüttelte der Südwestwind mit einigen heftigen Böen an der Bootshalle des Segler-Vereins Herrenwyk (SVH) und übertönte das schon sehr lebhafte politische Geplauder immer mal wieder. Doch unbeirrt davon kamen Priwallaner und Politiker von Bürgerschaft und Orstrat schnell miteinander ins Gespräch. So hatte der Vorsitzende der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V., der BiP, Eckhard Erdmann alle Mühe, sich erst einmal Gehör zu verschaffen um seine Gäste herzlich zu begrüßen. Im Laufe des Abends waren es schon 100 an der Zahl, die dem Geburtstagskind ihre Aufwartung machten.
Travemünde Aktuell: Baby BiP ist ein Jahr alt geworden

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Lübeck/Travemünde 16.06.2009
Waterfront: Noch Diskussionsbedarf für 100-Mio-Euro-Projekt Am Montag tagten der Wirtschafts- und der Bauausschuss der Bürgerschaft gemeinsam in der Großen Börse des Rathauses. Auf der Tagesordnung stand das 100 Millionen Euro-Projekt »Priwall Waterfront«. Eine Entscheidung wurde vertagt.

Travemünde Aktuell: Waterfront: Noch Diskussionsbedarf für 100-Mio-Euro-Projekt

Die Bauverwaltung hatte ein städtebauliches Konzept vorgelegt, dass unter anderem die Kosten und Einnahmen auflistete. Das Papier enthielt auch die Möglichkeiten der Stadt, die benötigten Grundstücke zu bekommen und derzeitige Anlieger und Vereine des Passat-Hafens zu entschädigen.
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Travemünde 18.06.2009
Fähr-Demo: Protestgruppen wieder entzweit
 Der Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V. distanziert sich von einer geplanten Unterschriften-Sammelaktion, die Wolfgang Hovestädt für Samstag, 20. Juni, ab 11 Uhr auf dem Fährenvorplatz (Priwallseite) starten will. Zwischen beiden Seiten hatte es schon bei der letzten Demo Spannungen gegeben (TA berichtete).
Werden die Demos jetzt wieder getrennt organisiert? Ulrich Klempin (links) vom Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer, hier mit Michael Lempe, hat die Zusammenarbeit mit Wolfgang Hovestädt aufgekündigt. Foto: <b>Archiv TA/KEV</b>
Werden die Demos jetzt wieder getrennt organisiert? Ulrich Klempin (links) vom Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer, hier mit Michael Lempe, hat die Zusammenarbeit mit Wolfgang Hovestädt aufgekündigt. Foto: Archiv TA/KEV

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Travemünde 19.06.2009
Verkehrsbehinderungen an der Priwallfähre 

Am morgigen Samstag, den 20.06.09, findet auf dem Fährvorplatz des Priwall von etwa 11 bis 13 Uhr eine Demonstration statt. Die Polizei Lübeck rechnet in dieser Zeit mit Verkehrsbehinderungen, insbesondere auf dem Priwall bei der Zu- und Abfahrt der Fähre. Fußgänger werden erfahrungsgemäß wenig behindert und können auch die einige hundert Meter weiter seewärts gelegene Fußgängerfähre nutzen. Autofahrer und Motorradfahrer sollten den Bereich entweder weiträumig umfahren, in dieser Zeit eine Pause einlegen oder sich ein wenig in Geduld üben. Das gilt vor allem auch für Autofahrer, die von Mecklenburg-Vorpommern aus über den Priwall nach Travemünde übersetzen wollen. DRQuelle: Pressemitteilung Polizeidirektion

Lübeck-Travemünde 20.06.2009
Fährpreis-Demo: Versammlung und weitere Aktionen geplant
 Die Fährpreis-Demonstranten um Wolfgang Hovestädt haben am Samstagvormittag wie angekündigt eine Unterschriftenaktion vor dem Rosenhof gestartet. Zu den befürchteten Verkehrsbehinderungen kam es nicht
.Wolfgang Hovestädt zeigte sich positiv überrascht über die vielen Unterschriften. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Travemünde/Lübeck. 25.06.2009
Priwall-Fährtarife:
Interessengemeinschaft übergibt Unterschriften in der BürgerschaftssitzungAm Donnerstagnachmittag (25. Juni 2009) haben Jürgen Lehnhausen (Direktor Rosenhof), Herr Zimmermann (Beirat der Bewohner Rosenhof), und Wolgang Hovestädt (Sprecher der Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof), an Bürgermeister Bernd Saxe im Beisein aller Bürgerschaftsmitglieder im Bürgerschaftssaal ihre Resolution (TA berichtete), unterschrieben von mehr als tausend Personen, überreicht.
Überreichten heute die Unterschriftenlisten während der Bürgerschaftssitzung: Die Herren Lehnhausen, Hovestädt und Zimmermann von der IG Bewohner Priwall mit Rosenhof. Foto: <b>JW</b>
Überreichten heute die Unterschriftenlisten während der Bürgerschaftssitzung: Die Herren Lehnhausen, Hovestädt und Zimmermann von der IG Bewohner Priwall mit Rosenhof. Foto: JW

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 30. Juni 2009
Waterfront-Sorgfalt statt Hast
Autor: Sven SchindlerDie touristische Weiterentwicklung des Priwall ist sinnvoll und richtig. Die Urlaubsgewohnheiten der Bevölkerung verändern sich. Darauf müssen wir vorbereitet sein. Ferien im eigenen Land und an der Ostseeküste sind aus öko- logischer und ökonomischer Sicht eine Erfolgversprechende Zukunftsoption mit großen Chancen für das Ostseebad Travemünde. Deshalb sind wir seit langem für eine touristische Aufwertung des Priwall und fordern neue Ideen für den Passat-Hafen, zum Beispiel durch das Projekt Waterfront. Wir unterstützen Investoren, die in unserer Stadt innovative Ideen umsetzen wollen. Die Lübecker CDU dagegen will kopflos vorschnelle Beschlüsse fassen, die zum einen dem Investor nicht weiterhelfen und zum anderen erhebliche Risiken für den städtischen Haushalt beinhalten. Die CDU nimmt ohne Not die Gefahr jahrelanger Rechtsstreitigkeiten in Kauf. Eine seriöse Beschlussfassung ist jedoch zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht möglich. Ungeklärt sind die Verlagerung bzw. Einbeziehung der dort ansässigen Wassersportvereine, der städtische Kostenanteil für die Priwall-Promenade, die öffentliche Infrastruktur, eine Verlagerung der bestehenden Camping-Plätze, mögliche Altlasten.

Die Verwaltung ist gefordert, bis zum September den Fragenkatalog abzuarbeiten. Der Investor jedenfalls hatte die Forderungen der Politik zum städtebaulichen Konzept und zum Erhalt der Waldflächen ernst genommen und in seine Planung eingearbeitet. Er hat seine Hausaufgaben gemacht. Die Vorwürfe der Lübecker CDU haben mit der Wirklichkeit nichts zu tun. Sorgfalt muss vor Hast gehen.

Travemünde 30.06.2009
BiP erweitert Maßnahmenplan und trifft sich mit der Politik
 Die BI behutsame Priwallentwicklung (BiP) hat ihren Anfang Juni veröffentlichten Maßnahmenplan in den Bereichen Tourismus und Verkehr aktualisiert und erweitert. Er ist ab morgen von der Homepage der BiP www.bipriwall.de herunterladbar.
Die Website der BiP. Screenshot: <b>TA</b>
Die Website der BiP. Screenshot: TA

Für diesen Maßnahmenplan wird die BiP nun auch auf Landes- und Bundesebene offensiv werben und trifft am Dienstag, den 1.7.09 bereits den SPD-Landtagsabgeordneten Hans Müller um ihn über den aktuellen Entwicklungsstand zu informieren.Weiter geht es dann am 6.7.09 mit der Bundestagsabgeordneten Gabriele Hiller-Ohm (SPD). Auch hier will die BiP für ihre Überlegungen zur weiteren Entwicklung auf dem Priwall werben.»Vor uns liegt noch ein längerer Weg«, vermutet Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP, »die wirklich brisanten Themen die das geplante Waterfront –Projekt betreffen, wie z.B. Hochwasser- und Küstenschutz werden auf Verwaltungsebene ja noch gar nicht ausreichend erkannt und berücksichtigt. Wir sind gerade dabei eine hochkarätig besetzte Bürgerversammlung mit Experten zum Thema »Hochwasserschutz« vorzubereiten. Wieder mit Unterstützung der HafenCityUni Hamburg«, so Erdmann abschließend. BIPQuelle: Pressemitteilung BiP, Screenshot: TA

Travemünde 03.07.2009
Priwall-Fährtarife: Bürgerversammlung
 Die »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall und Rosenhof« lädt am Freitag, 3. Juli 2009, um 19:00 Uhr, alle Priwaller zur Bürgerversammlung in die Bibliothek des Rosenhofes (Mecklenburger Landstraße 2-12).
ARCHIV TA" >"Kostenfreie Nutzung der Fähren für Fußgänger und die Halbierung der Preise für PKW-Jahrestickets – beides ausschließlich für Bewohner des Priwalls mit erstem Wohnsitz«, fordert Wolfgang Hovestädt. Foto: ARCHIV TA

Es soll Informationen über die bisherigen Aktionen und das Erreichte geben. Weiter soll das zukünftige Vorgehen besprochen werden. »Wir müssen Druck machen, damit sich die Politik auch wirklich bewegt!«, heißt es auf einem Flyer. Verantwortlich für die Durchführung der Versammlung ist Wolfgang Hovestädt. TA

Travemünde 04.07.2009
Demo jetzt jede Woche! Fährpreis-Demonstranten wollen den ganze Sommer über Fähre blockieren»
Viel dabei herausgekommen ist nicht«, sagt Wolfgang Hovestädt über seinen Termin bei Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe. Und deshalb legen Initiativen vom Priwall jetzt richtig los, um ihren Forderungen Nachdruck zu verleiheihen: Jede Woche, meist Samstag, soll es Aktionen geben.
Travemünde 04.07.2009
 »Amt versenkt Waterfront«BiP veröffentlicht Geheimbericht zum geplanten Projekt
Die BI behutsame Priwallentwicklung (BiP) e.V. hat den, als geheim eingestuften Bericht des stadteigenen Rechnungsprüfungsamtes (RPA) auf ihrer Homepage www.bipriwall.de veröffentlicht und zum Download freigegeben.
Die BiP hat den Waterfront-Bericht des Rechnungsprüfungsamtes auf ihrer Website veröffentlicht. Screenshot: <b>TA</b>
Die BiP hat den Waterfront-Bericht des Rechnungsprüfungsamtes auf ihrer Website veröffentlicht. Screenshot: TA

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Travemünde 07.07.2009
Waterfront: Flächennutzungsplan vertagt
 Der Bauausschuss hat mit Mehrheit den Tagesordnungspunkt zur Änderung des Flächennutzungsplanes »Priwall Waterfront« (Aufstellungs- und Auslegungsbeschluss) nach einer längeren und kontroversen Diskussion sowie einer Beratungspause vertagt.
Im Bereich des Passathafen soll die Priwall-Waterfront entstehen. Das Projekt ist jetzt wieder ein Stückchen weiter in die Ferne gerückt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Im Bereich des Passathafen soll die Priwall-Waterfront entstehen. Das Projekt ist jetzt wieder ein Stückchen weiter in die Ferne gerückt. Foto: ARCHIV

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Travemünde 07.07.2009
Seeunfall vor Travemünde: Bergung ab 14:00 Uhr Am 07.07.09, gegen 04.50 h, lief die aus Kemi ( Finnland) kommende schwedische 191 m lange Ro/Ro Fähre »Transpulp« aus bisher unbekannter Ursache aus dem Ruder und lief auf den Priwallstrand auf. Das Schiff hatte zum Zeitpunkt des Unfall einen Tiefgang von ca. 6,8 m. Es konnte sich nicht mehr selbst befreien.
Viele Menschen guckten sich von der Nordermole aus das Geschehen an. Foto: TA

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Travemünde 10.07.2009
Priwall-Fährtarife:
 Am Samstag wird wieder demonstriert
Wie angekündigt lassen die Priwaller in ihrem Kampf um niedrigere Fährtarife nicht nach, die Fährtarif-Demos finden jetzt im Wochentakt statt. Die nächste Veranstaltung ist am Samstag, 11. Juli.
Wolfgang Hovestädt will am Samstag wieder demonstrieren. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Wolfgang Hovestädt will am Samstag wieder demonstrieren. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 11.07.2009
Kleine Gruppe, kaum Stau:
Nur wenige kamen zur Fährpreis-Demo – Beratung am Montag – Weitere Termine stehen bereits fest»Ich dachte auf dem Priwall wohnen viel mehr Leute, die passen ja alle bei uns ins Wohnzimmer«, scherzte Wolfgang Hovestädt von der »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof« und Initiator der heutigen Fährpreis-Demo. Die Schar der Demonstranten war diesmal recht übersichtlich.
Keine voreiligen Verurteilungen!
Autor: Thomas Schalies
FDP

In der aktuellen Diskussion um angeblich zu niedrige Grundstückspreise beim Verkauf von Liegenschaften an den Priwallinvestor Sven Hollesen hat die Lübecker FDP-Bürgerschaftsfraktion vor einer voreiligen Verurteilung der Verwaltung gewarnt. Die entsprechenden Vorwürfe des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) müssen aus Sicht der Liberalen zunächst einmal sorgfältig geprüft und bewertet werden. Insbesondere ist es für uns schon ein klares Gebot der Fairness, die Stellungnahme der Verwaltung zu dem fraglichen Bericht des Rechnungsprüfungsamtes abzuwarten. Wir halten es zumindest nicht für unbedingt ausgeschlossen, dass sich die Kritik der Rechnungsprüfer entkräften lässt. Schließlich hat das Rechnungsprüfungsamt in der Frage von Grundstücksbewertungen in der Vergangenheit selbst nicht immer eine besonders glückliche Figur gemacht. Als Beispiel können wir die Begutachtung des auf Eis liegenden Vertrages mit der Maritim-Gruppe anführen. Damals hatte sich das Rechnungsprüfungsamt kräftig "vertupst", weil es offenbar allgemein anerkannte Bewertungsmethoden nicht beachtet hatte. Das frühzeitige, die Chancen zur Gegendarstellung abschneidende Lancieren des vertraulichen Berichtes in die

Travemünde 14.07.2009
Waterfront-Bericht:
Einer möglichen Strafanzeige blickt die BiP gelassen entgegen»
Das Rechtsamt stellt einen Straftatbestand der BiP fest – ist ja interessant«, so Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP). »In anderen Städten machen das die Gerichte – aber in Lübeck scheinen ja fast alle Ämter ein Eigenleben zu führen. Wir sehen die Angelegenheit eher gelassen«, so Erdmann weiter.
Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP). Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 22.07.2009
»Äußerst schwache Bäume!«
 Am Dienstag den 14.07.09 gegen 16:00 Uhr hörte man ein verdächtiges Krachen und Knarzen auf dem Gelände des ehemaligen Krankenhauses auf dem Priwall.
Ein schwerer Ast war auf zwei PKW gestürzt, wurde von der Feuerwehr entsorgt. Fotos: <b>PT</b>
Ein schwerer Ast war auf zwei PKW gestürzt, wurde von der Feuerwehr entsorgt. Fotos: PT

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Travemünde 25.07.2009
Kaffee, Kuchen, Trillerpfeifen»Stoppt die Abzocker« war heute wieder auf Transparenten zu lesen, die entlang der Mecklenburger Landstraße zu lesen waren. Eine Gruppe Demonstranten hatte sich zu wöchentlichen Demo gegen die Preisgestaltung der Priwall-Fähre zusammengefunden. Bei wechselhaftem Wetter ging es entlang der Mecklenburger Landstraße.
Michael Lempe begrüßte die Teilnehmer der Demonstration. Fotos: <b>TA</b>
Michael Lempe begrüßte die Teilnehmer der Demonstration. Fotos:

TAVollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar

Travemünde 26.07.2009
Hovestädt im Radio
 Das Argument »Verdeckte Gewinnausschüttung«, das gegen eine Reduzierung der Fährpreise für Priwaller spricht, ist vom Tisch. Darüber
berichtet Wolfgang Hovestädt auch im Radio
.Wolfgang Hovestädt gab am Sonntag FM Lübeck ein Interview. Foto: <b>TA</b>
Wolfgang Hovestädt gab am Sonntag FM Lübeck ein Interview. Foto: TA

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 28. Juli 2009
Lübeck zahlt private Verluste
Die Linke
DIE LINKE fühlt sich durch den Bericht des Rechnungsprüfungsamtes, der die Verträge zum Waterfront-Projekt kritisiert, in ihrer ablehnenden Einschätzung bestätigt. Der Vertragsabschluss ist überstürzt erfolgt und birgt große Risiken für die Stadt Lübeck. Bereits im März hatte ich in der Bürgerschaftssitzung auf die vielen Risiken des Waterfront-Vertrages hingewiesen. Die Pflicht der Stadt, Altlasten zu entsorgen, die nicht vorliegende aber juristisch nötige Zustimmung bestehender Nutzer des Priwalls und die ungeklärte Finanzierung einer millionenteuren, neuen Strandpromenade auf dem Priwall sind Punkte, die wir von Anfang an angesprochen haben.

Jetzt ist klar geworden, die Verträge hinken an vielen Stellen. Die Folgekosten für die Stadt sind viel höher als bisher veranschlagt, offenbar wurde das ganze Areal zum halben Preis verschleudert, wofür uns in diesen schwierigen Zeiten nun wirklich jedes Verständnis fehlt. Heute muss man sagen, es ist kaum zu verstehen, wieso die Stadt einen Vertrag mit so vielen Unsicherheiten überhaupt unterschreibt. Es kann nicht sein, dass für den Investor alles möglich gemacht werden soll und ernsthafte Bedenken fahrlässig und verantwortungslos vom Tisch gefegt werden.

Nach den katastrophalen Verträgen zum Flughafen-Blankensee, die die Stadt bis zu 36 Millionen Euro kosten werden, und dem Eigentor mit der Privatisierung der Stadtreinigung, die mit über zehn Millionen zu Buche schlagen wird, kann man für Lübeck nur noch eines feststellen: Hier werden im großen Stil Verluste von Privaten kommunalisiert, die Allgemeinheit soll zahlen.

Travemünde 28.07.2009
8. Waldplausch der BiP 
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Priwaller und Interessierte herzlich zu ihrem 8. Waldplausch ein.
Die BiP lädt wieder zum Waldplausch ein. Foto: <b>Archiv TA/KEV</b>
Die BiP lädt wieder zum Waldplausch ein. Foto: Archiv TA/KE

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Travemünde 02.08.2009
Wie soll es auf dem Priwall weitergehen?
BiP plant schon für die Zeit nach Waterfront
Bei der »Bürgerinitiative Behutsame Priwallentwicklung« (BiP) wartet man zwar gespannt auf die Stellungnahme der Sadt zum Bericht des Rechnungsprüfungsamtes in Sachen Waterfront.

Steward Enrico Melzer vom Fisch-Hus kredenzte edlen Champagner während Stehgeigerin Ina Werner Esser von der Musikschule Seesaite das Thema aus »Titanic« anstimmte. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Steward Enrico Melzer vom Fisch-Hus kredenzte edlen Champagner während Stehgeigerin Ina Werner Esser von der Musikschule Seesaite das Thema aus »Titanic« anstimmte. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 08.08.2009
»Der Bürgermeister kann das alles schlucken

«Priwall-Demonstranten erteilen Saxe die Rote KarteDas Argument »Verdeckte Gewinnausschüttung«, mit dem bisher eine Reduzierung der Fährpreise verneint wurde, sei vom Tisch, erklärte Wolfgang Hovestädt von der »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof« am Samstagvormittag noch einmal anlässlich der jüngsten Demonstration gegen die Fährpreis-Höhe

.Das Konterfei von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe musste heute jede Menge roter Karten schlucken. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Das Konterfei von Lübecks Bürgermeister Bernd Saxe musste heute jede Menge roter Karten schlucken. Alle Fotos: KARLERHARD VÖGELE
Travemünde 14.08.2009
Grüße vom Priwall
Am Donnerstagnachmittag kamen Wolfgang Hovestädt und Alf Götting vom Priwall zum Lübecker Rathaus. Sie hatten 100 Karten für den Bürgermeister im Gepäck. Allerdings waren es keine Genesungswünsche, sondern wütende Sprüche der Anwohner der Halbinsel.
Pech für Wolfgang Hovestädt (links) und Alf Götting: Der Bürgermeister ist noch krank geschrieben. Foto: <b>JW</b>
Pech für Wolfgang Hovestädt (links) und Alf Götting: Der Bürgermeister ist noch krank geschrieben. Foto: JW

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 18. August 2009
"Konzept Waterfront"?
Die Linke
Die Vorgehensweise der Stadtverwaltung Lübeck bei dem Projekt "Priwall Waterfront" in Lübeck Travemünde ist leider zu beanstanden. Ich hätte mir gewünscht, dass ein solches Bauvorhaben im Einvernehmen mit den Anwohnern, den betroffenen Vereinen und den zu beteiligenden Kindern geplant wird. Der Investor erhält ein Grundstück für ca. 6,0 Millionen, dieses ist jedoch doppelt so viel wert. Nach der Rechtssprechung ist ein solches Projekt wie eine Bauleistung EU-weit auszuschreiben. Echte Alternativen in der Bebauung sind nicht erörtert worden. Es ist bei den Geschosshöhen eine
Travemünde 20.08.2009
Petersen: Priwallfährtarif fair gestalten
Eine Subventionierung der Priwallfährtarife für bestimmte Bevölkerungsgruppen fällt unter den Tatbestand der verdeckten Gewinnausschüttung, wie der Stadtverkehr jüngst unter Bezugnahme auf ein Schreiben des Landesfinanzministeriums mitgeteilt hat. Die CDU fordert dennoch, dass die Preise für die Priwallfähre nur sozial verträglich angepasst werden dürfen. Hierzu erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Bürgerschaftsfraktion, Klaus Petersen:
Klaus Petersen (CDU). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Travemünde 25.08.2009
 Schilder-Vielfalt auf dem Priwall
Lilo von Holt, Mitglied der Bürgerschaft, weist auf Gefahren am Priwallstrand hin: »Am angekündigten heißesten Tag des Jahres haben viele Menschen den Priwall aufgesucht und mit großer Beunruhigung habe ich festgestellt, dass viele Kinder und auch Erwachsene mit sehr kleinen Kindern in der Zone »Lebensgefahr« badeten. Dringend notwendig wäre die Aufklärung über den Grund für die Warnung. Durch das Vorbeifahren der großen Schiffe kann eine sehr starke Sogwirkung entstehen.
Travemünde 28.08.2009

 Einbrüche in Ferienhäuser auf dem Priwall Am Donnerstag, den 27.08.09, brachen Unbekannte in mehrere Ferienhäuser auf dem Priwall ein und stahlen meist Schmuck und Bargeld der Urlauber.Die Einbrecher dürften zur Tageszeit zugeschlagen haben, als die Urlauber unterwegs waren, bisher sind acht Einbrüche bekannt geworden. In allen Fällen schlugen die Täter entweder Fensterscheiben ein oder entriegelten auf Kipp gestellte Fenster.Die genaue Schadenshöhe ist noch unbekannt. Die Kripo Lübeck hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Zeugenhinweise an das Kommissariat 12 unter 0451-1310. DRQuelle: Pressemitteilung Polizeidirektion

Travemünde 01.09.2009
 BiP erhält Unterstützung von Conplan aus Lübeck 
Die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) erhält prominente Unterstützung im Bereich Betriebswirtschaft und Projektberatung. Die Lübecker Conplan GmbH berät die BiP ab sofort bei der Ausarbeitung ihres Alternativkonzepts zum angedachten Waterfront-Projekt.
»Damit sind wir wieder einen erheblichen Schritt weiter«, freut sich Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP, »jetzt werden wir unser Umsetzungskonzept auch mit betriebswirtschaftlichen Zahlen hinterlegen können. Volker Spiel und seine Firma Conplan haben in den letzten 15 Jahren zahlreiche Projekte realisiert und immer den Schwerpunkt Ökologie im Blick behalten – wir freuen uns sehr Conplan für unsere Ideen gewonnen zu haben.«Referenzprojekte von Conplan finden sich in ganz Norddeutschland – in Lübeck sind insbesondere der Aegidienhof und der Werkhof zu nennen. BIP

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Travemünde 07.09.2009
 Shantys & Seemannslieder Der Travemünder Passat-Chor lädt wieder zum Sonntagskonzert. Am Sonntag, 20. September 2009, unter dem Motto »Die Wolken, der Wind und das weite Meer«. Von 11 bis 13 Uhr auf der Viermastbark »Passat« (Priwall). Zu hören sind Shantys und Seemannslieder aus aller Welt. Eintritt 6 Euro, Kinder und Jugendliche frei. TA

Travemünde Aktuell: Shantys & Seemannslieder

Travemünde 11.09.2009
 Sünnenwold: Fährgebühren unerträglich hoch
Der Ehrenvorsitzender der Wirtschafts- und Mittelstandsvereinigung der CDU Lübeck (MIT), Peter Sünnenwold, erklärt: »Die Fährgebühren für die Priwallfähre sind für die Bewohner mit 1. Wohnsitz, wie auch für die Menschen, die auf dem Priwall arbeiten, unerträglich hoch.
Peter Sünnenwold (CDU). Foto: <b>Archiv TA</b>
Peter Sünnenwold (CDU). Foto: Archiv TA

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 Travemünde. 11.09.2009
  7,20 Euro gespart: Carstensen zu Fuß auf der Priwall-Fähre
Offiziell ist er nicht zuständig für die Fährpreise, auch wenn die Rosenhofler ihn immer wieder drauf ansprachen. Aber ein Signal gab es dann doch: Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Peter Harry Carstensen setzte am Donnerstag mit der Fähre über – zu Fuß, statt mit dem Auto
.Ordnungsgemäß entwertete Ministerpräsident Peter Harry Carstensen seine Fußgänger-Karte für die Priwall-Fähre. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Ordnungsgemäß entwertete Ministerpräsident Peter Harry Carstensen seine Fußgänger-Karte für die Priwall-Fähre. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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 Travemünde 12.09.2009 
 BiP: »Lügt der Bürgermeister?« Rechtsanwalt der BiP erhält offenbar falsche Auskunft
Die Stadtspitze hat eine Stellungnahme zum Bericht des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) bezüglich des geplanten Waterfront-Projekts auf dem Priwall erarbeitet.
Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP: »Armselig wie sich der Bürgermeister hier verhält.« Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP: »Armselig wie sich der Bürgermeister hier verhält.« Foto: ARCHIV TA

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 15. September 2009
Großrabatt für Priwallbewohner
Die Linke

Am 24.01.2002 wurde in der Bürgerschaft ein Beschluss gefasst, der den Priwallbewohner zu sichert, in Zukunft nur 10 Prozent des Regeltarifes für die Fährpreise zu zahlen. Dieser Beschluss fand keine Anwendung, weil behauptet wurde, dass damit die Priwallbewohner von einer illegalen Gewinnausschüttung profitieren würden. Nun gibt es aber gerichtliche Entscheidungen; die diese mögliche Praxis durchaus ermöglichen würden. Die Linke in Lübeck hat zu diesem Punkt immer eine klare Stellung bezogen. Die Fährkosten sind für viele Bewohner des Priwalls aus unserer Sicht nicht mehr zu bezahlen. Es ist unfair aufgrund des Wohnortes so sehr benachteiligt zu sein. Die Stadt muss eingreifen, auch mit Geld. Wir setzen uns für einen Großrabatt für die Anwohner ein. Es kann nicht sein, das die Bewohner immer mehr in das Mecklenburger Hinterland ausweichen oder wegen der dauerhaften finanziellen Belastung sogar ganz weg ziehen. Da muss die Stadt gegen steuern. Kurzfristig fordern wir günstigere Tarife für die Priwallbewohner. Wir wollen, dass die Anwohner, das heißt Menschen mit erstem Wohnsitz auf dem Priwall, einen günstigen Tarif erhalten.

Travemünde 15.09.2009
Priwall: Geisterturm kommt weg
Der seit Jahren verwaiste Rettungsturm vom Priwall wird voraussichtlich im kommenden Jahr umgesetzt. Lilo von Holt (GRÜNE) hatte am Dienstagnachmittag im Kurbetriebs-Ausschuss nachgefragt, wem der Turm denn nun gehört.
Ein leerer DLRG-Turm in der Badeverbotszone am Hundestrand: Jetzt soll der Turm verschwinden. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Ein leerer DLRG-Turm in der Badeverbotszone am Hundestrand: Jetzt soll der Turm verschwinden. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 18.09.2009
CDU zum Priwalltarif:
Rabattfrage klären Die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft drängt auf baldige Klärung der offenen Fragen zu den Priwallfährtarifen der Stadtverkehr Lübeck GmbH (SVL). Hierzu erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Klaus Petersen:
Ministerpräsident Carstensen war im September auf Einladung der CDU in Travemünde, wählte für die Priwall-Fähre den Fußweg und entwertete natürlich seine Fahrkarte ordnungsgemäß. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 
Ministerpräsident Carstensen war im September auf Einladung der CDU in Travemünde, wählte für die Priwall-Fähre den Fußweg und entwertete natürlich seine Fahrkarte ordnungsgemäß. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 19.09.2009 
Schnitzeljagd durch Travemündes Geschichte: Absurd veralteter Ortsplan mit 8 falschen Einträgen lockt Touristen in die IrreWer von der Stadtseite mit der Priwall-Fähre übersetzt, hat ihn direkt vor Augen: Den großen Ortsplan für Travemünde vor dem Imbiss. Kein Problem für Einheimische, die wissen, dass das Aqua-Top nicht mehr existiert und das Priwall-Krankenhaus auch nicht
.Interessant höchstens noch für Heimatforscher: Der Ortsplan in bester Lage direkt gegenüber der Priwall-Fähre ist hoffnungslos veraltet. Foto: <b>TA</b> 
Interessant höchstens noch für Heimatforscher: Der Ortsplan in bester Lage direkt gegenüber der Priwall-Fähre ist hoffnungslos veraltet. Foto: TA

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Travemünde 20.09.2009
 War das die letzte Demo?
 In Sachen Fährtarif-Ermäßigung für Priwallianer zeichnet sich eine Lösung ab – Interessengemeinschaft plant schon Festumzug »Benutzen Sie die Fähre noch nicht kostenfrei, noch sind die Beschlüsse nicht umgesetzt worden«, forderte Wolfgang Hovestädt von der »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof« die Demonstranten vorsichtshalber auf. Nachdem die Priwallianer den ganzen Sommer über unermüdlich gegen die Tarifgestaltung des Stadtverkehrs demonstriert hatten, zeichnet sich nun eine Lösung auf: »Es sieht so aus, als wenn wir gewonnen haben könnten«, meint Hovestädt. Vielleicht war die Demo am 19. September 2009 die letzte.
Demo am gestrigen Samstag: Vielleicht zum letzten Mal, am kommenden Donnerstag soll die Bürgerschaft eine Entscheidung in Sachen Fährtarife fällen. Fotos: <b>TA</b>
Demo am gestrigen Samstag: Vielleicht zum letzten Mal, am kommenden Donnerstag soll die Bürgerschaft eine Entscheidung in Sachen Fährtarife fällen. Fotos: TA

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Travemünde 24.09.2009 
 Plauschen mit der BiP 
 Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Priwaller und Interessierte herzlich zu ihrem 9. Waldplausch ein.
Die BiP lädt wieder ins Gerätehaus. Käffchen gibts auch. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Die BiP lädt wieder ins Gerätehaus. Käffchen gibts auch. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 24.09.2009
Die Bürgerschaft (Ver)Tagt Viele Anträge vertagt – Fährtarif-Antrag abgelehnt
Mit einer Reihe von Vertagungen startete am Donnerstag die Lübecker Bürgerschaft in ihre September-Sitzung. Davon betroffen auch Travemünder Themen: Der Ältestenrat hat mehrheitlich für die Vertagung des CDU-Antrags zum Thema Priwall-Fähren ausgesprochen. Klaus Petersen (CDU) sprach sich vehement gegen eine Vertagung aus, Peter Reinhardt (SPD) dagegen plädierte für die Vertagung
.Die Bürgerschaft hat das Thema Fährtarif-Ermäßigungen für Priwallianer vertagt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die Bürgerschaft hat das Thema Fährtarif-Ermäßigungen für Priwallianer vertagt. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 25.09.2009
CDU: Verabschiedet sich die SPD vom Waterfront-Projekt?
Dass die Lübecker SPD sich mittlerweile vollständig vom Waterfront-Projekt auf dem Priwall verabschiedet haben könnte, befürchtet die CDU. Hierzu erklärt der Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft Andreas Zander:
Andreas Zander (CDU). Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Travemünde 28.09.2009.
Waldplausch der BiP – der Priwall entwickelt sich 
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) hatte zum 9. Waldplausch eingeladen und etwa 30 Interessierte waren gekommen.
»Ende des Jahres werden die Lübecker Politiker ein Konzept vorliegen haben – inklusive Finanzierung und städtebaulichen Entwürfen, und somit eine echte Alternative zum geplanten Waterfront – Projekt«, so Eckhard Erdmann von der BiP. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b> 
»Ende des Jahres werden die Lübecker Politiker ein Konzept vorliegen haben – inklusive Finanzierung und städtebaulichen Entwürfen, und somit eine echte Alternative zum geplanten Waterfront – Projekt«, so Eckhard Erdmann von der BiP. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 29.09.2009
Natürlicher Priwall meets Erlebnisort Travemünde-Ergebnisse des TEK stützen Positionen der BiP-Die wesentlichen Ergebnisse des »Touristischen Entwicklungskonzeptes« (TEK) der Hansestadt Lübeck wurden gestern im Rahmen des »Marketingfiebers« der LTM vorgestellt und bestärken zentrale Positionen der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP).
»Für die Politik sollten damit die Signale gestellt sein«, sagt Eckhard Erdmann. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
»Für die Politik sollten damit die Signale gestellt sein«, sagt Eckhard Erdmann. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 02.10.2009
Tagung auf dem Priwall-BiP gewinnt weitere hochkarätige Unterstützung für ihr Konzept
-Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) hatte es bereits angekündigt, die Klausurtagung zum Umsetzungskonzept findet am 9. Oktober im Haus der Naturfreunde statt.
Die BiP tagt im Naturfreundehaus. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die BiP tagt im Naturfreundehaus. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 02.10.200
Possehl – Stiftung fördert BiP-Bürgerschaftliches Engagement wird unterstützt–Die Lübecker Possehl – Stiftung wird die Erarbeitung eines Umsetzungskonzeptes der BiP mit 2.500 € unterstützen. Die BiP hatte Anfang September einen Antrag auf Förderung gestellt.
Eckhard Erdmann: »Wir freuen uns außerordentlich über diese großartige Unterstützung.« Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Eckhard Erdmann: »Wir freuen uns außerordentlich über diese großartige Unterstützung.« Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 03.10.2009
Priwaller lassen nicht locker
Weiter »faire Fährpreise gefordert« – Bürgerversammlung am Montag»
Faire Fährpreise vor der Wahl versprochen, gleich darauf gebrochen«, stand auf dem Haupt-Transparent der Fährpreis-Demo vom Samstag. Sprecher Wolfgang Hovestädt ging noch einmal auf die Pressemitteilung von Peter Reinhardt (SPD), die auf »Travemünde Aktuell« und »HL-live.de« zu lesen war und von ihm bereits entsprechend kommentiert wurde (s. Bericht).
Wolfgang Hovestädt begrüßte die Teilnehmer der Demonstration. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Wolfgang Hovestädt begrüßte die Teilnehmer der Demonstration. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 06. Oktober 2009
Neues Entwicklungskonzept Priwall
Autor: Hans-Jürgen Martens
Die Linke

Die Fraktion DIE LINKE sieht sich in ihrer Meinung bestärkt das Waterfront-Projekt abzulehnen. Wie in der Presse zu lesen war, gibt es ein touristisches Entwicklungskonzept, dass sich klar gegen die geplante Ferienanlage von Herrn Hollesen ausspricht. Wir stimmen Professor Feige vom Deutschen wirtschaftswissenschaftlichen Institut für Fremdenverkehr, Verfasser des Entwicklungskonzeptes, in seinen Ausführungen zu einem naturnahen Tourismus auf dem Priwall, ausdrückliches zu. Diese Analyse deckt sich auch weitgehend mit den Forderungen der Bürgerinitiative auf dem Priwall (BIP), sie fordert schon länger ein naturnahes Konzept für den Priwall. Natürlich muss sich die Politik jetzt genau mit dem Entwicklungskonzept beschäftigen. Wie zum Beispiel Übernachtungen in alten VW-Bussen anzubieten wäre für "Althippies" zwar ein Urlaubstraum, aber für Familien mit Kindern wohl nicht so geeignet. Die Idee Ferienhäuser im Baustil der Region zu bauen kommt einer Intelligenteren Bebauung entgegen. Man könnte mit diesem Projekt "die Marke Schleswig-Holstein" auf dem Priwall aufwerten und nicht wie geplant eine unwiderrufliche Schädigung der Region herbeiführen. Sogar Wirtschaftssenator Halbedel Wolfgang Halbedel gibt zu, dass es bei dem Waterfront-Projekt Bedarf zu Nachjustierung gibt. Leider ist bei den anderen Fraktionen, außer bei den Grünen und Linken, die Forderung nach einem vernünftigen Bauen auf dem Priwall noch nicht angekommen. Eines steht für DIE LINKE fest: Mit uns wird es auf dem Priwall keine Orgie aus Beton und kein Urlaub abgestimmt auf die oberen Zehntausen

Travemünde 06.10.2009
Bürger in die Bürgerschaft
Priwaller wollen an der nächsten Sitzung teilnehmen – Hovestädt will Einwohnerfragestunde nutzenWenn da Wahlkampf-Taktische Gründe im Spiel waren, aus denen heraus der CDU-Antrag und das ganze Thema Fährtarife auf der letzten Bürgerschaft vertagt wurde (TA berichtete), dann ist der Schuss kräftig nach hinten losgegangen: Der Travemünder Ortsverbandsvorsitzende Klaus Petersen (CDU) bekommt seitdem noch mehr Zuspruch auf dem Priwall. Und auch die LINKEN haben Land gewonnen. Beide Parteien hatten sich für eine Entscheidung in der September-Sitzung ausgesprochen. Die anderen Parteien, erklärte Wolfgang Hovestädt auch bei der Bürgerversammlung am Montag noch einmal, seien alle »umgekippt«.
Direktor Jürgen Lehnhausen begrüßte als Hausherr die Gäste in der voll besetzten Bibliothek des Rosenhofes. Foto: <b>TA</b>
Direktor Jürgen Lehnhausen begrüßte als Hausherr die Gäste in der voll besetzten Bibliothek des Rosenhofes. Foto: TA

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Travemünde 07.10.2009
10. WaldplauschDie »Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V.« (BIP) lädt alle Unterstützer und Interessierte herzlich zum Waldplausch ein.
Travemünde Aktuell: 10. Waldplausch

Am Sonnabend, 10.10.09, von 9.30 – 11.00 Uhr im Gerätehaus der Feuerwehr, Fliegerweg 3. Wie immer mit den neuesten Informationen, mit anregenden Gesprächen bei Kaffee und Kuchen. Dipl. Ing. Stempel, der sich mit einem Verkehrskonzept für die BiP beschäftigt, wird anwesend sein. BIP Quelle: Text: Pressemitteilung BIP, Foto: Archiv TA

Travemünde 09.10.2009
Priwaller im spontanen Kreisverkehr
Eine Demo war nicht angemeldet, und so herrschte zunächst leichte Irritation: Eine Gruppe Priwaller hatte sich am Donnerstagvormittag mit Fahrrädern auf dem Fährenvorplatz beim Rosenhof wohl zufällig getroffen
.Ausflug zum Fährplatz: Die Priwaller haben ihre Plakate wohl immer dabei. Vor der Fähre fuhr die Gruppe singend eine weile im Kreis. Foto: <b>TA</b>

Ausflug zum Fährplatz: Die Priwaller haben ihre Plakate wohl immer dabei. Vor der Fähre fuhr die Gruppe singend eine weile im Kreis. Foto: TAVollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar

Travemünde 10.10.2009
BiPs 10. Waldplausch galt dem Verkehr auf dem Priwall
Bevor der Vorsitzende der BiP, Eckhard Erdmann, so recht die vielen Teilnehmer des zehnten Waldplausches begrüßen konnte, mussten erst noch ein paar Bänke von der Feuerwehr nebenan herübergeholt werden, damit auch alle Besucher einen Sitzplatz bekamen. Siegbert Bruders, stellvertretender Vorsitzender, berichtete dann über aktuelle Entwicklungen und Ereignisse so über die wesentlichen Ergebnisse des »Touristischen Entwicklungskonzeptes« (TEK) der Hansestadt Lübeck, die im Rahmen des »Marketingfiebers« von der LTM vorgestellt wurden.
Travemünde Aktuell: BiPs 10. Waldplausch galt dem Verkehr auf dem Priwall
Dipl.-Ing. Dietrich Stempel, Büro für Integrierte Verkehrsplanung bei der Vorstellung seines Entwurfes für ein Verkehrskonzept Priwall
Dipl.-Ing. Dietrich Stempel, Büro für Integrierte Verkehrsplanung bei der Vorstellung seines Entwurfes für ein Verkehrskonzept Priwall

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 13. Oktober 2009
Waterfront und TEK kein Widerspruch
BfL - Bürger für Lübeck
Anlässlich des "Marketingfiebers" wurde auch ein Zwischenbericht des unabhängigen Institutes dwif- con- sulting zum touristischen Entwicklungskonzeptes (TEK) gegeben. Zu Priwallentwicklung und Waterfrontprojekt gibt es im TEK betreffend die Travemünder Entwicklungsperspektiven einige gegensätzliche Hinweise: So könne beispielsweise die Einkaufsmeile bei Waterfront das Travemünder Geschäftsleben beeinträchtigen, wenn zwei Einkaufsschwerpunkte ohne gegenseitigen Ergänzungscharakter entstehen. Die Ferienruhe als Attraktivitätsschwerpunkt auf dem Priwall könnte möglicherweise von einem Jugendhotel (ehemaliges Krankenhaus) beeinträchtigt werden. Dieses würde nur funktionieren, wenn die Jugendlichen vor Ort direkt Angebote finden, was wiederum zu unruhig wäre. Die Zielstellung vom TEK liegt in Entwicklungsempfehlungen für eine langfristige Erhöhung der Gästezahlen und der Verweildauer der Touristen in Travemünde. Die unabhängigen Aussagen des Institutes sind als Fördergrundlage für das Land durchaus ernst zu nehmen. Die komplette Neuplanung für das Waterfrontprojekt ergibt sich aus Sicht der BfL deswegen allerdings nicht. In der laufenden Bearbeitung des Flächennutzungsplanes und eines späteren Bebauungs- plans können die TEK-Hinweise zwanglos berücksichtigt werden - wie im Übrigen auch der eine oder andere Vorschlag der BIP (Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V.). In jedem Fall wird aber erneut deutlich, dass das von BfL geforderte städtebaulich-funktionelle Konzept für Travemünde samt Priwall überfällig und unverzichtbar ist und schnellstmöglich auf den Tisch muss.

V.i.S.d.P.: Dr. R. Mildner

Travemünde 15.10.2009
 »Horch was kommt von draußen rein«
Wie Priwall-Urlauber MaTThias Mengel (Köln) die Sturmflut erlebte
Horch was kommt von draußen rein...wird wohl der Herbst mit einer Sturmflut sein! In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag den 15.10. hatte sich der Herbst von seiner besten Seite gezeigt und zog einher mit einer Sturmflut.
Auf der Travepromenade schwimmt ein Schwan, wo sonst Spaziergänger trockenen Fußes unterwegs sind. Alle Fotos: <b>MaTThias Mengel</b>
Auf der Travepromenade schwimmt ein Schwan, wo sonst Spaziergänger trockenen Fußes unterwegs sind. Alle Fotos: MaTThias

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 03. November 2009
Tagesordnung
Die weiteren aktuellen Entscheidungen der Bürgerschaft
100. Passat-Geburtstag
Trotz heftiger Proteste von Grünen, Linken und Dr. Hildegund Stamm beschloss die Bürgerschaft, 100.000 Euro für den Passat-Geburtstag im kommenden Jahr bereit zu stellen. Die städtische LTM wollte ursprünglich über 200.000 Euro zur Kostendeckung.

Die CDU beantragte, dass eine Jahreskarte für die Priwall-Fähre nicht mehr als das Hundertfache einer Einzelkarte kosten dürfe. Das Thema soll später weiter behandelt werden. Durchgesetzt haben sich SPD, Grüne und Linke mit ihrem Vorschlag, eine Tariferhöhung bis zum 31. März 2010 auszusetzen. Entstehende Mindereinnahmen übernimmt die Stadt. Bis dahin soll ein Workshop Vorschläge erarbeiten.

Travemünde 13.11.2009
Fährtarife: Wie geht’s weiter?
 Wie müssen die Priwaller weiter gegen die Fährtarif-Erhöhungen vorgehen, um Erfolg zu haben? Diese Frage stellte sich bei der Podiumsdiskussion mit den politischen Vertretern aus Travemünde. CDU, SPD, FDP und BfL waren dabei. Grüne und Linke hatten laut Veranstalter zwar zugesagt, waren dann aber doch nicht erschienen.
Stellten sich der Podiums-Diskussion: Karl Erhard Vögele (FDP), Thomas Schapke (SPD), Thomas Misch (BfL) und Klaus Petersen (CDU). Foto: <b>TA</b>

Stellten sich der Podiums-Diskussion: Karl Erhard Vögele (FDP), Thomas Schapke (SPD), Thomas Misch (BfL) und Klaus Petersen (CDU). Foto: TAVollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar

Travemünde 20.11.2009
Priwall:22-Jähriger gesteht mehrere Wohnungseinbrüche

Am Donnerstag nahmen Beamte des Kommissariats 12 der Kriminalpolizeistelle Lübeck auf dem Priwall einen 22-jährigen Mann fest. In der anschließenden Vernehmung gab der Mann drei Wohnungseinbruchdiebstähle aus Ferienwohnungen am Priwallhafen zu.Ermittlungen ergaben, dass sich der nicht sesshafte Mann bereits seit etwa Juli 2009 auf dem Priwall aufhält. Als »Unterkunft« diente ihm ein Zelt. Hier konnten die Ermittler auch einen Teil des erbeuteten Diebesgutes auffinden und sicherstellen.Der 22-Jährige wurde am Freitag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Lübeck dem Haftrichter vorgeführt. Der Richter erließ einen Haftbefehl mit Auflagen. Die Person wurde daraufhin wieder entlassen. Die Ermittler des K 12 prüfen indessen, ob der Mann für weitere Einbruchdiebstähle im Bereich Travemünde als Tatverdächtiger infrage kommt. FD

Travemünde 22.11.2009
BiP aktiv in Travemünde
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V.verstärkt ihre Aktivitäten jetzt auch auf Travemünder Seite. Am Freitag, den 27.11.09 von 10-13 Uhr wird die BiP mit einem Infostand vor der Sparkasse, Vorderreihe 52 präsent sein
.Will die Diskussion zur weiteren touristischen Entwicklung Travemündes fördern: Eckhard Erdmann von der BIP. Foto: <b>ARCHIV TA</b> 
Will die Diskussion zur weiteren touristischen Entwicklung Travemündes fördern: Eckhard Erdmann von der BIP. Foto: ARCHIV TA

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 Travemünde 27.11.2009
 Priwallfähre: Aufsichtsrat setzt Preiserhöhung von Jahreskarten aus
 Der Aufsichtsrat des Stadtverkehr Lübeck hat auf seiner jüngsten Sitzung die Preiserhöhung für alle Jahreskarten der Priwallfähre bis Ende März 2010 ausgesetzt.
Die Jahreskarten werden nicht erhöht – zumindest bis Ende März. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die Jahreskarten werden nicht erhöht – zumindest bis Ende März. Foto: ARCHIV

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Travemünde 27.11.2009
BiP informiert in Travemünde
Auch die Travemünder sind in mehrfacherweise von den Planungen und Projekten betroffen, die den Priwall weiterentwickeln sollen. Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V., kurz BiP genannt, so ihr Vorsitzender Eckhard Erdmann, möchte die Diskussion zur weiteren touristischen Entwicklung Travemündes und des Priwalls fördern und neue Impulse geben. Mit einem Infostand und reichlich Informationsmaterial stellte sich die BiP den Fragen der Passanten auf der Vorderreihe vor der Sparkasse.
Travemünde Aktuell: BiP informiert in Travemünde 
Preiserhöhung ausgesetzt
Der Aufsichtsrat des Stadtverkehr Lübeck hat auf seiner jüngsten Sitzung die Preiserhöhung für alle Jahreskarten der Priwallfähre bis Ende März 2010 ausgesetzt.

Der Aufsichtsrat folgte damit einer Empfehlung der Bürgerschaft vom Oktober dieses Jahres. Die Preiserhöhung für die Jahreskarten war zunächst ab dem 1. Januar 2010 vorgesehen. Bis spätestens Ende März werden in Workshops Alternativen für die Jahreskartenbesitzer erarbeitet und anschließend der Bürgerschaft vorgelegt. Die Mindereinnahmen werden bis dahin von der Hansestadt Lübeck ausgeglichen. Die Preiserhöhungen für Personen- und Fahrradkarten werden dagegen wie geplant bereits zum 1. Januar 2010 umgesetzt

Travemünde 05.12.2009
NaturFreundehaus Priwall mit 2 Sternen ausgezeichnet
 Als erstes Haus in der Lübecker Region wurde die Anerkannte Familienferienstätte NaturFreundehaus Priwall mit 2 Sternen ausgezeichnet. Das Haus hatte nach der Prüfung durch den Auditor, Herrn Rainer Schwarz, das Qualitätszeichen mit 2 Sternen verliehen bekommen.
MdL Wolfgang Baasch, Jörg Lambrecht, 1. Vorsitzender Naturfreunde Lübeck, Jens Kosmale, Geschäftsführer vom Bundesforum Kinder- und Jugendreisen und Heimleiter Johannes Kitzerow bei den Begrüßungsansprachen (v.l.n.r.). Alle Fotos: <b>Karl Erhard Vögele</b>
MdL Wolfgang Baasch, Jörg Lambrecht, 1. Vorsitzender Naturfreunde Lübeck, Jens Kosmale, Geschäftsführer vom Bundesforum Kinder- und Jugendreisen und Heimleiter Johannes Kitzerow bei den Begrüßungsansprachen (v.l.n.r.). Alle Fotos: Karl Erhard Vögele

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Travemünde 08.12.2009
BiP:»Wirtschaftverwaltung blockiert Priwallentwicklung« »
Wir brauchen keine Alternativplanung. Wir haben einen Geschäftspartner. Sie können ja nicht über Flächen verfügen, die Ihnen nicht gehören.« Dies erklärt der Leiter des Amtes für Liegenschaften auf Bitte der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) nach Besichtigung zu den leer stehenden Gebäuden des ehemaligen Priwall-Krankenhauses.
Was wird aus dem ehemaligen Priwall-Krankenhaus? Zur Zeit wird das Gebäude nur von Fledermäusen genutzt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Was wird aus dem ehemaligen Priwall-Krankenhaus? Zur Zeit wird das Gebäude nur von Fledermäusen genutzt. Foto: ARCHIV TAVollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar

Travemünde 14.12.2009
Schaftreck nach Mecklenburg »Mähhhh!
« Vergangenes Jahr waren sie zu schnell, diesmal etwas zu langsam: 600 Schafe sind von den Vorzügen eines strengen Terminplans halt schwer zu überzeugen: Am Montag, 14. Dezember 2009, wurde die Schafherde des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer (rund 600 Tiere) zu ihren Winterweiden ins mecklenburgische Brook getrieben.
Für die Schafe war extra eine Fähre reserviert. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Für die Schafe war extra eine Fähre reserviert. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 19.12.2009
Weihnachts-Demo: Interessengemeinschaft fordert weiterhin»faire Fährpreise« für Priwallianer»
Die Forderung, sie ist noch offen, wir immer noch auf Einsicht hoffen«, war auf den Transparenten zu lesen, die die »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof« heute vor sich hertrug. Die Erhöhung der Jahreskarten für die Priwall-Fähre ist zwar bis Ende März ausgesetzt (TA berichtete), aber die Forderungen der Priwallianer nach Ermäßigung auf die Fährgebühr ist damit ja noch nicht erfüllt. Also wird weiter demonstriert.
Bevor es losging, sorgten die Demonstranten mit einem Punsch noch für innere Wärme. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Bevor es losging, sorgten die Demonstranten mit einem Punsch noch für innere Wärme. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELEVollständiger
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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 22. Dezember 2009
Den Priwall touristisch entwickeln!
Autor: Gerrit Koch
FDP

Der Priwall hat es verdient, dass endlich sein Potential als Tourismusstandort erkannt und genutzt wird. Travemünde wurde schon längst von vielen anderen Ostseebädern abgehängt. Ein touristisches Projekt, wie es das Waterfrontprojekt darstellt, gibt Travemünde und insbesondere dem Priwall endlich eine reelle Chance, sich als Tourismusstandort wieder für die erste Liga zu qualifizieren. Die FDP Lübeck möchte diese Chance nicht verspielen. Allen Beteiligten muss klar sein, dass gerade bei der heutigen Wirtschaftslage die Investoren nicht Schlange stehen. Herr Hollesen zeigt nicht nur bewundernswertes Durchhaltevermögen. Er beweist auch, dass er durchaus bereit ist, gute Ideen aufzugreifen und bei den Planungen zu berücksichtigen. Das klare Bekenntnis der FDP zu dem Projekt bedeutet für die Liberalen aber auch eine demokratische Beteiligung betroffener Bürger. Im Zuge der Aufstellung des geänderten Flächennutzungsplanes werden die Anregungen und Bedenken von allen Bürgern, die sich bisher eingebracht haben und künftig noch einbringen werden, selbstverständlich bewertet und möglichst berücksichtigt. Die FDP ist sich darüber im Klaren, dass vor dem Eintritt in die Verfahren noch eine Reihe von Fragen zu klären sind. Alternativen zum geplanten Projekt, die es in Frage stellen könnten, liegen nicht vor. Die FDP setzt sich daher für eine zügige Lösung der noch ausstehenden Probleme ein und fordert die Verwaltung auf, alsbald einvernehmliche Vorschläge in die Entscheidungsgremien einzubringen, um das Projekt zu beschleunigen. Die FDP sieht den Priwall auf einem guten Weg!V.i.S.d.P.: Thomas Schalies

Travemünde 29.12.2009
BiP sucht Info-Sponsoren Werbetafeln auf den Priwallfähren sollen genutzt werden
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) möchte gerne auf jeder Priwall – Fähre eine Werbetafel mieten um über ihre Aktivitäten noch besser informieren zu können. Ein Kasten kostet im Monat 36,– €. Hierfür werden noch Sponsoren gesucht.
Priwaller und Priwall-Besucher sollen schon auf der Fähre informiert werden. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Priwaller und Priwall-Besucher sollen schon auf der Fähre informiert werden. Foto: ARCHIV TA
2010
Travemünde 06.01.2010
CDU: Waterfront-Verzögerung ist Schuld der SPD
 Zum jetzt vorliegenden Zeitplan zur Umsetzung des Waterfront-Projekts auf dem Priwall in Travemünde erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft, Klaus Petersen:
Klaus Petersen (CDU). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Klaus Petersen (CDU). Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 09.01.2010
Hochwasser, Schnee und Sturm aus NO
Der Winter hat uns fest im Griff

Nach dem gestern Nachmittag der Wind aus NO mit 5 Windstärken mehrere Snowboarder an den Strand von Travemünde lockte, die zum Teil mit atemberaubender Geschwindigkeit zwischen Maritim und Columbia entlangsurften, nahm die Wind in der Nacht auf bis zu 8 Windstärken zu. Für einige Schiffe, die Travemünde anlaufen, bedeutet dies, dass sie Schlepperhilfe in Anspruch nehmen müssen. Die Schlepper »Axel« und »Claus« sind unterwegs.

TA Travemünde 10.01.2010
Seebrücke an der Travepromenade hält Sturm und Brandung nicht mehr stand
Anleger der Priwallpersonenfähre auf dem Priwall ist weitgehend zerstört. Inzwischen hat sich die Anlegebrücke der kleinen Priwallpersonenfähre priwallseitig zerlegt. Ein Teilstück ist etwas in Richtung Passat abgetrieben. Derzeit versuchen die Feuerwehr das Teil zu sichern. Auch von der Seebrücke an der Strandpromenade ist der Kopf weggebrochen. Teile habe sich auf den Weg gemacht und sind nun über den Strand verteilt.
Travemünde Aktuell: Seebrücke an der Travepromenade hält Sturm und Brandung nicht mehr stand

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Travemünde 10.01.2010
Weiterhin Sturm aus NO bis O mit 9 Windstärken Hochwasser geht leicht zurück

Der Sturm hat die ganze Nacht über angehalten, bläst – nunmehr leicht Richtung Ost gedreht – nach wie vor mit 9 Windstärken gegen die Küste. Größere Schäden sind bisher nicht erkennbar. Die Fahnenmasten im Bereich Strandpromenade/ Piratenspielplatz mussten von der Feuerwehr gesichtert werden. Ein Mast wurde abgebaut, ein anderer ist in der Nacht umgeknickt. Die Lotsen fahren derzeit nicht und die Priwallfähre hat den Betrieb bis auf Weiteres eingestellt. Die Wetterstationen an der Strandpromenade sind ausgefallen

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 12. Januar 2010
Tief "Daisy" bescherte Hochwasser
Wasser trat in Lübeck und Travemünde über die Ufer

Das Sturmtief "Daisy" hielt Lübeck und Travemünde am Wochenende in Atem. Durch den starken Nord-Ost-Wind stieg der Pegelstand der Trave in der Altstadt auf 6,60 Meter. Bereits am Sonnabendnachmittag warnten Polizei und Feuerwehr die Anwohner vor dem Hochwasser, damit diese ihre Häuser sichern und ihre Autos aus dem Gefahrenbereich bringen konnten. In Travemünde peitschte die Ostsee so sehr gegen die Strandpromendade, dass Ziegelsteine aus der Mauer gerissen wurden und unkontrolliert umherflogen. Die Priwallfähre musste ihren Betrieb zeitweise einstellen. Von der Landseite aus war der Priwall durch hohe Schneewehen ebenfalls nicht erreichbar. Auch kleine Ortschaften, wie Blankensee, Vorrade oder Wulfsdorf sowie viele Dörfer in Ostholstein waren nicht erreichbar. msn

Travemünde 15.01.2010
Vom Stadtverkehr keine Sonderpreise für Priwaller!...dafür gibt es demnächst womöglich Fährtickets für HundeOb die Priwaller Sonderpreise bekommen, wollte Marion Lembke-Stark (CDU) auf der Ortsrats-Sitzung vergangenen Dienstag von Willi Nibbe, Geschäftsführer des Lübecker Stadtverkehrs, wissen. »Vom Stadtverkehr wird es keine Sonderpreise für Priwallbewohner geben«, antwortete Hr. Nibbe

Die Ortsrats-Sitzung leitete am Dienstag Renate Mielke, hier mit Willi Nibbe vom Lübecker Stadtverkehr. Foto: <b>TA</b>

Die Ortsrats-Sitzung leitete am Dienstag Renate Mielke, hier mit Willi Nibbe vom Lübecker Stadtverkehr. Foto: TA

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 26. Januar 2010
Waterfront-Verzögerung SPD-Schuld
Autor: Klaus Petersen CDU
Jetzt steht es fest:
Die Umsetzung des Waterfront-Projekts auf dem Priwall verzögert sich erheblich - erst im November 2011 wird über die notwendigen Flächen verfügt werden können. Es muss an dieser Stelle noch einmal deutlich gemacht werden: Dafür ist die SPD-Fraktion verantwortlich. Die CDU hatte bereits im Juli, als die weitere Vertagung des Projekts im Bauausschuss beschlossen worden ist, davor gewarnt, dass diese Verzögerung eintreten würde. Die Bürgerschaftsmehrheit ist damit nicht nur dafür verantwortlich, dass die Investition deutlich später begonnen und hunderte Arbeitsplätze in Travemünde erst in einigen Jahren entstehen können, sie hat in voller Kenntnis der Umstände in Kauf genommen, dass der Investor angesichts des Zeitaufwands und der bisher ohnehin schon geleisteten Kompromisse die Reißleine zieht. Lübeck kann durchaus dankbar sein, dass dies bisher nicht geschehen ist. Tatsächlich war es nämlich die städtische Verwaltung, die ihre Hausaufgaben nicht erledigt hatte, der Waterfront-Investor hat sich dagegen in der Vergangenheit ausgesprochen gesprächsbereit gezeigt. Dennoch wäre es weder für die Interessen der betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner, noch für die verantwortliche Politik ein Problem gewesen, offene Fragen auch nach einem Aufstellungs- und Auslegungsbeschluss für den Flächennutzungsplan zu beantworten. Weil sich hiergegen aber die SPD-Fraktion sträubte, müssen wir nun anderthalb Jahre Stillstand hinnehmen. Die SPD hat damit erneut ihre Gleichgültigkeit gegenüber Investoren und der Schaffung von Arbeitsplätzen unter Beweis gestellt.

V.i.S.d.P.: Andreas Zander

Travemünde 27.01.2010 
Wintereinsatz an der PriwallfähreViele Travemünder haben mit dem nunmehr schon länger anhaltenden Winter alle Hände voll zu tun. Auch die Besatzungen der Priwallfähre kämpfen mit den Naturgewalten.

Travemünde Aktuell: Wintereinsatz an der Priwallfähre

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Travemünde 28.01.2010
Auf, auf – zum 11. Waldplausch mit der BiPDie Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Interessierten herzlich zu ihrem 11. Waldplausch ein.
Im Gerätehaus wird die Zukunft des Priwall geplant. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Im Gerätehaus wird die Zukunft des Priwall geplant. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 29.01.2010
Priwall, 3. Februar 1990
 Am 3. Februar 1990 fiel auch auf dem Priwall die Grenze. Wie es dazu kam, wie es damals auf dem Priwall aussah und wer genau 20 Jahre später einen Vortrag zum historischen Ereignis halten wird, darüber berichtet die Februar-Ausgabe von »Travemünde Aktuell« mit vielen historischen Fotos.

Travemünde Aktuell: Priwall, 3. Februar 1990 

Wie immer auf 52 Seiten gibt es jede Menge Infos aus Politik, zu Veranstaltungen, Sport, Ortsgeschehen und vielem mehr. Natürlich wieder mit umfangreichem Veranstaltungskalender und in einer Auflage von 15.000 Exemplaren.Die Februar-Ausgabe von »Travemünde Aktuell« wird seit Freitag (29. Januar 2010) in die Travemünder Haushalte sowie ausgewählte Fachgeschäfte, Hotels und Gastronomiebetriebe verteilt. Fragen Sie nach TA!

 Travemünde 30.01.2010
20 Jahre danach:Vortrag Grenzöffnung auf dem Priwall
Am 03.Februar 1990 fiel die Grenze auf dem Priwall. Exakt 20 Jahre später, am 3. Februar 2010, findet eine Vortragsveranstaltung zum Gedenken an diesen Tag statt. Nachdem Rolf Fechner bereits im September 2009 zu zwei gut besuchten Vortragsveranstaltungen eingeladen hatte, ist es ihm jetzt gelungen, zwei weitere Referenten zu gewinnen, Rudolf Roll und Peter Stöckling.
Rudolf Roll, Rolf Fechner und Peter Stöckling zeigen am 3. Februar Fotos und Filme von der Grenze, erzählen, wie es damals war in Travemünde. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Travemünde 30.01.2010
Hochwasser im Keller
Rohrbruch auf dem Priwall beschädigt gleich vier HäuserDie Feuerwehrleute der FF Priwall konnten zunächst gar nicht feststellen, wo das Wasser eigentlich herkam. Am Samstagmorgen waren die Freiwilligen wegen eines Rohrbruchs in die Straße »Helling« gerufen worden, wo viele Reihenhäuser stehen.
Rechts an der Wand ist zu sehen, dass das Wasser sogar aus dem Fenster lief und dann zu Eiszapfen gefror. Foto: <b>TA</b>
Rechts an der Wand ist zu sehen, dass das Wasser sogar aus dem Fenster lief und dann zu Eiszapfen gefror. Foto: TA
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Travemünde 01.02.2010
BiP startet ins neue Jahr mit dem 11. Waldplausch
Gut besucht war in den Räumen des Reiterhofes die erste Veranstaltung der BiP im neuen Jahr. Am traditionellen Versammlungsraum der Freiwilligen Feuerwehr Priwall ging’s nicht, denn wegen der Winterwetterlage hatte die Feuerwehr Bereitschaft und brauchte daher den Raum selbst. So konnte der erste Vorsitzende der BiP Eckhard Erdmann auch in ungewohnter Umgebung Mitglieder, interessierte Gäste, die Pressevertreter und auch insgesamt 3 Bürgerschaftsmitglieder der Grünen, der FDP und der Linken zum 11. Waldplausch begrüßen. Der Stellvertretende Vorsitzende, Siebert Bruders, gab einen Überblick über die wesentlichen Entwicklungen, insbesondere auch über die Ergebnisse des letzten Workshops. Ausgehend von diesen Ergebnissen arbeite die BiP nun an dem Entwicklungskonzept für den Priwall. Der Entwurf eines Verkehrskonzeptes liege bereits vor. Die Bereiche Tourismus und maritime Nutzungen sowie die Nutzung des ehemaligen Krankenhauses müssten noch optimiert und zum Gesamtkonzept zusammengefügt werden.
Der erste Vorsitzende der BiP Eckhard Erdmann bei der Begrüßung. Alle Fotos: <b>KARL ERHGARD VÖGELE</b>
Der erste Vorsitzende der BiP Eckhard Erdmann bei der Begrüßung. Alle Fotos: KARL ERHGARD VÖGELE
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Travemünde 03.02.2010
Heute vor 20 Jahren öffnete sich die Grenze auf dem Priwall
Plötzlich standen sich die Menschen aus dem geteilten Land am Priwall-Strand gegenüberEs dauerte ein bisschen, bis die Magnum-Flasche Sekt geöffnet war, der Korken wollte sich erst nicht lösen und brach dann sogar ab. Aber schließlich machte es »Plopp« und die umstehenden jubelten: Dann wurde ausgeschenkt am Priwall-Strand. »Wir müssen ja festhalten, dass wir diese große Flasche nur gesamtdeutsch geöffnet haben«, scherzte einer der Teilnehmer dieses historischen Festes. »Wobei die Technik aus der DDR stammt«, antwortete ein anderer. »So ist es!«, kam die Zustimmung. Es war der 3. Februar 1990, als auch in Travemünde die Grenze fiel.
Pirwall, 03. Februar 1990: </b>Eine halbe Stunde früher als geplant ging das Tor auf, die Menschen wollten einfach nicht mehr warten. Foto: <b>HEIDI WICHMANN, ROLF FECHNER</b>
Pirwall, 03. Februar 1990: Eine halbe Stunde früher als geplant ging das Tor auf, die Menschen wollten einfach nicht mehr warten. Foto: HEIDI WICHMANN, ROLF FECHNER
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 Travemünde 04.02.2010
Die Grenze
Rund 100 Zuhörer lauschten vielseitigem Vortrag im Gesellschaftshaus
Genau 20 Jahre, nachdem die Grenze auf dem Priwallstrand (TA berichtete) geöffnet wurde, gab es einen Vortrag zum Thema im Travemünder Gesellschaftshaus. Rolf Fechner, Rudolf Roll und Peter Stöckling erzählten vor rund 100 interessierten Zuhörern, wie es jahrzehntelang zuging auf dem Priwall, als dort noch die Grenze zur DDR war.
Bei den Witterungsverhältnissen hatten die Veranstalter mit so einem Ansturm auf den Vortrag gar nicht gerechnet. Foto: <b>TA</b>
Bei den Witterungsverhältnissen hatten die Veranstalter mit so einem Ansturm auf den Vortrag gar nicht gerechnet. Foto: TA
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Travemünde 16.02.2010
Priwall, Helling
Zeugen gesucht: Frau überrascht Einbrecher und wird zu Boden geschlagen
Eine 61-jährige Travemünderin wurde Dienstagfrüh, gegen 05.30 Uhr, durch ein lautes Knallen aus dem Schlaf gerissen. Die Frau ging dann aus ihrem Schlafzimmer im ersten Stock des Mittelreihenhauses die Treppen hinunter, um nach dem Rechten zu schauen. Hier kamen ihr zwei dunkel gekleidete Männer aus dem eigenen Keller entgegen. Während ein Mann aus dem Gebäude flüchtete, attackierte sie der zweite Mann mit mehreren Schlägen. Die geschockte Bewohnerin flüchtete aus dem Hausflur und wurde abermals von dem Mann angegriffen und zu Boden geschlagen. Anschließend flüchtete auch dieser in unbekannte Richtung vom Grundstück. Das Opfer erlitt leichte Prellungen und einen schweren Schock. Wenige Zeit später informierte die Frau telefonisch die Polizei. Eine Fahndung im Nahbereich verlief negativ. Gestohlen wurde nach bisherigen Erkenntnissen offenbar nichts.Bei den Tatverdächtigen handelt es sich vermutlich um jüngere Männer im Alter von 20 Jahren. Sie sind 165 cm und 170 cm groß, waren dunkel gekleidet und sind aufgrund ihres Dialektes vermutlich osteuropäischer Herkunft. Der Angreifer ist auffallend schlank bis dünn, hat ein schmales blasses Gesicht und dunkles Haar. Zum Tatzeitpunkt war dieser Mann mit einer schwarzen Wollmütze, dunklen Hose und Jacke sowie dunklen Lederschuhen bekleidet. Bei der Anzeigenaufnahme stellten die eingesetzten Polizeibeamten zudem fest, dass auch in das Nachbarhaus (Endreihenhaus) eingebrochen worden war.Das Kommissariat 12 der Kripo Lübeck hat die Ermittlungen aufgenommen. Da die Tatverdächtigen vermutlich mit einem Fahrzeug unterwegs gewesen sein dürften, bittet das K 12 um sachdienliche Hinweise hierzu unter 0451-131-0. FD
Travemünde 20.02.2010
Fährnutzung:Interessengemeinschaft legt eigene Zahlen vor
Die Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof hat das Ergebnis ihrer auf dem Priwall durchgeführten Erhebung hinsichtlich der Fährbenutzung, speziell mit Jahresfährkarten, veröffentlicht.
Die Priwall-Fähre soll wieder Thema in der Bürgerschaft sein. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die Priwall-Fähre soll wieder Thema in der Bürgerschaft sein. Foto: ARCHIV TA
Vollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbarTravemünde 26.02.2010
BiP veröffentlicht Alternativentwurf für den Priwall
Die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) hat heute ihren alternativen Entwurf für die Weiterentwicklung auf dem Priwall veröffentlicht und online gestellt (www.bipriwall.de).
So soll der Priwall nach Plänen der BiP aus der Flugperspektive aussehen. Grafik: <b>PiP</b>
So soll der Priwall nach Plänen der BiP aus der Flugperspektive aussehen. Grafik: PiP
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Travemünde 02.03.2010
Das Warten hat ein Ende:Lothar macht wieder Currywurst
»Mach doch mal Deine Currywurst-Aktion«, sagen Stammgäste oft zu Lothar, Koch im Travemünder Restaurant »Ambiente« auf dem Priwall (Alte Werft 48). »Das verfolgt mich seit 28 Jahren«, erzählt Lothar. So lange ist er schon im Job, und so lange gibt es die Currywurst-Aktion.
Koch Lothar hat sie wieder auf die Speisekarte des «Ambiente” gesetzt: Die Currywurst-Aktion. Foto: <b>TA</b>
Koch Lothar hat sie wieder auf die Speisekarte des «Ambiente” gesetzt: Die Currywurst-Aktion. Foto: TA
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Travemünde 27.03.2010
Hovestädt: Fragen an die BIP»Aus gegebenem Anlass möchte ich mich zu Wort melden, und bin gespannt, ob Sie die Courage haben, mir öffentlich zu antworten«, schreibt Wolfgang Hovestädt, Priwaller und bekannt von den Aktionen um die Fährpreis-Gebühren, an Eckhard Erdmann und Siegbert Bruders von der »Bürgerinitiative Behutsame Priwall-Entwicklung« (BIP). Und wirft den beiden einiges an den Kopf (kompletter Text unten
.Wolgang Hovestädt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Wolgang Hovestädt. Foto: ARCHIV TA
Travemünde 29.03.2010
Bürgerversammlung IG Fährtarife
Die Bürgerschaft hat in ihrer Sitzung vom Februar 2010 mehrheitlich beschlossen, dass alle Priwaller mit erstem Wohnsitz die Priwallfähre als Fußgänger beziehungsweise Radfahrer kostenfrei nutzen sollen. Für die PKWs soll es einen gesonderten Tarif geben.
Im Rosenhof findet eine Informations-Veranstaltung zu den neuen Fährtarifen statt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Im Rosenhof findet eine Informations-Veranstaltung zu den neuen Fährtarifen statt. Foto: ARCHIV TA
Vollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbarTravemünde 31.03.2010
Aufsichtsrat beschließt neues Tarifmodell für die Priwall-FähreIn der Lübecker Bürgerschaft wurde am 25.02.2010 für die Priwall-Fähren ein neues Tarifmodell entworfen und an die Gesellschaftervertreter sowie an den Aufsichtsrat der Stadtverkehr Lübeck GmbH verwiesen. Der Aufsichtsrat hat nun in seiner Sitzung am 30.03.2010 der Einführung dieses neuen Tarifmodells zugestimmt. Dieses kann ab dem 1. Juli 2010 in Kraft treten.
Ab 1. Juli 2010 kostet die Jahreskarte für Fußgänger 125 Euro statt 65 Euro. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Ab 1. Juli 2010 kostet die Jahreskarte für Fußgänger 125 Euro statt 65 Euro. Foto: ARCHIV TA
Vollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbarTravemünde 01.04.2010
Petersen zum Priwall:
»Neuer Fährtarif belastet einseitig«
Die CDU-Fraktion in der Lübecker Bürgerschaft begrüßt die vorgesehenen Fährtarifentlastungen für die Priwallbewohner, äußert allerdings auch Kritik am neuen Tarifsystem. Hierzu erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion, Klaus Petersen:
Klaus Petersen (CDU). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Klaus Petersen (CDU). Foto: ARCHIV TA
»Der Aufsichtsrat des Stadtverkehrs hat endlich einer Tarifsenkung für die Bewohnerinnen und Bewohner des Priwalls zugestimmt. Wir begrüßen dieses Ergebnis, weil es nicht zuletzt auch aufgrund unseres stetigen Werbens in der Bürgerschaft zustande gekommen ist.
Travemünde 01.04.2010
April, April!
Was Scherz war und was Realität am 01.04.2010
Das fiese an den TA-Aprilscherzen ist, dass sie schon Tage vor dem 1.4. mit einem Artikel ihren Anfang nehmen. Zu einer Zeit, wo noch niemand etwas böses ahnt. Und dann am 1. April mit einer kleinen Rede ihre Auflösung finden.
Die Geschichte der Flaschenposts muss neu geschrieben werden: Die Internationale Presse präsentierte heute im Aqua-Top ein ganz besonderes Exemplar. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die Geschichte der Flaschenposts muss neu geschrieben werden: Die Internationale Presse präsentierte heute im Aqua-Top ein ganz besonderes Exemplar. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
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Travemünde 02.04.2010
Fährtarife: Bürgerversammlung mit SPD und LINKEN
Um die Priwall-Fährtarife ging es am Donnerstagabend bei einer Bürgerversammlung im Rosenhof. Eingeladen hatte die »Interessengemeinschaft »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof«, die mit monatelangen Protestaktionen erkämpft hatte, dass Fußgänger und Radfahrer mit erstem Wohnsitz auf dem Priwall die Fähre ab 1. Juli 2010 kostenlos nutzen können.
Auf dem Podium saßen Jürgen Lehnhausen und Wolfgang Hovestädt von der IG Priwall-Rosenhof, Ulrich Pluschkell (SPD) sowie Ragnar Lüttke und Antje Jansen (DIE LINKE). Foto: <b>TA</b>
Auf dem Podium saßen Jürgen Lehnhausen und Wolfgang Hovestädt von der IG Priwall-Rosenhof, Ulrich Pluschkell (SPD) sowie Ragnar Lüttke und Antje Jansen (DIE LINKE). Foto: TA
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Travemünde 07.04.2010
Schluss mit Demos – Priwaller feiern die neuen Fährpreise»
Wir haben in diesem einem Jahr des einhelligen Eintretens für eine gemeinsame Sache zu einer Verbundenheit auf dem Priwall gefunden, die bemerkenswert ist. Damit ein wenig von dem Zusammengehörigkeitsgefühls erhalten bleibt, begehen wir am kommenden Samstag, 10. April, ein Priwall-Fest«, heißt es in einer Mitteilung der »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof«.
Keine Demos mehr: Die Priwaller wollen jetzt lieber feiern. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Keine Demos mehr: Die Priwaller wollen jetzt lieber feiern. Foto: ARCHIV TA
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Travemünde 10.04.2010
Hovestädt fordert kostenfreie Fährnutzung für Touristen
»Was wir brauchen, sind die Touristen«, meinte Wolfgang Hovestädt (SPD) von der Interessengemeinschaft »Priwall Aktuell« heute beim Priwall-Fest auf dem Fähren-Vorplatz beim Rosenhof. Die »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof« hat sich heute wegen Erreichens ihrer Ziele aufgelöst und umbenannt in »Priwall Aktuell«. Nun sollen neue Aufgaben angegangen werden, und eine davon ist der T.Von seinem Kompetenzteam hatte Wolfgang Hovestädt einen »Orden« bekommen. Am Freitag hatte er übrigens sein Parteibuch von der SPD in der Post und nun auch einen Sitz im Ortsrat. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Von seinem Kompetenzteam hatte Wolfgang Hovestädt einen »Orden« bekommen.
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Travemünde 12.04.2010
DIE LINKE: Priwall-Fährtarife sind gerecht!
DIE LINKE weist die Kritik, dass die Priwall-Fährtarife einseitig die Familien und Urlauber belasten, zurück. Erfreulich ist, dass der neue Tarif die lange Diskussion über eine gerechte Ermäßigung für die Priwallbewohner mit einer vernünftigen Regelung für alle Beteiligten zufriedenstellend beendet werden konnte.
Ragnar Lüttke (DIE LINKE). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Ragnar Lüttke (DIE LINKE). Foto: ARCHIV TA
Vollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbarStadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 13. April 2010
Sozial ausgewogen und gerecht
Autor: Ulrich Pluschkell SPD
Auf Initiative der SPD wurde im Februar 2010 in der Lübecker Bürgerschaft für die Priwall-Fähren eine neue Tarifstruktur entworfen und zur Konkretisierung an die Stadtverkehr Lübeck GmbH (SL) weitergeleitet. Der SL-Aufsichtsrat hat am 30.03.2010 der Einführung eines neuen Tarifmodells zum 1. Juli 10 gestimmt. Ziel der neuen Tarifstruktur ist eine Entflechtung des Personen- und Fahrzeugtarifs. Der Gesamtpreis einer Überfahrt errechnet sich künftig aus dem Tarif für die Fahrzeugbeförderung (Fahrrad, Motorrad, PKW usw.) zuzüglich der Anzahl der Fahrzeugbenutzer. Damit wird mehr Tarifgerechtigkeit geschaffen, denn bislang wurde z. B. von Pkw-Insassen kein Entgelt für die Personenbeförderung erhoben (Kfz-Pauschale). Im nächsten Schritt soll der Fährtarif in den allgemeinen Lübecker ÖPNV-Tarif integriert werden (Bus und Fähre mit einem Fahrausweis). Weiteres zentrales Element der Strukturreform ist es, Fußgängern und Radfahrern, die ihren 1. Wohnsitz auf dem Priwall haben, eine Nutzung der Fähren zum Nulltarif zu ermöglichen, damit sie Geschäfte, Stadtteilbüro, Krankenhaus usw. in Travemünde wie alle Bürger entgeltfrei nutzen können. Für ihre Autos müssen die Priwallbewohner genauso bezahlen wie alle anderen Benutzer auch. Zudem wird für Schüler der Priwall-Schulen eine preisgünstige Schülerkarte und für Ferienhausbewohner und Wassersportler auf dem Priwall eine 6-Monatskarte eingeführt. Aus dem neuen Tarifsystem sollen sich für den Stadtverkehr keine wirtschaftlichen Nachteile ergeben. Es zeigt zudem: Auch die Interessen der Travemünder sind bei der SPD in guten Händen!V.i.S.d.P.: Peter Reinhardt
Travemünde 14.04.2010
Grusel-Spaziergang am Priwallstrand
Urlauber Matthias Mengel aus Köln ist nach einem Kurztrip nach Travemünde empört. Und das nicht nur darüber, dass er jetzt für die Fähre zahlen muss, was sonst in der Kurabgabe enthalten war. »Die größte Schweinerei wartete am Priwall auf mich: Ich habe insgesamt 53 verendete Vögel dort am Strand entdeckt«, berichtet der Urlauber.
53 verendete Vögel hat Urluaber Matthias Mengel am Priwall-Strand gezählt. Foto: <b>MM</b>
53 verendete Vögel hat Urluaber Matthias Mengel am Priwall-Strand gezählt. Foto: MM
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Travemünde 16.04.2010
»Priwall ohne Waterfront«
BiP lädt zur 4. Bürgerversammlung ein
Die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Priwaller und Interessierte zu ihrer 4. Bürgerversammlung ein. Unter dem Motto »
Priwall ohne Waterfront« stellt die BiP ihr Konzept für die weitere Entwicklung auf dem Priwall vor.
Travemünde Aktuell: »Priwall ohne Waterfront«
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Travemünde 21.04.201
BiP erfreut – SPD stellt sich hinter das Rechnungsprüfungsamt
»Darauf haben wir lange gewartet, « so Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung e.V., »die SPD stärkt dem Rechnungsprüfungsamt (RPA) endlich den Rücken – und findet die Antwort des Bürgermeisters, in diesem Fall zum Flughafen, eine Katastrophe. Genau das gleiche konnten wir ja bei dem Bericht des Rechnungsprüfungsamtes (RPA) zum geplanten Waterfront-Projekt beobachten. Ein ausgezeichneter und mutiger Bericht – und eine sehr schwache, katastrophale Erwiderung des Bürgermeisters«, erklärt Erdmann weiter.
Eckhard Erdmann (BiP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Travemünde 22.04.2010
Leichenteile in Travemünde angespült
Heute morgen, den 22.04.2010, um 08.30 h entdeckte ein 76-jähriger Spaziergänger auf dem Priwall Leichenteile, die offensichtlich ans Ufer angespült wurden. Beim Schiffsanleger des dortigen Klärwerks lag auf den Ufersteinen der untere Teil eines Leichnams.Als die Kriminal- und Wasserschutzpolizei vor Ort erschienen, bot sich ihnen ein erschreckendes Bild. Vermutlich ist der Leichnam in eine Schiffsschraube geraten. Die WSP suchte mit ihrem Hafenboot die nähere Umgebung nach weiteren Leichtenteilen erfolglos ab. Die Kripo hat jetzt eine Tauchergruppe der Eutiner Einsatzhundertschaft angefordert, um den Untergrund weiträumig abzusuchen.
Travemünde 26.04.2010
Priwall bleibt Kleinod
BiP: »Weitere Entwicklung muss zur Halbinsel passen«»Gut für die Besucher – gut für die Stadt – gut für den Priwall«, mit diesen Worten fasste eine Besucherin die gestrige 4. Bürgerversammlung der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) zusammen.
Der Priwall nach Plänen der BiP. Grafik: <b>BIP</b>
Der Priwall nach Plänen der BiP. Grafik: BI
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Travemünde 27.04.2010
Linke: »Alternative Pläne der Bürgerinitiative Priwall ernsthaft diskutieren«
Die Fraktion DIE LINKE in der Lübecker Bürgerschaft unterstützt die jetzt vorgelegten alternativen Pläne zur Priwall-Bebauung der Bürgerinitiative BIP (TA berichtete). Die Bürgerinitiative stellte am Montag, im Rahmen einer Fraktionssitzung, ihre Pläne der Fraktion DIE LINKE vor.
Befürwortert die BiP-Pläne: Antje Jansen (LINKE). Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>
Befürwortert die BiP-Pläne: Antje Jansen (LINKE). Foto: ARCHIV TA/KEV
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Travemünde 01.05.2010
Berufsjubiläum: 25 Jahre in der Fischbratküche
Die Gründer der »Fischbratküche Priwall«, Familie Cordes, kannte sie schon seit ihrem 6. Lebensjahr. Als Jugendliche hatte sie dann in der alten Fischbratküche die Tische abgeräumt. Inzwischen ist Gabriele Augustin selbst Chef und nun seit 25 Jahren dabei.
Am 1. Mai 1985 fing Gabriele Augustin (rechts), hier mit ihrer Schwester Renate Gerstemeier (links) in der »Fischbratküche Priwall« an. Foto: <b>TA</b>
Am 1. Mai 1985 fing Gabriele Augustin (rechts), hier mit ihrer Schwester Renate Gerstemeier (links) in der »Fischbratküche Priwall« an. Foto:
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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 04. Mai 2010
Mecklenburger Landstraße wird erneuert
300 Meter langer Abschnitt erhält neue Asphaltdecke • Mulde für Regenwasser

Die Fahrbahn der Mecklenburger Landstraße (K 3) wird bis Ende Mai auf einem rund 300 Meter langen Abschnitt erneuert. Insgesamt wird eine Fläche von insgesamt etwa 1250 Quadratmeter „angefasst“. Es wird das Stück der Straße saniert, der direkt an die Landesgrenze zu Mecklenburg-Vorpommern grenzt. Neben der Sanierung des maroden Fahrbahnbelags wird im südlichen Seitenstreifen eine Mulde angelegt. Dadurch soll insbesondere das Regenwasser bei sogenannten Starkregenereignissen besser abfließen können. In der Nacht vom 21. auf 22. Mai wird dann die Asphaltdeckschicht eingebaut, also die Straße neu asphaltiert. In dieser Nacht wird die Mecklenburger Landstraße im entsprechenden Bereich vollständig gesperrt. Im Bereich Mecklenburg-Vorpommern und auf dem Priwallvorplatz in Lübeck werden rechtzeitig mehrere Großtafeln aufgebaut, die auf die Vollsperrung aufmerksam machen. Vorrausetzung für die Einhaltung der genannten Termine ist eine günstige Witterung. Bei Regenwetter werden sich die Termine entsprechend verschieben. Der Bereich Verkehr bittet alle Verkehrsteilnehmer um Verständnis für eventuell auftretende Verkehrsbeeinträchtigungen. Im Herbst 2010 erfolgt abschließend die Ersatzpflanzung von 20 neuen Bäumen. Die vorhandenen Bäume mussten gefällt werden, um ausreichend Platz für die Sickermulde zu erhalten.

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 11. Mai 2010
Alternative für den Priwall
Autor: Wilfried Link
Die Linke

Nun hat die „Bürgerinitiative für behutsame Priwallentwicklung e.V. (BIP) der Fraktion DIE LINKE Pläne zur alternativen Bebauung des Priwall vorgelegt. An der Erarbeitung dieser Pläne waren neben den Bürgern des Priwalls auch die Segel- und Sportvereine, Gäste des Priwalls, sowie eine Reihe von Fachexperten aus unterschiedlichen Disziplinen beteiligt. Dieser vorgelegte Entwurf hebt sich in wohltuender Weise von dem „Hollensen-Waterfront-Projekt“ ab. Während das „Hollensen-Projekt“ rücksichtslos in die Umwelt und in gewachsene Strukturen eingreift, bietet der Entwurf der BIP eine harmonische und umweltfreundliche Alternative. Eine solche Alternative kann in seiner ökologischen und sozialen Ausrichtung für den Tourismusstandort Lübeck-Travemünde nur förderlich sein. Nach dem Entwurf der BIP soll der Passathafen zu einem Wohn-, Sport- und Erlebnishafen entwickelt werden. Das ehemalige Krankenhausgelände soll für eine Jugendherberge, ein Biohotel und ein Naturschutz- und Informationszentrum genutzt werden. Als interessanter Nebeneffekt dieses Entwurfs empfinden wir die Tatsache, dass etwa 60.000 Quadratmeter der für den Verkauf an Waterfront vorgesehenen Flächen im Besitz der Stadt Lübeck bleiben. Wir möchten, dass die Pläne der BIP in den zuständigen Fachausschüssen als Alternative zum Waterfront-Projekt ernsthaft diskutiert werden, denn eine Entwicklung an der mehrere kleine Träger beteiligt sind, hat für die Stadt den Vorteil nicht von einem „Investor“ abhängig zu sein.V.i.S.d.P.: Antje Jansen

Travemünde 12.05.2010
Grüne erfreut – BiP erfreut:
Entwicklungskonzept der BiP bei den »Grünen« vorgestellt

Auf große Zustimmung bei den Grünen stieß das von der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) erarbeitete Entwicklungskonzept für den Priwall. Während der etwa einstündigen lebhaft geführten Diskussion konnten die Eckpunkte des Konzeptes verdeutlicht werden – und wurden von den Grünen sehr begrüßt.Was ist die beste Lösung? Besonders um den Passathafen wird viel diskutiert. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Was ist die beste Lösung? Besonders um den Passathafen wird viel diskutiert. Foto: KARL ERHARD VÖGELE
Travemünde 13.05.2010
»Luftschlossprojekt«: Hovestädt kritisiert Links Unterstützung für BiP-Pläne
Wilfried Link (DIE LINKE) hat in der »Lübecker Stadtzeitung« vom 11. Mai 2010 den aktuellen Entwurf der »Bürgerinitiative Behutsame Priwall-Entwicklung« BIP als »eine harmonische und umweltfreundliche Alternative« zu den Planungen von Sven Hollesen (»Projekt Waterfront«) gelobt. Dem widerspricht nun Wolfgang Hovestädt, Sprecher »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof« in einer Pressemitteilung.Hollesen-Pläne oder BiP-Pläne: Wer hat das richtige Rezept für den Priwall? Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>
Hollesen-Pläne oder BiP-Pläne: Wer hat das richtige Rezept für den Priwall? Foto: ARCHIV TA/KE

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Travemünde 22.05.2010
Teerfunde am Passathafen
BiP:»Sachverständiger Mücke stellte vor 2 Jahren fest:Keine Altlasten«Am 11.12.2007 beauftragte die Hansestadt Lübeck, -Bereich Wirtschaft, Hafen und Liegenschaften – den Sachverständigen für Altlasten Diplom-Ingenieur Mücke, mit der Untersuchung des nordöstlichen Priwalls zur Feststellung von Altlasten im Passathafen. Diese Untersuchung war Teil der Vorbereitung des geplanten Waterfront-Projekts.
Äusserlich sieht man vom U-Boot-Hafen und Flugplatz kaum noch etwas auf dem grünen Priwall. Unter der Erde warten offenbar noch Überraschungen. Foto: <b>Archiv TA/BiP</b>
Äusserlich sieht man vom U-Boot-Hafen und Flugplatz kaum noch etwas auf dem grünen Priwall. Unter der Erde warten offenbar noch Überraschungen. Foto: Archiv TA/BiP

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Travemünde 02.06.2010
Fahrkarten für Priwallbewohner
Die von der Bürgerschaft beschlossene Neugestaltung der Fährtarife nimmt Gestalt an: der Fährverkehr beginnt mit der Ausgabe der Anträge für die »Bestellung einer Fahrkarte für Priwallbewohner« (offizielle Bezeichnung der Stadtverkehr Lübeck GmbH, Bereich Fähren).Travemünde Aktuell: Fahrkarten für Priwallbewohner

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Travemünde 02.06.2010
Wochenendhausbesitzer fordern Priwallfähre soll mit Ostseecard wieder kostenlos seinDer »Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V.« begrüßt mehrheitlich die beschlossenen neuen Priwall-Fährtarife. Die neue Regelung gehe aber eindeutig zu Lasten von vielen anderen Nutzern, die auch auf die Fähre angewiesen sind.
Über die Fährtarife wird weiter diskutiert, jetzt im Zusammenhang mit der Ostseecard, dem Nachfolger der Kurkarte. Fotos: <b>TA</b>
Über die Fährtarife wird weiter diskutiert, jetzt im Zusammenhang mit der Ostseecard, dem Nachfolger der Kurkarte. Fotos: TA

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Travemünde 04.06.2010
IHK Lübeck und BiP trafen sich zum Gespräch
Zu einem Informationsgespräch trafen sich heute der Präses der Industrie- und Handelskammer Lübeck, Christoph Andreas Leicht und die Bi behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP). Die BiP stellte dem Präses ihr kürzlich erarbeitetes Entwicklungskonzept für den Priwall vor und erläuterte dessen Eckpunkte.
Die BiP sparch mit der IHK über den Priwall. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Der neue Waterfront-Plan. Quelle: IG Priwall

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Travemünde 19.06.2010
Neuer Anlauf für Waterfront-Alter Wein in alten Schläuchen-Auf der nächsten Bürgerschaftssitzung am 1.Juli soll über den neuen (alten) städtebaulichen Entwurf der Verwaltung zum geplanten Waterfront-Projekt abgestimmt werden. Und, so die Befürchtung von Eckhard Erdmann, dem Vorsitzenden der BI behutsame Priwallentwicklung e.V., möglicherweise findet sich hierfür eine Mehrheit. Vor allem die SPD-Fraktion ist für das Durchwinken ohne Diskussion – dies hat sie bereits in den vergangenen Wochen gezeigt.
Eckhard Erdmann (BiP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Eckhard Erdmann (BiP). Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 19.06.2010
Fährtarife – bremst Rot-Rot-Grün die Entwicklung des Priwall aus?

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Travemünde 20.06.2010
Krach zwischen Bip und IG Priwall Hovestädt:
»BiP gegen den Fortschritt auf dem Priwall«Die Töne werden schärfer zwischen der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung (BiP)« und Wolfgang Hovestädt als Sprecher der »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof« und SPD-Ortsverbandsvorsitzender. In täglichen Pressemitteilung beharken sich beide Parteien.
Wolfgang Hovestädt. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Wolfgang Hovestädt. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 20.06.2010
Super-Howie rettet Travemünde
Nun hat er es geschafft: Wolfgang Hovestädt, Sprecher der »Interessengemeinschaft Bewohner Priwall mit Rosenhof« und seit kurzem Vorsitzender des Travemünder SPD-Ortsverbandes ist von Michael Böttger karikiert worden
.»Super-Howie rettet Travemünde« schrieb Michael Böttger über seine neueste Karikatur und portraitierte Wolfgang Hovestädt mit dem von den Fährtarif-Demos bekannten Lautsprecher. GRAFIK: <b>MICHAEL BÖTTGER</b>
Super-Howie rettet Travemünde« schrieb Michael Böttger über seine neueste Karikatur und portraitierte Wolfgang Hovestädt mit dem von den Fährtarif-Demos bekannten Lautsprecher. GRAFIK: MICHAEL BÖTTGERWas ja bedeutet, dass man irgendwie in der öffentlichen Wahrnehmung angekommen ist. Karikaturen von Böttger gibt es unter anderem schon von Klaus Petersen (CDU), Thomas Misch (BfL), Thomas Schapke (BfL), Uwe Kirchhoff (Kurbetrieb) und Andrea Gastager (LTM)
Travemünde 24.06.2010
BiP veröffentlicht brisante Dokumente:»Bürgerschaft soll weiter getäuscht werden«
»Geschönte Zahlen, Kumpanei und Geschenke – die Verwaltung möchte offensichtlich weiterhin Sonderangebote für Immobilienhändler«, erklärt Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung e.V: (BiP) erregt, »dafür versucht man gerne auch mal die Bürgerschaft zu täuschen.«
Eckhard Erdmann (BiP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Eckhard Erdmann (BiP). Foto: ARCHIV TA
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Travemünde 26.06.2010
»Waterfront zerstört den Priwall«-
Offener Brief der BiP an die Bürgerschaft-Angesichts der am kommenden Donnerstag auf der Tagesordnung stehenden Vorlage zum Priwall-Waterfront Projekt wendet sich die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. in einem offenen Brief an alle Bürgerschaftsmitglieder. Wir zitieren:Sehr geehrtes Mitglied der Bürgerschaft,
in der nächsten Bürgerschaftssitzung soll erneut über die städtebauliche Vorlage für das Waterfront Projekt entschieden werden. Um den Nutzen dieses Projektes hatte es in den vergangenen 2 Jahren erhebliche Auseinandersetzungen gegeben. Zur Zeit scheint in Teilen der Politik eine Stimmung des «Ich will mich damit nicht mehr beschäftigen – jetzt soll es entschieden werden« zu herrschen.
Die Priwaller und die BiP haben die Bitte an Sie, sich nicht von dieser Stimmung mittragen zu lassen, sondern weiterhin besonnen zu entscheiden, denn:
  • Das Projekt Waterfront zerstört die Natur und das soziale Gefüge auf dem Priwall.
  • Die Ausgaben sind für die Hansestadt wesentlich höher als die Einnahmen
  • Es entstehen Folgekosten, die Ihnen bisher nicht genannt wurden (z.B. müssen neue Fähren angeschafft werden)
  • Rechtliche Auseinandersetzungen, die auf den Beschlussunmittelbar folgen, blockieren jegliche weitere Entwicklung auf dem Priwall
  • Vollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar
  • Travemünde,
  • 28.Waterfront in öffentlichem Interesse?
  • Rechtsstreit mit Anliegern könnte touristische Entwicklung aufJahre blockieren
Ein Richter wird sich wohl demnächst die Frage stellen müssen, ob die »Priwall Waterfront«, das Bauprojekt von Investor Sven Hollesen im Passathafen, im öffentlichen Interesse ist. Weil sich die Hansestadt Lübeck und der Seglerverein Herrenwyk e.V. (SVH) nicht über die Entschädigung für die vorzeitige Aufhebung eines Erbbaurechtsvertrags einigen können, will die Stadt das »Heimfallrecht« ausüben.
Allzu ernst scheint man die Pläne der Stadt nicht zu nehmen: Die Halle des Seglervereins wurde vor einiger Zeit noch frisch gestrichen. Foto: <b>TA</b>
Allzu ernst scheint man die Pläne der Stadt nicht zu nehmen: Die Halle des Seglervereins wurde vor einiger Zeit noch frisch gestrichen. Foto: Der Seglerverein nutzt ein 5.898 Quadratmeter großes Grundstück »Am Priwallhafen 12«. Dazu gehören unter anderen eine Bootshalle und ein Restaurant. Der Vertrag endet am 30. April 2071. Dem Großprojekt »Priwall Waterfront« ist der Seglerverein im Weg.Travemünde 30.06.2010
12.Waldplausch der BIP
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Interessierten herzlich zu ihrem 12. Waldplausch ein
.Siegbert Bruders (Foto) moderiert gemeinsam mit Eckhard Erdmann die Veranstaltung. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Siegbert Bruders (Foto) moderiert gemeinsam mit Eckhard Erdmann die Veranstaltung. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 01.07.2010
Waterfront: Geht es jetzt vor Gericht?
Mit Mehrheit von SPD, CDU, BfL und FDP wurde nach heftiger Diskussion das städtebauliche Konzept »Priwall Waterfront« angenommen. Die Stadt begrenzt ihren Anteil für den Bau der neuen Promenade an der Trave auf maximal 1,8 Millionen Euro. Außerdem soll eine gütliche Einigung mit dem Seglerverein gefunden werden. Einwendungen der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung (BiP) sollen im Rahmen der Aufstellung des Bebauungsplanes diskutiert werden
.Waterfront vor Gericht? Die Bürgerschaft beschäftigte sich heute auch mit Priwall. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Waterfront vor Gericht? Die Bürgerschaft beschäftigte sich heute auch mit Priwall. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 04.07.2010
Kurze Suche nach einer Schwimmerin vor dem Priwall mit Happy End
Bereits am frühen Samstagmorgen füllte sich der Strand am Priwall in Erwartung eines weiteren schönen Sonnentages. Doch es gab Alarm für die Rettungskräfte am Samstag gegen 9.45 Uhr: Ein aufmerksamer Beobachter berichtete, dass eine Frau beim Baden in der Ostsee vermutlich abgetrieben worden ist. Der Einsatz endete glücklich
.Einsatzkräfte suchten nach der vermissten Schwimmerin. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Einsatzkräfte suchten nach der vermissten Schwimmerin. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELEDie Frau kam ohne Hilfe an den Strand zurück. Der Mann hatte die Schwimmerin an der Badegrenze beobachtet, verlor sie aber einige Minuten später aus den Augen
.Travemünde Aktuell: Kurze Suche nach einer Schwimmerin vor dem Priwall mit Happy End
Travemünde 06.07.2010
Resignation – Nej tak!-Priwaller belegen eindrucksvoll ihren Widerstand gegen Waterfront beim 12. Waldplausch der BiP-In Anwesenheit der Bürgerschaftsabgeordneten Wilfried Link (Die Linke) und Lilo von Holt (Bündnis 90 – Die Grünen) trafen sich gut 40 Priwaller zum 12. Waldplausch der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung (BiP) auf dem Reiterhof Matzen.
Um die Wasserkante des Priwalls wird heftig gerungen. Foto: <b>KEV</b>
Um die Wasserkante des Priwalls wird heftig gerungen. Foto: KEV

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Travemünde 08.07.2010
Landschaftspflegeverein eröffnet Raum auf dem Priwal
lDer Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer hat am Donnerstag einen eigenen Raum in der Halle 2 im Passathafen (gleich neben der Ostseestation) bezogen. Von hier aus sollen später die Naturkundlichen Wanderungen über den Priwall starten. Zur Zeit treffen sich Naturinteressierte noch an der Passatbrücke
.Wolfgang Hovestädt (SPD) hatte Blumen dabei, gratulierte Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein zum neuen Raum. Fotos: <b>TA</b>
Wolfgang Hovestädt (SPD) hatte Blumen dabei, gratulierte Matthias Braun vom Landschaftspflegeverein zum neuen Raum.Fotos:

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Travemünde 10.07.2010
Waterfront: Umweltsenator sieht Schwächen im Hollesen- und im BiP-Konzept
Lübecks neuer Umweltsenator Bernd Möller (GRÜNE) rechnet damit, dass das touristische Großprojekt »Priwall-Waterfront« im Bereich des Passathafens realisiert wird. Ganz glücklich ist er damit nicht: »Der Priwall wird nicht mehr so sein, wie wir ihn kennen, wie wir ihn lieben.«, meinte Möller im TA-Interview
.Bernd Möller (Bündnis 90/Die Grünen), hier im Gespräch mit Eckhard Erdmann von der BiP, ist Senator für Umwelt, Sicherheit, Ordnung in Lübeck. Foto: <b>TA</b>
Bernd Möller (Bündnis 90/Die Grünen), hier im Gespräch mit Eckhard Erdmann von der BiP, ist Senator für Umwelt, Sicherheit, Ordnung in Lübeck. Foto: TA

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Travemünde 10.07.2010
Waterfront: BiP sieht Schwächen bei der TWG und beim Senator
»Chance vertan...und noch nicht richtig verstanden«
»Wenig hilfreich«, so Siegbert Bruders, stellvertretender Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) zur öffentlichen Äußerung der Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft zum geplanten Waterfront Projekt auf dem Priwall (TA berichtete).
Siegbert Bruders (BiP). Foto: <b>TA</b>
Siegbert Bruders (BiP). Foto: TA

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Travemünde 12.07.2010
Auf die amtliche Unwetterwarnung folgten Blitz, Donner und Regen aufs Wort
Kaum war die amtliche Unwetterwarnung herausgegeben, verdüsterte sich der Himmel zusehends mit dramatischen Wolkenbildern und Regengebieten, die wie graue Vorhänge zwischen Horizont und Wolken hingen.
Dunkle Wolken über dem Priwall. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Dunkle Wolken über dem Priwall. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 17.07.2010
Infostand:Verein für Kanusport Lübeck – VKL – informiert auf seinem Stützpunkt auf dem PriwallDer an so hervorragender Stelle am Wasser gelegene Stützpunkt des Vereins für Kanusport Lübeck – VKL, der auch Stützpunkt des Deutschen Kanuverbandes ist, wird von Kanufahrern, Ruderern und Jollenseglern sehr gerne angenommen.
Viele auswärtige Kanufahrer und Wassersportler besuchen und nützen den Stützpunkt des Vereins für Kanusport Lübeck, der zugleich auch ein Stützpunkt des Deutschen Kanuverbandes ist. Alle Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Viele auswärtige Kanufahrer und Wassersportler besuchen und nützen den Stützpunkt des Vereins für Kanusport Lübeck, der zugleich auch ein Stützpunkt des Deutschen Kanuverbandes ist. Alle Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 19.07.2010
Waterfront: Erste Strafanzeige gegen Stadtspitze»
Der schwebend unwirksame Vertrag zwischen der Stadt Lübeck mit der Priwall-Waterfront AG vom 20.12.07 stellt aus meiner Sicht einen groben Verstoß gegen geltendes Recht bzw. strafbares Verhalten zu Lasten der Hansestadt Lübeck dar. Die hierfür in der Vergangenheit bzw. aktuell verantwortlichen Personen zeige ich hiermit an«, heißt es in einer Strafanzeige, die am 19. Juli 2010 an die Staatsanwaltschaft Lübeck und in Kopie an den Generalstaatsanwalt des Lands Schleswig-Holstein gegangen ist.
Das Projekt Priwall-Waterfront: Ein Fall für den Staatsanwalt? Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Das Projekt Priwall-Waterfront: Ein Fall für den Staatsanwalt? Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 19.07.2010
Schubert: »Unterirdisches Gutachten zum Passathafen«Hans-Jürgen Schubert, Mitglied der Bürgerschaft Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN, erklärt in einer Pressemitteilung:
»In den alten unterirdischen Bunkeranlagen am Passathafen auf dem Priwall befindet sich eine bis zu 40 cm dicke Teerschlammschicht auf 90 m Länge. Das Material gilt als gefährlicher Abfall, ist nach gutachterlicher Untersuchung stark belastet, enthält Polycyclische Aromatische Kohlenwasserstoffe wie Benzo(a)pyren und muss zur Gefahrenabwehr beseitigt werden, wofür nach gutachterlicher Aussage jedoch fünf Jahre Zeit sei. Das giftige Material gilt als unterirdisch verkapselt, kann jedoch bei Hochwasser an mindestens 25 Stellen ins Travewasser gelangen und somit an die Travemünder Badestrände. EinwohnerInnen Travemündes sind aus ihrer Kenntnis der Zeitgeschichte überzeugt, dass die unterirdischen Gänge umfangreicher sind als bisher untersucht
.Hans-Jürgen Schubert, Mitglied der Bürgerschaft Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Hans-Jürgen Schubert, Mitglied der Bürgerschaft Fraktion Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Foto: ARCHIV

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Travemünde 20.07.2010
»Zukunft des Passathafen«Segler ruft zum Protest auf»
Was sich auf dem Priwall im Bereich des Passathafens von Seiten der Stadtverwaltung und der Politik an Ideen und Entscheidungen anbahnt, zeugt von absoluter Unkenntnis der Materie YACHTHAFEN und darf so nicht verwirklicht werden«, sagt Heino Haase, Segler vom Priwall. »Es wäre bereits eine Schande wenn die Stadtseite auf der Tornadowiese mit einer Verkaufshalle zugekleistert wird. Gerüchteweise soll die Baugenehmigung in der vergangenen Woche erteilt worden sein.« Als langjähriger Nutzer des Passathafens und Liegeplatzinhaber hat er sich Gedanken über das Waterfrontprojekt gemacht und dazu ein Papier verfasst, das zur Zeit per Email die Runde macht. Das recht umfangreiche Schriftstück im Wortlaut

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Travemünde 22.07.2010
BiP informiert und diskutiert
– Info-Stand am Fährvorplatz –Die Bi behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) macht wieder einen Informationsstand und verrät das neueste zu Waterfront. Am Samstag, den 24.7.10 in der Zeit von 10 -12.30 Uhr können Interessierte am Fährvorplatz auf der Priwall Seite mit der BiP ins Gespräch kommen und kräftig mit diskutieren
.Freut sich auf kontroverse Gespräche: Eckhard Erdmann. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Freut sich auf kontroverse Gespräche: Eckhard Erdmann. Foto: ARCHIV TA»Wir freuen uns auf die hoffentlich auch kontroversen Gespräche, denn durch die direkte Auseinandersetzung mit einem Thema treten ja unterschiedliche Vorstellungen zu tage und unser Entwicklungskonzept kann dann auch noch weiter erläutert werden« so Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP.Weitere Infos erhalten Interessierte auf der Homepage der BI: www.bipriwall.de.Quelle: Text: Pressemitteilung BiP, Foto: Archiv TA

Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 27. Juli 2010
Priwall benötigt noch Zeit und Ideen
BUNT

Nach heftiger Auseinandersetzung hat die Bürgerschaft in ihrer jüngsten Sitzung dem umstrittenen Bebauungskonzept „Priwall Waterfront“ zugestimmt, mit dem ein dänischer Entwickler das Gelände um den Passathafen komplett verändern und einer neuen touristischen Nutzung zuführen will. Trotz dieser Entscheidung ist der Zug noch nicht abgefahren. In den kommenden Monaten müssen noch viele Fragen geklärt werden. So das Altlastenproblem, das schon oft Bauvorhaben immens verteuert hat und die Stadt nicht selten um den erhofften Verkaufsgewinn gebracht hat. Dies stellt auf dem Priwall ein hohes Risiko dar, weil das Gelände einstmals intensiv militärisch genutzt wurde und es an ein Wunder grenzen würde, wenn die Sanierungs- und Entsorgungskosten am Ende nicht viel höher ausfallen würden als angenommen. Unabhängig davon gibt es auch Zweifel an dem Nutzen des Projektes für Travemünde und Bedenken über einen zu starken Eingriff in das Leben auf dem Priwall. Der Lübecker BUNT unterstützt daher die „Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V.“ (BIP), die eine sanftere Entwicklung fordert und ein schlüssiges Alternativkonzept vorgelegt hat. Die Bürgerschaft hat entschieden, dass darüber im weiteren Verfahren noch diskutiert werden soll. Wir wollen, dass dies keine Alibiveranstaltung wird, sondern das Engagement von sachkundigen Bürgern ernst genommen und die Vorschläge in den endgültigen Plänen wiederzufinden sind. Uns geht es wie den Bürgern der BIP: Die Wirtschaftlichkeit des Projektes sowie die Risiken für die Umwelt sind bislang noch nicht ausreichend berücksichtigt worden.V.i.S.d.P.: Dr. H. Stamm

Travemünde 28.07.2010
Priwallfähre Berlin wieder im Einsatz:
Neuer Fahrstand bringt optimale SicherheitDie Priwallfähre Berlin ist wieder da! Gleich zu Beginn der Travemünder Woche ist sie im Einsatz und bringt Gäste, Segler, Travemünder und Priwaller vom einen zum anderen Ufer. Gerade wenn viel los ist, bleibt die kleine Norderfähre am Liegeplatz oder sie macht Sondereinsätze bei Veranstaltungen auf der Passat. Die Berlin übernimmt dann den Verkehr zwischen Nordermole und Südermole
.Die Priwallfähre »Berlin« ist wieder im Einsatz. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die Priwallfähre »Berlin« ist wieder im Einsatz. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 01.08.2010
»Mal gucken, wie der Wirtschaftssenator das sieht«
Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung (BiP) hinterfragt Waterfront-Vertrag
Strafanzeigen, Klagen und eine kleine Anfrage: Die Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung (BiP) hinterfragt weiter den Waterfront-Vertrag. BiP-Anwalt Dr. Klinger werde das Flächennutzungsplanverfahren und das Bebauungsplanverfahren begleiten, erklärte Siegbert Bruders, Stellvertretender Vorsitzender der Bürgerinitiative, am Samstag nach einem Treffen von rund 50 Priwallern.Parallel würde nun eine Aktion gestartet, um Geld für die Klagen einzusammeln. Erste Zusagen für eine finanzielle Unterstützung gäbe es bereits. Weiter soll nun die Öffentlichkeit mit Aktionen (etwa Plakataktionen) stärker in die Arbeit der BiP eingebunden werden. Bezüglich der Strafanzeigen (TA berichtete) erklärte Bruders, die Staatsanwaltschaft hätte den Eingang der ersten Anzeigen bereits bestätigt: »Ich habe gestern ein Schreiben gekriegt mit einer Bearbeitungsnummer. Das heißt, sie ermitteln. Es ist nicht mehr auf der Ebene dass gesagt wird, nö, da sehen wir keinen Ermittlungsbedarf«.
Die Halbinsel Priwall mit Passathafen von der Travemünder Stadtseite aus gesehen. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die Halbinsel Priwall mit Passathafen von der Travemünder Stadtseite aus gesehen. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 08.08.2010
Regelmäßiges Montagsfrühstück mit der BiPDie Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Priwaller und Interessierte absofort herzlich zum regelmäßigen Montagsfrühstück ein
.»Wir wollen uns vor der Auseinandersetzung um Waterfront noch kräftig stärken«, erklärt Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
»Wir wollen uns vor der Auseinandersetzung um Waterfront noch kräftig stärken«, erklärt Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 01.09.2010
Streit auf der Fähre löst Polizeieinsatz aus
Eine handfeste Auseinandersetzung unter Autofahrern löste am Dienstagnachmittag einen Polizeieinsatz auf der Priwallfähre aus. Drei Polizeiwagen waren im Einsatz, blockierten die Zufahrt. Ein der Fähren musste für mehrere Runden aussetzten.
Polizeieinsatz an der Priwallfähre. Foto: <b>TA</b>
Polizeieinsatz an der Priwallfähre. Foto: TA
Travemünde 11.08.2010
2 Jahre BiP:Feier in der SVH-Halle auf dem Priwall
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) wird 2 Jahre alt. Und feiert dies gebührlich. »Ein guter Anlass ein schönes Fest zu feiern – mit Freunden, Unterstützern, Interessierten und auch den Kritikern der BiP«, erklärt der 1. Vorsitzende der BiP, Eckhard Erdmann. »Eingeladen sind wie immer bei unseren Aktivitäten natürlich alle Priwaller, Travemünder und ihre Freunde. Wir freuen uns mit Ihnen anzustoßen«, so Erdmann weiter. Das Fest findet am Sonnabend, den 14.8.10 von 18.00 – 21.00 Uhr in der SVH Halle, Am Passathafen 12, statt.

Travemünde Aktuell: 2 Jahre BiP:

»Wie bereits im letzten Jahr wird unser Buffet von vielen gastronomischen Betrieben und anderen Unterstützern der BiP kostenlos zur Verfügung gestellt – hierfür schon einmal herzlichen Dank vorweg. Und nun freuen wir uns, auch sie am Samstag begrüßen zu dürfen«, so Erdmann abschließend. BIP

Travemünde 11.08.2010
Kiosk-Chefin: »Erheblicher Umsatzrückgang bei Fährkarten«Christiane Hempfler vom Travemünder »Kiosk an der Priwallfähre« beklagt einen »erheblichen Umsatzrückgang bei den Fährkarten. Sei 1. Juli 2010 gelten neue Fährtarife. Priwaller dürfen zu Fuß und mit dem Fahrrad kostenlos fahren. Für Travemünder von der Stadtseite und Urlaubsgäste sind die Tarife gestiegen.

Immer mehr Scheine müssen für die Fährkarten über den Tresen wandern, aber die Umsätze gehen zurück. Ist die Schmerzgrenze schon überschritten? Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Immer mehr Scheine müssen für die Fährkarten über den Tresen wandern, aber die Umsätze gehen zurück. Ist die Schmerzgrenze schon überschritten? Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 11.08.2010
Thema Waterfront:SPD Travemünde lädt zum Info-Abend ins Kreuzfahrt-Terminal»
Die Bebauung des Priwalls, das sogenannte »Waterfront-Projekt«, ist in aller Munde«, schreibt Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender des SPD Ortsverbandes Travemünde, in einer Mitteilung an die Presse. »Oft wird es jedoch leider (bewusst oder unbewusst) falsch dargestellt.« Um etwas »Licht« in die Angelegenheit zu bringen, veranstaltet der SPD Ortsverein Travemünde einen Info-Abend zu dem Thema: »Priwall-Promenade und Passat-Hafen«.
Travemünde 15.08.2010
Jetzt wird aufgemuckt:2 Jahre BiP – Stadt muss sich auf langes Gerichtsverfahren einstellen
Nichts an dem Projekt Waterfront sei bisher kleiner geworden, erklärte Siegbert Bruders von der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP) in seiner Rede aus Anlass des zweijährigen Bestehens der Bürgerini. »Im Gegenteil, es gibt mehr Quadratmeter aus mehr Bruttogeschossfläche als jemals zuvor.«

Siegbert Bruders (Foto) und Eckhard Erdmann von der BiP begrüßten die Gäste in der Halle Ses Seglervereins Herrenwyk (SVH). Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Siegbert Bruders (Foto) und Eckhard Erdmann von der BiP begrüßten die Gäste in der Halle Ses Seglervereins Herrenwyk (SVH). Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 17.08.2010
Umsatzkiller OstseeCard:
Gastronomiebetriebe auf dem Priwall leiden unter Wegfall der freien Fährnutzung für Urlauber und gestiegenen Fährpreisen
Seit Januar 2010 gilt die OstseeCard, Nachfolger der Kurkarte, nicht mehr als Fahrausweis für Urlauber, die zu Fuß oder mit dem Rad auf den Priwall wollen. Zum 1. Juli 2010 wurden dann noch die Fährpreise erhöht. Die Gastronomen auf der Halbinsel bekommen das jetzt zu spüren: Die OstseeCard, die eigentlich den Tourismus fördern soll, erweist sich für Unternehmer auf dem Priwall jetzt als Umsatz-Killer.

Seit 1. Januar ist es vorbei mit den Freifahrten auf OstseeCard. Und mit den Umsätzen auf dem Priwall. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Seit 1. Januar ist es vorbei mit den Freifahrten auf OstseeCard. Und mit den Umsätzen auf dem Priwall. Foto: ARCHIV TA

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20.08 Aqua-Top II?
Priwall-Krankenhaus wird verbrettert
Die von den Schaufenstern im entmieteten Aqua-Top bekannten Spanplatten zieren nunauch die Fenster am Priwall-Krankenhaus. Vor einer Woche soll die Verbrette"=:=(:rung begonnen haben, berichten Anlieger.

Auch das ehemalige Priwall-Krankenhaus wird jetzt verbrettert. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Auch das ehemalige Priwall-Krankenhaus wird jetzt verbrettert. Alle Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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28.08.2010
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Interessierten herzlich zu ihrem 14. Waldplausch ein.

Die BiP lädt zum Waldplausch ins Gerätehaus. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>

Die BiP lädt zum Waldplausch ins Gerätehaus. Foto: ARCHIV TA/KEV

»2–Jahres-Fest Nachlese, neue Aktionen und die Vorbereitung auf den Termin mit Herrn Klinger Ende September, das werden die Themen des 14 Waldplausches sein«, so Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BIP, »und das ganze wie immer natürlich bei Kaffee und Kuchen. Es sind alle herzlich eingeladen mit uns zu diskutieren«.

Travemünde 28.08.2010
Sommerfest bei Siemer
Die Skiffleband »The Lonesome Travellers« tritt am Samstag, 28. August, ab 18:00 Uhr bei Siemers auf dem Priwall auf (Mecklenburger Landstraße 36).
Travemünde Aktuell: Sommerfest bei Siemer
Dazu gibt es Leckeres vom Grill. Eintritt zum Sommerfest 5,00 Euro. Um Voranmeldung wird gebeten. Info unter Telefon 04502-2408.

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Travemünde 31.08.2010
Camper spenden für BiPDie Kasse der BiP füllt sich für die bevorstehenden Auseinandersetzungen mit der Stadt in Sachen »Priwall Waterfront«. 590 Euro haben jetzt Camper auf dem Priwall eingesammelt, zusätzlich überweisen einige per Dauerauftrag regelmäßig Spenden an den Verein.

Camper Axel Krause (links) überreichte dem BiP-Vorsitzenden Eckhard Erdmann eine Spende, die die Camper auf dem Platz gesammelt hatten: 590 Euro. Die BiP sammelt Geld für Aktionen und Rechtsanwalts-Kosten. Foto: <b>TA</b>

Camper Axel Krause (links) überreichte dem BiP-Vorsitzenden Eckhard Erdmann eine Spende, die die Camper auf dem Platz gesammelt hatten: 590 Euro. Die BiP sammelt Geld für Aktionen und Rechtsanwalts-Kosten. Foto: TA

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Travemünde 01.09.2010
Streit auf der Fähre löst Polizeieinsatz ausEine handfeste Auseinandersetzung unter Autofahrern löste am Dienstagnachmittag einen Polizeieinsatz auf der Priwallfähre aus. Drei Polizeiwagen waren im Einsatz, blockierten die Zufahrt. Ein der Fähren musste für mehrere Runden aussetzten.

Polizeieinsatz an der Priwallfähre. Foto: <b>TA</b>

Polizeieinsatz an der Priwallfähre. Foto: TA

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Travemünde 04.09.2010
Nicht-Öffentliches Spaßbad
SPD stellte Waterfront-Projekt vor
Wer mit der Wirkung von Powerpoint-Vorträgen auf den Menschen vertraut ist, wird die Leistung des Publikums anerkennen, am Ende der Veranstaltung noch Fragen gestellt zu haben. Die Travemünder SPD hatte zum Informationsabend ins Travemünder Kreuzfahrt-Terminal eingeladen. Nacheinander referierten Andrea Gastager (LTM), Uwe Kirchhoff (Kurbetrieb) und Annekatrin Lorenzen (Stadtplanung).
Hunderte Travemünder verfolgten die Vorträge im Kreuzfahrt-Terminal. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Hunderte Travemünder verfolgten die Vorträge im Kreuzfahrt-Terminal. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 04.09.2010
Waterfront wankt:
Pluschkell: Noch keine Klarheit in der SPD
Im Rahmen eines Informationsabends zum Thema Priwall-Promenade und Passathafen (»Waterfront«) im Travemünder Kreuzfahrt-Terminal sprach am Freitagabend auch Ulrich Pluschkell (SPD), Mitglied der Lübecker Bürgerschaft. Demnach ist bei der SPD das letzte Wort in Sachen Waterfront offenbar noch nicht gefallen.

KARL ERHARD VÖGELE" >"Planungsprozess noch lange nicht abgeschlossen«: Ulrich Pluschkell (SPD) am Freitagabend im Travemünder Kreuzfahrt-Terminal. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 05.09.2010
Wut auf Waterfront:
Uferpromenade am geplanten Hotel soll für Öffentlichkeit gesperrt werden – Publikum pfeift Projekt aus
Es waren die letzten drei Minuten der SPD-Veranstaltung, die letzte Frage, die aufgerufen wurde zum Thema »Priwall Waterfront« am vergangenen Freitag. »Frau Lorenzen, ich würde gerne von Ihnen wissen, ob drüben die Wasserfront, auch wenn das Hotel gebaut ist, dann zugänglich für die Öffentlichkeit ist«, fragte ein Gast aus dem Publikum.
»Dort ist es nicht zugänglich«: Annekatrin Lorenzen von der Lübecker Stadtplanung bestätigte, was auf den Plänen zu sehen ist: Ein Stück Uferpromenade an der Trave wird für Spaziergänger gesperrt. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 07.09.2010
Freier Zugang zum Traveufer für SPD unverzichtbar
Der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Peter Reinhardt erklärt: »Die SPD-Bürgerschaftsfraktion steht zu dem Grundsatzbeschluss der Lübecker Bürgerschaft, die touristischen Angebote auf dem Priwall weiter zu stärken und das Waterfront-Projekt voranzutreiben. Gleichwohl ist aber auch eine sachgerechte Abwägung im Vergleich mit dem Konzept der BiP durchzuführen. Die Grundlagen hierfür werden derzeit durch die Bauverwaltung erarbeitet.«
Kein Heiligendamm auf dem Priwall: Ulrich Pluschkell (SPD) ist für freien Zugang zum Traveufer. Foto: ARCHIV TA

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 Travemünde 08.09.2010
Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer stellt Arbeitsboot in Dienst
Am Mittwoch, den 8. September 2010 um 11.00 h wurde das neue Arbeitsboot des Landschaftspflegevereins Dummersdorfer Ufer auf den Namen »HYLA« (nach Hyla leucophyllata, Laubfroschart) getauft und feierlich seiner Bestimmung übergeben.

Margret Brahms, Abteilungsleiterin Naturschutz im Ministerium für Landwirtschaft, Ländliche Räume, Umwelt und Regionalplanung S-H (links) und Matthias Braun, Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V. (rechts), beim Erläutern des Namens »HYLA« (nach Hyla leucophyllata, Laubfroschart). Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Margret Brahms, Abteilungsleiterin Naturschutz im Ministerium für Landwirtschaft, Ländliche Räume, Umwelt und Regionalplanung S-H (links) und Matthias Braun, Landschaftspflegeverein Dummersdorfer Ufer e.V. (rechts), beim Erläutern des Namens »HYLA« (nach Hyla leucophyllata, Laubfroschart). Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 15.08.2010
Kennern des Passathafens –Die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Priwaller und Interessierte herzlich zu ihrer 5.Bürgerversammlung am 29.09.2010 ein
.Der Priwall und ganz besonders der Passathafen ist weiter in der Diskussion. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Der Priwall und ganz besonders der Passathafen ist weiter in der Diskussion. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 28.09.2010
Flucht vom Priwall:Fährpreise, Waterfront:
Gastronomen vom Trave-Ufer wollen nur noch weg»
Nur vom Priwall selber kannst Du nicht leben«, meint Lothar, Koch vom Restaurant »Ambiente« auf der Travemünder Halbinsel. Aber die Gäste von außerhalb werden immer weniger. Das Ambiente steht zum Verkauf, genauso wie das »Pesel« ein paar hundert Meter weiter. Andere Restaurants geben aufgrund des geplanten Projektes »Waterfront« auf. Praktisch die ganze Gastronomie am Traveufer will weg oder »wird gegangen«, wie man so schön sagt.

Top-Lage, Terrasse mit Traum-Blick: Trotzdem wollen die Gastronomen vom Restaurant »Ambiente« weg vom Priwall. Viele Kollegen auch. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Top-Lage, Terrasse mit Traum-Blick: Trotzdem wollen die Gastronomen vom Restaurant »Ambiente« weg vom Priwall. Viele Kollegen auch. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 28.09.2010
Grundstücksdeal Waterfront:Was bleibt unterm Strich im Stadtsäckel?

Als die Travemünder SPD Anfang September zum Info-Abend über das Priwall-Projekt »Waterfront« geladen hatte, wollte der Vorsitzende der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP), Eckhard Erdmann, gern noch mal die tatsächlich von der Stadt veranschlagten Einnahmen aus dem Grundstücksverkauf aufgelistet haben (TA berichtete).

Auskunftsfreudig: Eckhard Erdmann (BiP) listet gern Einnahmen und Kosten aus dem Grundstücksverkauf auf. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Auskunftsfreudig: Eckhard Erdmann (BiP) listet gern Einnahmen und Kosten aus dem Grundstücksverkauf auf. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 02.10.2010
»Gemeinsam dem Waterfront-Projekt entgegentreten!«Wassersportler schließen sich zusammen – BiP – Rechtsanwalt Dr. Klinger erklärt weiteres rechtliches Vorgehen

»Passathafen erhalten! – oder Segel streichen wegen Waterfront?«, so lautete das Motto zu dem die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) am 29.09.10 in die Passathallen eingeladen hatte. Über 200 Bürgerinnen und Bürgern kamen und diskutierten bei den Programmpunkten »Rechtslage« und »Wassersport« eifrig mit.

Auf dem Podium: Siegbert Bruders (BiP), Günther Winkler (SVH), Rainer Schirge (Moderator), Heino Haase (Segler), Dr. Udo Ott (LYC) und Eckhard Erdmann (BiP). Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Auf dem Podium: Siegbert Bruders (BiP), Günther Winkler (SVH), Rainer Schirge (Moderator), Heino Haase (Segler), Dr. Udo Ott (LYC) und Eckhard Erdmann (BiP). Foto: KARL ERHARD VÖGELE
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Travemünde 05.10.2010
Versteckte Ungeheuerlichkeiten
Rechtsanwalt sieht in Hollesen-Vertrag »Investitionshemmnis«

Spätestens für Weihnachten erwartet Dr. Klinger, Rechtsanwalt der »Bürgerinitiative Behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP) eine Weichenstellung in Sachen Priwall-Waterfront. »Es kann sehr gut sein, dass es zu Weihnachten diesen Jahres oder Anfang nächsten Jahres eine Entscheidung darüber gibt, dass dieses Vorhaben schon gestorben ist«, meint Klinger zu dem Touristischen Großprojekt auf der Halbinsel.

»Ein weiteres Zeichen für eine Vertragsgestaltung, die wirklich ihresgleichen sucht«: Rechtsanwalt Dr. Klinger übt scharfe Kritik am Waterfront-Kaufvertrag. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

»Ein weiteres Zeichen für eine Vertragsgestaltung, die wirklich ihresgleichen sucht«: Rechtsanwalt Dr. Klinger übt scharfe Kritik am Waterfront-Kaufvertrag. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 07.10.2010
»In der Travemünder Woche schicke ich Arbeitskräfte nach Hause«Gastronomen auf der Halbinsel haben kaum noch was von der zweitgrößten Segelregatta der Welt.
Segelt die TW am Priwall vorbei?

Die Segelregatta »Travemünder Woche« (TW) braucht den Priwall, heißt es oft. Aber braucht der Priwall auch die TW? Für die Gastronomie ist das Segel-Großereignis jedenfalls kein Geschäft mehr.

Während der TW müssen Freizeit-Skipper im Passathafen ihre Plätze für Regattateilnehmer räumen. Die Gastronomie hat Einbußen. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Während der TW müssen Freizeit-Skipper im Passathafen ihre Plätze für Regattateilnehmer räumen. Die Gastronomie hat Einbußen. Foto: ARCHIV TA  Vollständiger Artikel unter Archiv Travemünde Aktuell abrufbar

Travemünde 08.10.2010
Verkehrsexperte frühstückt mit
Der Verkehrexperte der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP), Diplom-Ingenieur Dietrich Stempel, ist beim Montagsfrühstück der BiP am 11. Oktober 2010 mit dabei, und steht Rede und Antwort.

»Auch die Kritiker der Verkehrsanalyse von Herrn Stempel haben die Möglichkeit ihre Einwendungen vorzubringen«, lädt Eckhard Erdmann ein. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

»Auch die Kritiker der Verkehrsanalyse von Herrn Stempel haben die Möglichkeit ihre Einwendungen vorzubringen«, lädt Eckhard Erdmann ein.

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Travemünde 10.10.2010
Brand auf dem Priwall
Flüssiggastank in der Nähe – Polizei räumt Gelände

Gegen 17:00 Uhr hat es am Sonntagnachmittag (10.10.2010) auf dem Hof des Priwall-Treffs gebrannt. Der Koch der Gaststätte hatte das Feuer entdeckt als er zum Rauchen in den Hof gegangen ist.

Auf dem Hof hinter dem bekannten Restaurant kam es zu einem Brand. Dabei soll ein Sofa eine Rolle gespielt haben. Foto: <b>WM</b>

Auf dem Hof hinter dem bekannten Restaurant kam es zu einem Brand. Dabei soll ein Sofa eine Rolle gespielt haben. Foto: W

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Travemünde 14.10.2010
Weniger Flächen, weniger Risiko – Mehr Geld für der Stadt– BiP- Entwicklungskonzept gewinnt im Vergleich mit Waterfront auch in wirtschaftlicher Hinsicht –

Bei einem Gesamtvergleich von Einnahmen, Erträgen und Kosten zwischen dem Entwicklungskonzept der BiP für den Priwall und dem Hollesenprojekt Waterfront schneidet die BiP-Alternative finanziell für die Stadt eindeutig vorteilhafter ab. Und das bei einem wesentlich kleineren Flächenverbrauch von rund 10.000 qm gegenüber rund 73.000 qm bei Waterfront.

»Satte 10% mehr – damit hatten wir anfangs nicht gerechnet«, meint Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. Foto: <b>TA</b>

»Satte 10% mehr – damit hatten wir anfangs nicht gerechnet«, meint Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. Foto: TA

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Travemünde 14.10.2010
Waterfront:Liegestühle für Hotelgäste statt öffentlicher Uferweg

Viel Aufregung gab es schon im September, als herauskam, dass ein Stück Uferpromenade auf dem Priwall nach Fertigstellung des Waterfront-Projektes nicht mehr öffentlich zugänglich sein wird (TA berichtete). Im Ortsrat erklärte Projektplaner Sven Hollesen jetzt, warum: Hotelgäste sollen da mit ihren Liegestühlen in der Sonne liegen.

Sven Hollesen erläuterte im Ortsrat, wo Spaziergänger künftig flanieren sollen: Hinter dem Hotel entlang. Foto: <b>TA</b>

Sven Hollesen erläuterte im Ortsrat, wo Spaziergänger künftig flanieren sollen: Hinter dem Hotel entlang. Foto: TA

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Travemünde 20.10.2010
»Berge von Giftflaschen
«BiP untersucht Tunnel im Passathafen – Konzeptvorstellung am Donnerstag im Ortsrat

»Hier finden wir Berge von Flaschen, circa fünf Liter, mit dem Warnhinweis Gift« stellte Abfallexperte Günter Wosnitza am Mittwoch bei der Untersuchung eine Tunnels im Passathafen fest. Vor Ort waren auch Mitglieder der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP), die am Donnerstag ihr Alternativ-Konzept zur Waterfont im Ortsrat vorstellt.

Abfallexperte Günter Wosnitza trug sicherheitshalber eine Gasmaske, immerhin stand er in einem Berg von Giftflaschen. Foto: <b>TA</b>

Abfallexperte Günter Wosnitza trug sicherheitshalber eine Gasmaske, immerhin stand er in einem Berg von Giftflaschen. Foto: TA

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Travemünde 21.10.2010
Verkehrsaufkommen Waterfront
Pluschkell widerspricht BiP-Verkehrsexperten

Zum Beitrag des Verkehrsexperten der »Bürgerinitiative Behutsame Priwallentwicklung« (BiP) auf »Travemünde Aktuell« (Bericht hier) nimmt Ulrich Pluschkell (SPD), Aufsichtsrats-Vorsitzender beim Stadtverkehr Lübeck, wie folgt Stellung:

Ulrich Pluschkell (SPD), Aufsichtsrats-Vorsitzender beim Stadtverkehr Lübeck. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Ulrich Pluschkell (SPD), Aufsichtsrats-Vorsitzender beim Stadtverkehr Lübeck. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 21.10.2010
SPD Travemünde zu Waterfront:
»Nur dagegen sein bedeutet Stagnation«
Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender des SPD Ortsverbandes Travemünde, erklärt zum Thema Priwall-Waterfront:
Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 22.10.2010
SPD Travemünde weiter auf dem Holzweg»

Eigentlich sollte es uns ja freuen, wenn die SPD Travemünde auf dem Holzweg ist – schließlich ist das ja ein nachwachsender Rohstoff«, bemerkt Eckhard Erdmann, 1. Vorsitzender der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. grinsend. »In diesem Fall befürchten wir aber, dass die Bohlen aus den gefällten Bäumen für das Hotel auf dem Priwall bestehen – und das betrübt uns natürlich.«

Eckhard Erdmann (BiP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Eckhard Erdmann (BiP). Foto: ARCHIV T

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Travemünde 22.10.2010
BiP im Ortsrat
Zeit für Gespräche gab es am Donnerstag in der Sondersitzung des Travemünder Ortsrates: Der Ortsrat hatte wie immer zu 19:00 Uhr eingeladen. Der Gastreferent, die »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP), zu 19:30 Uhr. Thema des Abends war das Alternativ-Konzept der BiP zum Waterfront-Projekt von Planer Sven Hollesen.
Markus Hellwich leitete die Ortsrats-Sitzung. Foto: <b>TA</b>
Markus Hellwich leitete die Ortsrats-Sitzung. Foto: T

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 26. Oktober 2010
Keine Basta-Politik für den Priwall
Autorin: Dr. Hildegund Stamm BUNT

Die Zeit der „Basta-Entscheidungen“ in Deutschland ist vorbei, war jüngst von Heiner Geißler zu hören. Gemeint ist damit, dass staatliche Entscheidungen bei gravierenden Projekten ohne umfassende Einbindung der Bürger nicht mehr zeitgemäß sind. Was wir derzeit mit „Stuttgart 21“ erleben, gilt auch für andere Projekte in Deutschland. In Lübeck fällt uns dazu sofort die Priwall-Bebauung ein, die ein riesiges Projekt darstellt, das weit in die Zukunft weist. Auch hier droht derzeit „Basta-Politik“. Obwohl die Bürger der „Bürgerinititiatve behutsame Priwallentwicklung (BiP)“ große Sachkenntnis erworben haben und auch mit Hilfe von Experten negative Folgen für Lübeck und Risiken für Steuerzahler und Umwelt nachweisen konnten, drohen ihre Argumente abgeschmettert zu werden. Wir sind davon überzeugt, dass die Behauptung „Wir haben lange genug geredet, jetzt muss entschieden werden“, genauso falsch ist wie der Baubeginn in Stuttgart, der ebenso begründet wird. 15 Jahre hat dort der Entscheidungsprozess gedauert. Auf dem Priwall soll alles viel schneller gehen, obwohl dieses Millionenprojekt für Travemünde nicht weniger wichtig ist als der Bahnbau für Stuttgart. Es kann uns nicht egal sein, wenn die BiP darlegen kann, dass ihr Modell für die Stadtkasse wesentlich profitabler ist, dabei weniger Flächen verbaut (10.000 qm anstatt 73.000 qm) und weniger Risiken birgt, als das Hollesen-Vorhaben. Wegen der Bedeutung des Ganzen müssen wir in der Lage sein, weiter darüber zu diskutieren und die Bürger mit einzubeziehen. Auch wenn das Zeit benötigt. Alles andere wird ohnehin scheitern.

Travemünde 28.10.2010
BiP plauscht zum 15. Mal und frühstückt jetzt anders
Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Interessierten herzlich zu ihrem 15. Waldplausch ein. Die aktuellen Entwicklungen zum Thema Waterfront werden ebenso Thema sein, wie weitere Überlegungen zur Mobilisierung hiergegen. Kaffee und Kuchen gehören natürlich auch dieses Mal dazu.
Waldplausch: Sonntag, der 31.10.2010, Freiwillige Feuerwehr Priwall, Fliegerweg 3, von 14.00 -15.30 Uhr.
Die BiP informiert am 31.10. wieder über ihre Planungen. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Die BiP informiert am 31.10. wieder über ihre Planungen. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 29.10.2010
Waldplausch der BiP fällt aus
Der 15. Waldplausch der BiP am Sonntag fällt aus. Der erste Vorsitzende, Eckhard Erdmann hat sich verletzt und liegt im Krankenhaus.

Travemünde Aktuell: Waldplausch der BiP fällt aus

Travemünde 02.11.2010
Wildschweine im Garten – leider nicht in der Backröhren der Randbereichen der Städte und so auch auf dem Priwall häufen sich wiederum die Schäden, die Wildschweine auf der Suche nach Futter anrichten. Ganze Gärten werden »umgegraben«, wenn die borstigen Tiere nach Engerlingen, Würmern und anderem eiweißhaltigem Getier suchen.
Travemünde 02.11.2010
Waterfront: Verwaltung will nicht mehr über BIP-Projekt diskutieren
Eine Klausel im Kaufvertrag zwischen Stadt und Waterfront AG besagt, dass der Kauf hinfällig ist, wenn bis zum 20. Dezember 2010 kein genehmigter Flächennutzungsplan vorliegt (TA berichtete). Der Termin verschiebt sich nun, wie ein im Internet veröffentlichtes Dokument zeigt. Die Stadt hat die Frist bereits im August um zwei Jahre verlängert.

Die Stadt will nur noch über Waterfront reden. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Die Stadt will nur noch über Waterfront reden. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 02. November 2010
Priwall-Fähre-Erfolgreiche Sanierug
Autor: Ulrich Pluschkell SPD
Im Jahr 2008 war die Priwall-Fähre wirtschaftlich am Ende: Sie wies einen Betriebsverlust von 730 TEUR aus; ein künftiges Defizit von bis zu 1,3 Mio. EUR jährlich wurde prognostiziert. Der Stadtverkehr wurde beauftragt, unverzüglich alle machbaren erlössteigernden und kostenminimierenden Maßnahmen umzusetzen. Konsequent wurden

• der Treibstoffverbrauch reduziert,

• die Personalkosten gesenkt,

• Belastungen für die Folgejahre durch erhöhte Aufwendungen in 2008 zurückgefahren,

• Rückstellungen für Großreparaturen gebildet

•die Übernahme der anstehenden Sanierung der Autofähranleger auf die Hansestadt Lübeck übertragen,

•die Einnahmen durch Einstellung der OstseeCard und Anpassung der Fährentgelte verbessert.

Zudem wurde eine neue Tarifstruktur eingeführt. Der Gesamtpreis einer Überfahrt errechnet sich nunmehr aus dem jeweiligen Tarif für die Fahrzeug- und Personenbeförderung. Damit wird mehr Tarifgerechtigkeit geschaffen, denn bislang wurde z. B. von Pkw-Insassen kein Entgelt erhoben. Weiteres Ziel der Tarifreform war es, Fußgängern und Radfahrern mit 1. Wohnsitz auf dem Priwall eine entgeltfreie Nutzung der Fähren zu ermöglichen. Mit dem Sanierungsprogramm wird die Priwallfähre wirtschaftlich und organisatorisch dauerhaft gesichert. Damit bleibt sie wesentlicher Bestandteil der Daseinsvorsorge für die Menschen in der Region, bietet sichere Arbeitsplätze und trägt zur wirtschaftlichen Konsolidierung des ehemals angeschlagenen Stadtwerke-Konzerns bei.

Travemünde 03.11.2010
Hovestädt: »Das BiP Vorhaben fällt bei der Verwaltung durch«Die Verwaltung, Bereich Stadtplanung, hat gemäß Antrag der Bürgerschaft die Unterlage der BiP dem »Städtebaulichen Konzept Priwall Waterfront« gegenübergestellt.
Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: ARCHIV T

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Travemünde 03.11.2010
Vögele: »Hovestädt irrt«»Der Bericht der Verwaltung zur Gegenüberstellung der Konzepte ›Priwall Waterfront‹ und der BiP ist untauglich«
Karl Erhard Vögele von der Travemünder FDP erklärt: »Die Verwaltung hat gemäß Auftrag der Bürgerschaft einen Bericht darüber vorgelegt, die Konzepte der BiP und von ›Priwall Waterfront‹ gegenüberzustellen und zu vergleichen. Sie kommt zu dem Ergebnis, dass Waterfront besser sei. Dieser Bericht liegt nun vor und ist unter dem Link http://www.priwall-aktuell.de/ einsehbar.«

Karl Erhard Vögele (FDP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Karl Erhard Vögele (FDP). Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 04.11.2010
BIP: »Verwaltung schreibt sich die Welt schön«
Nicht ganz unerwartet hat die Bauverwaltung das von ihr favorisierte Waterfront-Projekt im Vergleich weit vor dem Entwicklungskonzept der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. platziert. Während fast alle Vorteile bei dem geplanten Waterfront Projekt zu finden sind – liegen die Nachteile (oh Überraschung) leider, leider auf Seiten des Entwicklungskonzeptes der BiP.

Eckhard Erdmann (BIP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Eckhard Erdmann (BIP). Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 04.11.2010
BiP schaltet Kommunalaufsicht ein
»Die Hansestadt Lübeck hat den Waterfront – Vertrag im August diesen Jahres um 2 Jahre verlängert, da er sonst zum Ende 2010 ausgelaufen wäre. Hieran wurde die Bürgerschaft nicht beteiligt. Muss sie aber«, schreibt die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) in einer Mitteilung.

Waterfront: Jetzt soll sich die Kommunalaufsicht mit dem Thema befassen. Foto: <b>ARCHIV TA/KEV</b>

Waterfront: Jetzt soll sich die Kommunalaufsicht mit dem Thema befassen. Foto: ARCHIV TA/KEV

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Travemünde 06.11.2010
BiP am Eiswagen auf dem Priwall am Passathafen
Das Montagsfrühstück der BiP hat zum ersten Mal an einem Samstag am Eiswagen vom Passathafen stattgefunden. Es gab Kaffee und Infos an der mobilen Pinwand der BiP. Die neuesten Presseberichte und Pläne zum Thema Priwallwaterfront waren zu sehen. Der Erste Vorsitzende der BiP Eckhard Erdmann und auch Mitglieder der BiP erklärten den bis zu 20 Interessierten Besuchern des Priwall die Planungen der BiP und sehr eingehend die Dimensionen der »Planungen des Immobilienhändlers Herrn Hollesen«.

Bis zu zwanzig interessierte Zuhörer unter den Besuchern des Priwalls fanden sich am Eiswagen am Passathafen ein. Alle Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Bis zu zwanzig interessierte Zuhörer unter den Besuchern des Priwalls fanden sich am Eiswagen am Passathafen ein. Alle Fotos: KARL ERHARD V

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Travemünde 11.11.2010
Privathaus rot eingekreist:BiP-Vorsitzender fühlt sich von SPD-Vorsitzendem diffamiert
Der Vorsitzende der »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP), Eckhard Erdmann, erklärt: »Die Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. ist ein Verein der sich zum Ziel gesetzt hat den Priwall so zu entwickeln wie es, aus unserer Sicht, zu ihm passt. Wir lehnen Waterfront aus diesem Grund ab.«

Fühlt sich persönlich getroffen: Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Fühlt sich persönlich getroffen: Eckhard Erdmann, Vorsitzender der BiP. Foto: ARCHIV TA
Unter der Überschrift »Der Stein des Anstoßes« wird auf der Seite Priwall-Aktuell.de ein Luftbild des Priwalls aus der Zeit, als dort noch eine Werft stand, gezeigt. Das Privathaus des BiP-Vorsitzenden ist rot eingekreist. Screenshot: TA

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Travemünde 18.11.2010
15.Waldplausch der BiPD
ie Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) lädt alle Interessierten herzlich zu ihrem 15. Waldplausch ein.Die aktuellen Entwicklungen zum Thema Waterfront werden ebenso Thema sein, wie weitere Überlegungen zur Mobilisierung hiergegen. Kaffee und Kuchen gehören natürlich auch dieses Mal dazu.
Ort und Zeit: Sonnabend, den 20.11.2010, Freiwillige Feuerwehr Priwall, Fliegerweg 3, von 16.00 -17.30 Uhr. BIP
Travemünde Aktuell: 15. Waldplausch der BiP
Travemünde 21.11.2010
BiPs Waldplausch auf dem Priwall
Die BiP lud zum Waldplausch, zum Treffen der Fans vom Priwall, die sich für die Arbeit der Bürgerinitiative und die Entwicklung des Priwalls interessieren. Erschienen war auch MdBü Lilo von Holt. Wie immer gab es Kaffee und Kuchen zum politischen Talk und Informationsaustausch.
Der Vorsitzende der BiP, Eckhard Erdmann, resümierte kurz über diverse Veranstaltungen, insbesondere über die Präsentation der Vorstellung der BiP im Travemünder Ortsrat. Es seien viele positive Rückmeldungen zu verzeichnen gewesen. So auch bei einem Treffen mit dem Wochenendhausbesitzern auf dem Priwall.
Siegbert Bruders von der BiP: Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Siegbert Bruders von der BiP: Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 24.11.2010
Priwall-Fähre: Erfolgreiche Sanierung?
Zum Artikel in der »Lübecker Stadtzeitung« vom 2.11.2010 (Seite 4) mit einem Kommentar von Ulrich Pluschkell für die SPD-Bürgerschaftsfraktion zum Thema Priwallfähre erklärt Ulrich Klempin, Vorsitzender vom Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V.:
Ulrich Klempin, Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Ulrich Klempin, Verein der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 30.11.2010
Waterfront: Uferstreifen bleibt öffentlich zugänglich
Viel Aufregung hatte es auf einer Veranstaltung der Travemünder SPD zum Thema Priwall-Waterfront gegeben, als bekannt wurde, dass ein Teilstück der Uferpromenade am geplanten Hotel für die Öffentlichkeit gesperrt werden soll (TA berichtete). Nun ist die Weg-Sperrung offenbar vom Tisch.
Im Oktober 2010 war Projektplaner Sven Hollesen noch dafür eingetreten, dass Spaziergänger hinter dem geplanten 4-Sterne-Hotel entlanglaufen. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Im Oktober 2010 war Projektplaner Sven Hollesen noch dafür eingetreten, dass Spaziergänger hinter dem geplanten 4-Sterne-Hotel entlanglaufen. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 11.12.2010
Mehr als dreimal um den Erdball:Fährmann »Brocki« geht von Bord
Es ist soweit für »Brocki«. Jetzt geht er in Rente. Einen herzlichen Abschied machten ihm seine Kollegen auf der Fähre Berlin. Einmal noch eine kleine Reise, Abschied nehmen von allen drei Fähren genau zwischen dem Priwall und dem »Festland« auf der Trave und dann ging er von Bord. Mehr als drei Mal ist er um den Erdball mit den Priwallfähren gefahren.
Umgerechnet hat er mit der Priwallfähre dreimal den Erdball umrundet: Fährmann »Brocki«. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Umgerechnet hat er mit der Priwallfähre dreimal den Erdball umrundet: Fährmann »Brocki«. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 21.12.2010
Ostsee vereist: Einschränkungen bei Priwallfähren möglich
Aufgrund der anhaltenden Frostperiode kann es in den kommenden Tagen bei den Priwallfähren gegenüber dem üblichen Umfang des Fährverkehrs zu Einschränkungen und Behinderungen kommen.
Die Trave droht wieder zu vereisen, was beim Fährverkehr, hier Fotos vom Januar 2010, zu Einschränkungen führen kann. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die Trave droht wieder zu vereisen, was beim Fährverkehr, hier Fotos vom Januar 2010, zu Einschränkungen führen kann. Fotos: KARL ERHARD

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Travemünde 22.12.2010
Priwall-Fähre: Ab 01. Januar 2011 höhere Preise
Hunde haben es am Besten: Die fahren kostenlos mit der Priwall-Fähre, unabhängig von ihrem Wohnort. Drahtesel dagegen müssen nach wie vor zahlen. Immerhin wird noch darüber diskutiert, diese Ungerechtigkeit im Tierreich wieder zu beheben.
Travemünde 22.12.2010
»Fährpreise sind faire Preise«
Wolfgang Hovestädt (SPD) zur Entwicklung der Fährpreise in TravemündeWolfgang Hovestädt, Vorsitzender der SPD Travemünde, erklärt: »Es scheint guter Brauch zu sein, am Jahresende Dinge hervorzuholen, sie gar als Katastrophe zu bezeichnen, die im Lichte besehen, einen anderen Schatten werfen.«
Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Wolfgang Hovestädt (SPD). Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 22.12.2010
Verwechselt Boden schon die Beschwerdebriefe
Kommunalaufsicht hat auf BiP-Beschwerde noch gar nicht geantwortet
»Am 3. November reichten Brigitte Bruders und die BiP beim Innenministerium des Landes SH Beschwerde gegen die Verlängerung der Kaufoption des Investors Hollesen für das Projekt Waterfront ein«, berichtet der Travemünder SPD-Ortsverbandsvorsitzende Wolfgang Hovestädt in einer Pressemitteilung vom 20.12.2010 (Kompletter Text siehe Kasten unten). Soweit, so korrekt. Dass das Innenministerium die darin enthaltenen Vorwürfe zurückgewiesen habe, bestreitet die BiP allerdings.
Gibt es schon so viele Beschwerden vom Priwall, dass er nicht mehr mitkommt?

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Travemünde 23.12.2010
Was ist denn nun mit Fahrradkarten?
Ulrich Pluschkell (SPD) vom Aufsichtsrat des Stadtverkehrs zum Sachstand»Herr Hovestädt hatte angeregt, die Fährpreise für die Fahrradbeförderung – insbesondere die Jahreskarten – zu senken«, bestätigt Ulrich Pluschkell (SPD), Aufsichtsratsvorsitzender beim Stadtverkehr Lübeck, und zeichnet die Ereignisse nach.

Ulrich Pluschkell (SPD). Foto: ARCHIV TA

Travemünde 28.12.2010
Eis zerquetscht Brücke: 20.000 Euro SachschadenDer Eiswinter hat sein erstes Opfer gefunden. Die Brücke am südlichen Wanderweg auf dem Priwall ist beim letzten Eisgang zerstört worden. Das Eis hat die massive Holzbrücke regelrecht zerquetscht.

Die Brücke am südlichen Priwall-Wanderweg wurde vom Eis zerstört. Fotos: <b>PL</b>

Die Brücke am südlichen Priwall-Wanderweg wurde vom Eis zerstört. Fotos: PL

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2011

Einwohnerzahl auf dem Priwall 
31.12.201   Bewohner
Vereins-Mitglieder:2
Fährpreise mit 18 Monaten Laufzeit 2017/2018  PKW 641.- € fahrzeugbezogene Jahreskarte, ohne Fahrer/Insassen
Fährbeförderungen
Jahr       Personen       PKW          Nutzfahrfahrzeuge  Zweiräder
2017     1 950 000      810 000     15 000                  128 000
Travemünde 03.01.2011
Hovestädt:Keine Gäste-Beschwerden über Fährpreise
Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender der SPD Travemünde und »Motor« der Interessengemeinschaft »Priwall-aktuell«, die sich, wie Hovestädt erklärt »für eine vernünftige Lösung der Fährtarife eingesetzt hat und das noch immer tut«, zur aktuellen Berichterstattung über die Preisgestaltung der Priwall-Fähre:
Travemünde 03.01.2011
Stochern im Nebel:Auf der Suche nach dem fairen Fährpreis

Die neuen Fährtarife für die Überfahrt zum Priwall stehen erneut zur Diskussion. Damit die Bewohner der Halbinsel die Fähre kostenlos nutzen können, muss jetzt für die Mitnahme eines Fahrrades gezahlt werden. Dazu gibt es Kritik.

Der Stadtverkehr hat mehr Einnahmen – der Radtourist mehr Kosten. Nach dem fairen Fährpreis wird weiter gesucht. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Der Stadtverkehr hat mehr Einnahmen – der Radtourist mehr Kosten. Nach dem fairen Fährpreis wird weiter gesucht. Foto:

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Travemünde 05.01.2011
Alles zurück:Wochenendhausbesitzer fordern Wiederherstellung des vorherigen Zustandes bei den FährtarifenZu den aktuellen Berichten über die Preisgestaltung der Priwall-Fähren erklärt Ulrich Klempin, Vorsitzender des Vereins der Priwall-Wochenendhausbesitzer e.V.:
Travemünde 07.01.2011
Kein Käffchen mehr am Kiosk:

Fährkiosk seit dem Jahreswechsel geschlossen

Zehn Jahre sind es nicht ganz geworden: Christiane Hempfler hat den »Kiosk an der Priwallfähre« zum Jahresende geschlossen. Der Kiosk war immer ein beliebter Treffpunkt, wo man sich nicht nur mit Fahrkarten und Zeitungen versorgen, sondern an einem der Stehtische bei einem Käffchen auch mal einen Schnack halten konnte. Versorgungslücke: Christiane Hempfler hat den Fährkiosk nach neuneinhalb Jahren geschlossen. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 08.01.2011
Hovestädt: »Senator allein zu Haus«

Wolfgang Hovestädt, Vorsitzender des SPD Ortsverbandes Travemünde, erklärt: »In der Samstagausgabe der LN konnte man lesen, welch großartige Projekte unser Senator Sven Schindler für Lübeck, respektive Travemünde, praktisch im Alleingang initiiert hat. Vieles schreibt er sich auf seine Fahne:

  • Aqua Top,
  • Grünstrand,
  • Waterfront,
  • Strandpromenade,
um nur die für Travemünde relevanten Projekte aufzugreifen.

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Stadtzeitung Lübeck Ausgabe vom 15. Februar 2011
Passat feiert 100. Geburtstag
Großes Fest vom 12. bis 15. Mai mit See- und Landprogramm geplantDie Passat feiert ihren 100. Geburtstag. Am Donnerstag gab es die ersten Informationen zum großen Fest, das vom 12. bis 15. Mai stattfinden soll. Im Mittelpunkt steht natürlich die Passat, rund um das Schiff wird es international. Das Thema des Landprogramms sind die Länder, die von der Viermastbark bereist wurden.

Der Bereich Schule und Sport hat die Veranstaltung aufgeteilt. Für das Seeprogramm ist die städtische LTM zuständig. Die meldet bereits 25 Großsegler, die zum Passat-Geburtstag in Travemünde festmachen werden. Sie laden zum „Open Ship“ und zu Ausfahrten ein.

Das Landprogramm organisiert Uwe Bergmann mit seiner Agentur. Er will kulinarisch und kulturell die Länder in den Mittelpunkt stellen, die von der Passat angelaufen worden sind. Höhepunkte werden am späten Freitag- und Samstagabend Illuminationen der Viermastbark sein. Mit Licht und Ton soll aus der Geschichte des Schiffes erzählt werden.

Die Vorbereitungen laufen noch auf Hochtouren. So soll auf dem Ostpreußenkai ein maritimer Markt veranstaltet werden. Die Fläche hat allerdings schon ein anderer Veranstalter gepachtet.

Bürgermeister Bernd Saxe sagte dazu am Donnerstag, das Probleme werde in den nächsten Tagen gelöst.

Dank Sponsoren wird die Passat zu den Feierlichkeiten kostenlos besucht werden können. Ob auch die Fähre zum Priwall ohne Ticket benutzt werden kann, wird im Moment noch verhandelt. Für die Stadt soll es auf jeden Fall ein preiswertes Fest werden. Die Bürgerschaft hat die Übernahme von Kosten bis zu 100.000 Euro zugesagt. Die wird man wohl nicht benötigen, denn inzwischen sind rund 50.000 Euro an Spenden eingegangen.    vg

Travemünde 15.01.2011
Fahrrad-Fährkarten: CDU will Jahreskartenkäufer entlastenDie einfache Fahrt mit der Priwall-Fähre kostet inklusive Fahrrad jetzt 1,70 Euro. Auf dem Rückweg ist dieselbe Summe noch einmal fällig. Schwarzfahren ist auch nicht mehr, die Kontrollen werden verstärkt. Auch am Samstag hieß es wieder »Die Fahrkarten bitte!«.
Travemünde 25.01.2011
Wer kennt diesen Hund?
Herrenloser Dackel auf dem Priwall gefunden

Dieser männliche Dackel wurde am 23.01.11 auf dem Priwall gefunden. Es handelt sich um einen ca. 9 Jahre alten Kurzhaardackel. Der Hund ist hochgradig abgemagert.

Dieser Dackel wurde auf dem Priwall gefunden. Wer kennt das Tier? Foto: <b>TIERHEIM</b>

Dieser Dackel wurde auf dem Priwall gefunden. Wer kennt das Tier? Foto: TIERHEIM
Aufgrund seiner überlangen Krallen gehen die Mitarbeiter des Tierheims davon aus, dass mit dem Tier schon längere Zeit nicht mehr spazieren gegangen wurde.

Wer Angaben zu den Besitzern des Tieres machen kann, möchte sich bitte im Tierheim unter der Telefonnummer 0451/306911 oder bei der Polizeistation Travemünde unter der Telefonnummer 04502/863430 melden. SN

Travemünde 25.01.2011
6. Bürgerversammlung der BiP »Priwall – jetzt im Sonderangebot
«BiP startet zweite Spendenkampagne –
»Waterfront wird den Priwall nachhaltig schädigen und die Anwohner teuer zu stehen kommen«, so der erste Vorsitzenden der BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) Eckhard Erdmann in der Einladung zur 6. Bürgerversammlung der BiP. Diese findet am Sonnabend, den 29.1.11 in der Zeit von 16.00 – 18.00 Uhr in der Passathalle statt.
Siegbert Bruders (Foto) und Eckhard Erdmann laden wieder in die Passathalle. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Siegbert Bruders (Foto) und Eckhard Erdmann laden wieder in die Passathalle. Foto: ARCHIV T

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Travemünde 30.01.2011
Solidarität an der Fähre
Auf der Fahrt vom BiP-Treffen auf dem Priwall zurück wurde TA-Fotochef Karl Erhard Vögele am Samstagnachmittag als Radfahrer an der Fähre von einer Gruppe junger Leute angesprochen, ob er mit der Gruppenfahrkarte rüber fahren möchte, sie hätten noch »einen Platz frei«.

»Wer will noch mitfahrer?«, fragt Liedermacher Heinz Ratz (rechts) die Umstehenden. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

»Wer will noch mitfahrer?«, fragt Liedermacher Heinz Ratz (rechts) die Umstehenden. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 30.01.2011
»Priwall21«
BiP startet Spendenkampagne für Klage gegen Waterfront
Ein großes Foto des Priwalls wurde am Samstagnachmittag feierlich enthüllt. Ein weiteres hat die »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP) in 1.000 Teile zerschnitten. Gegen eine 10-Euro-Spende kann sich jeder nun ein Puzzle-Teil holen, mit dem Geld soll die gerichtliche Auseinandersetzung um den B-Plan für das touristische Großprojekt »Priwall Waterfront« finanziert werden.
Siegbert Bruders und Eckhard Erdmann enthüllten das Priwall-Puzzle. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Siegbert Bruders und Eckhard Erdmann enthüllten das Priwall-Puzzle. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 31.01.2011
BiP in der Vorderreihe
Die BiP verliert keine Zeit: Am Sonntag wurde das Spenden-Puzzle enthüllt (TA berichtete), mit dem Gelder für den Rechtsstreit um das Waterfront-Projekt gesammelt werden sollen. Am Montag war die Bürgerinitiative dann mit einem Info-Stand in der Vorderreihe, verteilte Flugblätter und brachte weitere Puzzle-Teile unters Volk.

Ein Wassergrundstück für 10 Euro, die Bip macht es möglich, wenn auch nur als Puzzle. Jörg Fouquet nahm gleich zwei Stück mit. Foto: <b>TA</b>

Ein Wassergrundstück für 10 Euro, die Bip macht es möglich, wenn auch nur als Puzzle. Jörg Fouquet nahm gleich zwei Stück mit. Foto:

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Travemünde 01.02.2011
Priwallfährtarife: Nachbesserung ist überfällig
Zu den Abstimmungsergebnissen der letzten Sitzung der Lübecker Bürgerschaft erklärt der Stellvertretende Vorsitzende der CDU-Fraktion Klaus Petersen:
Klaus Petersen (CDU). Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Klaus Petersen (CDU). Foto: ARCHIV TA
»Die letzte Sitzung der Bürgerschaft hat die im Vorfeld geführte öffentliche Debatte und den frühen Eindruck der CDU bestätigt: Die Priwallfährtarife müssen überarbeitet werden.

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Travemünde 03.02.2011
Schildbürgerstreich?
Sinnloser Parkplatz im Halteverbot gefährdet Schiffsversorgung
Bei der Erneuerung von Parkplatz-Markierungen kam auf dem Priwall ein Platz dazu. An und für sich eine gute Sache, sind Parkmöglichkeiten auf der Halbinsel doch nicht allzu üppig gesät. Autofahrer sind allerdings irritiert: Direkt hinter der Parkplatzmarkierung steht ein Schild, das absolutes Halteverbot signalisiert. Und ein Gewerbebetrieb macht sich nun Sorgen, dass er nicht mehr beliefert werden kann.

Frank Thierfeldt zeigt den neuen Priwall-Parkplatz im Halteverbot: Was gilt nun? Parkscheibe oder absolutes Halteverbot? Außerdem blockiert der Platz noch den Lieferverkehr für die Bunkerstation. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Frank Thierfeldt zeigt den neuen Priwall-Parkplatz im Halteverbot: Was gilt nun? Parkscheibe oder absolutes Halteverbot? Außerdem blockiert der Platz noch den Lieferverkehr für die Bunkerstation. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 04.02.2011
Kaputte Priwall-Brücke:Schaden durch Eisgang höher als gedacht
Im Dezember 2010 hatte Eisgang eine Brücke am südlichen Wanderweg auf dem Priwall zerstört (TA berichtete). Der Kurbetrieb Travemünde schätzte den Schaden auf 20.000 Euro, genaueres konnte man nicht sagen, solange alles mit Schnee und Eis bedeckt ist.
30.000 Euro Schaden: Die Brücke am Priwall-Wanderweg ist durch Eisgang stark beschädigt worden. Fotos: <b>PL</b>
30.000 Euro Schaden: Die Brücke am Priwall-Wanderweg ist durch Eisgang stark beschädigt worden. Fotos: PL

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Travemünde 02.03.2011
BiP lädt zur 7. Bürgerversammlung einThema:
Verkehr und die Folgekosten für die Priwaller
Wie viel Verkehr würde Waterfront zusätzlich auf den Priwall bringen? Was passiert, wenn ein Krankenwagen kommen muss und alles zugestaut ist? Was kostet der Ausbau der Mecklenburger Landstraße die Anwohner?
Diese und andere Fragen können diskutiert werden mit:
  • Ulrich Pluschkell Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion
  • Dietrich Stempel, Entwickler des Verkehrskonzeptes der BiP.
Dietrich Stempel, Entwickler des Verkehrskonzeptes der BiP. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Dietrich Stempel, Entwickler des Verkehrskonzeptes der BiP. Foto: ARCHIV TA
»Wir laden alle herzlich ein sich an der Diskussion zu beteiligen und sich selber ein Urteil zum Thema Waterfront und Verkehr zu bilden«, erklärt Eckhard Erdmann, Vorsitzender der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V: (BiP).
»Aus unserer Sicht sind weder die Fragen des Fährverkehrs, noch die der Folgekosten für die Priwallbewohner ansatzweise geklärt. Bei Realisierung unseres Entwicklungskonzeptes würden sich die Fragen gar nicht stellen, und dennoch würden die Einnahmen für die Stadt deutlich steigen«, so Erdmann abschließend.
Ulrich Pluschkell Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck. Foto: <b>ARCHIV TA</b>
Ulrich Pluschkell Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 05.03.2011
Die 50-Prozent-PetitesseDiskussion um Verkehrsverträglichkeit des Waterfront-Projektes endet mit Mathe-Nachhilfe
Wie viel zusätzliche Betten denn die Fähre abarbeiten kann, wollte Carl Howe (GRÜNE) auf der Bürgerversammlung der »Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung« (BiP) am Freitag wissen. »Ich würde schätzen zwischen 500 und 1.000« antwortete Dietrich Stempel, Entwickler des Verkehrskonzeptes der BiP.

»Wenn an zwölf Tagen im Jahr möglicherweise es zu einem Engpass kommen kann, ist das aus Sicht von Verkehrsplanern eine Petitesse«, meint Ulrich Pluschkell, Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Hier im Gespräch mit Carl Howe (Grüne). Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

»Wenn an zwölf Tagen im Jahr möglicherweise es zu einem Engpass kommen kann, ist das aus Sicht von Verkehrsplanern eine Petitesse«, meint Ulrich Pluschkell, Aufsichtsratsvorsitzender des Stadtverkehrs Lübeck, Verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion. Hier im Gespräch mit Carl Howe (Grüne). Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 06.03.2011
Waterfront wegen stundenlangem Stau nicht zu erreichen
Bürgerversammlung der BiP zum Thema Verkehr
»Wie kann man so ein großes Projekt überhaupt planen, ohne vorher wenigstens ein paar grundlegende Fragen geklärt zu haben?«, so die zusammenfassende Äußerung einer engagierten Priwallerin zum Ende der 7. Bürgerversammlung der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP). Gut zwei Stunden diskutierten die Fachleute Ulrich Pluschkell und Dietrich Stempel mit Interessierten zum Thema Waterfront und Verkehr.
Vermisste den Ortsrat auf der Versammlung: Siegbert Bruders (BiP). Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Vermisste den Ortsrat auf der Versammlung: Siegbert Bruders (BiP). Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 07.03.2011
Priwaller Vereine beginnen sich zu organisieren– Kooperationstreffen der Vereine auf dem Priwall –
Auf Einladung der Bürgerinitiative behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) trafen sich am Samstag alle auf dem Priwall tätigen Vereine und Aktive um Gemeinsamkeiten und Unterschiede im Verhältnis zum geplanten Waterfront – Projekt zu besprechen. Darüber hinaus wurden Kooperationen der Vereine entwickelt und gemeinsame Aktionen für die kommende Saison skizziert. Bereits für den 26.3.11 ist ein Folgetreffen verabredet.

Der Vorsitzende der BiP, Eckhard Erdmann stellte bei einem Treffen mit den Handwerkern das Entwicklungskonzept für den Priwall vor und informierte über die Details der Planung und der Finanzierung. Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Der Vorsitzende der BiP, Eckhard Erdmann stellte bei einem Treffen mit den Handwerkern das Entwicklungskonzept für den Priwall vor und informierte über die Details der Planung und der Finanzierung. Foto: ARCHIV TA

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Travemünde/Lübeck 08.03.2011
Damit der Priwall GRÜN bleibt
!Am 7.März haben die Lübecker GRÜNEN 10 Teile des sog. Priwall-Puzzle der Bürgerinitiative Behutsame Priwallentwicklung erstanden. BI-Sprecher Eckart Erdmann übergab im Lübecker Rathaus die 10 Teile im Wert von je 10 €.
Die GRÜNEN haben 10 Puzzleteile bei der BiP erstanden. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die GRÜNEN haben 10 Puzzleteile bei der BiP erstanden. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 12.03.2011
Demonstrationsgeschehen in Travemünde
Für diesen Samtstag waren in Travemünde zwei Demonstrationen bei der Hansestadt Lübeck angemeldet und unter Auflagen genehmigt worden.
Großes Polizeiaufgebot am Samstag in Travemünde. Viele Bürger wussten gar nicht, was los war. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Großes Polizeiaufgebot am Samstag in Travemünde. Viele Bürger wussten gar nicht, was los war. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE
Zum einen hatte der NPD-Kreisverband Lübeck/Ostholstein unter dem Motto »Bomben für den Frieden« eine Mahnwache angemeldet. Kurz darauf folgte die Anmeldung für eine Gegendemonstration unter dem Motto »Kein Naziaufmarsch in Lübeck und auch nicht anderswo«.

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Travemünde 13.03.2011
Voigt: Nein zu Waterfront
Der fraktionslose Abgeordnete in der Bürgerschaft Klaus Voigt unterstützt die Klage der Bürgerinitiative für eine behutsame Priwallentwicklung (BiP) gegen das Waterfront-Projekt und erklärt:

Klaus Voigt kaufte zehn Puzzleteile zu Gunsten der Klage gegen das Waterfront-Projekt von BiP-Sprecher Eckhard Erdmann. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>

Klaus Voigt kaufte zehn Puzzleteile zu Gunsten der Klage gegen das Waterfront-Projekt von BiP-Sprecher Eckhard Erdmann. Foto: KARL ERHARD

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Travemünde 21.03.2011
Warnstreik legte Busverkehr lahm
Leere Haltestellen, volle Straßen: Am frühen Montagmorgen streikten in Lübeck die Busfahrer und das Fährpersonal zum Priwall. Die Busse der LVG waren nicht betroffen. Der Warnstreik war bereits am Freitag angekündigt worden. Viele Fahrgäste stiegen deshalb auf das Auto um.
Travemünde Aktuell: Warnstreik legte Busverkehr lahm

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Travemünde 23.03.2011
8. Bürgerversammlung der BiP – Jetzt geht’s um Geld– BiP Entwicklungskonzept auf dem Prüfstand –
Volker Spiel, Gründer und Inhaber der Lübecker Projektberatungsgesellschaft Conplan GmbH und Berater der BiP bei der Erstellung der Finanzierung des Entwicklungskonzeptes ist Gast auf dem Priwall. Die 8. Bürgerversammlung findet am Freitag, den 25.3.11 von 18.00 Uhr – 19.30 Uhr in der Passathalle statt.
Die BiP lädt wieder zur Info-Veranstaltung: Diesmal geht es ums Geld. Foto: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Die BiP lädt wieder zur Info-Veranstaltung: Diesmal geht es ums Geld. Foto: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 12.01.2011
Erster Waldplausch des Jahres
Zum ersten Waldplausch des jungen Jahres 2013 traf sich am Samstagnachmittag die »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« (BiP). Bei Kaffee, Keksen und Stollen wurde fleißig diskutiert.
Siegbert Bruders begrüßte die Gäste zum ersten Waldplausch des Jahres. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Siegbert Bruders begrüßte die Gäste zum ersten Waldplausch des Jahres. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 26.03.2011
6 Millionen Euro für 10.000 statt für 70.000 Quadratmeter:
Conplan-Entwickler Volker Spiel rechnet Grundstückspreise nach BiP-Konzept vor
Die »Bürgerinitiative behutsame Priwall-Entwicklung« hatte am Freitag zu ihrer 8. Bürgerversammlung in die Passathallen geladen. Referent war diesmal Volker Spiel von der Firma Conplan, der das Projekt der BiP begleiten soll und Fragen zur Finanzierung beantwortete. Siegbert Bruders, stellvertretender Vorsitzender der BiP, forderte die Teilnehmer ausdrücklich auf, Fragen zu stellen, denn das Konzept der BiP sei ein Entwicklungskonzept und kein »in Beton gegossenes Endprodukt.«
Volker Spiel (mitte) von der Firma Conplan erläuterte, wie sich für die Stadt aus einem Bruchteil des Waterfront-Grundstückes annähernd der gleiche Erlös erzielen ließe – wenn man denn will. Fotos: <b>KARL ERHARD VÖGELE</b>
Volker Spiel (mitte) von der Firma Conplan erläuterte, wie sich für die Stadt aus einem Bruchteil des Waterfront-Grundstückes annähernd der gleiche Erlös erzielen ließe – wenn man denn will. Fotos: KARL ERHARD VÖGELE

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Travemünde 28.03.2011
»Die Versuchung Priwall«Ein kleiner Reisebericht von Michael Böttger
Wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben. Michael Böttger aus Travemünde (Festland) hat sich auf den Weg gemacht und die Halbinsel Priwall besucht. Natürlich mit der Kamera im Gepäck. Was er dabei gesehen erlebt hat, zeigt die kleine Bilderschau mit neun Fotos und Bildbeschreibungen des Reisenden:
Seit Erhöhung der Fährgebühren bieten viele private Unternehmen ein komfortables Übersetzen mit deutlich kostengünstigeren Fahrgelegenheiten an, so dass der Priwall wieder von Jedermann besucht werden kann. Foto: <b>MICHAEL BÖTTGER</b>

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Travemünde 30.03.2011
BiP sammelt Geld und Müll
– Über die Hälfte der Prozesskosten ist gesammelt –
Um für die anstehenden gerichtlichen Auseinandersetzungen um das geplante Waterfront – Projekt gewappnet zu sein, startete die BI behutsame Priwallentwicklung e.V. (BiP) im Februar 2011 die Aktion »Priwall – jetzt im Schlussverkauf«. Hierfür wurde ein großes Bild des Priwalls in 1.000 Puzzleteile zerlegt und wird jetzt für 10 € je Teil verkauft.

Travemünde Aktuell: BiP sammelt Geld und Müll

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Travemünde 31.03.2011
»Es nützt wenig mit dem Finger auf andere zu zeigen«
Offener Brief der BiP an die TWG
Für seine Aussage, Travemünder Bürgerinitiativen würden Travemünde schaden (TA berichtete), hat der Vorsitzende der »Travemünder Wirtschaftsgemeinschaft« (TWG), Jochum Aichholzer, viel Kritik einstecken müssen, von der IG Kurbetrieb, vom Ortsrat und auch sehr vielen Travemündern und Gästen, die Online-Kommentare schrieben.

Eckhard Erdmann (BiP). Foto: <b>ARCHIV TA</b>

Eckhard Erdmann (BiP). Foto: ARCHIV TA

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Travemünde 08.04.2011
Manifest gegen Waterfront
Priwaller Vereine bilden Kooperationsbündnis und veröffentlichen Manifest
Bereits auf dem ersten Kooperationstreffen der auf dem Priwall ansässigen Wassersportler, der Camper und der Bürgervereine wurde deutlich: Das geplante Waterfront-Projekt ist viel zu groß für den Priwall und seine Einwohner, vertreibt die jetzigen Nutzer und zerstört den Hafen. Und wird aus diesem Grund von den Unterzeichnern abgelehnt.
Gemeinsam erstellten die Vereine
  • Travemünder Segelclub e.V.
  • Segelverein Herrenwyk
  • Verein der Priwall -Wochenendhausbesitzer
  • Lübecker Yacht- Club
  • Turn und Sportbund Lübeck
  • Travemünder Woche
  • Verein für Kanusport Lübeck e.V.
  • Verein der Priwallbewohner
  • BI behutsame Priwallentwicklung
  • Heino Haase (Kenner des Hafens)
  • Campingplatz Katt

...und private Unterstützer das Manifest gegen Waterfront.

Hierin fordern die Vereine die Verwaltung und die Lübecker Politik auf, endlich auch Rücksicht auf die Priwaller und die langjährigen Nutzer des Priwalls (Wassersport, Wochenendhausbesitzer und Camping) zu nehmen und nicht nur die touristische Entwicklung im Fokus zu haben.